Klaus Seibel Zehntausend Fallen

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Inhaltsangabe zu „Zehntausend Fallen“ von Klaus Seibel

Es ist ein Schreckensszenario: Manipulationen an Saatgut-Genen führen zu dramatisch steigenden Lebensmittelpreisen. In vielen Städten bricht Chaos aus, Politik und Polizei sind machtlos. Die ehemalige LKA-Kommissarin Ellen Faber versucht, die Verbrecher zu stoppen. Doch sie wird selbst zur Gejagten und gerät ins Visier der Ermittler. Als alle ihre Beweise plötzlich verschwunden sind, kann ihr nur noch einer helfen: der Mann, der sie schon einmal erpresst und vor der ganzen Welt bloßgestellt hat. Doch ihr mysteriöser Gegenspieler verfolgt eigene Interessen und hat einen perfiden Plan. Klaus Seibel führt den Leser in atemberaubendem Tempo durch einen erschreckend realen Fall.

Spannende Fortsetzung mit der sympathischen Ellen Faber und ihrem unbekannten Erpresser.

— MartinFischer

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    Zehntausend Fallen

    darkangel88

    25. August 2016 um 19:52

    Ist echt super spannend von der ersten Seite an geschrieben, dass man es nicht aus der Hand legen will. Der Autor schafft es echt explosiv zu starten und nicht den roten Faden in der Geschichte zu verlieren. Der Schreibstil ist flüssig und nicht verwirrend. Jede Handlung und Gefühle sind umschrieben ohne etwas zu vernachlässigen. Ich fand es nicht schlecht das Thema mittlerweile ja allgegenwärtig ist. Die Genmanipulation von Getreide ist nach dem Stand der heutigen Wissenschaft sicher möglich und das große Konzerne gerne mal was vertuschen wissen wir alle.  Diesmal wird jagt auf Ellen Faber (Hauptperson) gemacht da sie dahinter kommt und dann sind auch noch die Beweise weg. Wie fatal und verfahren es wird merkt sie dann sehr schnell und sie wendet sich an ihren Erpresser. Auch nicht schlecht eine Handlung die man nicht erwartet, aber es wird immer spannender von Seite zu Seite. Dann kommen noch die steigenden Lebensmittelpreise hinzu. Es ist echt erschreckend real, wenn man es sich durch den Kopf gehen lässt. Doch ihr damaliger Erpresser führt einen ganz anderen Plan im Schilde. Welchen lasse ich hier mal offen, denn man sollte nicht immer alles verraten. Lange nicht mehr ein so gutes Buch von einem deutschen Autor gelesen. Bitte so weiter machen und dran bleiben =)Ich kann das Buch echt nur weiterempfehlen. Bin schon gespannt wie es weitergeht im Dritten Fall. 

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  • Erschreckend realistisch

    Zehntausend Fallen

    Gospelsinger

    27. September 2013 um 03:55

    Der Bauer Andreas Schuster ist verzweifelt: Auf seinen Feldern wächst keine einzige Pflanze heran. Der Samen, den er ausgesät hat, ist verfault. Vollständig. Der Bauer sieht keinen anderen Ausweg mehr, als sich auf seinem Feld zu erschießen. Dabei wird er von der ehemaligen LKA-Kommissarin Ellen Faber beobachtet, die nun in einen erschreckenden Fall hineingezogen wird. Denn Andreas Schuster war nicht der einzige Bauer, der Selbstmord begangen hat. Gentechnisch manipuliertes Saatgut führt zu Ernteausfällen und somit zu drastisch hohen Lebensmittelpreisen, die täglich weiter steigen. Die Folge sind Gewalttätigkeiten und bürgerkriegsähnliche Zustände, besonders in den Städten. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Ellen hat sich mit einem mächtigen Weltkonzern angelegt, der sie nun erbarmungslos jagt. Als dann auch noch die Polizei hinter ihr her ist und ihre bisher zusammengetragenen Beweise verschwinden, weiß Ellen sich keinen anderen Rat mehr, als ausgerechnet mit dem Menschen Kontakt aufzunehmen, der sie damals vor der ganzen Welt gedemütigt hat. Und der kann ihr tatsächlich helfen. Allerdings verfolgt er auch seine eigenen Interessen… Auch dieser zweite Fall mit Ellen Faber hat mir, wie schon Zehntausend Augen, sehr gut gefallen. Die Geschichte wird in einem hohen Tempo erzählt und greift erneut ein aktuelles, wenn auch in der Öffentlichkeit zu wenig beachtetes, Thema auf, das für ein erschreckend realistisches Szenario sorgt. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Fall.

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  • Erschreckend real

    Zehntausend Fallen

    gaby2707

    21. September 2013 um 12:56

    Für Ellen Faber, früher Leiterin des LKA Berlin, ist Gerechtigkeit und den Menschen zu helfen das Wichtigste. Bei einer Geschäftsfahrt sieht sie auf einem leeren Feld einen Mann mit einem Gewehr in der Hand stehen. Als sie ihn anspricht, drückt er ab, überlebt aber schwer verletzt. Warum wollte sich dieser Bauer umbringen? Eigentlich geht es sie nichts an, aber sie beginnt mit ihren Nachforschungen. Diese führen sie zu einem Saatguthersteller in Belgien. Als plötzlich in ihre Wohnung eingebrochen wird und alle Beweise, die sie gesammelt hatte, vernichtet sind, kann ihr nur noch eine Person helfen: der Mann der sie seinerzeit erpresst und vor aller Welt bloßgestellt hat...   Von Anfang an werden in diese Geschichte immer wieder Anspielungen auf Ellen Fabers vorigen Fall eingestreut. Und wenn ich das Buch nicht schon kennen würde, würde ich es jetzt unbedingt lesen wollen. Ich muss das Vorgängerbuch "Zehntausend Augen" aber nicht unbedingt gelesen haben. Ich habe nur die einzelnen Protagonisten, die auch im aktuellen Buch vorkommen, viel besser vor Augen und kenne die Verbindungen zwischen Ellen und dem Erpresser. Durch die in Kursivschrift eingefangenen Gedanken der Handelnden, lerne ich sie stückweise immer etwas besser kennen. Das sich Ellen, als sie alleine nicht mehr weiter kommt, an ihren Erpresser einen Computerfreak wendet und der mit ihr zusammen "helfen und spielen" will, finde ich einfach genial. Hier steckt noch sehr viel Potential für weitere "Fälle". Rasant steigende Lebensmittelpreise, Chaos in deutschen Städten, brennende Autos und Plündereien - diese Schreckensszenarien sind aus Genmanipulationen entstanden und aus der Gier eines Saatgutherstellers, durch Spekulationen immer mehr Geld zu scheffeln. Spannend und in 41 überschaubaren Kapiteln sehr real beschrieben, tauche ich ein in eine Welt, die ich so bitte nicht kennenlernen möchte. An keine Stelle ist die Geschichte überzogen oder unrealistisch. Sie lässt sich leicht und flüssig lesen und ist von Anfang an so spannend, dass ich mich zwingen musste, Pausen vom Lesen zu machen. Der Schluss kam für mich viel zu schnell. Ich fand es toll, dass Ellen hier nochmal gezeigt hat, dass sie ihrem "Partner" ebenbürtig ist.   FAZIT: Ein spannender Krimi über das Thema Gentechnik, das in unserer Zeit immer wichtiger wird. Absolut lesenswert!      

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  • Genie und Wahnsinn

    Zehntausend Fallen

    Natalie77

    11. September 2013 um 23:27

    Kann Spoiler zu Zehntausend Augen enthalten Inhalt: Ellen Faber hat den Polizeidienst quittiert seitdem sie von einem Erpresser bloß gestellt wurde. Nun sammelt sie Blutproben ein. Auf einer ihrer Touren sieht sie wie ein Mann sich erschießen möchte und versucht ihn zu retten. Dieser Mann lässt sie nicht mehr los und sie versucht die Ursache für seinen versuchten Selbstmord zu finden. Dabei kommt sie kriminellen Machenschaften einer Saatgutfirma auf die Spur. Doch diese Firma kann Schnüffler nicht gebrauchen... Meine Meinung: Zehntausend Fallen ist der Nachfolger von Zehntausend Augen. Ein Buch was ich nie auf dem Schirm gehabt hätte und was ich total genial fand. Nun durfte ich Zehntausend Fallen lesen und bin wiedermal total begeistert. Der Plot ist ungewöhnlich und genial. Ellen Faber versucht auf eigene Faust einer Saatgutfirma Genmanipulation nachzuweisen. Dabei wird sie aber von der Jägerin zur Gejagten. Es kommt soweit das sie international gesucht wird und sich verstecken muss. Der einzige Mensch der ihr noch helfen kann ist der Erpresser der sie im Vorgängerband so bloßgestellt hat. Nur er hat die Möglichkeiten und vor allem den Grips dazu. Alleine der Gedankengang des Autors sich ausgerechnet von dem Hilfe zu holen den man am liebsten mindestens im Bau sehen möchte finde ich schon sehr brisant und ich war sehr gespannt wie er es geschafft hat es glaubwürdig rüber zu bringen. Und das hat er. Man merkt die Verzweiflung von Ellen und man merkt die Genialität und Verrücktheit von dem Erpresser. Es wirkt aber nicht gestellt. Es funktioniert und das so dass es nicht aufgesetzt wirkt. Was einem unmöglich erscheint macht Klaus Seibel möglich und das auch sehr logisch. Dazu kommen wieder wirklich verstrickte Gedankengänge denen ich folgen konnte aber bei denen ich mich auch gefragt habe wie man sowas niederschreiben kann ohne sich irgendwo zu verzetteln. Alles lässt sich flüssig lesen. Nirgends musste ich wiederholen. Es gab keinen Punkt an dem ich dachte. Nee das kann aber jetzt nicht sein das passt nicht. Dieser Krimi ist perfekt ausgearbeitet und birgt eine immense Spannung. Das auch direkt von Beginn an. Dazu geht es hier um Gentechnik und dieses Thema läuft nicht mal eben nebenher sondern wird gut beleuchtet. Ich denke man kann erlesen was Klaus Seibel davon hält. Vor allem wenn es so auf die Spitze getrieben wird wie hier. Das Szenario was er sich ausgedacht hat ist denke ich nicht so weit von der Wirklichkeit weg wenn man die Konzerne machen lassen würde was sie wollten. Die Protagonisten sind mehr oder weniger aus dem ersten Band bekannt. Den sollte man auch zuerst gelesen haben um mehr von der Beziehung zwischen Ellen und dem Erpresser zu erfahren. Ellen ist wieder sehr pflichtbewusst und möchte helfen. Sie rettet erst den Landwirt hinterher noch seine Kinder und gerät trotzdem durch Korruption ins falsche Licht. Sie springt für die Allgemeinheit über ihren Schatten und man merkt eine Art Wandlung was ihre Beziehung zu dem Erpresser angeht. Dieser Fall schweißt die Beiden auch ein wenig zusammen. Der Erpresser ist ein Mensch zwischen Genie und Wahnsinn. Ein Computerfreak der in allem ein Spiel sieht. Man erfährt hier ein wenig mehr über ihn, aber noch nicht wirklich viel. Mir erging es ähnlich wie Ellen Faber ich fing an ihn sympathisch zu finden und das obwohl ich auch den ersten Band und seine Taten kenne. Das Ende dann kam etwas plötzlich. Irgendwie fehlte mir eine Art Epilog, aber vielleicht wird dieser ja auch der nächste Band ;-) Der Fall an sich ist aber abgeschlossen. Trotzdem könnte es weiter gehen. Ich würde mich sehr freuen

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  • Zehntausend Fallen

    Zehntausend Fallen

    Lilasan

    09. September 2013 um 09:57

    von Klaus Seibel . Es ist ein Schreckensszenario: Manipulationen an Saatgut-Genen führen zu dramatisch steigenden Lebensmittelpreisen. In vielen Städten bricht Chaos aus, Politik und Polizei sind machtlos. Die ehemalige LKA-Kommissarin Ellen Faber versucht, die Verbrecher zu stoppen. Doch sie wird selbst zur Gejagten und gerät ins Visier der Ermittler. Als alle ihre Beweise plötzlich verschwunden sind, kann ihr nur noch einer helfen: der Mann, der sie schon einmal erpresst und vor der ganzen Welt bloßgestellt hat. Doch ihr mysteriöser Gegenspieler verfolgt eigene Interessen – und hat einen perfiden Plan. (Quelle: emons-verlag.de) . In Zehntausend Fallen muss sich Ellen Faber ihrem zweiten Fall stellen, diesesmal allerdings auf sich allein gestellt ohne Hilfe der Polizei. Den sie rutscht selbst auf die Fahndungsliste und muss nun vor ihren ehemaligen Kollegen und einer skrupellosen Firma fliehen. Sie muss bei demjenigen Hilfe suchen der sie einst erpresst hat und unauffindbar ist. Ellen wendet sich an dem Erpresser aus Zehntausend Augen der, der sie gezwungen hat sich vor der ganzen Welt auszuziehen. Mir hat an Zehntausend Fallen am besten das zusammenspiel zwischen Ellen und ihrem Erpresser gefallen. Anfangs sind beide noch skeptisch beziehungsweise ist das vertrauen gering, aber da Ellen keine andere Wahl hat muss sie sich auf ihn einlassen. Ich habe diesen gemeinsamen Szenen immer entgegen gefiebert. Der Fall läuft für mich da immer etwas nebenher, wobei das eigentliche Thema um genmanipuliertes Saatgut, keinesfalls uninteressant ist. Wir leben in einer Zeit in der ein solches Saatgut benutzt wird um höhere Erträge und Gewinne zu erzielen. Zehntausend Fallen zeigt hierbei eines der schlimmsten Szenarien die man sich erdenken kann. Die Lebensmittelpreise steigen über 4 Euro für ein einfaches Brot, Familien verlieren ihre Existenzen, Ausschreitungen und Überfälle nehmen in kürzester Zeit überhand. Im Roman Seibels ist unteranderem die Firma Saatogo ausschlaggebend für die jetzigen Probleme, sie verkauft Saatgut das nur einmal verwendet werden kann und die Bauern deswegen jedes Jahr neues kaufen müssen dadurch kommen sie in eine immerweiter drehende Geldspirale. Zehntausend Fallen hat mir nicht ganz so gut gefallen wie sein Vorgänger Zehntausend Augen. Beim ersten war die Handlung nachvollziehbarer und auch überraschender, beim zweiten gefällt mir allerdings die Dynamik der beiden Protagonisten besser die Szenen der beiden konnten mich an die Buchseiten fesseln. Ich hoffe das es noch weitere Bände geben wird. In denen die beide wieder gezwungen sind miteinander zu arbeiten und ihre “Freundschaft” weiter ausbauen und vertiefen müssen. Meine Rezension zum ersten Band Zehntausend Augen findet ihr hier. . Danke an den Autor Klaus Seibel für dieses Rezensionsexemplar. . Zur Info: Verlag: emons Broschur, 256 Seiten 9,90 € [D] ISBN 978-3-95451-191-4 auch als ebook erhältlich

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