Klaus Seibel

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Interview mit Klaus Seibel

7 Fragen an Klaus Seibel

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und was begeistert dich daran besonders?

Durch ein Buch, ein langweiliges Buch. Ich habe gedacht: „So eine interessante Idee und dann so verschwendet. Das kannst du besser.“ Ich habe mir dann ein langweiliges Thema ausgesucht (eine Schraube) und habe ein spannendes Buch draus gemacht. So ist „Krieg um den Mond“ entstanden. Mangels Verlag habe ich es vor Kurzem als E-Book herausgebracht. Am Schreiben begeistert mich, dass ich meiner Phantasie freien Lauf lassen kann. Wenn andere sagen „das geht nicht“, reizt es mich, es doch hinzukriegen, es so zu konstruieren, dass es funktioniert und eigentlich gar nicht anders gehen kann.

2) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Gerne lese ich Andreas Eschbach, Dan Brown, Jeffery Deaver. Ich lasse mich immer wieder von Amazon-Empfehlungen verführen, kann aber nicht so viel lesen, wie ich gerne möchte.

3) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner Bücher wünschen und warum?

Andreas Eschbach. Er schreibt intelligent und kreativ. Er baut viele gute Ideen und Überraschungen ein. Ich glaube, dass wir manches gemeinsam haben, wobei er natürlich viel besser ist als ich. Witzig fand ich, dass wir dir gleiche Idee hatten, eine zweite Menschheit in die Vergangenheit unseres Planeten einzubauen, er in „Herr aller Dinge“, ich in „Krieg um den Mond“.

4) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration fürs Schreiben?

Ich brauche mich nur zu entspannen. Dann prasseln die Ideen auf mich ein. Eine Zeit lang habe ich mir sogar verboten, neue Ideen zu haben, damit ich mich nicht verzettele.

5) Wie und wann schreibst Du normalerweise, kannst Du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest, bis Dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Ich schreibe ziemlich regelmäßig nach Feierabend. Aufs Fernsehen muss ich dabei verzichten, was mir aber nicht so schwer fällt. Das Gefühl, eine schöne Szene geschrieben zu haben, ist einfach besser, als wenn ich nur einen Serienkrimi angesehen habe. Ich habe mir zehn Seiten pro Woche zum Ziel gesetzt. Das klappt meistens ganz gut.

6) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Ich wünsche mir so richtig viele, zufriedene Leser :-)

7) Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass das erste eigene Buch veröffentlicht wird?

Ehrlich gesagt, habe ich gedacht: „Na endlich!“. Ich habe lange dafür gearbeitet und viele Gründe gehört, warum es nicht klappt. Endlich ist es so weit, dass nicht mehr Einzelpersonen entscheiden, ob es ihnen gefällt, ob es ins Programm passt und ob der Buchmarkt ausnahmsweise mal nicht in einer Krise steckt. Jetzt ist der Zeitpunkt, da können die LESER entscheiden. Und darauf bin ich sehr gespannt.