Klaus Stickelbroeck Auf die harte Tour

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Inhaltsangabe zu „Auf die harte Tour“ von Klaus Stickelbroeck

Hartmann steckt knietief in Schwierigkeiten. Der smarte Düsseldorfer Privatdetektiv muss diesmal einstecken. Aber so richtig! Eine von seinen raren Visitenkarten steckt in der Jackentasche der blonden Frau, die in einem Hinterhof erschossen aufgefunden wird. Hartmann kann sich vage erinnern, dass sie ihn in seinem Büro aufgesucht hat. An mehr kann er sich beim besten Willen nicht erinnern. Wer war die Frau? Hätte er ihr helfen können? Würde sie dann noch leben? Sein schlechtes Gewissen lässt ihm keine Ruhe, und als er sich auf die Suche nach den Hintergründen macht, ahnt er nicht, in was für ein Wespennest er dabei sticht. Dass ihm eine gemeinhin als recht gewalttätig bekannte Rockergruppe auf den Fersen ist, macht die Mörderjagd nicht einfacher. Regenrinnen-Rita hält die Augen offen, der große, breite Jonny beweist sich wieder als schwarzer Fels in der Brandung, Drogenkumpel Angie steht kriminell-hilfreich zur Seite und zu Hartmanns Füßen knurrt ein Rottweiler namens Ozzy. Hartmanns vierter Fall ist sein härtester. Und ob er ihn überlebt … ist noch nicht raus.

Mit Faust und Köpfchen ...

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  • Rezension zu "Auf die harte Tour" von Klaus Stickelbroeck

    Auf die harte Tour
    andreas_kriminalinski

    andreas_kriminalinski

    21. December 2012 um 15:43

    Eine durchzechte, wilde Nacht in der Stammkneipe, sicherlich mehr als nur einen Drink zu viel und die falsche Frau erst angegraben und dann mit nach Hause genommen - so beginnt der vierte "Hartmann", der neueste Krimi von Klaus Stickelbroeck. Wer die vorherigen drei Krimis um den smarten Düsseldorfer Privatermittler Christian Hartmann kennt, der weiß: jetzt hat es der Schnüffler eine Spur übertrieben! Nach den ersten Zeilen ahnt man bereits: es wird heiß für Hartmann. Vielleicht zu heiß. Denn zu allem Übel hatte Hartmann, neben seiner nächtlichen Eroberung, noch einen weiteren weiblichen Übernachtungsgast. Eine Blondine. Und die wird kurz darauf ermordet aufgefunden, mit Hartmanns Visitenkarte in der Tasche. Schöner Schlamassel. Zum einen ist der Kerl der Braut, die Hartmann abgeschleppt hat, der Boss einer Rocker-Gang. Mit Reden hat der es nicht so, er lässt lieber die Fäuste sprechen. Zum anderen ist die Polizei hinter Hartmann her. Hartmann plagt aber auch das schlechte Gewissen. Hätte er der Blondine helfen können? Immerhin hatte sie ihn im Büro aufgesucht. Doch an mehr kann sich Hartmann nach der hemmungslosen Nacht nicht erinnern. Völliger Blackout, Filmriss. Und so nimmt er die Ermittlungen auf. Ehrensache. Doch auf was er sich da einlässt, ahnt er nicht. Der vierte Hartmann knüpft an einigen Stellen an den Vorgänger "Fischfutter" an. Herrlich gezeichnete Figuren tauchen wieder auf - Regenrinnen-Rita, Düsseldorfs einzige Rotlichtdame im 2-Meter-Format, hält von oben wie immer die Augen offen und Angie, Hartmanns Kumpel aus dem Drogenmilieu, erweist sich erneut als einer seiner zuverlässigsten freien Mitarbeiter, um nur zwei zu nennen. Der Plot von "Auf die harte Tour" ist im Vergleich zu seinen Vorgängern noch temporeicher, noch handlungsgetriebener und natürlich viel hartgesottener, ohne an Witz und Charme zu verlieren. Das gefällt mir besonders gut. Der Humor und der Wortwitz, mit dem der Autor auch diesen Krimi wieder würzt, harmoniert auf das Vortrefflichste mit der härteren Gangart, die er einschlägt. Man erkennt zweifelsohne die bewusst gesetzten Hardboiled-Tendenzen: es wird gesoffen, geprügelt, geschossen, verführt, verfolgt, gefangen genommen und befreit. Der Leser weiß nie mehr als Hartmann selbst. Er begleitet seinen sympathischen Helden durch den ganzen Schlamassel und möchte ihm zur Seite stehen oder zumindest den Rat geben: Pass auf, fass das nicht an, du verbrennst dir die Finger! Und rums, es klatscht. Und nicht nur Beifall. Und von allen Seiten dazu. Stickelbroeck lässt seinen Helden - gegen sich und seine Gegner - härter werden. Hartmann nimmt die Gesetze der Straße und des Milieus an, ohne sie freilich zu übertreten. Er ist ganz im Stile seiner berühmten Genre-Kollegen Sam Spade und Philip Marlowe sensibel und bisweilen nachdenklich, aber stets loyal und moralisch integer. Als bekennender Hardboild-Fan kommen mir die Polizeibeamte zu gut weg. Sie haben Hartmann zwar im Visier, doch längst nicht an den Eiern. Für meine Begriffe hätte mindestens einer von ihnen korrupt sein dürfen, mit der Unterwelt verbandelt. So stünde der Detektiv noch massiver unter Beschuß. Aber das ist Geschmackssache und lässt die Geschichte nicht weniger spannend und actionreich daher kommen. Für die 266 Seiten bester Krimiunterhaltung gebe ich das volle Magazin an Punktzahl. Und noch 6 Schuss extra für die Hosentasche. KLAUS STICKELBROECK Auf die harte Tour Kriminalroman aus Düsseldorf Taschenbuch - 268 Seiten ISBN 978-3-942446-37-2 - 9,50 Euro

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  • Rezension zu "Auf die harte Tour" von Klaus Stickelbroeck

    Auf die harte Tour
    detlef_knut

    detlef_knut

    09. July 2012 um 14:26

    „Hart. Härter. Hartmann.“ So beginnt der vierte Roman um den ehemaligen Fußballspieler von Fortuna Düsseldorf, der nach seinem Sportunfall als Privatdetektiv über Düsseldorfs Pflaster streicht. Klaus Stickelbroeck hat erneut einen Krimi in den Handel gebracht, der nicht nur den Düsseldorfer Lesern Spaß machen wird. In gewohnt schnoddriger Weise ist der private Ermittler mit sich und der Welt nicht im Reinen und schlittert in die fiesesten Situationen, die sich nur ein Krimi-Cop ausdenken kann. Doch worum geht’s? Hartmann wacht in seinem Bett auf. Er hat einen schweren Schädel und keine Ahnung. Wie er überhaupt ins Bett gegangen ist. Seine letzte Erinnerung hat er vom Betreten seiner Stammkneipe am vorigen Abend und dem Musiktitel, der in dem Moment gespielt wurde. Doch jetzt liegt eine dunkelhaarige Schönheit in seinem Bett und streckt ihm ihren süßen Po entgegen. Er selbst: auch nackt. Doch eine Erinnerung will sich bei ihm nicht einstellen. Und es soll noch schlimmer kommen. Auf seinem Weg in die Dusche muss er feststellen, dass eine Blondine im Wohnzimmer auf der Couch liegt. Angezogen natürlich. Oh Mann. Nicht gut. Während er dann bei seinem einarmigen Lieblingswirt, genannt Krake, versucht herauszubekommen, was am gestrigen Abend passiert ist, wird in Düsseldorf eine Blondine erschossen. Hartmann erfährt von Krake, dass er sehr wahrscheinlich Probleme bekommen wird. Denn die Dunkelhaarige von gestern, die in seinem Bett, ist die Frau des Präsidenten der übelsten Rockergang von Düsseldorf, den Black Mambas. Oh Mann. Nicht gut. Als Hartmann wieder nach Hause kommt, steht die Polizei vor der Tür. Er wird verdächtigt, die Blondine, die in seinem Wohnzimmer lag, erschossen zu haben. Hartmann sitzt in der Patsche. Am schlimmsten dabei: Er weiß weder wie der gestrige Abend verlaufen, noch wer die Blondine in seinem Wohnzimmer war. In einem sehr humorvollen Plauderton, der dem Stil anderer Detektivgeschichten wie Hammer oder Magnum entspricht, erzählt Stickelbroeck die Geschehnisse um seinen Protagonisten Hartmann. Ohne einen Abriss der Spannung zieht es den Leser von einem Tag zum nächsten. Er klebt förmlich an den Lippen des Erzählers. Mit Präzision trifft der Autor ganz normale Alltagssituationen und kleidet sie in ein Gewand von treffenden Worten, sodass man ihnen nur zustimmen und darüber schmunzeln kann. Ein Krimi voller Unterhaltung und Spannung, dessen Spaß sich kein Leser entgehen lassen sollte. Stickelbroeck, Klaus Auf die harte Tour KBV-Verlag, Hillesheim ISBN 9783942446372 © Detlef Knut, Düsseldorf 2012

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