Klaus Struck

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Tod einer guten Freundin

Tod einer guten Freundin

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Erschienen am 29.12.2011

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steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar

Rezension zu "Sportstadtmord. Ein Hamburg-Krimi. Tatort Steilshoop" von Klaus Struck

es fehlte etwas die Spannung.....
steffis-und-heikes-Lesezaubervor 4 Jahren

Kurzbeschreibung Der mysteriöse Tod eines beliebten Ausbilders am Hamburger AFA Umschulungsinstitut in Steilshoop sorgt für Aufregung. Nicht nur der Fundort und Todeszeitpunkt, sondern auch die ungewöhnliche Drapierung des Toten stellen die Kripo vor eine schwierige Aufgabe. Erst mithilfe von Cybercrime-Spezialisten werden ungeahnte Machenschaften am Institut aufgedeckt. Das Opfer nutzte das firmeneigene Penthouse für besondere Soirées mit bekannten Kiez-Größen, und die bisher unentdeckte Anwesenheit eines Militariavereins in der fast vergessenen, ungenutzten U-Bahn-Station der Anlage erweitert das potenzielle Täterumfeld. Doch Kommissar Schrenk und sein Team werden den Verdacht nicht los, dass der Mord nur ein Mittel für einen ganz anderen Zweck war.
Meinung Ein wirklicher Hamburg-Krimi! Gleich auf den ersten Seiten geschieht ein Mord, aber auf mysteriöse Weise. Die Polizei ist sofort zur Stelle und wird vor eine schwierige Aufgabe gestellt. Im Laufe der Zeit ergeben sich viele Motive und Täter, welche aber leider zu keinem zufriedenstellendem Ergebnis führen. Alles stehen vor einem Rätsel. Ich muß sagen, das sich die Handlung sehr in die Länge zog und nicht wirklich Spannung bei mir aufkam.
Die Ermittlungen gehen schleppend voran, alles könnte möglich sein. Gut fand ich, das ich als Leser, viel von der polizeilichen Ermittlungsarbeit mitbekam. Diese wurde sehr ausführlich und detailliert vom Autor beschrieben, nur leider hatte ich ungefähr in der Mitte des Buches aber auch dann genug davon. Es wurde mir einfach zuviel. Ich sah keinen roten Faden mehr und der Plot zog sich nur so dahin.
Desöfteren legte ich das Taschenbuch somit an die Seite und brauchte für die nur 288 Seiten dann auch ziemlich lange. Es war kein Ende in Sicht, geschweige denn ein Mörder unter Tatverdacht. Dies zog sich dann bis fast zum Ende und dann kam der Schluß so abrupt, so schnell konnte ich gar nicht schauen. :-( Da hätte ich mir dann mehr Ausführlichkeit gewünscht.
Die Charakteren waren zwar authentisch, aber einen richtigen Bezug fand ich nicht. Vielleicht hätte man mehr von der Polizeiarbeit abzwacken müssen und sich mehr der Darstellung der Charkateren witmen können. Diese waren mir einfach dann doch zu oberflächlich.
Der Schreibstil war ok, die Schriftgröße auch, was mir aber vermehrt aufgefallen ist, waren die vielen Trennungsfehler im Text. Dies störte ein wenig meinen Lesefluß. Auch die einzelnen Kapitel waren mir zu lange.
Cover Das Cover ist unscheinbar und hätte mich im Laden wahrscheinlich nicht angesprochen. Ganz in grau gehalten, mit einem Umriss der Leiche und wenigen Blutstropfen. Die Schrift wurde auch in schwarz gehalten.
Fazit „Sportstadtmord – Tatort Steilshoop“ konnte mich nur bedingt überzeugen. Mir fehlte die Spannung und der Bezug zu den Charakteren. Aus dem doch aktuellen Thema hätte man vielleicht mehr machen können. Dieses Werk erhält von mir 2 von 5 Sternen und leider keine Leseempfehlung.

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Kerrys avatar

Rezension zu "Sportstadtmord. Ein Hamburg-Krimi. Tatort Steilshoop" von Klaus Struck

Ein Hamburg-Krimi
Kerryvor 4 Jahren

Bei der AUSBILDUNG FÜR ALLE - Berufliche Fort- und Weiterbildung GmbH, kurz AFA, wird die Leiche von Jens Regen aufgefunden. Dieser war Dozent und Abteilungsleiter für Integrationsmanagement bei der AFA und ausgesprochen beliebt. Sein Tod lässt jedoch vermuten, dass er doch Feinde hatte, denn er stürzte aus einer firmeneigenen Penthouse-Wohnung, welches sich auf dem Gelände der AFA befindet. Hauptkommissar Heinz Schrenk wird mit den Ermittlungen beauftragt. Augenscheinlich sind alle Angestellten der AFA und auch die Umschüler/Auszubildenden geschockt, denn Regen war allseits beliebt und geachtet. Auch die Geschäftsführerin der AFA, Cordula Günther, kann keinerlei Anhaltspunkte liefern, wer auch nur ein Motiv gehabt haben könnte, ihn zu töten.

Schnell stellt sich heraus, dass Jens Regen anscheinend noch andere Aktivitäten auf dem AFA-Gelände am Laufen hatte. So hat er besagtes Penthouse, aus dem er stürzte, bereits seit geraumer Zeit immer wieder gebucht, um dort diverse Veranstaltungen abzuhalten. Das es bei diesen Veranstaltungen immer mit rechten Dingen zuging, darf bezweifelt werden. Könnte es sein, das er etwas gegen einen der Teilnehmer einer solchen Veranstaltung in der Hand hatte und deswegen sterben musste?

Während die Ermittlungen eher schleppend vorankommen, stürzt sich die Presse auf diesen Fall und deckt einige Ungereimtheiten bei der AFA aus. Was geschieht wirklich in diesem bisher zu hoch gelobten Ausbildungszentrum? Hatte Regen etwas damit zu tun und musste deswegen sterben? Steckt womöglich etwas ganz anderes dahinter und warum schweigen die übrigen Abteilungsleiter, die nachweislich an Regens Veranstaltungen teilgenommen haben? Ist einer von ihnen der Täter?


Ein Hamburg-Krimi! Der Plot wurde detailliert und abwechslungsreich ausgearbeitet. Der Autor eröffnet in diesem Roman mehrere Möglichkeiten eines Motivs, denn, auch wenn augenscheinlich niemand einen Grund gehabt hätte, das Opfer zu töten, gibt es hinter den Kulissen anscheinend doch eine Menge Menschen, die vom Tod des Opfer profitieren konnten. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, hätte mir hier an einigen Stellen jedoch etwas mehr Nervenkitzel gewünscht. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet, wobei ich an dieser Stelle gestehen muss, dass mir das Opfer nicht wirklich sympathisch war, sodass ich mit ihm im Endeffekt wenig Mitleid hatte.

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S

Rezension zu "Sportstadtmord. Ein Hamburg-Krimi. Tatort Steilshoop" von Klaus Struck

Sportstadtmord
staronevor 5 Jahren

Zum Inhalt:  Alles begann mit Schmiereien an einer Wand des Hamburger AFA Umschulungsinstitut in der  Brennpunktgegend Steilshoop  im Hamburg.Und endet  mit dem Tod des beliebten Ausbildern Jens Regen eben in dieses Institut. Ein ziemlich rühriger Mann, der gerne im firmeneigenen Penthouse bunte und interessante Wochenendveranstaltungen abgehalten hat und  mit durchaus ungewöhnlichen Teilnehmer wie bekannten Größen des örtlichen Kiezes, also mehr oder minder Verbrecher. Ob ihm diese zum Vertägnis wurde? Denn auch seine Leiche weist einige Ungewöhnlichkeiten auf und das Team um Kommissar Schrenk hat alle Hände voll zutun. Denn es wird viel gemunkelt und gelogen.  


Meine Meinung: 

Dieser Krimi ist anfangs sehr interessant geschrieben, denn hier spielt die Polizei, ihre Mitarbeiter und die entsprechenden Medothen eine entscheidende Rolle. Es kommt vieles ans Licht, was ich persönlich als Kleinsarbeit bezeichnen würde und die, die Öffentlichkeit auch nie so bewusst vor Augen geführt  wird, was für ein Arbeitsaufwand und auch welchen Einsatz man in der oder der Sitation  den  Mitarbeiter abverlangt. Wer also sich einen umfangreichen Überblick über die tägliche Arbeitsalltag in der Polizei verschaffen will. Dann ist das genau, dass richtige Buch! Viel Info über die Polizei und ihre Arbeit eingebunden in einen Krimifall.  Und da setzt auch leider meine Kritik ein. Es ist schon interessant und aufschlussreich und macht auch am Anfang spass einfach mal so zusagen aus erster Hand die  Infos über das Wie und Wieso bei der Polizei erleben zu dürfen. Auch gefühlsmäßig bringt der Autor Herr Struck sehr gut Stimmung, Empfindungen und auch den entstehenden Stressfaktor den Polizisten wirklich an den Leser heran, nur irgendwann kommt der Mordfall etwas zu kurz für meinen Geschmack und man denkt sich, bitte wann kommt die Auflösung. Wo bleiben, die Täter ? Durch diese vielfältige Ermittlungsarbeit gibt es auch noch zusätzliche Handlungsstränge und diese werden gerne vom Autoren verfolgt.  Auf der  Seite sicherlich ganz nett, aber auch des Guten für mich persönlich zu viel.  Zusammenfassend eine gute, interessante Krimigeschichte, leider  für meinen Geschmack mit zuviel Augenmerk auf Polizeiarbeit. Aber gut, dass sieht sicherlich jeder anderster.

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