Klaus Töpfer , Ranga Yogeshwar Unsere Zukunft

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Inhaltsangabe zu „Unsere Zukunft“ von Klaus Töpfer

<p>Ranga Yogeshwar, Physiker und Fernsehmoderator, und Klaus Töpfer, ehemaliger Umweltminister, UN-Direktor und im Frühjahr 2011 Co-Vorsitzender der Ethikkommission, sind auf der Suche nach einem Weg in die Zukunft. Der Leser nimmt teil an einer so lebendigen wie provozierenden Unterhaltung über die Existenzfragen unserer Epoche.<br /> <br /> Werden in zwanzig Jahren unsere Kinder die Bilder von Fukushima betrachten so wie wir heute die Bilder von Tschernobyl – mit der gleichen Bestürzung und Ratlosigkeit? Oder werden sie sagen: Wir haben unsere Lektion gelernt, damals ist das Tor zu einem neuen Zeitalter aufgestoßen worden? Wie soll unsere Gesellschaft im Jahr 2030 aussehen? Wie wollen wir leben?<br /> <br /> Ranga Yogeshwar und Klaus Töpfer sprechen über die gewaltigen Herausforderungen, vor die uns die Katastrophen der letzten Zeit stellen. Bis zu welchem Grad ist Technik noch beherrschbar? Wie viel CO2 brauche ich zum Glück? Wie weit tragen unsere Glaubenssätze von Wachstum, Fortschritt und Wettbewerb? Töpfer und Yogeshwar, die unterschiedlichen Generationen angehören, aber beide passionierte Familienväter sind, nehmen die Gelegenheit wahr, voneinander zu lernen – der Politiker vom Wissenschaftler und der forsche, mitreißende Fernsehaufklärer vom Altmeister in Nachhaltigkeitsfragen. Ihr Fazit: Die Energiewende lässt sich nicht isoliert betrachten, die Krisen der Energie-, Klima- und Sicherheitspolitik und die anhaltende "Kernschmelze" der Finanzsysteme hängen miteinander zusammen. Dennoch lautet ihr Plädoyer: Wir haben die einmalige Chance, die Welt und unser Verhalten zu verändern. Tun wir alles, um dem Diktat der Kurzfristigkeit zu entkommen!</p>

Ein durch die Dialogform sehr angenehm zu lesendes Buch, das einige sehr wichtige Aspekte unserer energielechzenden Welt erleuchtet.

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  • Rezension zu "Unsere Zukunft" von Klaus Töpfer

    Unsere Zukunft
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    04. January 2012 um 08:41

    Die Kompetenz in Fragen der Ökologie und der Nachhaltigkeit kann man beiden Teilnehmer des in diesem Buch dokumentierten Gespräches nicht absprechen. Klaus Töpfer und Ranga Yogeshwar haben, ganz unterschiedlichen Generationen angehörend, in der Vergangenheit gezeigt, dass sie lernfähig sind, und auch von lange vertretenen Positionen sich abwenden, wenn sie sich als untragbar herausgestellt haben. Insbesondere bei der Einschätzung der Nutzung der Atomenergie haben beide früher andere Positionen vertreten. Nun, nach der Katastrophe von Fukushima, fragen sie sich, ob dieses Mal, anders als nach Tschernobyl, ein neues Zeitalter angebrochen ist. Eins ist klar: nicht nur Fukushima, sondern auch viele andere Ereignisse und Entwicklungen wie etwa der Kollaps der Finanzsysteme zwingen zu neuem Nachdenken. In diesem lesenswerten Gespräch wird in vielen Schleifen immer wieder deutlich, dass man die Energiewende nicht isoliert betrachten kann, sondern dass die Krisen der Energie-, der Klima- und der Sicherheitspolitik und der Zustand der Finanzsysteme unauflösbar zusammenhängen. Und Töpfer und Yogeshwar machen deutlich: Es ist nicht zu spät. Nach wie vor haben die Menschen die Chance, die Welt und ihr Verhalten zu ändern. Auch und gerade für die zukünftigen Generationen, denen sich beiden als leidenschaftlichen Familienväter verbunden wissen.

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  • Rezension zu "Unsere Zukunft" von Klaus Töpfer

    Unsere Zukunft
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    17. November 2011 um 15:22

    Wegmarken für eine erfolgreiche Energiewende Als ein geglücktes Aufeinandertreffen kann man dieses Buch durchaus bezeichnen. Ein Buch, dass nicht anderes abbildet als einen ausführlichen Dialog zweier Personen, die in verschiedener Weise Kompetenz und Ansehen mit in dieses Buch einbringen. Der eine, als Politiker gestartet, Minister für Umwelt und Reaktorsicherheit, Leiter des Umweltprogramms der vereinten Nationen und nun Direktor des IASS und Vorsitzender der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung. Jahrgang 1938, somit auch einer, der im Lauf der Jahre eine auch energiepolitisch persönliche Entwicklung vollzogen hat (in dieser Frage aus einer noch ganz anderen Zeit stammend), der sich als kompetent erweisen hat für Reaktor- und Umweltfragen und, vor allem einer, der tatsächlich im oft lauten Getöse der vielen Meinungen etwas zu sagen hat. Und der andere, einem breiten Fernsehpublikum durch seine bei weitem nicht nur unterhaltsame, sondern vor allem fundierte Wissensweitergabe bekannt. Physiker mit späterer Mitarbeit in der Nuklearforschung, am Cern und am Forschungszentrum Jülich. 1959 geboren, mithin ein Vertreter der jungen, bereits „atomkritisch“ geprägten Generation. Beide setzen sich auf den knapp 230 Seiten des Buches im Dialog intensiv und einander eng zugewandt auseinander mit einer der Kernfragen der Zukunft des Planeten und der Menschheit. „Wie kann man das verhindern?“, fragt Töpfer zu Beginn des Gespräches sich, seinen Gesprächspartner und den Leser gleichermaßen. Eine atomare Katastrophe weltweiten Ausmaßes, wie sie letztlich durch das Reaktorunglück in Fukushima nun im Raume steht. Was braucht es, damit ein sicherer, schneller und nachhaltiger Wandel in der ebenso Kernfrage der Menschheit, der Energiefrage, gelingt und das Atomzeitalter sicher beendet werden kann. Ein Wandel, den übrigens Töpfer selbst (durchaus selbstkritisch) in seiner Notwendigkeit auch sich auf die Fahnen nun schriebt, nachdem er zu Zeiten als Minister der Bundesregierung die Atomenergie durchaus mit vorangetrieben hat. Ein Wandel, der bei Töpfer spürbar angekommen ist und der einen tiefen gesellschaftlichen Wandel ebenso voraussetzt wie auch mit sich bringen wird. Und das weltweit. Ein Horizont, in dem längst noch nicht die „Zeichen der Zeit“ allgemein erkannt worden ist. An anderen Orten ist ein Atomausstieg noch lange nicht mehrheitsfähig. Nicht nur bei einem Postulat aber verbleibt dieses Buch. Praktische Möglichkeiten werden intensiv erörtert und dies nicht nur plakativ, sondern en Detail, so dass der Leser im Verlauf der Lektüre einen durchaus breiten Einblick in bestehende alternative Energien, deren Technik und deren Einsatzmöglichkeiten im Energiewandel erhält. Eine ebenso gute Ergänzung bieten beide Gesprächspartner auch in den persönlichen Stärken, die sie einbringen. Die Fachkenntnis Yogeshwars, die er in durchaus auch drängende und unbequeme Fragen ebenso zu kleiden vermag, wie in sachkundige Erläuterungen, tragen durchaus eine gehörige Portion Gesellschaftskritik und auch ein Drängen auf zeitnahe Umsetzung in sich. Der in vielen Konferenzen und in mannigfaltiger Arbeit erfahrene Töpfer nimmt dies auf und führt dennoch die oft zähe Langsamkeit und komplizierte politische Konsensfindung ins Feld. Ein Spannungsbogen, der real existiert und mit dem intensiv gearbeitet werden muss, um reale, politische Veränderungen dauerhaft zu erreichen, die dann in Verbindung mit einer breiter, gesellschaftlicher Einsicht und Veränderungsbereitschaft den Weg in eine bessere Zukunft bahnen können. Dieses kompetente Gespräch, dass weit über technische Einzelfragen hinausreicht, gehört mit zum Besten, was zum Thema Energiewende und Energiepolitik, aber auch Grenzen und Möglichkeiten der Gesellschaft zur Zeit auf dem Markt zu finden ist und lässt den Leser sachkundiger und mit einem deutlichen Wissen um zukünftige, auch persönliche, Notwendigkeiten zurück als vor der Lektüre.

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