Klaus Theweleit , Rainer Höltschl Jimi Hendrix

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Inhaltsangabe zu „Jimi Hendrix“ von Klaus Theweleit

Für die New York Times war er 'der schwarze Elvis Presley', für Musikerkollegen wie Miles Davis und Eric Clapton eine Quelle der Inspiration. Als er beim Woodstock-Festival 1969 die US-Nationalhymne elektronisch erhöhte, wurde das der Abgesang auf den amerikanischen Traum und zugleich seine Neubegründung. James Marshall Hendrix, geboren 1942 in Seattle, war einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Er veröffentlichte zu Lebzeiten nur fünf offizielle Alben, doch sein innovatives und experimentelles Gitarrenspiel prägte die Rockgeschichte. Klaus Theweleit und Rainer Höltschl beschreiben Leben und Werk dieses einzigartigen Künstlers, dessen Musik bis heute nichts von ihrer Magie verloren hat.

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  • Rezension zu "Jimi Hendrix" von Klaus Theweleit

    Jimi Hendrix

    tfechner

    30. August 2009 um 13:22

    Mal wieder Herrn Theweleit auf Spurensuche gefolgt. Jimi Hendrix ist als Gitarrenvirtuose wohl jedermann ein Begriff, aber als Lyriker? Die Biographie folgt seinem Weg aus ärmlichen Verhältnissen zu den vielen Gruppen in denen er mitgespielt hat (viele bekannte Namen) bis zu seinem Durchbruch mit der Experience in London. Da gibt es wieder den Zusammenhang des technischen "Könnens" (= Verstehens) und dem Erreichen eines bestimmten Bewußtseins (Are you experienced?), welches ja Theweleit und eigentlich alle Medientheoretiker zu ihrem Forschungsobjekt gekürt haben. Interessant war Hendrix große Experimentierfreude als Produzent und "Techniker" im Studio. Tja, gibt es diesen Zusammenhang oder ist alles auch anders erklärbar? Am Ende steht der Künstler/Techniker vor dem Dilemma seine Fans mit längst abgegriffenen Tricks zu unterhalten oder seinem Forscherdrang nachzugeben. Warum beides nicht unter einen Hut zu bringen scheint, wird etwas platt mit der Gier der anderen Produzenten/Manager und der Fans erklärt. Das Neue wird zum Ritual, dass immer wieder aufgeführt werden muss und der Künstler muss befürchten, dass die Weiterentwicklung einem anderen überlassen bleibt.

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  • Rezension zu "Jimi Hendrix" von Klaus Theweleit

    Jimi Hendrix

    laughing_buddha

    28. January 2009 um 16:11

    Das Lesen von gelungenen Biographien über Persönlichkeiten, für die ich eine besondere Zuneigung verspüre, vermag diese "Liebe" in der Regel noch zu erhöhen. Dies ist gelungen: Jimi Hendrix' Leben ist tragisch und das, was er daraus gemacht hat, ist schön. Das Buch vermittelt in vielen Geschichten und Anekdoten den unglaublichen Fleiss und Antrieb, der notwendig ist, um aus einem Talent eine Virtuosität zu entwickeln, die es dem Helden schließlich ermöglichte, Farben mit seinem Instrument zu spielen. Ich habe an dieser Biographie genossen, dass sie sich neben den Lebens- und Schicksalsdaten auf solche musikalischen Aspekte konzentriert. So bleibt genügend Raum für die Beschreibung dessen, was so genial an Jimi ist. Wenn ich selber Gitarre spielen könnte, wären einige Beschreibungen des Autors, der sicher klampfen kann, noch verständlicher gewesen. Kritisch anzumerken ist, dass man sich bei der Beschreibung der Hendrixschen Musikphilospohie vom sich auflösenden Subjekt sehr konzentrieren und vielleicht auch verständnisvoll sein muss. Oder etwas vereinfacht und damit ungerecht: Da werden vom Autor die Haare vielleicht doch an manchen Stellen etwas lang und gezogen.

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  • Rezension zu "Jimi Hendrix" von Klaus Theweleit

    Jimi Hendrix

    glowinggloom

    17. January 2009 um 21:46

    Herkunft, Einflüße, Karriere, Privatleben und Weltsicht von Jimi Hendrix werden hier recht kompakt dargeboten.Jimi stammt von Sklaven, Sklavenhaltern und Cherokee-Indianern ab. Die trostlose Kindheit verbringt er bei seinem geschiedenen und prügelnden Vater.Musikalisch wurde er weniger vom Blues der Schwarzen, als vielmehr vom frühen Rock ´n´ Roll beeinflußt. Von Bob Dylan, dessen poetische Texte er bewundert, wird er inspiriert seine Innenwelt zu erforschen und es mit Singen zu probieren. Leidenschaftlich beteiligte sich Jimi an der Elektronisierung der Musik, setzte neue Geräte zur Tonmodulation ein und verbrachte Nächte am Mischpult.Von der neuen Droge LSD war er begeistert. Jemand stellte eine "Purple Haze"-Pille mit doppelter Dosis LSD extra für ihn her. Nach seinem musikalischen Durchbruch mit der "Experience"-Band, war er großem Stress ausgesetzt. Sein Management ließ ihn unentwegs Touren und saugte die Band mit betrügerischen Verträgen aus. Jimi nahm, neben den Drogen, Aufputsch- und Beruhigungsmittel sowie Schlaftabletten und Alkohol zu sich. Seine große Liebe Kathy Etchingham verließ ihn, weil er nebenbei mit anderen Frauen schlief. Am 18.9.1970 schluckte Jimi 9 Vesparax Pillen(Babiturat), ein Vielfaches der empfohlenen Menge, um schlafen zu können. Da er vorher zu viel getrunken hatte, erbrach er sich im Schlaf. Durch die lähmende Wirkung der Medikamente versagte sein Hust-Reflex, er sog das Erbrochene in die Lunge ein und erstickte. Die Autoren meinen, daß Jimis Antwort auf die Frage der Konstitution des modernen Subjekts, folgende wäre: ein isoliertes Subjekt gibt es nicht, Jimis Musik und seine Texte führen das neue Individuum vor, als Wesen ohne klare körperliche wie psychische Grenzen, in affektiven Vermischungszuständen.Ferner liest man von der Theorie, nach welcher die Schallwellen der Musik und die entgegenströmenden Wellen der eigenen Körperlichkeit sich verbinden zu einer neuen Materialität im Raum; ein dritter Körper entsteht.Weiterhin wird Vilem Flussers Text "Geste des Musikhörens" erwähnt, der sich zum Verhältnis von Musik, Schwingungen und dem Körper des Hörers äußert.Das Buch hat mir gefallen.

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