Klaus Ungerer

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Autor von Alles über die Welt, Der weinende Mörder und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Klaus Ungerer

Alles über die Welt

Alles über die Welt

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Erschienen am 27.08.2008
Der weinende Mörder

Der weinende Mörder

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Erschienen am 28.08.2018
Der weinende Mörder

Der weinende Mörder

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Erschienen am 17.03.2016
Die erste Person

Die erste Person

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Erschienen am 01.05.2013
Casa Zia Lina

Casa Zia Lina

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Erschienen am 01.06.2010

Neue Rezensionen zu Klaus Ungerer

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Rezension zu "Alles über die Welt" von Klaus Ungerer

Rezension zu "Alles über die Welt" von Klaus Ungerer
landuntervor 10 Jahren

Schlechte Bücher gibt es ja immer wieder, dagegen hat ja auch niemand etwas. Kommt vor, kann ja nicht immer der literarische große Wurf sein. – Ärgerlich werden solche Bücher für einen persönlich erst dann, wenn sie alle Welt vorher in großen Tönen in den Himmel lobt. Dann wird man neugierig, will wissen, was denn jetzt so toll an diesem und jenem Buch ist. Und wenn’s richtig blöd läuft, wird man ordentlich enttäuscht.

Klaus Ungerers erster Roman ist laut Verlag »Ein Weltmosaik in Buchform«, »Ein literarisches Wimmelbild« und schlussendlich natürlich noch »Ein Roman wie keiner zuvor«. Hunderteinundfünfzig kleine Geschichtchen werden hier erzählt, der Erzähler reist um die halbe Welt und deckt dabei auf, was wirklich wichtig war: Forschungsexpeditionen, von denen niemand weiß; Inseln, deren Namen kaum jemand kennt; Menschen, die an Orten leben, von denen wir noch nie etwas gehört haben. Die Schauplätze sind exotisch, die Episoden kurios, und obwohl im Gefüge der großen Weltordnung kein Hahn nach diesen Geschichten kräht, eröffnen sie dadurch gerade einen neuen Blick auf die Welt, von unten her, sozusagen. Aus der Winzigkeit heraus.

Das alles klingt durchaus nach einem hübschen, interessanten und spannenden Konzept für einen Roman. Leider ist das Ganze nachher nicht mehr als eine bloße Aneinanderreihung pseudo-intellektueller Belanglosigkeiten. Ungerers Stil ist zwar durchaus flüssig und stellenweise auch recht lesenswert, doch merkt man ihm eben auch ganz stark den Feuilleton-Autor an: Größtenteils hat man das Gefühl, man würde belehrt, als koste der Autor es in vollem Maße aus, uns von oben herab vorzuführen, was er bei den Recherchen zu seinem Roman alles gefunden habe.
Die Geschichten sind langweilig, sie wirken völlig austauschbar und entbehren jeglicher Aussagekraft. Wirklich lohnenswert sind nur die wenigsten, ein paar gute Ansätzr sind hier und da dabei, aber eben auch nicht mehr.
Widmen Sie sich bitte wieder Ihrer Zeitung, Herr Ungerer, und überlassen Sie das Schreiben Leuten, die etwas zu sagen haben.

(viele weitere Rezensionen gibt's auf www.aufgelesen.org)

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