Klaus Ungerer Alles über die Welt

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Inhaltsangabe zu „Alles über die Welt“ von Klaus Ungerer

Ein Weltmosaik in Buchform, ein literarisches Wimmelbild, ein Roman wie keiner zuvor. Einhunderteinundfünfzig Schauplätze, Geschichten und Schicksale, die die Welt kaum spürbar und doch entscheidend verändert haben. Der weit gereiste Erzähler präsentiert sich und die Welt in einem großen literarischen Bericht voller unvergesslicher Kürzestromane, Portraits und Bilder, aus denen sich ein eigenwilliger, komischer und bestürzender Blick auf die Menschheit ergibt. Dies ist die ungewöhnlichste Weltreise, die man zwischen zwei Buchdeckeln unternehmen kann. Ein junger Mann aus Zschopau hängt sein bürgerliches Leben an den Nagel und macht sich auf die Reise. Um nichts Geringeres zu versuchen, als der Welt die ihr gemäße Ordnung zurückzugeben. Denn die Welt, wie sie sich uns heute darstellt, hat eine Geschichte, die von Politikern geschrieben und ihren braven Vasallen hinausposaunt wurde; Napoleon, Hitler, Bush – helau, alaaf und tschüss! Welche vergessenen Taten, welche überraschenden Erkenntnisse wirklich von Wert gewesen sind, wird oft erst nach Jahrtausenden erkannt oder nie: Wie Randy, der jüngste Sohn der Familie Kendall, beim großen Erdbeben an Karfreitag 1964 in Anchorage beinahe im Schlafanzug vor Gott trat. Wie der Weltumsegler Captain James Cook in einem Moment der Unachtsamkeit eine Insel im Südpazifik Osnabrück taufte. Wie Aleksandr Aleksandrowitsch Schinenkij in einer durchsoffenen Nacht eine ganze Stadt beim Kartenspiel verlor. Wie in Tunguska an einem einzigen Junitag 60 Millionen Bäume umfielen, ohne dass jemand etwas merkte. Wie ein Mammut 10.000 Jahre nach seinem Tod das Fliegen lernte. Hier ist endlich »Alles über die Welt«. Bühne frei und gute Reise. Die außergewöhnlichste Weltreise, die man zwischen zwei Buchdeckeln unternehmen kann.

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  • Rezension zu "Alles über die Welt" von Klaus Ungerer

    Alles über die Welt

    landunter

    04. December 2008 um 14:25

    Schlechte Bücher gibt es ja immer wieder, dagegen hat ja auch niemand etwas. Kommt vor, kann ja nicht immer der literarische große Wurf sein. – Ärgerlich werden solche Bücher für einen persönlich erst dann, wenn sie alle Welt vorher in großen Tönen in den Himmel lobt. Dann wird man neugierig, will wissen, was denn jetzt so toll an diesem und jenem Buch ist. Und wenn’s richtig blöd läuft, wird man ordentlich enttäuscht. Klaus Ungerers erster Roman ist laut Verlag »Ein Weltmosaik in Buchform«, »Ein literarisches Wimmelbild« und schlussendlich natürlich noch »Ein Roman wie keiner zuvor«. Hunderteinundfünfzig kleine Geschichtchen werden hier erzählt, der Erzähler reist um die halbe Welt und deckt dabei auf, was wirklich wichtig war: Forschungsexpeditionen, von denen niemand weiß; Inseln, deren Namen kaum jemand kennt; Menschen, die an Orten leben, von denen wir noch nie etwas gehört haben. Die Schauplätze sind exotisch, die Episoden kurios, und obwohl im Gefüge der großen Weltordnung kein Hahn nach diesen Geschichten kräht, eröffnen sie dadurch gerade einen neuen Blick auf die Welt, von unten her, sozusagen. Aus der Winzigkeit heraus. Das alles klingt durchaus nach einem hübschen, interessanten und spannenden Konzept für einen Roman. Leider ist das Ganze nachher nicht mehr als eine bloße Aneinanderreihung pseudo-intellektueller Belanglosigkeiten. Ungerers Stil ist zwar durchaus flüssig und stellenweise auch recht lesenswert, doch merkt man ihm eben auch ganz stark den Feuilleton-Autor an: Größtenteils hat man das Gefühl, man würde belehrt, als koste der Autor es in vollem Maße aus, uns von oben herab vorzuführen, was er bei den Recherchen zu seinem Roman alles gefunden habe. Die Geschichten sind langweilig, sie wirken völlig austauschbar und entbehren jeglicher Aussagekraft. Wirklich lohnenswert sind nur die wenigsten, ein paar gute Ansätzr sind hier und da dabei, aber eben auch nicht mehr. Widmen Sie sich bitte wieder Ihrer Zeitung, Herr Ungerer, und überlassen Sie das Schreiben Leuten, die etwas zu sagen haben. (viele weitere Rezensionen gibt's auf www.aufgelesen.org)

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