Villa Emma: Jüdische Kinder auf der Flucht 1940–1945

von Klaus Voigt 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Villa Emma: Jüdische Kinder auf der Flucht 1940–1945
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Ein sehr berührendes und beeindruckendes Buch, nach einer wahren Begebenheit...

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783863312923
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Metropol-Verlag
Erscheinungsdatum:02.06.2016

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    Ariettas avatar
    Ariettavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr berührendes und beeindruckendes Buch, nach einer wahren Begebenheit...
    Die Kinder der Villa Emma

    Klaus Voigt, Villa Emma, Jüdische Kinder auf der Flucht , 1940-1945


    Meine Meinung: Zum Autor und dem Buch


    Gleich vorweg dieses Buch ist kein Roman, es ist eine Dokumentation über die Flucht dieser 73 Jüdischen Kinder. Sehr ruhig schildert Klaus Voigt, wie es zur Flucht kam, die ganze Vorgeschichte und Organisation , alles sehr Präzise, sehr hilfreich ist das Vorwort und auch der Quellenanhang und die Liste mit den Namen der Betroffenen. Es ist kein Buch für zwischendurch es fordert einem heraus beim Lesen, im positiven Sinne, man muss oft innehalten um alles zu verdauen. Schön sind auch die vielen Fotos im Buch. Dieses Villa Emma in dem Italienischen Dörfchen Nonantola , bot den 73 jüdischen Kindern auf der Flucht vor den Nazis während des2. Weltkrieges Schutz für 1 Jahr. Wenn man bedenkt was diese Kinder durchmachten, bekommt man Gänsehaut, Fünf Jahre waren sie auf der Flucht, eine wahre Odyssee, die durch 3 Länder führte, alles war mehr als beschwerlich und gefährlich.. Es begann im Januar 1941 in Berlin, sie ließen ihre Familien zurück und brachen auf ins Unbekannte und wussten nicht ob sie sich jemals wiedersehen würden. Es ging über Graz, über Jugoslawien, bis nach Italien in das Dorf Nonantola , wo sie in der Villa Emma für ein Jahr Schutz fanden. Die Bevölkerung stand auf ihrer Seite, man half den Kindern wo man konnte, auch die Kinder und ihre Begleiter leisteten viel, für ihren täglichen Lebensunterhalt, es war Krieg und es fehlte an allen Ecken und Kanten. Alles hätte weiter so friedlich laufen können, bis die deutsche Wehrmacht näher rückte und Italien besetzte. Auch hier muss ich der Bevölkerung und der Kirche meine Hochachtung zollen, sie riskierten viel, als sie die Kinder versteckten. Allen Kinder gelang die Flucht, bis auf einen Jungen, in die Schweiz, was auch sehr Risikoreich war, von hier aus, ging es nach Barcelona wo sie nach Ende des Krieges mit dem Schiff nach Palästinas fuhren.

    Viel zu verdanken haben auch diese Kinder, der deutsch-jüdischen Widerstandskämpferin Recha Freier., die eine Organastion gründete, die minderjährigen Kinder half und ihnen die Flucht ermöglichte.

    Vielen Dank an Klaus Voigt, für dieses Buch und die Neubearbeitung, er hat damit den Kindern der Villa Emma und allen beteiligten ein Denkmal gesetzt. Es war sehr Interessant dieses Buch zu lesen. Durch den Film, die Kinder der Villa Emma, wurde ich Aufmerksam auf dieses Buch.

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