Klaus Voormann »Warum spielst du Imagine nicht auf dem weißen Klavier, John?«

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Inhaltsangabe zu „»Warum spielst du Imagine nicht auf dem weißen Klavier, John?«“ von Klaus Voormann

Klaus Voormann war einer der gefragtesten Bassisten in den 60er- und 70er-Jahren. Er hatte Hits als Mitglied der Band von Manfred Mann, war zusammen mit Eric Clapton und Alan White Gründungsmitglied von »John Lennons Plastic Ono Band« und entwarf legendäre Plattencover wie »Revolver von den Beatles». Aber vor allem war und ist Voormann seit über 40 Jahren ein enger Weggefährte der Liverpooler Band. Er hat John, Paul, George und Ringo, seit sie in Hamburg 1960 Freunde wurden, regelmäßig getroffen und enge persönliche und professionelle Kontakte gepflegt. Von dieser außergewöhnlichen Karriere und Freundschaft erzählt sein Buch.

Wunderbare Erinnerungen Klaus Voormanns an eine sehr interessante Epoche, die Musikgeschichte schrieb. Ein Buch, das man nicht mehr weglegt.

— Fencheltee
Fencheltee

Tolles Buch mit haufenweise bemerkenswerter Erinnerungen, nicht nur für Beatles-Fans.

— Soeren
Soeren

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  • Tolles Buch mit haufenweise bemerkenswerter Erinnerungen, nicht nur für Beatles-Fans.

    »Warum spielst du Imagine nicht auf dem weißen Klavier, John?«
    Soeren

    Soeren

    26. November 2016 um 16:45

    Klaus Voormann kannte sie alle: John Lennon, George Harrison, B.B. King, Leon Russell und viele mehr. Er hat die Beatles in Hamburg kennengelernt, bevor sie berühmt worden. Daraus entwickelte sich eine Freundschaft, die über die Jahrzehnte hielt. Immer wieder luden er und sie sich gegenseitig zu Projekten ein und besuchten einander. Noch dazu ist Voormann Maler, Fotograf und war über die Jahre ein ebenso begnadeter wie gefragter Bassgitarrist, der mit dem Who-is-who der Musikszene spielte. Genauso lesen sich seine Memoiren auch. Es gibt Anekdoten über unzählige berühmte Leute, allerdings nie als Enthüllungsstory, sondern eher als Erinnerungen, im netten Plauderton erzählt. Zum Beispiel, wie er mit John Lennon um die Häuser zog oder ihn dieser spontan zu einem Konzert in Toronto überredete. Wie er mit Dr. Johns Band bei einem geplatzten Konzert hinter der Bühne festsaß. Oder wie er mit Paul, George und Ringo versucht hat, das Treffen mit Elvis zu rekonstruieren. Das und vieles mehr. Ein Fest für jeden Musikfan. Ein unaufdringliches und dadurch umso interessantes Zeitzeugnis. Da verzeiht man gerne, dass die Aufzeichnungen oftmals nicht chronologisch sind und manche Erlebnisse, von denen man denkt, dass er darüber bestimmt berichtet (zum Beispiel, dass er in einem Film mit Robin Williams mitgespielt hat), nicht kommen. Manches erscheint einem im Nachhinein auch nicht mehr so wichtig. Auf jeden Fall ein tolles Buch, nicht nur für Beatles-Fans.

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  • Rezension zu "»Warum spielst du Imagine nicht auf dem weißen Klavier, John?«" von Klaus Voormann

    »Warum spielst du Imagine nicht auf dem weißen Klavier, John?«
    SV

    SV

    12. January 2008 um 11:26

    Ein Freund Nein, hab ich wohl damals gedacht, beim Erscheinen des Buches 'Warum spielst du Imagine nicht auf dem weißen Klavier, John?' von Klaus Voormann, nicht schon wieder ein Beatles–Buch lesen. Obwohl Klaus Voormann, den ich als Musiker schon mein ganzes Leben lang kenne, in meiner persönlichen Werteskala recht weit oben ist. „Ein anständiger Mensch“ denk ich von ihm, kanns nicht genau begründen natürlich, kenn ihn ja von Bildern, aus Zeitungen und von der Musik, an der er beteiligt war. Und wo war der überall! Grandiose Bands, Ereignisse, als Grafiker erfolgreich, als Musiker geschätzt – und trotzdem hab ich das Buch erst jetzt gelesen, nachdem ich Eric Clapton „Mein Leben“ und den Artikel von Voormann in der Süddeutschen Zeitung dazu gelesen hatte, in dem er sich ein wenig enttäuscht über Clapton und seinen Egoismus geäußert hat, allerdings zurückhaltend, freundlich, fast verständnisvoll. Diese Zurückhaltung ist in seinen Buch auf jeder Seite zu spüren. Er ist kein geschickter Schreiber, manchmal hats fast etwas Aufsatzhaftes, aber das stört nicht, macht eher den Inhalt wichtiger, deutlicher, ohne Ablenkung durch literarische Feinheiten. Er beginnt damit, dass George Harrison anruft und sagt, er wär in Golling beim Stanglwirt und ob er nicht vorbeikommen könne. Damit ist das Hauptthema der Geschichte da: The Beatles, seine Freundschaft mit allen vieren, am meisten mit Harrison vielleicht, ihr Treffen Anfang der Sechzigerjahre in Hamburg, ihre Geschichte, seine Geschichte, es ist seine Geschichte der verpassten Gelegenheiten, jemand der mit John Lennon, Yoko Ono, Eric Clapton zum Auftritt nach Toronto reist, kriegt viel Aufmerksamkeit, Anerkennung, seine Schüchternheit, das fehlende Selbstvertrauen haben vielleicht eine große Musikerkarriere verhindert, obwohl sie auf eine unauffällige Art sicher groß war. Nachdem er zurück in Deutschland war, hat er produziert, Trio unter anderem, das Feinste, das die „Neue Deutsche Welle“ hervorgebracht hat, hat wieder als Grafiker gearbeitet und hat immer den Kontakt mit den Beatles gehalten, bis hin zum letzten Besuch bei George Harrison in England, kurz vor dessen Tod. Paul McCartney hat ein Vorwort, eine Vorbemerkung beigesteuert zum Buch und ich denk, es ist eines der lesenswertesten Bücher über einen Musiker oder eine Musikerzeit, die man finden kann. Voormann widersteht jeder Versuchung schlagzeilenträchtige Details auszubreiten, er ist ein echter Freund der Beatles und schaffts wirklich mit großer Zuneigung und großem Respekt zu erzählen. Er lässt nicht die Enttäuschungen aus, die Fehlschläge, aber ist nicht voyeuristisch – er ist ein liebenswerter anständiger Mensch. Danke fürs Buch Herr Voormann.

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