Klaus Wanninger Schwaben-Wut

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Inhaltsangabe zu „Schwaben-Wut“ von Klaus Wanninger

Mitten im bunten Trubel des sehnsüchtig erwarteten Straßenfests wird in Backnang ein Mann ermordet. Die Brutalität der Tat ist erschreckend. Wenige Tage später fällt in Ludwigsburg während der Fernsehsendung 'Nachtcafé' ein Manager eines Privatsenders einem Anschlag zum Opfer. Wie schon in Backnang beobachten Zeugen auch diesmal einen blonden jungen Mann am Tatort. Und die Mordserie reisst immer noch nicht ab. Kommissar Steffen Braig und seine Kollegin Katrin Neundorf jagen dem jugendlichen Monster hinterher und lernen dabei immer besser verstehen, was junge Menschen heutzutage so häufig kriminell werden lässt.

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    Schwaben-Wut

    Glineur

    19. October 2016 um 17:42

    @@@ EINDRÜCKE @@@ Auch in diesem Krimi gibt Wanninger seinem Darsteller Braig eine sehr persönliche Note. Seine Mutter, die sich von ihm jederzeit vernachlässigt fühlt, hat sich jetzt offenbar dem christlichen Glauben geöffnet und schwört auf die Mutter Gottes. Sie scheint eher einer Art Sekte auf den Leim zu gehen.Neundorf schwanger, Söhnle Krebs. Auch hier setzt Wanninger auf den Leser und dessen Einfühlungsvermögen. Und dies gelingt ihm voll und ganz. Dem Autor Wanninger muss ich zugestehen, dass er es genial beherrscht, ein nahes Gefühl in seinen Lesern zu wecken. Mit fühlen, mit leiden und nachvollziehen. Was am meisten besticht, unabhängig von der blendend aufgebauten Story, ist seine durchaus harsche Kritik an einer Gefahr der Verrohung, die von privaten Fernsehsender und Medien ausgehen kann, wenn sie durch brutales TV noch mehr und noch geldgieriger Zuschauer anlocken wollen und in Kauf nehmen, dass Konsumenten vollkommen abdrehen. Zunächst fand ich es ein wenig überspitzt, doch (leider) spricht Wanninger auch vom Real live, wie Amokhandlungen von Schüler vor allem in den USA und vor wenigen Jahren in Deutschland beweisen. Umso wichtiger ist die Kritik an solchen Entwicklungen, auch wenn sie leider im Nichts verpuffen, denn die TV-Sender machen weiter wie bisher.Diese ganze Story um einen jungen Mann zeigt ihn als Täter und als Opfer. Mir persönlich fällt auf - und ich kenne es auch real aus meinem Umfeld - wie es ist, wenn eine alleinerziehende Mutter den Lebensunterhalt sichern muss und einfach nicht die Chance hat, sich permanent der Erziehung widmen zu können. Was Wanninger in diesem Kontext sehr gelingt, ist, Andreas Stecher nicht nur als Bestie, sondern auch als Opfer von Entwicklungen darzustellen. Entwicklungen, die gerade im Jugendalter zu Veränderungen und Gefährdungen führen können.@@@ FAZIT @@@ Erneut spannend und dieses Mal besonders bestürzend und beklemmend. Der Bezug zum "Schwaben"-Land ist in diesem Buch nicht so ausgeprägt und dennoch präsent. Diese Story könnte überall passieren, auch wenn Wanninger dem Lokalkolorit sehr treu bleibt.Was ich positiv auffällig finde, ist, dass Wanninger sich Krimi für Krimi steigert. Wenn ich sein Debüt der Schwaben-Serie bereits sehr gut fand, frage ich mich, wie ich die Steigerung formulieren soll. Vielleicht einfach sehr, sehr, sehr gut. Anders als viele Autoren, die unter Druck stehen, das nächste Buch zu schreiben und vielleicht keine innere Motivation haben, steigert sich Wanninger von mal zu mal. Und neben der Story und der gehörigen Spannung brillieren die teils privaten Aspekte der Darsteller: Braig schwierige Mutter-Sohn-Beziehung, Neundorf schwanger, Söhnle krebskrank. Enorm menschlich eben. Dieser Krimi ist mehr als lesenswert...Jean-Louis Glineur © 2005ff FACTS: "Schwaben-Wut" - Klaus Wanninger - KBV-Verlag - Taschenbuch - 266 Seiten 

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