Klaus Wowereit

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Alle Bücher von Klaus Wowereit

Klaus Wowereit... und das ist auch gut so.
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... und das ist auch gut so.
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 (7)
Erschienen am 12.01.2009
Klaus WowereitSexy, aber nicht mehr so arm: mein Berlin
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Sexy, aber nicht mehr so arm: mein Berlin
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Erschienen am 04.05.2018
Klaus Wowereit"Ich wär' gern einer von uns"
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"Ich wär' gern einer von uns"
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Erschienen am 23.03.2011
Klaus WowereitMut zur Integration
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Mut zur Integration
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Erschienen am 20.10.2011

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Rezension zu "... und das ist auch gut so." von Klaus Wowereit

Rezension zu "... und das ist auch gut so." von Klaus Wowereit
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Wahlwerbung? Ja oder Nein? Ja und Nein! Ja deshalb, weil Wowereit es versteht, sich ins rechte Licht zu setzen. Nein, weil er manches ehrlicher anspricht, als man es von Politikern gewöhnt ist. An erster Stelle muss ich dabei die „coolen“ Worte nennen, mit denen Wowereit seine Homosexualität abhandelt. Immerhin war während der meisten Zeit meines Lebens Homosexualität noch strafbar. Da bedurfte es und bedarf es für mich immer noch gelegentlich einer gewissen Umgewöhnung. Wowereit hat mit den Worten, die Eingang in den Buchtitel gefunden haben, jedoch die richtigen Worte gewählt und offensichtlich den Nerv der Jetztzeit getroffen. - Diese Seite Wowereits hätte mich freilich nicht dazu gebracht, sein Buch zu lesen. Es war die Seite des Untertitels. Sie versprach mir nicht nur Einblick in die ungewöhnliche Karriere eines cleveren Mannes aus dem unteren Bürgertum - aus dem Prekariat kommt er meines Erachtens nicht, auch wenn er ihm seine Kindheit zuordnet und damit kokettiert, wiewohl er anderseits die „mediale Mystifizierung der Prollkultur“ (gibt es sie und darf sie so ohne weiteres mit dem Prekariat verbunden werden?) verheerend findet - , sondern vor allem Einblick in seine Beziehung zu den Verhältnissen und zu den politischen Kräften, denen er seinen Aufstieg verdankt. In dieser Erwartung wurde ich auch nicht enttäuscht. Wowereit schildert seinen Werdegang von der Grundschule bis zu seiner Wahl zum Regierenden Bürgermeister von Berlin in einer Offenheit, die man fast ungewöhnlich nennen möchte, wäre da nicht so ein Satz wie „Ich galt als sauber“. Warum schreibt er hier nicht „Ich war sauber.“? Weil dieser Satz sprachlich nicht so gut klingt klingt? Weil der Satz die Sicht der Bürger und nicht seine eigene wiedergeben sollte? Weil ein literarischer Adjunkt, der Wowereit vermutlich bei der Entstehung des Buches begleitet hat, ihm diese Formulierung in den Mund gelegt hat? Weil er wirklich sagen wollte, dass er - ich füge (unzulässiger Weise?) hinzu: nur - als sauber galt? Lese ich hier zu viel aus einem einzigen Wort heraus? Lese ich überdies auch unerlaubt etwas zwischen den Zeilen, wenn mir auffällt, dass Wowereit zum Besuch von George W. Bush in Berlin eigentlich nur etwas über das gemeinsame Essen bei guter Stimmung wiedergibt, kein Wort zu der Arbeit, die mit einem Arbeitsessen, das es wohl war, verbunden ist? - Aber weg von kritischem Argwohn. Insgesamt eine lesenswerte Halbzeit-Biografie. Wowereit ist nicht immer so zurückhaltend in seinen Ansichten wie in Bezug auf Bush. Sein Buch verrät viel über den pragmatischen Politiker, der nicht überall bloß dem parteilichen und gesellschaftlichen Mainstream folgt. In diesem Pragmatismus liegt wahrscheinlich der Schlüssel für seinen Erfolg. Ich frage mich, ob er mit dem zu seinem Pragmatismus passenden nunmehrigen rot-schwarzen Senat in Berlin auch die Weichen für ein noch höheres Amt stellen wollte oder ob eine andere Koalition ausschließlich an unterschiedlichen Ansichten zu Sachfragen gescheitert ist. Die Zukunft wird es zeigen. Dann gibt es vielleicht ein Buch zu Wowereits zweiter Halbzeit.

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