Klemens Ludwig Die Schwarze Hofmännin

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Inhaltsangabe zu „Die Schwarze Hofmännin“ von Klemens Ludwig

Heilbronn 1525: Die Lage der deutschen Bauern ist unerträglich. Sie scharen sich zusammen und fordern ihr Recht, notfalls auch mit Gewalt. So auch in Heilbronn, wo eine Frau der Obrigkeit die Stirn bietet: die Schwarze Hofmännin. Leidenschaftlich kämpft die „erste deutsche Revolutionärin" gegen Willkür und Unterdrückung. Sie träumt von Freiheit und Gerechtigkeit - bis ihr Bauernheer in der Schlacht von Böblingen kläglich untergeht. Die ergreifende Geschichte einer Frau, die sich zur Wehr setzt.

interessante Frau die Gerechtigkeit wollte. Gescheitert in Böblingen, doch hat sich danach was bewegt.

— Postbote
Postbote

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    Die Schwarze Hofmännin
    Postbote

    Postbote

    06. April 2016 um 18:00

    Dieser Bauernkriegsroman wurde mir freundlicher Weise von einer netten Bekannten empfohlen und ausgeliehen, nachdem wir das Bauernkriegsmuseum im Böblingen gemeinsam besucht hatten. Dort ist auch ein kleines Denkmal der Schwarzen Hofmännin angebracht.Heilbronn 1525.Die Lage der deutschen Bauern ist unerträglich. Sie scharen sich zusammen und fordern ihr Recht, notfalls mit Gewalt.Jahre zuvor, hatte eine Frau Namens Hildegard Renner noch eine Tochter geboren. Das Mädchen wächst heran. Ihrer Mutter fiel immer wieder auf das ihre Tochter Margarete anderst war, als andere Kinder. Margarete suchte Auseinandersetzungen und Diskussionen von Mitmenschen, und fand diese auch. Zudem liebte sie den Wald und seine Geheimnisse. Margarete hatte auch eine besondere Freundin im Wald, dies war Louise, die sich mit Kräutern und Spirituellem auskannte. Von Louise hat Margarete sehr viel für ihr zukünftiges Leben erfahren und mitbekommen. Margaretes Mutter lies sie gewähren. Das Mädchen Margarete wuchs zu einer schönen Frau heran, doch von Heirat keine Spur. Eher hatte sie interesse den Bauern ihr Leid zu hören. Bei Diskussionen machte sie immer wieder ihren Mund mit auf. Doch dann verliebt sie sich doch und bringt zwei Söhne zu Welt. Mit ihrem Mann hat sie ein sehr inniges Verhältnis.Ihre Art, weiter zu rebellieren, legte sich auch während der Ehe nicht. Mittlerweile wird sie die Schwarze Hofmännin genannt. Margarete hatte es satt, immer nur das Gejammer der Bauern anzuhören. Es werden Aufstände geplant, gar in Bruchsal, wo sie kläglich scheitern, zu dem siegte der Verrat. Immer dabei bei den Planungen, Margarete.Aufstände, Zusammenkünfte und immer wieder Neuzugänge an rebellierenden Bauern nehmen zu. Es wird auch jemand gesucht der die Bundschuhfahne nähen soll.Herzog Ulrich, seine Gesetze und Gier, machen das Leben der Bauern noch unerträglicher. Nicht umsonst hat Margarete eine kleine Gedenkstelle in Böblingen bekommen. Ihr mutiges Auftreten gegenüber ihrem Leibeigenen, ihre mutigen Aussagen während einer Gefangenschaft machten dies möglich.Im Buch ist ihr sehr interessantes, mutiges und ausgefallenes  Leben gut nachvollziehbar beschrieben. Sie lebte in Böckingen. Mit den unzufriedenen Bauern von dort und anderen Einwohnern kommt es immer wieder zu heimlichen Zusammenkünfte, oft auch Nachts.Pläne der Rache und der Zwang endlich andere Gesetze zu erreichen,macht den Bauern Mut dies durchzusetzen. Auch durch Margaretes Reden. Es zieht seine Kreise, der unzufriedenen Bauern, in der Umgebung, bis Stuttgart und Böblingen. Es ergeben sich unerbitterliche Schlachten. Können sich daraus auch gute Ergebnisse ziehen lassen? Erneut wird Margarete gefangen genommen.Wie wird sie enden?Sorgfältig recherchierte Bauernkriegsroman. Einen Anhang zu geschichtlichen Ereignissen sind ausführlich erklärt.Mich hat das Buch Ereignissreich unterhalten, da diese Geschichte teils auf Wahrheiten beruht.4 Punkte von mir  

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