Klil Zisapel Meine Schwester, meine Braut

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Inhaltsangabe zu „Meine Schwester, meine Braut“ von Klil Zisapel

Eine der besten jungen Autorinnen Israels erzählt von einer obsessiven Liebe zwischen zwei jungen Frauen. Dani und Amit lernen sich auf einer Party in Tel Aviv kennen, und inmitten der bleiernen Einsamkeit wirkt die schillernde und widersprüchliche Dani wie ein Schmetterling. Amit, die fleißige Studentin, verfällt ihr mit Haut und Haar. (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • Rezension zu "Meine Schwester, meine Braut" von Klil Zisapel

    Meine Schwester, meine Braut
    alma

    alma

    02. August 2007 um 11:03

    Dieses Buch macht es einem nicht einfach - und scheint auch nicht die Absicht zu haben, denn eine Entschuldigung erfährt der Leser nicht - fürs Mitleiden, Zweifeln, sich Eindenken und Mitfühlen - irgendwie tut hier alles weh - die rabiaten Zustandsbeschreibungen, die Hilflosigkeit der erzählenden Amit gegenüber Dani, die irgendwie außerhalb allen zu stehen scheint, das tückische Ende - Ein nahezu belangloser Anfang einer lange unverständlichen Geschichte fragt nichts, will nichts beweisen, steht da einfach und fließt in ein verwirrendes isrealisches Märchen für Erwachsene - da verlieben sich zwei die nichts aber auch nichts verbindet und während Dani die ganze Zeit still die Unterstellung anhaftet, es möge nur am permanenten Rausch liegen, kann Amit, die fleißige Studentin und bis dato unscheinbar egale Persönlichkeit irgendwie den Stempel "Ausbruch" nicht loswerden und dann wirds noch arger - obsessiv nämlich. Ich habe dieses Buch eben zum zweiten Mal gelesen, finde es weiterhin tragsich und irgendwie verletzend, anmaßend konfrontativ und deshalb wohl der Zeit gewachsen - Klil Zisapel würde ich gerne mal kennen lernen - wahrscheinlich ist sie eine fröhliche junge Frau. Wer soviel Kellerstaub und Garagenschmutz in einem Buch ablässt muss einfach fröhlich sein. "Danke" möchte ich sagen - es fesselt -auch wenn so viel am Realismus vorbeiexperimentierte Krux dem angelegten Anspruch der glaubwürdigen Romanhandlung etwas widrig entgegensteht.

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