Klotz Van Ziegelstein

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Autorenbild von Klotz Van Ziegelstein (©Klotz Van Ziegelstein)

Lebenslauf von Klotz Van Ziegelstein

Es ist nahezu unmöglich, den exakten Zeitpunkt zu bestimmen, in dem das Enigma "Klotz Van Ziegelstein" seine ersten Gehversuche in den modrigen Ecken des Internets getätigt hat. Von den einstigen Zeugen jener Momente ist nur noch eine Handvoll imstande, das Erlebte in Worte zu fassen.

Trotz des gravierenden Faktenmangels, oder vielleicht gerade deswegen, hat die Gerüchteküche eifrig an einer Biographie gearbeitet.

Manche behaupten, hinter dem Namen "Klotz" verberge sich eine Maschinenintelligenz. Die Fehlgeburt eines KI-Projekts, das zu hoch hinaus wollte. Andere sehen in dem Phantom durchaus menschliche Züge. Den Zynismus eines ehemaligen Konzernagenten, der Prototypen entwendet und die Leichen der Marktwirtschaft verscharrt hat. Alles unter dem Banner der mysteriösen Rotmeier Gruppe. 

So surreal diese Erklärungsversuche auch anmuten, Herr Van Ziegelstein ist es nicht. Das Enigma hat einen langen Schatten auf den Buchmarkt geworfen. Und weder Megakonzerne noch Idealisten können sich seiner Loyalität sicher sein...

Neue Bücher

Plünderer (Neobarbaren 1)

 (1)
Neu erschienen am 04.11.2020 als Buch bei .

Barbarenmond: Konzernedition (Neobarbaren)

Neu erschienen am 04.11.2020 als E-Book bei .

Alle Bücher von Klotz Van Ziegelstein

Cover des Buches Plünderer (Neobarbaren 1) (ISBN: B08MVBB212)

Plünderer (Neobarbaren 1)

 (1)
Erschienen am 04.11.2020
Cover des Buches Barbarenmond: Konzernedition (Neobarbaren) (ISBN: B08MV6C96V)

Barbarenmond: Konzernedition (Neobarbaren)

 (0)
Erschienen am 04.11.2020

Neue Rezensionen zu Klotz Van Ziegelstein

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I

Rezension zu "Plünderer (Neobarbaren 1)" von Klotz Van Ziegelstein

Gelungener Auftakt in eine dystopische Welt
Imagine_daydreamingvor 22 Tagen

Beschreibung:

Jimmy King hatte einen schlechten Tag. Aus den Bildungscontainern verbannt und seiner Denkmodule beraubt, scheint sein Abstieg in die Kelleretagen des Berliner Clusters festzustehen. Da bietet ihm ein mysteriöser Fremder an, seinen Lifescore aufzupeppen. Im Gegenzug soll ihm Jimmy bei einer Herzensangelegenheit zur Seite stehen: der Flucht mit einer Drohnendame aus dem Veronapark. Was als romantische Rettungsmission beginnt, mündet schon bald in einen Spiessroutenlauf zwischen den Fronten dunkler Dschinnarmeen und Kriegstrupps aus der Wildnis. Ein furchtbares Geheimnis wartet hinter den Parkmauern und noch furchtbarere Mächte erheben Anspruch darauf. Und sie sind bereit, über Leichen zu gehen. Nicht nur in der digitalen, sondern auch in der realen Welt...

Rezension:

Der Roman „Neobarbaren-Plünderer“ von Klotz van Ziegelstein ist ein dystopischer Cyberpunkt Roman. Während des Romans verfolgen wir das Geschehen mit dem Fokus auf drei verschiedenen Personen. Einmal haben wir Jimmy einen gescheiterten Studenten der mit dem System unzufrieden ist. Terbish einem Dämonenjäger und Ankaa einem Caitan. Im laufe der Geschichte stoßen die drei Personen aufeinander und der Leser versteht immer mehr die „Verbindung“ zwischen den einzelnen Personen.

Mit seinem Roman schafft Van Ziegelstein es eine dystopische Welt zu erschaffen und gleichzeitig die Missstände dieser Aufzudecken. Alles ist digitalisiert und zeigt zu einer gewissen weise auf, wie das heutige Leben auch jetzt schon so abhängig von der Technologie ist. Der Roman ist auf keinen Fall einer, den man einfach so nebenbei lesen kann. Man muss sich schon etwas mit der Geschichte auseinandersetzen. Am Anfang war ich ein bisschen verloren in der Geschichte, einfach aus dem Grund, dass der Autor wollte, dass die Leser mitten in diese Welt geworfen werden und sich Zurechtfinden müssen. Nach einer weile Blickt man auch immer mehr durch und ich bin der Meinung, dass man, wenn man den Roman ein weiteres Mal liest auch noch die ein oder anderen Dinge versteht, die beim ersten Lesen nicht so verständlich waren.

Es ist eine spannende und Actionreiche Geschichte und ein guter Anfang für die Reihe der Neobarbaren. Vor allem kann man in diesem Roman so viele Geschehnisse nicht hervorsehen, dass es bis zur letzten Seite immer wieder Wow-Momente gibt und man erst am Schluss vieles der Geschichte versteht.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Plünderer (Neobarbaren 1)

2020: Die Zivilisation erzittert unter dem Echo eines neuartigen Hüstelns, die Eröffnung von Night City wird endgültig auf 2077 verlegt und Megakonzerne fahren Milliardengewinne ein.

Die Cyberpunk-Propheten von einst haben manches vorhergesehen. Manches aber auch nicht. 

Es ist Zeit für ein neues Kapitel des Cyberpunk. Ein barbarisches Kapitel.


Seid gegrüsst, werte Angehörige der Zivilisation.


Neben einem Notstand an Toilettenpapier gab es in diesem Jahr eindeutig auch eine grosse Dürre im Cyberpunk-Genre. Es ist mir ein Anliegen, dieses Defizit zu beheben. Daher lade ich an dieser Stelle alle mutigen (Anti-)Helden zu einem Trip ins 30. Jahrhundert ein.


Ich verlose 30 E-Books von Band 1 der Neobarbaren-Saga: Plünderer. (Stanniolhüte und Pulverwaffen sind in diesem Paket nicht enthalten. Den Gewinnern wird empfohlen, sich ihre eigene Ausrüstung für den Kampf gegen die Unterweltdschinn und die Wilderer des Neunfachen zusammenzustellen.)


Hier der offizielle Klappentext zum Buch:


Jimmy King hatte einen schlechten Tag. Aus den Bildungscontainern verbannt und seiner Denkmodule beraubt, scheint sein Abstieg in die Kelleretagen des Berliner Clusters festzustehen.

Da bietet ihm ein mysteriöser Fremder an, seinen Lifescore aufzupeppen. Im Gegenzug soll ihm Jimmy bei einer Herzensangelegenheit zur Seite stehen: der Flucht mit einer Drohnendame aus dem Veronapark.

Was als romantische Rettungsmission beginnt, mündet schon bald in einen Spiessroutenlauf zwischen den Fronten dunkler Dschinnarmeen und Kriegstrupps aus der Wildnis.

Ein furchtbares Geheimnis wartet hinter den Parkmauern und noch furchtbarere Mächte erheben Anspruch darauf. Und sie sind bereit, über Leichen zu gehen.

Nicht nur in der digitalen, sondern auch in der realen Welt…


Zu meiner Wenigkeit:


- Ich bin in der Tat der echte und einzig wahre Klotz Van Ziegelstein.

- Manche haben mein Gesicht vielleicht auf der Shortlist des Tolino Newcomer-Preises gesehen. Ich kann an dieser Stelle versichern, dass meine Seele weder Thalia noch Amazon gehört.

- Bezüglich eines möglichen Zusammenhangs zwischen meiner Person und dem Abgasskandal sage ich nur, dass selbst unter Annahme einer solch hypothetischen Involvierung keine der hypothetischen Drittparteien (der Planet eingeschlossen) zu Schaden gekommen ist.


Mehr Informationen gibt es auf der Webseite: 


https://neobarbarians.com/de/

51 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Klotzvor 22 Tagen

Nachtrag: Ich gehe davon aus, dass Ankaas Erzählstrang der "anspruchsvollste" ist. Das ist wohl auch dem Umstand geschuldet, dass er mehrheitlich mit anderen Caitanen / Dschinn interagiert, deren Denkweise mindestens so "fremdartig" ist wie seine. (Terbish's Blickwinkel ist vermutlich zugänglicher, da in seinem Fall die "Fremdartigkeit" hauptsächlich durch archaiisches Vokabular verursacht wird, in ihrem Kern aber immer noch menschlich ist.)


Es gibt im Manifest eines amerikanischen Möchtegern-Machiavellis eine Passage, die das Ringen der Dschinngilden wohl am besten umschreibt: "Patience is the supreme virtue of the gods, who have nothing but time."


Zwischen den Netzgeschöpfen auf der Seite der Neun und denen aus der Unterwelt bestehen zwar "ideologische" (oder theologische?) Differenzen. In Bezug auf "gewöhnliche" Nutzer des Omninets bekleiden jedoch sowohl die "Guten" als auch die "Bösen" die Rolle von Göttern. Das Einzige, was fehlt, sind Kirchen zu ihren Ehren.


Matt Über hat daher vielleicht nicht ganz Unrecht, wenn er sagt: "Dschinn und Caitan. Engel und Dämonen. Es sind leere Unterscheidungen."


Das Tauziehen der Licht- und Schattengilden währt schon seit "Generationen". Lange genug, um sich zu einem sehr komplexen Geflecht aus Allianzen und Zugeständnissen zu entwickeln. (Das "Gleichgewicht", von dem immer wieder die Rede ist, ist ein solches Zugeständnis.)


Sowohl Erfolge als auch Missgeschicke haben das Potential, den Beteiligten für alle Ewigkeit anzuhaften. Unter anderem deshalb hat "indirekte Manipulation" im Lauf der Jahrzehnte "zielorientiertes" Handeln verdrängt.


Vor diesem Hintergrund ist es womöglich verständlicher, weshalb z. B. für Ankaa das "Wie" ebenso grosse Priorität hat wie das "Was". Ein "schlechter Plan" könnte noch für Jahre Gesprächsstoff bilden und sein weiteres Vorankommen behindern. Daher muss alles perfekt sein: Ein perfekter Plan, dessen Konzept für Jahrhunderte die Denkalgorithmen von Rivalen strapaziert. Und eine perfekte Ausführung, die auch nach der tausendsten Analyse keinen Raum für Kritik offen lässt. (Aber natürlich ist Ankaa weit von diesem Ideal entfernt.)


Nephilim wie Xorana oder Wolf haben mehr "Rechenpower". Gleichzeitig steht für sie auch mehr auf dem Spiel, weshalb ihr Denken noch stärker auf "langfristige Kampagnen" und Risikominimierung ausgelegt ist. Sie sind somit deutlich weniger "im Moment" und als Folge davon "träge Riesen". (Eine berechtigte Kritik von Sergej's Seite.) Wegen dieser Tendenz hat der einfache Dschinnsoldat auch nach wie vor eine wichtige Rolle im Schachspiel der Götter.



Zusätzliche Informationen

Klotz Van Ziegelstein im Netz:

Community-Statistik

in 5 Bibliotheken

auf 1 Wunschzettel

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