Knud Kohr 500 Meter

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Inhaltsangabe zu „500 Meter“ von Knud Kohr

»Ich wusste, ich konnte nur noch 500 Meter weit gehen, doch das reichte mir, um die Welt zu sehen.« Loslaufen statt aufgeben »Die Krankheit ist stark und beeinflusst unser Leben in jeder Minute, bei jedem Schritt. Aber sie ist nicht stark genug, uns dazu zu zwingen, unsere Ziele aufzugeben.« Die berührende Geschichte eines Mannes, der seiner Krankheit die Stirn bietet und sich sein Leben zurückerobert. Als Knud Kohr mit 37 Jahren erfährt, dass er an MS leidet, weiß er nicht, wie viel Zeit ihm bleibt, um das zu tun, was er schon immer machen wollte: Einmal um die Welt reisen. Manchmal an einem Stock, manchmal an zweien und manchmal fast symptomfrei wandert er über die Hochplateaus von Island und bei fünfzig Grad im Death Valley. Eine Horde alter laotischer Schnapsbrennerinnen stoppt sein Kreuzfahrtschiff auf dem Mekong, ein Maori-Häuptling lehrt ihn das Madenessen, und ein Kapitän namens »Hurricane Johnny« lässt ihn sein 100 Jahre altes Schiff steuern. Bei jeder dieser Begegnungen lernt Knud Kohr mehr über seine Krankheit und über den Umgang mit ihr, und am Ende steht eine ermutigende Erkenntnis: Loslaufen ist besser als aufgeben.

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  • Rezension zu "500 Meter" von Knud Kohr

    500 Meter
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    08. May 2012 um 10:12

    Er ist gerade einmal 37 Jahre alt, als der Journalist Knud Kohr erfährt, dass er an Multipler Sklerose erkrankt ist. Einer Krankheit, die schnell voranschreitet und dem Betroffenen wenig bis gar keinen Spielraum mehr lässt. Doch Knud Kohr bietet ihr die Stirn: „Die Krankheit ist stark und beeinflusst unser Leben in jeder Minute, bei jedem Schritt. Aber sie ist nicht stark genug, uns dazu zu zwingen, unsere Ziele aufzugeben. Ich wusste, ich konnte nur noch 500 Meter weit gehen, doch das reichte mir, um die Welt zu sehen.“ Er erfüllt sich einen Lebenstraum und beginnt eine Reise um die Welt. Wie er das getan hat, wie er die Herausforderungen und die Behinderung seiner Krankheit bewältigte, das beschreibt er in einer lockeren, gar nicht niedergedrückten, sondern ermutigenden und immer hoffnungsvollen Weise in diesem wunderbaren Buch. Wem dieses Buch gefallen hat, dem empfiehlt der Rezensent das nicht weniger bewegenden Buch des mittlerweile leider schon verstorbenen Kurz Peipe „Dem Leben auf den Fersen“ (2008), in dem der krebskranke, schon dem Tod geweihte Peipe seine Wanderung von Flensburg bis nach Rom beschreibt. Beide Männer haben Unwahrscheinliches geleistet, ihren Krankheiten die Stirn geboten und so ein Zeichen der Hoffnung gesetzt für viele anderen Menschen.

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