Knut Bastel Laute Gedanken

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(0)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Laute Gedanken“ von Knut Bastel

Dr. Frank Lehnert, Psychologe, Familienvater und Mitglied einer internationalen Begrüßungsexpedition erfährt als Auserwählter die erste Begegnung mit den Außerirdischen. Die Galaktischen, wie sie auf der Erde genannt werden, setzen eine Entwicklung in Gang, die den kühnsten Phantasien freien Lauf lassen. Allmählich entwickeln die Menschen telepathische Fähigkeiten. Geheimste Gedanken werden für viele sichtbar – erotische Erlebnisse ebenso wie Lügen, Verrat und Betrug. Der Widerstand gegen die Telepathen wächst. Im Spannungsfeld zwischen Wissenschaftlern und Geheimdiensten nimmt der Held eine erstaunliche Entwicklung, die nicht mehr aufzuhalten ist. Der Autor Knut Bastel schafft es mit seinem Roman, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Erotische Träumereien und abenteuerliche Spannung ergänzen sich zu einer faszinierenden Einheit. Technischen Details treten komplett in den Hintergrund. Der Leser erlebt fast körperlich die atemberaubende Entwicklung der telepathische Fähigkeiten des Helden. Wirklich empfehlenswert.

Stöbern in Science-Fiction

Extraterrestrial - Die Ankunft

Tolle Ideen, es fehlt aber an der Umsetzung.

Ginger0303

Ready Player One

Wer PC-Spiele aus den 90ern und dystopische Zukunftsaussichten mag, wird dieses Buch lieben

AndreaSchrader

Arena

Charaktere, Handlung und Aufbau waren einfach super. Die Geschichte rund um Kali konnte mich restlos begeistern. Ein großartiges Debüt!

denise7xy

Gefangene der Zukunft

Sehr interessant. Die Nazis kommen in der Zukunft wieder. Als Neu-Germanier. Gruselige Vorstellung

NemenCordon

Scythe – Die Hüter des Todes

Herausragender Serienauftakt, der in die scheinbar perfekte Welt entführt

mysticcat

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Laute Gedanken" von Knut Bastel

    Laute Gedanken
    Akantha

    Akantha

    25. September 2012 um 20:46

    Als Außerirdische ihren Besuch auf der Erde ankündigen, ist der Psychologe Frank Lehnert einer der wenigen Auserwählten einer Begrüßungskommission. Doch dieses Treffen ist nur der Anfang einer weitreichenden Veränderung auf der Erde, denn nach und nach fangen immer mehr Menschen an, telepathische Kräfte zu entwickeln. Auch wenn sie lernen können, ihre Gedanken vor anderen Telepathen zu schützen, sind die geheimsten Bilder im Kopf eines jeden Nicht-Telepathen schutzlos. Nun ist es an Lehnert, die Aufspaltung in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft durch Hass und Missgunst zu verhindern. Vom ersten Moment an, als ich das Buch in den Händen hielt, war mir klar, dass es ein „Outsider-Werk“ ist. Nichts sprach für Bestseller-Listen oder auch nur mäßige Bekanntheit. Auch das Thema Aliens ist mir schon immer zuwider gewesen und trotzdem fing ich an, es zu lesen, da ich ein großer Fan von Dystopien bin. Daher halte ich dem Autor auch zugute, dass der Besuch der Aliens vergleichsweise kurz gehalten wurde (für viele andere Leser vielleicht zu kurz) und der Fokus wirklich auf der Entwicklung und dem Verhalten der Telepathen lag. Zwar spielt das Buch in der Gegenwart und doch wirkt Kontakt mit Außerirdischen, sowie Telepathie, auf uns sehr fern. Diese Verknüpfung regt die Fantasie des Lesers an und wann immer ich während der Lektüre des Buches durch die Straßen ging fragt ich mich: Was wäre, wenn diese Frau, dieser Mann Gedanken lesen könnte? Das Buch liefert also eine sehr fesselnde Thematik über die Lektüre hinaus. Im Gegensatz dazu ist der eigentliche Handlungsstrang nur von mäßiger Spannung gezeichnet. Ich habe mich selten gefragt, was wohl als nächstes passieren würde, sondern mich von den Ereignissen einfach „berieseln“ lassen. Negativ hat dazu auch die Gestaltung der Charaktere beigetragen. Sie sind ungenau beschrieben, die Protagonisten sind wenig sympatisch und alle sind in irgendeiner Art perfekt. Jede Identifikationsmöglichkeit bleibt für den Leser aus. Er/Sie findet sich in keinem der Charaktere wieder. Katastrophal finde ich, neben der Rechtschreibung und Silbentrennung (ich weiß nicht, ob das nicht irgendwie ein Vorabexemplar war, aber das hat sicher kein Lektor unter die Finger bekommen), auch das Ende. Gegen ein offenes Ende habe ich nichts, aber die wirklich interessanten Fragestellungen und Probleme geht der Autor nicht an. Im entscheidenden Punkt endet das Buch und liefert noch nicht mal Anlass zu Spekulationen, wie das Leben von Telepathen und Nicht-Telepathen mit- oder gegeneinander weitergehen könnte. Das wäre doch eigentlich das Interessante hinter dem ganzen Vorgeplänkel gewesen, Herr Bastel! Positiv finde ich allerdings noch den großen Schwerpunkt auf dem Gewissenskonflikt der Individuen. Ist es in Ordnung und wenn ja, wann, seine Kräfte an Nicht-Telepathen einzusetzen? In jeder Altersstufe und jedem Beruf sieht dieser Konflikt anders aus, was der Autor – gemessen an dem Umfang des Buches – gut dargestellt hat. Da gut gestaltete Charaktere essentiell wichtig sind und das Ende eines Buches meiner Meinung nach alles entscheidet, kann ich, trotz der Interessanten Thematik und dem detailliert geschilderten Gewissenskonflikt, nur 2 von 5 Sternen vergeben.

    Mehr