Knut Hamsun Segen der Erde

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Inhaltsangabe zu „Segen der Erde“ von Knut Hamsun

Mit diesem Hymnus auf das bäuerliche Leben erlangte sein Dichter Weltruhm: 1920 wurde dem Norweger Knut Hamsun der Nobelpreis für den Roman Segen der Erde verliehen. Unter Verwendung autobiographischer Elemente erzählt Hamsun die Geschichte Isaks, des Bauern, der in der Einsamkeit des Nordlandes dem Moor ein Stück Erde abringt, es urbar und zu einer fruchtbaren, weithin angesehenen Oase des Lebens für viele macht. In seiner einfachen, manchmal biblisch anmutenden Sprache ist der Roman weder nur Heimat- noch nur realistisch erzählter Bauernroman. Mit dem Lob auf das Landleben, dem Zurück zur Natur, weist der Dichter dem Zivilisationsmenschen vielmehr einen Weg zu sich selbst. Das in dem Roman vertretene Menschenbild, im Dritten Reich emphatisch begrüßt und durch die Ereignisse dieser Zeit in seiner Glaubwürdigkeit erschüttert, hat dennoch nichts von seiner Überzeitlichkeit eingebüßt. Segen der Erde ist deshalb den bleibenden Werken - und Werten - der Weltliteratur zuzurechnen.

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  • Rezension zu "Segen der Erde" von Knut Hamsun

    Segen der Erde

    Tim-O

    03. August 2011 um 19:22

    Nachdem ich "Hunger" gelesen hatte und begeistert war, wollte ich unbedingt auch "Segen der Erde", für das Hamsun den Nobelpreis bekommen hatte, lesen. Ein einzelner Mann zieht aufs Ödland und beginnt, Land urbar zu machen. Irgendwann braucht er Hilfe und da taucht eine Frau auf. Sie ergänzen sich und zeugen Söhne und Töchter. Dann kommen immer mehr Menschen und das friedliche Leben im Ödland wird komplizierter. Mit der Entdeckung von Kupfer in der Nähe des Landes, schlagen die Reize der Zivilisation vollends zu. Ein sprachgewaltiges, fesslendes Buch und für jeden literarisch Interessierten ein Muss!

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  • Rezension zu "Segen der Erde" von Knut Hamsun

    Segen der Erde

    Zeuhlibatman

    01. November 2010 um 04:30

    Hamsuns "Markens Grøde" bzw. "Segen der Erde" hat seinen Sitz in meiner eigenen Bücher-Hall of Fame definitiv inne, reiht sich eigentlich auch problemlos in die Top-5 ein. Hamsun mag streitbar sein wie er will, seine revolutionäre Form des Erzählens war und bleibt ein Unikat. Weshalb Meister Knut jedoch so zwiespältig war, stellt sich vor allem im "Segen der Erde" dar (im Vergleich zu anderen Referenzwerken wie bspw. "Pan"). Ausgerechnet zu Zeiten des Modernen Durchbruchs in Skandinavien wird ein Buch veröffentlicht, welches einen radikalen und demnach konservativen Naturmystizismus beinahe auf die Spitze treibt, ohne selbigen auch nur im Ansatz zu strapazieren. Hamsun stellt der menschlichen Einsamkeit und dem sozialen Mob die Rückbesinnung auf sich selbst und die direkte, natürliche Umgebung als Lösung entgegen. Und dies auf eine furchtbar unsentimentale Weise. Die Nüchternheit, mit welcher "Segen der Erde" geschrieben zu sein scheint, rührt beinahe zu Tränen. Ein wundervolles, grandioses Buch eines zweifelhaften Autors. Mir jedoch will es jedes Mal egaler werden, ob Hamsun NS-Sympathisant war, oder nicht. Ist man gewillt, und halbwegs befähigt zwischen Zeilen zu lesen, erfährt man über "Segen der Erde", dass des Meisters Optimum gewiss nicht in stumpfer Ideologie, sondern in einer Art nietzscheanischen Humanismus fußt. Back to your roots, buddy! Meisterwerk!

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