Koji Suzuki

 3.8 Sterne bei 412 Bewertungen
Autor von The Ring, Spiral - The Ring II und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Koji Suzuki

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The Ring

The Ring

 (162)
Erschienen am 01.02.2003
Spiral - The Ring II

Spiral - The Ring II

 (87)
Erschienen am 25.09.2008
Loop - The Ring III

Loop - The Ring III

 (63)
Erschienen am 02.06.2004
Dark Water

Dark Water

 (40)
Erschienen am 01.07.2008
Birthday

Birthday

 (35)
Erschienen am 23.05.2006
Der Graben

Der Graben

 (13)
Erschienen am 13.01.2014
Spiral

Spiral

 (3)
Erschienen am 07.03.2005
Ring

Ring

 (3)
Erschienen am 05.03.2007

Neue Rezensionen zu Koji Suzuki

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Navi_M_Grays avatar

Rezension zu "The Ring" von Koji Suzuki

Die VHS-Kontroverse
Navi_M_Grayvor 9 Monaten

Ein weiteres Buch, das ich mal zu lesen angefangen, dann ins Regal gestellt und vergessen hatte.

"Eine tödliche VHS... damals etwas Neues -
aber wer hatte 2003 noch einen
VHS-Recorder zu hause?"
– Navi M. Gray


In einem Satz
Journalist Asakawa geht zusammen mit seinem Kumpel Ryuji einer Serie rätselhafter Todesfälle auf die Spur, deren Ursache eine verfluchte VHS-Kassette ist... 

Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Ja!
Das Buch ist bei Weitem spannender, als die ermüdende japanische Verfilmung. Interessant ist auch, dass der Journalist hier männlich ist und sich mit einem alten Kumpel auf Spurensuche begibt.
Die Videosequenzen und die Spuren und Hinweise, denen die beiden folgen sind mit dem Film identisch. Auch dass sich der Brunnen unter einer Ferienanlage befindet.
Obschon man weiss, was passiert und der Horror ausbleibt, ist das Buch äusserst spannend. Anfangs hat man ein paar Tote (die Kids, welche das Video schauen), dann aber geht es nur noch um Asakawa und Ryuji. Wir erfahren von Ryujis Vergangenheit als Vergewaltiger, bekommen einen Einblick ins Japan der 60er Jahre und in Sadakos Vergangenheit und gelangen schliesslich zur Erkenntnis, wie und wieso sie diesen Fluch, gebannt auf VHS, auf die Welt losgelassen hat.
Ich stelle mir die Frage, müsste man heute eine DVD brennen?

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Navi_M_Grays avatar

Rezension zu "Dark Water" von Koji Suzuki

"Beklemmend, wie ein in einer finsteren Höhle liegender See, aus dem es keinen Ausgang mehr gibt."
Navi_M_Grayvor 10 Monaten


Wieso habe ich dieses Buch, damals vor 11 Jahren, eigentlich nie zu ende gelesen?
Damals hatte ich mir alle Bücher, die es damals von Kouji Suzuki gab, gekauft. Es war auch das Jahr, in dem ich mit Japanischlernen beginnen sollte...
Selbst als ich im vergangenen Jahr einer Tätigkeit nachgegangen bin, die ich heute als Das grosse Bücherausmisten bezeichne, behielt ich die Bücher in meinem Besitz. Irgendeine Macht veranlasste mich dazu, sie zu behalten.
So nahm ich Anfangs Februar Dark Water aus dem Regal und war bass erstaunt (höhö), als ich Notizen bemerkte. Mir war gar nicht mehr bewusst, dass ich mal mit dem Lesen dieses Buches begonnen hatte. Damals schaffte ich nicht einmal die erste der sieben Erzählungen fertig. Offenbar hatte ich damals keine Ahnung von guter Literatur -_^

"Beklemmend, wie ein in einer
finsteren Höhle liegender See,
aus dem es keinen Ausgang mehr gibt."– Navi M. Gray
In einem SatzEin Prolog, sieben Kurzgeschichten, ein Epilog, welche alle beklemmend vom Tod durch Wasser erzählen...


Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
Ja!
Lediglich eine der Erzählungen habe ich mit 2/5 bewertet, alle anderen höher! Eine wunderbare Übersetzung, sowie eine wunderbare farbenprächtige Sprache, düstere Begebenheiten und manchmal Übernatürliches machen dieses Buch zu einem wahren Schatz! Ich gebe es nicht mehr her!



Prolog & Epilog   3/5
Kayo geht mit ihrer Enkelin am Strand spazieren und erzählt ihr, von Treibgut. Gegenständen, die das Wasser in die Bucht von Tokyo spült. Sie bilden den Rahmen für die weiteren Erzählungen und schliessen nach der letzten Geschichte damit ab.


Dunkles Wasser 浮遊する水   4/5
Wer hat nicht den Film gesehen? Entweder das japanische Original aus 2002 von Hideo Nakata oder das Ami Remake mit Jennifer Connelly aus 2005? 
Yoshimi, frisch von ihrem Mann getrennt, zieht mit ihrer Tochter Ikuko in ein schäbiges Apartment in einem noch schäbigeren Apartmentblock auf der künstlichen Insel Daiba (ich persönlich kenne nur das atemberaubende und luxuriöse Daiba). Merkwürdige Dinge ereignen sich, angefangen mit einem roten Rucksack, den Yoshimi's Tochter findet, der früher mal einem Mädchen gehört hat, welches dann verschwunden ist... 
▶︎ spätestens als der Wassertank auf dem Dach des Apartmentkomplexes zur Sprache kommt, und Yoshimi's Gedanken zu einem verwesenden Leichnam in jenem Tank liest, kommt man nicht umhin, an Elisa Lam zu denken, die möglicherweise dem Elevator Game zum Opfer gefallen ist... R.I.P.
Selbst wenn man die Verfilmung(en) bereits gesehen hat, liest sich die Kurzgeschichte wunderbar spannend.



Die einsame Insel 孤島   4/5
Kensuke Suehiro trifft sich mit seinem langjährigen Freund Sasaki und muss mitansehen, wie dieser seine neue Freundin, Yukari, die ihm offenbar peinlich ist, wie Dreck behandelt. Ein paar Wochen später berichtet Sasaki, er habe Yukari auf der verwunschenen Insel Daiba VI ausgesetzt. Yukari gehörte einer Sekte an und der zynische Sasaki schenkte er genau das, wonach Yukaris Sekte strebte. Kensuke kann die Geschichte erst nicht glauben. Als Sasaki dann im Krankenhaus liegt, offenbart er Kensuke, er habe die Wahrheit erzählt. Kensuke nimmt ein paar Jahre später an einer Expedition zur Insel Daiba VI teil und wird Zeuge des Wahrheitsgehalts von Sasakis Erzählung. 
▶︎ Der Schluss ist recht plump. Ansonsten eine super Geschichte!
Daiba VI sehe ich jedes Mal auf meinem Spaziergang über die Rainbow Bridge. Jedoch wusste ich nicht, dass das Betreten verboten ist. 
Möglicherweise mache ich ja mal einen Ausflug dahin, zusammen mit dem Dude. Einfach um vermeintlichen Geister zu sehen, die Suzuki hier beschreibt -_^


Strafe 穴ぐら  5/5
Hiroyuki Inagaki macht mit seinem Sohn Katsumi einen Spaziergang und verprügelt diesen aufgrund einer Kleinigkeit. Katsumi ist sich die Wutausbrüche seines Vaters gewohnt...
Hiroyuki ergibt sich nach Prügelattacken dem Suff hin und als er eines Morgens aufwacht, ist seine Frau verschwunden. Erst denkt er, sie sei einkaufen gegangen. Als sie jedoch auch am Abend nicht zurück ist, denkt er, dass sie ihre Drohung endlich wahr gemacht und ihn verlassen hat.
Also begibt er sich zum Hafen und geht auf sein Schiff, in dessen Laderaum er etwas Gruseliges entdeckt und noch gar nicht ahnt, mit welchem Grauen er sich auseinandersetzen muss, als er in den Laderaum steigt...
▶︎ eine wunderbare Erzählung über Tod, Liebe und Rache



Traumschiff 夢の島クルーズ   3/5
Masayuki Enoyoshi befindet sich an Bord der vornehmen Yacht Minako, welche nach der nervenden Frau des Besitzers benannt wurde. Enoyoshi möchte wieder nach hause, da er das Geschwätz der Beiden nicht mehr erträgt. Plötzlich liegt die Minako still im Wasser. Der Motor ist aufgefallen. Der Kiel muss sich irgendwo verfangen haben.
Die Sonne ist bereits unter gegangen und einer der Männer wird in die dunklen Wasser in der Bucht vor Tokyo tauchen müssen. Enoyoshi findet, dass er damit nichts zu tun hat und rührt keinen Finger. Schliesslich muss der Yachtbesitzer selbst in die dunklen Wasser tauchen. Was er da am Kiel sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren...




Die Flaschenpost 漂流船   5/5
Takagi befindet sich auf dem wohl letzten Seegang. Danach möchte er seine Freundin heiraten und je nach dem, wird er seinen Job auf See aufgeben müssen. Kurz bevor sie Tokyo erreichen, stosst die Crew auf eine herrenlose Yacht. Dem Kapitän widerstrebt es eigentlich, sich damit aufhalten zu müssen, da er auf See jedoch zwei Mann verloren hat, wofür er sich vor Gericht würde behaupten müssen, kann er dieser Yacht nicht einfach den Rücken kehren und so erkunden die Männer das luxuriöse Treibgut. Von der Besatzung fehlt jede Spur. Der Kapitän beschliesst, die Yacht nach Tokyo zu schleppen. Takagi bietet an, an Bord der Yacht zu gehen, sollte es zu Problemen kommen, wäre diese dann nicht unbemannt. Der Kapitän willigt ein und Takagi wird so sein Kindheitstraum erfüllt. 
Irgendwann dämmert ihm, wieso keiner sonst an Bord gehen wollte. Die Männer halten die Yacht für ein Geisterschiff. Enoyshi findet das Logbuch und liest die seltsamen Eintragungen. Offenbar wurde ein Gegenstand, eine Flaschenpost, aus dem Wasser gefischt, wonach sich seltsame Dinge ereigneten. Enoyshi beginnt gegen die Angst und mögliche Geister zu kämpfen...




Wassertheater ウォーター・カラー   2/5
Ein ehemaliger Schauspieler eines Theaters, der nun hinter den Kulissen tätig ist, da er sich gegen den Regisseur aufgelehnt hat, findet sich mit einem Problem konfrontiert. Wasser. 
▶︎ irgendwie langweilig und nicht ganz klar... 




Der unterirdische See 海に沈む森   5/5An einem Wochenende im Frühwinter 1975 brechen Fumihiko Sugiyama und dessen Kumpel Sakakibara auf ins Kalksteingebirge. Sie möchten eine Höhle finden, die noch kein Mensch zuvor betreten hat. Das Glück ist ihnen hold und sie stossen tatsächlich auf eine Höhle, die nirgends verzeichnet ist. Sugiyama, der anfangs besonnen reagiert, möchte nicht zu tief in die Höhle rein, da sie nicht genügend Ausrüstung dabei haben. Sakakibara ist jedoch Feuer und Flamme und stürmt ganz aufgeregt drauflos. Als sie dann zu einem Schacht kommen, legt Sugiyama seine Besonnenheit ab und gibt sich der Abenteuerlust hin. Natürlich ist ihnen Fortuna nicht die ganze Zeit über hold und so folgt ein bedauerliches Ereignis auf ein anderes...
Zwanzig Jahre später macht sich Sugiyama's Sohn auf, die Höhle zu erforschen...
▶︎ Einzigartig auch hier, wie Suzuki die Atmosphäre in einer Höhle zu beschreiben im Stande ist! Gänsehaut pur! 
Wer Filme wie Sanctum mag, wird diese Kurzgeschichte lieben! Mein absoluter Favorit!

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PeWas avatar

Rezension zu "Der Graben" von Koji Suzuki

Ich habe mir mehr erwartet...
PeWavor einem Jahr

Der Klappentext ist (wie immer) sehr vielversprechend, so auch der Plot von der Anlage her. Man hätte eine intelligente und hochspannende Geschichte daraus machen können, aber der Autor hat es ziemlich vergeigt. Das Buch fängt gut an, mit ein paar ordentlichen Paukenschlägen, die Lust auf mehr machen. Dann gibt es einen schier endlosen Mittelteil, in dem es größtenteils um das Aufspüren irgendwelcher vermisster Personen geht - das liest sich eher wie eine Detektivgeschichte und grenzt schon fast an Leserverarschung: grob schätzt 4/5 des Buches enthalten im Grunde keinerlei Horror- oder SF-Elemente.

Auf den letzten 100 Seiten oder so kommt dann die Auflösung und die Geschichte nimmt wieder ein wenig Fahrt auf. Die vorher beschriebenen Phänomene passen allerdings teilweise nicht so recht zu der dann präsentierten Erklärung, es gibt diverse Inkohärenzen, Schludrigkeiten und Logikfehler. Der Autor hatte die Geschichte erkennbar nicht richtig im Griff.

Aus mir völlig unerfindlichen Gründen hielt es der Autor für eine gute Idee, der Geschichte im Schlussteil dann noch "übersinnliche" Elemente aufzupfropfen, die aus dem Nichts kommen und mit der eigentlichen Geschichte nicht das geringste zu tun haben. Möglicherweise war das ein Überbleibsel einer früheren Version der Geschichte, auf das der Autor nicht verzichten wollte. Das ist ein ärgerlicher Fremdkörper.

Die Prosa kommt sehr ungelenk und in Pantoffeln daher. Das mag zum Teil an der Übersetzung liegen. INteressant ist, dass es der Heyne-Verlag nicht einmal geschafft hat, das Buch aus dem japanischen Original übersetzen zu lassen, vielmehr handelt es sich um eine Übersetzung der englischen Übersetzung - man kann sich leicht vorstellen, wie viel dabei verloren geht. Es gibt im Text immer wieder englische Begriffe, auch Ortsnamen in Japan, die im Original sicherlich japanisch sind. Ganz schwache Leistung des Verlags.

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