Koji Suzuki Der Graben

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Inhaltsangabe zu „Der Graben“ von Koji Suzuki

Japans Stephen King kehrt zurück! In den USA verschwinden immer wieder Menschen, ohne jede Spur. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Derweil beobachten Astronomen seltsame, beängstigende Himmelsphänomene. In Japan häufen sich ähnliche Vorkommnisse. Die junge Saeko soll für eine Fernsehsendung das Verschwinden einer ganzen Familie untersuchen. Schritt für Schritt gerät sie in einen unfassbaren Albtraum, der globale Ausmaße annimmt. Als der San-Andreas-Graben vor San Francisco von einem Beben erschüttert wird, spitzen sich die Ereignisse zu einem Crescendo des Grauens zu.

Ich habe mir mehr erwartet...

— PeWa

nicht der Werbung vertrauen - kein Horror und schon gar kein japanischer Stephen King... aber wer Mathe toll findet, wird das Buch lieben!

— Leseratz_8

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    Der Graben

    PeWa

    12. July 2017 um 10:09

    Der Klappentext ist (wie immer) sehr vielversprechend, so auch der Plot von der Anlage her. Man hätte eine intelligente und hochspannende Geschichte daraus machen können, aber der Autor hat es ziemlich vergeigt. Das Buch fängt gut an, mit ein paar ordentlichen Paukenschlägen, die Lust auf mehr machen. Dann gibt es einen schier endlosen Mittelteil, in dem es größtenteils um das Aufspüren irgendwelcher vermisster Personen geht - das liest sich eher wie eine Detektivgeschichte und grenzt schon fast an Leserverarschung: grob schätzt 4/5 des Buches enthalten im Grunde keinerlei Horror- oder SF-Elemente.Auf den letzten 100 Seiten oder so kommt dann die Auflösung und die Geschichte nimmt wieder ein wenig Fahrt auf. Die vorher beschriebenen Phänomene passen allerdings teilweise nicht so recht zu der dann präsentierten Erklärung, es gibt diverse Inkohärenzen, Schludrigkeiten und Logikfehler. Der Autor hatte die Geschichte erkennbar nicht richtig im Griff.Aus mir völlig unerfindlichen Gründen hielt es der Autor für eine gute Idee, der Geschichte im Schlussteil dann noch "übersinnliche" Elemente aufzupfropfen, die aus dem Nichts kommen und mit der eigentlichen Geschichte nicht das geringste zu tun haben. Möglicherweise war das ein Überbleibsel einer früheren Version der Geschichte, auf das der Autor nicht verzichten wollte. Das ist ein ärgerlicher Fremdkörper.Die Prosa kommt sehr ungelenk und in Pantoffeln daher. Das mag zum Teil an der Übersetzung liegen. INteressant ist, dass es der Heyne-Verlag nicht einmal geschafft hat, das Buch aus dem japanischen Original übersetzen zu lassen, vielmehr handelt es sich um eine Übersetzung der englischen Übersetzung - man kann sich leicht vorstellen, wie viel dabei verloren geht. Es gibt im Text immer wieder englische Begriffe, auch Ortsnamen in Japan, die im Original sicherlich japanisch sind. Ganz schwache Leistung des Verlags.

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  • weit weg von Stephen King und noch weiter weg von Horror

    Der Graben

    Leseratz_8

    Zum Inhalt bitte den hier verfügbaren Klappentext lesen, denn der Inhalt ist schwer zu beschreiben und eigentlich auch nicht wirklich greifbar. Ich habe das Buch aufgrund der Werbung auf dem Cover gekauft: "Eiskalter Horror trifft auf ein apokalyptisches Szenario - Suzuki ist der Meister des Schreckens!" - The Times und "Japans Stephen King kehrt zurück!" Las Vegas Mercury All dies ist irreführend, das Buch beschäftigt sich mit der Beschreibung des Universums durch Mathematik und Physik. Und deshalb sind die Wissenschaftler die Ersten, die bemerken, dass die Welt sich verändert.  Mir war die ganze Beschreibung viel zu abhoben und viel zu wissenschaftlich angelegt, um mit diesem Buch Spaß zu haben bzw. mich über das Ende der Welt zu gruseln. Ich habe mich eher gelangweilt und viele Passagen quer gelesen, damit ich endlich fertig bin. Ich wollte schon wissen, wie es ausgeht, aber auch das hat mich nicht wirklich versöhnt... Der Stil hat mir gut gefallen, auch der Beginn des Buches war wirklich spannend. Die Beschreibung der Menschen und ihrer Handlung hat mich schon ein wenig an den wirklichen Meister King erinnert, aber damit endet es auch eigenlich schon. Ich weiß nicht, wem ich dieses Buch empfehlen soll, Physikern und Mathematikern ist es vielleicht zu simpel... Mir als Otto Normal Romanleser hat es keinen Spaß und keinen Grusel gebracht.

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    • 2

    lord-byron

    29. December 2014 um 22:56
  • Denn wenn ein Schmetterling...

    Der Graben

    Havers

    08. March 2014 um 07:13

    Der japanischen Autor Kôji Suzuki ist in der westlichen Welt vor allem durch seine „Ring“-Trilogie bekannt, Thrillern, die mit Urängsten arbeiten und Horrorelemente auf subtile Art einsetzen. In dem Klappentext seines neuesten Werkes wird dem Leser blanker Horror suggeriert, verspricht dieser doch „ein Crescendo des Grauens“ und stellt Bezüge zu den Werken Stephen Kings her. Wenn man diese Erwartungen an das Buch hat, ist die Enttäuschung leider vorprogrammiert, was sich auch durch die Vielzahl negativer Bewertungen bemerkbar macht. Aber ich verspreche Ihnen, wer seine Freude an intelligenter Unterhaltung und ein Faible für naturwissenschaftliche Themen hat, wird von diesem Thriller gut unterhalten werden, denn auch Metaphysisches kann dem Leser Schauer über den Rücken jagen, denn „Der Graben“ ist spannende „Science“ Fiction im wahrsten Sinne des Wortes. Menschen verschwinden ohne eine Spur zu hinterlassen, nicht nur in den USA sondern auch in Japan – und alle Ermittlungen führen ins Leere, denn niemand kann sich einen Reim auf die Vorfälle machen. Natürlich weckt dies auch das Interesse der Medien, und so beauftragt ein TV-Sender die junge Journalistin Saeko Kuriyama, Nachforschungen über den Verbleib einer vermissten Familie anzustellen. Auf diesem Gebiet ist sie bewandert, denn seit ihr eigener Vater vor vielen Jahren verschwunden ist, sucht sie nach ihm. Unterstützung erfährt sie dabei von einem Kollegen und einem Privatdetektiv Aber es sind nicht nur die Menschen, die plötzlich weg sind, auch der Nachthimmel verändert sich auf unerklärliche Art und Weise. Denn Sterne, die seit Jahrmillionen leuchten, sind plötzlich verschwunden und kein Wissenschaftler hat dafür eine Erklärung parat. Gibt es etwa eine unbekannte Dimension, die dies alles vereinnahmt? Alles ist eins und miteinander verbunden, und jede Veränderung hat Auswirkungen auf das große Ganze, das wir überhaupt nicht überblicken können. Denn wenn ein Schmetterling mit seinen Flügeln schlägt, kann sich das Gleichgewicht der Welt verändern und es können Prozesse in Gang gesetzt werden, die unerwartete Kräfte freisetzen. Suzuki gibt seinen Lesern Denkanstöße, und wer auf den Geschmack gekommen ist und sich ausführlich mit dieser Materie beschäftigen möchte, findet am Ende des Buches eine ausführliche Bibliographie.

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  • Gähnende Langeweile

    Der Graben

    lord-byron

    23. January 2014 um 16:08

    In den USA verschwinden immer wieder Menschen, ohne jede Spur. Derweil beobachten Astronomen seltsame, beängstigende Himmelsphänomene. In Japan häufen sich ähnliche Vorkommnisse. Die junge Saeko soll für eine Fernsehsendung das Verschwinden einer ganzen Familie untersuchen. Schritt für Schritt gerät sie in einen unfassbaren Albtraum, der globale Ausmaße annimmt. Als der San-Andreas-Graben von einem Beben erschüttert wird, spitzen sich die Ereignisse zu einem Crescendo des Grauens.... Ich musste leider auf den Klappentext zurückgreifen, denn auch nach der Lektüre dieses Buches, kann ich immer noch nicht wirklich sagen um was es eigentlich geht. Dabei stand das Buch auf meiner Wunschliste und als mich der Heyne-Verlag fragte, ob ich das Buch rezensiere möchte, war ich total aus dem Häuschen vor Freude. Schon alleine, weil auf dem Cover steht: Der japanische Stephen King kehrt zurück und ich ein großer Fan des Meisters des Horrors bin. Tja. Bekommen habe ich das langweiligste Buch, das ich jemals gelesen habe. Was man in dem Buch wirklich zu Genüge bekommt, sind wissenschaftliche und mathematische Begriffe und Erklärungen. Irgendwie stimmt die Mathematik nicht mehr, bei Pi gibt es eine Unregelmäßigkeit, deshalb verschwinden Sterne und dadurch…… ja was eigentlich? Das groß angekündigte Beben erstreckte sich auf 2 oder 3 Seiten des Buches und alles andere ist eigentlich ständig dem Zufall überlassen. Die Protagonisten wissen nicht mehr weiter? Kein Problem, der Zufall hilft. Ganz gewöhnliche Menschen erkennen plötzlich die komplexesten mathematischen Zusammenhänge und auch in der größten Gefahr werden mathematische Formeln durchdacht. Nein, das war leider gar nichts. Der Plot war total unlogisch, der Schreibstil verwirrend, die Charaktere blieben leider blass und austauschbar, ständig kamen neue Personen ins Spiel, die im Endeffekt nur Lückenfüller waren und im Großen und Ganzen konnte alles immer nur mit Hilfe des Zufalls gelöst werden. Es tut mir wirklich sehr leid, aber mehr als 1 von 5 Punkten kann ich leider nicht vergeben. Und den gibt es für die Arbeit, die sich der Autor mit dem Tippen des Textes gemacht hat. Statt Horror und Spannung gab es leider nur 592 Seiten gähnende Langeweile. Es war eine einzige Qual. ©Beate Senft

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