Koji Suzuki Edge

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Inhaltsangabe zu „Edge“ von Koji Suzuki

Edge begins with a massive and catastrophic shifting of the San Andreas fault. The fears of California someday tumbling into the sea--that have become the stuff of parody--become real. But even the terror resulting from this catastrophe pales in comparison to the understanding behind its happening, a cataclysm extending beyond mankind's understanding of horror as it had previously been known. The world is falling apart because things are out of joint at the quantum level, about which of course there's never been any guarantee that everything has to remain stable. Koji Suzuki returns to the genre he's most famous for after many years of "not wanting to write any more horror." As expected from Suzuki, the chills are of a more cerebral, psychological sort, arguably more unsettling and scary than the slice-and-dice gore fests that horror has become known in the U.S. Never content to simply do "Suzuki"--as it were--but rather push the envelope on what horror is in general and for which readers have come to know him, Edge City borders on being cutting-edge science fiction. The author himself terms this novel, which he has worked on for some years, a work of "quantum horror."
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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Eigentlich nicht klassifizierbar - und gerade deswegen genial

    Edge
    rumble-bee

    rumble-bee

    15. February 2014 um 11:36

    Bei Koji Suzuki ist es so, dass man ihn lieben oder - ich möchte nicht "hassen" sagen - mit völligem Unverständnis betrachten muss. Das war schon bei den "Ring"-Büchern so: schon diese Serie zeichnete sich durch sehr untergründigen, eher psychologischen Horror aus (der mit der reißerischen, amerikanischen Verfilmung nun wirklich nichts zu tun hat!). Koji Suzuki mag nicht sehr wissenschaftlich sein, und wild vor sich hin fabulieren. Aber: er schafft es, sich ganz in ein Thema hineinzuversetzen, und dem Leser eine Idee einzupflanzen. Es ist die sehr simple Frage "Was wäre, wenn ...?", die in Suzukis Büchern den Horror ausmacht. Ein Buch wie "Edge" lässt sich beinahe unmöglich zusammenfassen oder nacherzählen. Denn sonst würde man dem Leser Entscheidendes vorwegnehmen. Ich möchte daher den Inhalt nur grob umreißen. Es beginnt mit einem Prolog voller rätselhafter Geschehnisse: mehrere Touristen verschwinden spurlos in der amerikanischen Wüste. Ein Weltraumteleskop verzeichnet das plötzliche und vollständige Erlöschen mehrerer Sterne. Und weltweit stürzen Supercomputer ab, die den Wert der Zahl "Pi" berechnen sollen... Im Hauptteil haben wir es dann im Wesentlichen mit zwei Personen zu tun: der Journalistin Saeko, und dem Fernseh-Journalisten Hashiba. Beide geraten durch Zufall an die Erforschung derselben Geschichte: mysteriöse Fälle von spurlosem Verschwinden, sogenannte "missing persons". Saekos eigener Vater verschwand vor 18 Jahren spurlos, was der Geschichte besondere Würze verleiht. Saeko und Hashiba verhalten sich eigentlich wie Detektive. Sie sammeln immer mehr Hinweise und Hintergründe. (Insofern ist "Edge" mit "Ring" vergleichbar.) Dabei "passiert" eigentlich über weite Strecken nichts, was man dem Buch sicher zum Vorwurf machen kann. Aber: wenn man sich auf diese sehr hintergründige Erzählweise einlässt, dann entfaltet sich die Handlung im eigenen Kopf, und lässt eisige Schauer den Rücken herabrieseln... Man merkt durchaus, dass der Autor Jahre für die Recherche zu diesem Buch gebraucht hat: es werden alle möglichen wissenschaftlichen Themen angerissen. Geographie, Anthropologie, Frühgeschichte, das Aussterben der Dinosaurier, Entstehung der Arten, Zahlentheorie (scheinbar ein besonderes Steckenpferd des Autors!), theoretische Physik... und irgendwie scheint alles mit dem ursprünglichen Fall zu tun zu haben... Ein klein wenig hat mich das Buch diesmal auch an alte Hitchcock-Filme erinnert. Denn die Dinge, die passieren, sind alle für sich genommen merkwürdig, aber kein Horror. Doch in der Gesamtschau beginnt man sich zu gruseln, was das Zeug hält...! Zuerst sind es Erdbeben. Dann Tiere, die sich merkwürdig verhalten, wie Möwen im Inland. Dann Lichterscheinungen. Und dann ... nein, das verrate ich nicht! Es steigert sich alles doch irgendwie, nur halt sehr, sehr langsam. Bis schließlich Saeko und Hashiba, beide getrennt voneinander, vor eine schreckliche Entscheidung gestellt werden. Wer jetzt die Stirne runzelt, den kann ich verstehen! Das alles ist wirklich in keine einzige mir bekannte Schublade einzuordnen. Mich aber hat das Buch völlig fasziniert. Immer häppchenweise bekam ich wissenschaftliche Theorien serviert, und musste mir ganz grundsätzliche Fragen stellen. Was ist eigentlich Erkenntnis? Woher wissen wir, was wir wissen? Wie fest sind die Grundlagen unserer Wahrnehmung, ja, unseres Universums eigentlich? Und wie hätte ich mich in Saekos oder Hashibas Lage verhalten? Diese Fragen lassen mich einfach nicht los. Ich habe schon mit diversen Freunden diskutiert, und komme einfach zu keinem Ergebnis. Und genau das macht für mich ein gutes Buch aus: dass es Gedanken anstößt. Sicher ist "Edge" aus wissenschaftlicher Sicht anfechtbar. Aber einem Wissenschaftler würde ich es eh nicht empfehlen! Sehr wohl aber einem Leser, der Lust auf etwas völlig Neues hat, das ihn noch lange beschäftigt.

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