Kolja Alexander Bonke

 4.9 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Film Riss, Wölfisch und weiteren Büchern.
Kolja Alexander Bonke

Lebenslauf von Kolja Alexander Bonke

Nach seinem erfolgreichen, 2011 beim humboldt Verlag veröffentlichten Männerratgeber "Erfolg bei Frauen" präsentierte Kolja Alexander Bonke letztes Jahr mit "Film Riss" seinen Erstlingsroman voller Sex, Drugs & Rock 'n' Roll - stark beeinflusst von "Fight Club" und "American Psycho". In Zusammenarbeit mit mehreren Ernährungsexperten und Sportwissenschaftlern folgt nun das reinrassige Fitnessprodukt "Training ohne Geräte". Auch Mathew Lovel ist an dieser neurartigen Kombination aus Buch und DVD beteiligt - nach "Frauenheld" die zweite gemeinsame Veröffentlichung innerhalb weniger Monate.

Alle Bücher von Kolja Alexander Bonke

Kolja Alexander BonkeFilm Riss
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Film Riss
Film Riss
 (5)
Erschienen am 17.06.2012
Kolja Alexander BonkeWölfisch
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Wölfisch
Wölfisch
 (1)
Erschienen am 16.11.2017
Kolja Alexander BonkeErfolg bei Frauen
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Erfolg bei Frauen
Erfolg bei Frauen
 (1)
Erschienen am 27.07.2011
Kolja Alexander BonkeFilm Riss 2: Buenos Aires
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Film Riss 2: Buenos Aires
Film Riss 2: Buenos Aires
 (1)
Erschienen am 19.01.2015
Kolja Alexander BonkeErfolg bei Frauen
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Erfolg bei Frauen
Erfolg bei Frauen
 (0)
Erschienen am 27.11.2012

Neue Rezensionen zu Kolja Alexander Bonke

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M

Rezension zu "Film Riss 2: Buenos Aires" von Kolja Alexander Bonke

Packend!
Manuel_Lindemannvor 2 Jahren

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Film Riss" von Kolja Alexander Bonke

Im Sog der Leere
R_Mantheyvor 3 Jahren

Der Erzähler dieser Geschichte verdient seine Kohle als Dating-Coach. Aber die Geschäfte laufen schlecht. Denn warum sollen ungesund ernährte Banker in Frankfurt einen Kokser dafür löhnen, dass er ihnen vormacht, wie sie Frauen herumkriegen, mit ihnen zu vögeln, wenn sie auch gleich dafür bezahlen können?

Nicht nur die ohnehin öde Kundschaft bleibt weg, auch das eigene Dasein entgleitet zunehmend der Selbstkontrolle. Die Tage sind kurz und dienen dazu, die Lebenssäfte mit Alkohol und Drogen zu verdünnen. Wenn es dunkel wird, treibt es ihn in Frankfurter Clubs, zu bekannten oder unbekannten Frauen, mit denen er einen kurzen Höhepunkt erlebt. Oft auf dem Herrenklo. Dieser atmosphärische Hintergrund scheint seinem ohnehin geschundenen besten Freund die letzte Standkraft zu nehmen.

Nun könnte man meinen, die ganze eigentlich tragische Geschichte, die damit noch nicht einmal angefangen hat, würde schlechte Laune beim Lesen bereiten. Aber so ist es nicht. Ganz im Gegenteil. Selbst Beschreibungen körperlichen Verfalls kommen mit einer fröhlichen Selbstironie und einer solch treffenden Milieubeschreibung herüber, dass man fast geneigt ist, die Tragik des Geschehens zu verdrängen.

In Wirklichkeit aber spielt sich ein Drama ab. Weil sich der Erzähler seiner Leere wenigstens im tiefen Inneren bewusst ist, legt er sich auch mit anderen an. Er braucht Reibung, denn sie erzeugt Wärme und das Gefühl, irgendwer zu sein. Doch sie provoziert auch Gegenreaktionen und zieht andere mit in ein Geschehen, zu dem sie eigentlich nicht gehören.

Der Stöpsel ist gezogen, das Leben entrinnt ins Nichts. Eines Tages erwacht der Erzähler nach einer seiner erinnerungsleeren Nächte im Bett einer Bekannten. Für die angeblichen Taten dieser Nacht bezahlt ein anderer Mensch. Und das löst eine Kettenreaktion aus. Nicht nur der Film der letzten Nacht ist gerissen. Auch der des Lebens.

Vielleicht schockiert dieses Buch den einen oder anderen bürgerlichen Leser. Hier schreibt keiner, der anderen erklären möchte, wie das Leben sein sollte, sondern hier berichtet einer, wie es irgendwo in Frankfurt sein kann. Und das ziemlich überzeugend, spannend und sehr direkt. So, wie man es bisher vielleicht noch nicht gelesen hat.

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Frau_Erdnussbutters avatar

Rezension zu "Film Riss" von Kolja Alexander Bonke

Rezension zu "Film Riss" von Kolja Alexander Bonke
Frau_Erdnussbuttervor 6 Jahren

Film Riss nimmt kein Blatt vor den Mund – und das hat es auch nicht nötig. Obwohl stellenweise ein lapidarer Witz den nächsten jagt, fügt es sich nur zu gut in das Gesamtbild des vom Leben ernüchterten Protagonisten ein. Ein ernüchternder, selbstironischer Trip zwischen Drogen und Selbsterkenntnis, auf der allgegenwärtigen Suche nach dem eigentlichen Sinn. Unangenehm tiefe Einblicke treffen dabei auf gnadenlos ehrliche Sätze.

In dreizehn, teils bittersüßen, teils bösen und immer absolut ehrlichen Kapiteln erzählt er von der absoluten Verbitterung bis hin zu einem einzigen Aufbäumen gegen die Belanglosigkeit des Lebens. Die Parallelen zu Fight Club, Crank und 39,90 sind für mich ziemlich offensichtlich.

Weiter lesen: http://www.1jahr52buecher.de/?p=1165

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