Konrad Ehlich Hochsprachen in Europa

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Inhaltsangabe zu „Hochsprachen in Europa“ von Konrad Ehlich

Während die Schutzbedürftigkeit von Minderheitensprachen in Europa erkannt und anerkannt worden ist, scheinen die Hochsprachen keines Schutzes zu bedürfen und haben in vielen Staaten, z.B. der Bundesrepublik Deutschland, nicht einmal Verfassungsrang. Aber wo es Minderheitensprachen gibt, muß es Hochsprachen geben. Unterdessen mehren sich Anzeichen für eine Entwicklung der Hochsprachen, die man schon als Destandardisierung bezeichnet hat. Tatsächlich wird der Geltungsbereich von Hochsprachen nicht nur durch die Aufwertung von Minderheitensprachen zumindest in Frage gestellt, sondern er wird auch durch den Druck des Englischen eingeschränkt, das die anderen Sprachen aus bestimmten Funktionen verdrängt und ihre Entwicklung behindert, und eine provokative Vision ist die einer Zweisprachigkeit aus Dialekt und Englisch unter Erübrigung der Hochsprache. Dass deren Zukunft außerdem durch die in den westlichen Gesellschaften allgemein abnehmende Akzeptanz von Normen, eben auch von sprachlichen Normen, in Frage gestellt ist, kommt hinzu: wo alles geht, gehen auch mündliche Sprechformen, während Hochsprachen sich an schriftsprachlichen Mustern orientieren. §Diesen Problemkreisen waren zwei Veranstaltungen unter dem Titel Hochsprachen heute gewidmet: ein Gespräch über Entstehung und Begriff von Hochsprachen in Europa am 2./3. Dezember 1998 in München und eine Tagung über Geltung und Zukunft von Hochsprachen in Europa am 18.-20. November 1999 in Bad Homburg.§Mit den Homburger Empfehlungen zur Förderung der europäischen Hochsprachen, in denen die Beiträge dieses Bandes kulminieren, werden Forderungen und Vorschläge an die europäische Öffentlichkeit gerichtet, die sprachpolitischen Aufgaben der europäischen Mehrsprachigkeit anzugehen und die Zukunft aller europäischen Hochsprachen zu sichern. §§

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