Konrad H. Jarausch Die Umkehr

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Inhaltsangabe zu „Die Umkehr“ von Konrad H. Jarausch

Sind die Deutschen endlich normal? Nach Weltkrieg und Trennung ist das gelungen, was sie immer sein wollten: eine Nation unter Gleichen. 1945 schien das völlig unmöglich geworden zu sein. Das Buch beschreibt den Weg der Deutschen zurück in die Zivilisation. Die alliierte Befreiung der KZ am Kriegsende machte das ganze Ausmaß des durch die NS-Verbrechen begangenen Zivilisationsbruchs deutlich. Ein halbes Jahrhundert danach gilt Deutschland als ein Musterbeispiel für eine gelungene Demokratisierung. Drei Etappen markieren die Übergänge: 1945/1949, 1968 und 1989/1990. Anhand von individuellen Selbstzeugnissen und öffentlichen Auseinandersetzungen wird verdeutlicht, wie es die Deutschen vermochten, aus ihrer dunklen Vergangenheit hinaus Wege in eine moderne, liberale Gesellschaft zu finden.

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  • Deutschlands Entwickung nach 1945 - Aus der Vogelperspektive

    Die Umkehr
    Sokrates

    Sokrates

    28. April 2014 um 10:05

    Der Historiker Jarausch widmet sich in diesem Buch der Nachkriegsgeschichte Deutschlands. Sein Ziel ist es aufzudecken, wie  Deutschland sich nach 1945 kulturgeschichtlich entwickelt hat. Hierbei arbeitet er im Besonderen heraus, wie weitreichend doch die als positiv zu bewertende Hinwendung zu Frieden und friedlicher Koexistenz für Deutschland geworden ist. Wie dies geschah, beschreibt Jarausch in essayhaftem Stil. In zweierlei Hinsicht hat mich das Buch enttäuscht: der Essay-Stil beraubt es ein wenig seiner wissenschaftlichen Verwertbarkeit. Und da sich Jarausch nicht konkret auf eine Thematik beschränken möchte, springt er zwischen kulturgeschichtlichen, mentalitätsgeschichtlichen und gesellschaftsgeschichtlichen Entwicklungen hin und her. Zwar lassen sich so großräumige Entwicklungen darstellen, sie bleiben aber auch auf einem abstrakteren Niveau, da sich Details schwerer darstellen lassen.

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