Konrad Hansen Die Männer vom Meer

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Inhaltsangabe zu „Die Männer vom Meer“ von Konrad Hansen

Die unglaublichen Abenteuer des Björn Hasenscharte, eines Bauernsohns aus Angeln, der mit dem lebensrettenden Talent des Geschichtenerzählens gesegnet ist. Nie wurde die Zeit der Wikinger lebendiger, spannender und unterhaltsamer beschworen. Der lange vergriffene Erfolgsroman von Konrad Hansen in neuer Ausstattung. Björn Hasenscharte ist von schwächlicher Statur und hat es in der rauen Zeit um das Jahr 1000 nicht leicht. Er wird als Sklave gefangen genommen und misshandelt, von einem Kammmacher in Haithabu als Lehrling gekauft, kommt auf einer großen Seereise nur knapp mit dem Leben davon und zehrt fortan von der Begabung, seine Erlebnisse spannend erzählen zu können. Damit fasziniert er sogar König Blauzahn, der ihn zu einem seiner Gefolgsleute macht.

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  • Rezension zu "Die Männer vom Meer" von Konrad Hansen

    Die Männer vom Meer
    Saralonde

    Saralonde

    05. March 2012 um 17:28

    Als Björn im 10. Jahrhundert in Jütland das Licht der Welt erblickt, sieht es zunächst so aus, als sollte es gleich wieder enden: Er hat eine gespaltene Oberlippe und ist klein und schmächtig, deshalb will sein Vater ihn am liebsten gleich wieder loswerden und ins Wasser werfen, doch seine Mutter verhindert dies. Und trotz seiner Handicaps soll er unglaubliche Abenteuer erleben und mit den Mächtigen des Landes verkehren. Ich habe lange gebraucht, um richtig in dieses Buch hereinzufinden. Was wahrscheinlich hauptsächlich daran liegt, dass der Wikingerroman sich vorwiegend mit Gewalt, Mord, Raub und Kriegszügen beschäftigt, was aber ja zu erwarten ist. Auch muss ich sagen, dass ich nicht richtig mit der Hauptperson, Björn Hasenscharte, warm werden konnte, ich fand diesen Charakter auch eher etwas flach. Andererseits ist das Buch hervorragend geschrieben und gut recherchiert. Während im ersten Teil eine typische Wikingerfahrt beschrieben wird (der Begriff ”Viking” kommt von den Beutezügen der nordischen Männer), geht es im zweiten Teil um den Dänenkönig Harald Blauzahn und seinen Sohn Sven Gabelbart und deren Verwürfnis. Diese beiden historischen Persönlichkeiten fand ich sehr interessant dargestellt und insgesamt fand ich diesen zweiten Teil, der sich mehr mit Politik und realen Ereignissen beschäftigt, sehr viel kurzweiliger und gefälliger als den ersten. Hier finden sich auch die meisten unterhaltenden Elemente, etwa das derb-komische ”Furzorakel” des Obroditenkönigs. Eine weitere, etwas zwiespältige, aber interessante Figur ist der Geistliche Poppo. Die Zeit, in der der Roman angesiedelt ist, war die Zeit, in der die Wikinger nach und nach das Christentum übernahmen und ihren eigenen Göttern abschworen, auch dieser Konflikt ist immer wieder Gegenstand der Erzählung. Schauplatz ist übrigens zu einem größeren Teil die Wikingerstadt Haithabu, der Name der Stadt wird zwar nie genannt, doch aufgrund der Beschreibung ist es offensichtlich, dass nur Haithabu gemeint sein kann. Insgesamt hat Konrad Hansen einen gut geschriebenen und interessanten historischen Roman vorgelegt, der sich durch die Epoche und das Thema von der Masse historischer Romane abhebt.

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  • Rezension zu "Die Männer vom Meer" von Konrad Hansen

    Die Männer vom Meer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. May 2010 um 17:36

    Der Autor erzählt vom Ende der Regentschaft Harald Blauzahns aus der Perspektive des Geschichtenerzählers und Gefolgsmannes Björn. Der Autor versucht sprachlich den Stil eines Geschichtenerzählers ansatzweise nachzuahmen, durch Wendungen wie z.B. "Er wird in unserer Geschichte nun nicht mehr vorkommen". Das irritiert am Anfang, wenn man sich aber daran gewöhnt hat, gibt es dem Buch durchaus Atmosphäre. Leider zieht sich die Geschichte etwas in die Länge und das Ende kommt dafür dann wieder recht abrupt. Ein bisschen mehr historische Hintergründe wären auch interessant gewesen. Fazit: Solider Schmöcker mit Längen, kann man lesen.

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