Konrad Kramar

 4.2 Sterne bei 6 Bewertungen

Alle Bücher von Konrad Kramar

Die schrulligen Habsburger

Die schrulligen Habsburger

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Erschienen am 01.06.2011
Prinz Eugen: Heros und Neurose

Prinz Eugen: Heros und Neurose

 (2)
Erschienen am 29.01.2013
Mission Michelangelo

Mission Michelangelo

 (1)
Erschienen am 01.09.2013
Wienerwald für Entdecker

Wienerwald für Entdecker

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Erschienen am 18.03.2016
Prinz Eugen

Prinz Eugen

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Erschienen am 29.01.2013
... und keiner sang die 'Reblaus'

... und keiner sang die 'Reblaus'

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Erschienen am 01.11.2006

Neue Rezensionen zu Konrad Kramar

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Wolfgang237s avatar

Rezension zu "Prinz Eugen: Heros und Neurose" von Konrad Kramar

Geschichte wie sie leider nicht im Geschichtsunterricht gelehrt wird.
Wolfgang237vor 3 Jahren

Konrad Kramar und Georg Mayerhofer ist es in diesem Buch gelungen nicht nur die Biografie von Prinz Eugen, sondern ein Stück europäischer Geschichte spannend, in moderner Sprache, darzustellen.
Das Buch leicht und flüssig, fast wie ein Roman, zu lesen. Und das obwohl die historischen Details, soweit sie belegbar sind, genau beschrieben werden. Auf die vielen Geschichten rund um den "edlen Ritter" wird zwar eingegangen aber es werden diese "Sagen" nie als Tatsache dargestellt.
Das Buch gewährt auch einen Einblick in die Sittengeschichte des Barocks und man muss dabei erkennen, dass Kindermissbrauch in dieser Zeit geduldet wenn nicht gar gefördert wurde.

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Prinz Eugen: Heros und Neurose" von Konrad Kramar

Die vielen Gesichter des Prinzen Eugen
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Konrad Kramar und Georg Mayrhofer beschreiben in einer eher technischen, schnörkellosen Sprache die vielschichtige Gestalt Prinz Eugens.
Wegen seiner schmächtigen Gestalt und seines wenig einnehmenden Äußeren wird er anfänglich im Land der „Reichen und Schönen“, Frankreich, nicht ernst genommen. Erst seine militärischen Erfolge bei Frankreichs Erzfeind Österreich, nötigen dem französischen König gehörigen Respekt ab.

Diese Biographie befasst sich mit den vielen unterschiedlichen Facetten des Feldherrn und gibt einen Überblick über sein Leben.

Ob als Kriegsherr, Stratege, Philosoph, Gärtner, Baumeister – Prinz Eugen ist ein Kind des Barocks mit all seinen Auswüchsen (sexuelle Ausschweifungen und Kindesmissbrauch inklusive).
Zugleich ist er modern und seiner Zeit weit voraus. Mit seiner Vision von einem „geeinten Europa“ kann er mit Fürst Metternich und Otto von Habsburg in einem Atemzug genannt werden.

Der, meiner Meinung nach, wichtigste Charakterzug war die unbedingte Loyalität seinem Herrscher (den drei Habsburger-Kaisern) gegenüber. Diese Loyalität forderte er allerdings auch von den anderen ein.

Manch historisch interessierter Leser wird das vorliegende Buch vielleicht als mangelhaft bewerten. Werden die Schlachten doch eher zurückhaltend beschrieben. Für diese Lesergruppe gibt es eine Vielzahl von Biographien, die das Leben und Werk Prinz Eugens unter anderen Gesichtspunkten beleuchten.

Fazit:

Der angenehme Schreibstil und die zurückhaltend präsentierte Menge an Daten und Fakten machen diese Biographie für „Einsteiger“ in das Leben des, wegen seines Aussehens immer wieder diffamierten, Prinzen interessant und empfehlenswert.

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