Konrad O. Bernheimer

 3.1 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf von Konrad O. Bernheimer

Konrad O. Bernheimer, geboren 1950 in Venezuela auf einer Kaffeeplantage, Sohn eines deutsch-jüdischen Vaters und einer venezolanisch-katholischen Mutter, wächst in München auf und übernimmt nach einem Aufenthalt bei Christie’s in London im Jahr 1977 das Münchner Haus Bernheimer. Vom Einrichtungshaus und Antiquitätenhandel verwandelt Konrad Bernheimer das Geschäft zum international tätigen Kunsthandel für Alte Meister. Er ist verheiratet, hat vier Töchter und pendelt zwischen München und London.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Tödliche Gemälde

Neu erschienen am 15.09.2020 als Hörbuch bei United Soft Media.

Alle Bücher von Konrad O. Bernheimer

Cover des Buches Gebrauchsanweisung fürs Museum (ISBN: 9783492277402)

Gebrauchsanweisung fürs Museum

 (3)
Erschienen am 14.10.2019
Cover des Buches Narwalzahn und Alte Meister (ISBN: 9783455750126)

Narwalzahn und Alte Meister

 (4)
Erschienen am 12.10.2015
Cover des Buches Tödliche Gemälde (ISBN: 9783803292339)

Tödliche Gemälde

 (0)
Erschienen am 15.09.2020

Neue Rezensionen zu Konrad O. Bernheimer

Neu

Rezension zu "Gebrauchsanweisung fürs Museum" von Konrad O. Bernheimer

Braucht man eine Gebrauchsanweisung für einen Museumsbesuch?
Ascoravor einem Jahr

In seinem Buch „Gebrauchsanweisung fürs Museum“ erzählt der Kunstsammler und -händler Konrad O. Bernheimer von verschiedenen Museen weltweit, er berichtet von seinen Lieblingsstücken und von einigen Erlebnissen rund ums Museum und den Ausstellungsstücken. Für einen Laien verständlich und für einen Kenner erfrischend, berichtet er von einigen beeindruckenden Kunstwerken und dem Museumsapparat, er konzentriert sich dabei auf Gemälde, sowohl Alte Meister als auch Moderne Künstler, bekannte, unbekanntere und auch falsch eingeschätzte, hat er zu einem bunten Potpourri zusammengestellt. Er rät dabei immer den Blick fürs Detail zu üben und mehr zu entdecken als auf den kurzen Beschreibungen steht oder im Audio-Guide berichtet wird – das Bild sollte im Mittelpunkt des Interesses stehen. Er öffnet so dem Museumsbesucher die Augen, und empfiehlt durchaus sich wirklich mit dem einzelnen Gemälde zu befassen, Bilder können so viel mehr erzählen. Eine Tatsache die der eifrige Museumsbesucher durchaus mal vergisst, wenn er nur bemüht ist so viele Werke wie möglich bei einem Besuch abzuhaken. Er verrät deswegen auch, wann man in weltbekannten Sammlungen, die sonst total überlaufen sind, fast allein ist. Natürlich hat Konrad O. Bernheimer als anerkannte Größe auf dem Kunstmarkt den ein oder anderen Vorteil gegenüber den „normalen“ Museumsbesucher, doch einige seiner Tricks kann man durchaus selbst auch umsetzen. Außerdem berichtet er von einigen seiner Anekdoten und Erlebnissen und verleiht den Kunstwerken, Museen und auch Sammlern zusätzlich Leben. 

Noch einen Hinweis: Das Buch weist keine Fotos der Kunstwerke auf, liefert aber zu jedem Bild eine Internetadresse, so dass jeder das (richtige) Werk leicht finden kann. Darüber hinaus wird eine interessante Literaturzusammenstellung geliefert.

Mein Fazit: Ich selbst bin Kunsthistoriker und gerne und oft in Museen unterwegs, doch dieses Buch hat mir noch einmal in Erinnerung gerufen, warum man wirklich ins Museum gehen sollte. 

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O

Rezension zu "Gebrauchsanweisung fürs Museum" von Konrad O. Bernheimer

Gernauer hinschauen
OmaGretevor einem Jahr

Eine Gebrauchsanweisung fürs Museum, vorab gesagt man lernt viel. Den Blick zu richten auf kleine Dinge und den Aufenthalt zu geniessen.
Bernheimer gibt gute Tipps rund ums Museum und seinen Besuch, sei es die optimale Besuchszeit erwähnenswerte Museumsshops oder Kaffees. Oder einfach mal das Museum neben dem berühmten zu besuchen oder die Kirche nebenan.

Er lernte seine Museumsbesuche schon beim Großvater und hat somit viel Zeit mit Museumsbesuche verbracht und seine Erfahrung findet man im Buch wieder.
Kompakt wird das Buch auch dadurch, dass die Bilder fehlen, die er beschreibt - man liest das Buch mit dem Tablet daneben.
Der Anspruch "ein Saal eine Stunde" wird praktikabel sein im Museum vor Ort. aber wenn mal den Eingang des Louvres überschritten hat wird dieser Vorsatz schnell unpraktikabel, wann bin ich mal wieder in Paris und wieviele Originale kann ich schaffen - jeder möchte gerne mehr Zeit mit den wahren Meistern verbringen - aber wer hat die Zeit und das Geld mehrmals im Jahr nach New York, Paris oder Madrid zu reisen.
Das ist so ein bisschen das Kreuz mit dem Buch, es bringt einen die Meisterwerke näher und man wird einige Meister in der Nachbarschaft genauer ansehen, aber für die große Welt der Museen ist der Ansatz ein Saal eine Stunde sehr schwer umsetzbar. Es hat so ein bisschen das Geschmäckle der Priviligierte zeigt uns die Welt. Wohl dem der die Zeit hat.

*netgalley*

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Rezension zu "Gebrauchsanweisung fürs Museum" von Konrad O. Bernheimer

Museen verstehen
ReadingFoxyvor einem Jahr

Direkt zu Beginn muss ich nicken - denn ja, man besucht gerade die Museen in der eigenen Stadt viel zu selten bis gar nicht. Sie sind da schon lang und bleiben sicher auch noch eine Weile. Also warum dann jetzt dahin? Dabei sollte man es definitiv öfter in Angriff nehmen. Schließlich gibt es fast überall wechselnde Ausstellungen und die kommen dann eben nicht so oft wieder. Auch werde ich den Tipp beherzigen mich zuerst auf das Ausstellungsstück zu konzentrieren und mir dann die Informationen dazu anzuschauen. Wie oft lässt man sich davon schon zu einer Meinung "drängen"

Was mir leider gefehlt hat - Bilder zu den besprochenen Werken. So musste ich immer das Handy dabei haben um danach zu suchen und zu wissen über was eigentlich gerade geschrieben wird. Es muss ja nicht Seitenfüllend sein, aber so eine kleine Abbildung wäre sehr hilfreich.

Weiter geht es zu Museen im Allgemeinen. Wo stehen besonders schöne bzw welche die mehr Aufmerksamkeit bekommen sollten? Vermutlich werde ich wohl leider nie all diese Orte besuchen können, doch sind Anregungen immer toll. Vergleiche zwischen staatlichen und privaten Museen werden gezogen und auch auf Kirchen, die Werke ausstellen bzw oftmals selbst ein einziges, großes Kunstwerk sind wird eingegangen.

Im großen und ganzen ist es ein tolles Nachschlagewerk und ich werde es sicher noch öfter zur Hand nehmen. 

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