Konrad P Liessmann Philosophie des verbotenen Wissens

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Inhaltsangabe zu „Philosophie des verbotenen Wissens“ von Konrad P Liessmann

Ich weiß etwas, was du nicht weißt. Die ist der Kindervers, der neckisch damit lockte, dass Zurückgehaltenes die Neugier weckt. Ich weiß etwas, was du nicht wissen darfst: Dies ist die Formel, nach der Wissen sich in Macht verwandelte und die einstmals die Grundfigur pädagogischen Schutzdenkens wurde – es ist nicht gut, in jungen Jahren zu viel zu wissen. Ich weiß etwas, was ich nicht wissen darf: Das war Nietzsches Problem, das in Philosophie des verbotenen Wissens ausarbeiten wollte. Dazu ist er nicht mehr gekommen. Inspiriert von Notizen aus Nietzsches Nachlaß, entwirft Konrad Paul Liessmann mit diesem Buch eine Philosophie, die gerade nicht um das Wahre, Gute und Schöne kreist, sondern eine Theorie des Unwahren, eine Ästhetik des Unschönen und eine Ethik des Bösen ins Zentrum drückt.

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  • Rezension zu "Philosophie des verbotenen Wissens" von Konrad P Liessmann

    Philosophie des verbotenen Wissens

    TheSchelig

    15. September 2011 um 03:30

    Es war ein Lustkauf, da mich der Titel im Buchladen einfach auf den ersten Blick fesselte. Nichtsdestotrotz wurde mein Interesse dann weiter geweckt und ich nahm es mit nach Hause. Das Thema, ist wie der Titel schon sagt, das "Verbotene Wissen". Dabei erklärt es erst einmal, was das an für sich sein soll. Grundlegend stützt es sich auf Nietzsches nicht vollendetes Werk und versucht es weiterzuführen. In Grundzügen, nur am Rande wird auch Nietzsche selber beleuchtet und warum dies sein Thema war. Es geht nicht um die Philosophie des Alltages. Es geht gerade darum, dass es gewissermaßen Wissen gibt, was wir als Gesellschaft unbewusst als Verboten ansehen und tief in uns verankert, auch gar nicht anrühren wollen. Tun wir es doch, so geraten wir in einen Konflikt, aus dem es fast kein Entrinnen mehr geben kann. Was ist Schön, wenn es kein Hässliches gibt? Es wendet sich an die Themen des "Bösen", des Ekels und der Lüge. Dabei beschönigt das Buch ganz und gar nicht, sondern beleuchtet, untersucht und findet so manche Parodie unserer Natur. Ich selber habe das Buch sehr genossen. Doch setzt es einen offenen Geist voraus, der bereit ist auch über Vorgegebenes nachzudenken. Es ist in manchen Passagen anspruchsvoll geschrieben und man muss schon als Unerfahrener in diesem Bereich sehr grübeln. Ich empfehle es nur solchen, die genau das Thema suchen. Bereit sind zu hinterfragen, zu kritisieren und am Schluss erkennen dürfen, dass sie nicht ändern können. Da einfach alles so bleiben muss. Denn eine Wahrheit, die das Grundmanifest des Egos bedroht, wie kann das jemals als Wahrheit erkannt werden, wenn wir doch auch wissen, dass es eine ist. Und wäre die Leugnung nicht eigentlich eine Lüge im Umkehrschluss? Wenn man solche verqueren Gedanken mag, dann ist man mit diesem Buch sehr gut beraten. Ich prophezeie, dass ein jeder etwas Anderes daraus mitnimmt. Aber lohnen tut es sich auf jeden Fall und es war eine sehr lehrreiche Erfahrung. Seite um Seite habe ich weiter geblättert um zu erfahren, was noch ausgegraben werden kann. Wie die unschuldige Seele eben nur das Tor zur Hölle öffnet, da es nicht anders können wird und diese Unschuld wieder verliert. :-)

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