Konrad Paul Liessmann Das Universum der Dinge

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Inhaltsangabe zu „Das Universum der Dinge“ von Konrad Paul Liessmann

Einst schuf man mit den eigenen Händen die Dinge, die zum Leben notwendig waren. Schneider, Schlächter, Schmiede und Gerber arbeiteten um die Ecke, waren sichtbar und hörbar. Dann brachten Mechanisierung und Industrialisierung zuerst das Handwerk zum Verschwinden, später zogen die Fabriken weg; in der heutigen Gesellschaft bewirken Automatisierung und Globalisierung, dass niemand mehr zu sagen weiß, wie die Dinge unseres täglichen Bedarfs überhaupt zustande kommen. Der durch seine "Theorie der Unbildung" bekannt gewordene Philosoph Konrad Paul Liessmann beschreibt in seinem neuen Buch das Universum der Dinge in unserem Alltag - eine Philosophie der Alltagserfahrung.

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  • Rezension zu "Das Universum der Dinge" von Konrad Paul Liessmann

    Das Universum der Dinge
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    15. February 2012 um 14:36

    Seit seiner Arbeit über die „Theorie der Unbildung“ ist der 1953 geborene und in Wien lehrende Philosoph Konrad Paul Liessmann auch einem größeren an Philosophie interessierten Publikum auch außerhalb Österreichs bekannt geworden. Dort hat er sich schon seit vielen Jahren um den intellektuellen Diskurs verdient gemacht mit der Organisation und der Durchführung des „Philosophicums Lech“, dessen 11. Band er 2008 unter dem Thema „Die Gretchenfrage: Nun sag, wie hast du`s mit der Religion?“ bei Zsolnay veröffentlicht hat. Die hier vorliegenden zum großen Teil schon an anderen entfernten Stellen veröffentlichten Essays befassen sich allesamt mit der „Ästhetik des Alltäglichen“. Er nähert sich als beobachtender Philosoph ganz modernen Phänomenen und versucht ihnen, oft in der Auseinandersetzung bzw. Abgrenzung zu anderen Philosophen, die er immer nachvollziehbar deutlich macht, auf den Grund zu gehen. Es sind sprachliche und gedankliche Leckerbissen, die da ein freier und frischer Geist hervorbringt, eine Form des intellektuellen Eindringens in das „Universum der Dinge“. Gleichzeitig sind mir immer wieder Möglichkeiten aufgezeigt worden, im Alltäglichen auch die Möglichkeiten des Widerstandes, der Nicht-Kooperation, des Eigenen, des Eigensinns (vgl. das große Werk von Oskar Negt und Alexander Kluge) zu sehen und zu nutzen.

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