Konrad Seitz Wettlauf ins 21. Jahrhundert

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Inhaltsangabe zu „Wettlauf ins 21. Jahrhundert“ von Konrad Seitz

Wie eine Seifenblase ist der Traum vom immerwährenden asiatischen Wirtschaftswunder geplatzt. Die Aufholjagd wurde jäh gestoppt. Das "Fluggänse- Modell", der Aufstieg Asiens unter Führung und im Windschatten Japans, ist gescheitert. Die "Tiger" liegen kraft- und zahnlos am Boden. Niedergedrückt von der schwersten Wirtschaftskrise, die diese Region je erlebt hat, geschockt von ihrem plötzlichen Absturz, blicken die Überflieger von gestern in eine ungewisse Zukunft. Jahrelang wurden die saturierten Europäer gemaßregelt, sich an den asiatischen Musterschülern gefälligst ein Beispiel zu nehmen. Heute können sie sich einer heimlichen Schadenfreude nicht erwehren: "Willkommen im globalen Kapitalismus!" Doch die Freude ist verfrüht. Seit den späten achtziger Jahren überrollt eine neue technologische Revolution die Welt. Wie die industrielle Revolution im 18. Jahrhundert wird auch diese unser aller Leben tiefgreifend verändern. Und wie die erste industrielle Revolution wird sie Macht und Reichtum neu verteilen. Im 19. Jahrhundert stieg Europa zur Weltmacht auf, und die großen alten Kulturen, Indien und China, sanken ab in den Status von Kolonien und Rohstofflieferanten. Für das Ende des 20. Jahrhunderts sah man schon Japan als die dominierende Macht. In Wirklichkeit beherrschen gegenwärtig wieder die Amerikaner - mehr noch als 1945 -wirtschaftlich und politisch die Welt: Die neuen Hochtechnologien (Informationstechnik, Biotechnik, neue Energien, neue Werkstoffe) entstehen in den USA. Die weltweite Medienindustrie ist amerikanisch. Die Elite-Hochschulen sind amerikanisch. Die US-Pop-Kultur wird weltweit zur Massenkultur. Kurz: Amerika erlebt einen neuen Triumphzug - technologisch, wirtschaftlich und kulturell. Doch wer wird das Rennen machen? Wer ist für das 21. Jahrhundert am besten gerüstet? Sind es wirklich die Amerikaner, trotz ihres maroden Bildungssystems und einer tiefen Spaltung der Gesellschaft in Schwarz und Weiß, Arm und Reich? Welche wirtschaftliche Bedeutung werden nach dem Ende der Massenproduktion die asiatischen Werte wie Fleiß, Disziplin und die Unterordnung des Individuums überhaupt noch haben? Hat die soziale Marktwirtschaft, das Prinzip des Ausgleichs von persönlicher Leistung und kollektiver sozialer Sicherheit, wirklich ausgespielt? Und was ist eigentlich von China zu erwarten, dem Wirtschaftsriesen, der sich bedrohlich im Hintergrund zu recken beginnt? Konrad Seitz, einer der besten Kenner der Weltwirtschaft, hat vor der japanischen Wirtschaftsoffensive gewarnt, als andere noch müde über japanische Produkte lächelten. Auch heute ist er mit seinen Analysen der Zeit wieder um Jahrzehnte voraus.

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