Kooky Rooster

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Ian Yery & der Hardcore Absolute Beginner

Ian Yery & der Hardcore Absolute Beginner

 (12)
Erschienen am 22.07.2013
Reingekracht: Familien-Bullshit-Bingo

Reingekracht: Familien-Bullshit-Bingo

 (11)
Erschienen am 10.06.2013
Zuviel: Dick, sensibel, ungeliebt

Zuviel: Dick, sensibel, ungeliebt

 (10)
Erschienen am 19.11.2013
Der Kuss: Die komplette Serie in einem Band

Der Kuss: Die komplette Serie in einem Band

 (8)
Erschienen am 03.05.2013
Tote Poeten und Pickelstift

Tote Poeten und Pickelstift

 (8)
Erschienen am 22.09.2015
Die Wiederkehrer: Männer weinen nicht

Die Wiederkehrer: Männer weinen nicht

 (7)
Erschienen am 22.07.2013
Fahr zur Hölle ...: ... besinnliche Zeit

Fahr zur Hölle ...: ... besinnliche Zeit

 (6)
Erschienen am 19.11.2013
Stiefbruder: Liebe meines Lebens

Stiefbruder: Liebe meines Lebens

 (5)
Erschienen am 03.05.2013

Neue Rezensionen zu Kooky Rooster

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Chrissy87s avatar

Rezension zu "Neurotisch, männlich, ausrangiert sucht: Gay Romance" von Kooky Rooster

Kooky Rooster - Neurotisch, männlich, ausrangiert sucht
Chrissy87vor einem Jahr

Ich muss sagen an sich hat mir die Geschichte gut gefallen, nur fand ich Michael oft sehr anstrengend. Auch, dass er noch über ein Jahr nach dem Beziehungsaus bei seinem Ex und dessen neuem Lover wohnen blieb und sogar angeboten hat für beide die Wäsche zu waschen, hat ihn mir nicht gerade sympathischer gemacht. Von daher finde ich den Titel der Geschichte schon passend.

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Deana1980s avatar

Rezension zu "Ben: Liebe am Abgrund" von Kooky Rooster

Zu wenig daraus gemacht ...
Deana1980vor 2 Jahren

Für mich war die Handlung der Geschichte teils nicht nachvollziehbar. Der Stoff ist ziemlich gut - schade, dass eigentlich so wenig daraus gemacht wurde. Auch stellen sich mir einige Fragen zur Logik. Ich könnte jetzt ins Detail gehen, möchte hier anderen aber nicht den Lesegenuss verderben, da ja schließlich viele geschrieben haben, dass sie die Geschichte supersupersupertoll finden. Für mich war sie leider nicht rund. Ich habe oft da gesessen und gedacht, "Ja wie jetzt... wie kann das denn sein?!"
Und der gewalttätige Eumel scheint außerdem überall seine Augen und Ohren zu haben und ist immer umgehend da. Fast schon vorhersehbar... Hmmm hmmm...

Die innere Qual jedoch, die Ben durchleben muss, ist sehr gut dargestellt - auch haben mich manche Wortspiele sehr fasziniert. Die Schriftstellerin schreibt gut! Nur aus dieser Geschichte hätte sie meiner Meinung nach mehr rausholen können.

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RicardoEffs avatar

Rezension zu "Tote Poeten und Pickelstift" von Kooky Rooster

Wunder-wunderschöne Liebesgeschichte und leidenschaftliches Plädoyer für Fairness
RicardoEffvor 2 Jahren

Erik Messner schwärmt schon seit Beginn des Schuljahres für seinen coolen Lehrer Jonas Keilmann. Um diesem nahe zu sein hat er sich auch für die von ihm geleitete Theatergruppe gemeldet. Jetzt kurz vor den Sommerferien spielt er den Cyrano bei der Aufführung des Stücks vor Publikum. Erik zeigt dabei sein Talent und Jonas ist begeistert von dem Jungen Mann. Die anschließende Feier in einer Kneipe verläuft für Erik aber gar nicht so wie erhofft. Jonas ist von weiblichen Fans der Theatergruppe belagert. Doch dann lädt ihm Jonas zum Billardspiel ein, bei dem Erik sich ziemlich dämlich anstellt. Frustriert betrinkt sich Erik hemmungslos. Doch Jonas kümmert sich um ihn und will ihn nach Hause bringen. Erik setzt alles auf eine Karte und nennt eine falsche Adresse - nur um im Taxi länger neben Jonas sitzen zu können. Doch diese Nacht ist noch nicht zu Ende und zwischen den Jonas und Erik knistert es gewaltig. Aber damit fangen die Schwierigkeiten natürlich erst an.

Erik hat sich mit seinen 17 Jahren zu einem ansehnlichen jungen Mann entwickelt. Doch das nimmt er selbst zunächst gar nicht wahr. Zu sehr hat er noch sein Bild des dicklichen und pickeligen Teenagers von sich im Kopf. Er wurde von seinen Mitschülern auch seit langem gemobbt und ist ein Außenseiter. Erik hat keine Freunde und zieht sich zu Hause in sein Zimmer zurück, wo er Gedichte über Jonas schreibt. Daher sieht er seine Liebe zu Jonas nicht als reale Möglichkeit an, zumal dieser sein Klassenlehrer und zehn Jahre älter als er ist. Er glaubt nicht den Hauch einer Chance zu haben, denn Jonas ist ziemlich heiß und wird von allen Schülerinnen angehimmelt und er ist sicher Hetero. In dieser hoffnungslosen Situation erlebt Erik Himmel und Hölle zugleich. Die Aufführung des Theaterstücks bringt die beiden einander dann tatsächlich näher. Die Liebesgeschichte zwischen Erik und Jonas ist schwierig und dennoch sehr feinfühlig. Die Story liefert aber auch Einblicke in das Leben der beiden. Eriks Mutter läuft der Liebe ihres eigenen Vaters hinterher und gibt die von diesem erlebte Gleichgültigkeit an Erik weiter. Sein Vater ist im Beruf erfolgreich, hat jedoch daheim nichts zu sagen. Jonas ist der erfolgreiche, gut aussehende Traumtyp von Lehrer. Er ist cool, lässig, ein Idol für die Schüler. Jonas hat ebenfalls sein Päckchen zu tragen. Er ist nicht der toughe Typ den er allen zeigt. Vielmehr frisst er seine Probleme in sich hinein. Sein einziger Rückhalt ist sein Freund Harry, der schon seit langem seine große Stütze ist. Ein wirklicher Freund, den jeder gerne hätte. Als Jonas sich als Lehramtspraktikant vor einigen Jahren outete, wurde er fertig gemacht und sogar von seinen Eltern verstoßen. Auch die Nebenfiguren werden greifbar geschildert. Mit Jonas tritt ein Mensch in Eriks Leben, der alles verändert. Aus dem stillen, schüchternen Jungen entwickelt sich ein Mann, der über sich hinaus wächst. Erik ist Dichter und entsprechend sind auch seine Gedanken sehr gefühlsbetont und flatterhaft. Aber das passt zu ihm, zu seinem Charakter. Unschuld, gepaart mit Entschlossenheit, trifft auf Erfahrung, unterfüttert mit Zweifeln und Ängsten. Erik und Jonas lieben einander nicht nur, sie ergänzen einander auf wunderbare Weise.

Kooky Rooster hat eine traumhaft schöne Romanze zu Papier gebracht. Aber nicht nur das, es ist aber auch ein leidenschaftliches Plädoyer für Fairness. Es ist ein sehr gutes, wahrhaftiges Buch, wirkliche Literatur. Die Vorurteile, denen Jonas und Erik begegnen, sind keinesfalls an den Haaren herbei gezogen. Besonders Jonas wird eine Neigung unterstellt, welche niemand einem heterosexuellen Mann in ähnlicher Situation an den Kopf werfen würde. Die Geschichte enthält auch wunderbare Poesie, die dem Leser immer wieder in kurzen Einschüben einen Blick in Eriks Seelenleben gestattet. Seine Entwicklung vom "hässlichen" und introvertierten Teenager zum gut aussehenden jungen Mann, erzählt die Autorin in ihrer unnachahmlichen Weise. Alleine das Gedicht beim Poetry Slam zeigt sehr deutlich, was in Erik die ganze Zeit über vorgegangen ist. Es ist eine zarte Geschichte in die ich regelrecht eintauchen konnte. Sie ist so geschrieben, dass man den bunten, flatterhaften Gedanken des jungen Dichters sehr gut folgen kann. Es gibt so viele wunderbare Szenen, über die ich hier schwärmen könnte. Szenen, die mir unglaublich intensiv in Erinnerung geblieben sind und die mir immer wieder in den Sinn kommen, so intensiv und schön sind sie beschrieben. Kooky Rooster schafft es dem Leser die wahre, die große, die einzige Liebe vor Augen zu führen. Wahre Liebe zeigt sich in dieser Geschichte nicht nur in den schönen Momenten einer Beziehung, sondern auch in den furchtbaren Vorkommnissen, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Es ist eine wunder-wunderschöne Liebesgeschichte, eine Auseinandersetzung mit dem Erwachsen werden und ein Lehrstück für fairen Umgang miteinander. Ein Buch das ich in meiner Bibliothek nicht mehr missen möchte und ich sicher mehr als einmal lesen werde.

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