Kou Fumizuki Ai Yori Aoshi

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Inhaltsangabe zu „Ai Yori Aoshi“ von Kou Fumizuki

Kaoru Hanabsihi, Student und Kind aus reichem Hause, sieht sich eines Tages mit einer ganz besonders delikaten Überraschung konfrontiert: Aoi Sakuraba. Offenbar wurden er und das hübsche Mädchen - das so plötzlich bei ihm auftaucht - schon in ihrer Kindheit verlobt. Während Kaoru sich jedoch kaum daran erinnert, nimmt Aoi die Angelegenheit sehr ernst! Sie möchte ihm die beste Ehefrau werden, mit allem, was dazu gehört! Glück für Kaoru, oder? Der junge Mann ist von seiner Verlobten zwar mehr als angetan, doch sträubt er sich. Denn ihre Heirat würde mit sich ziehen, dass er mit ihr in sein Elternhaus zurückkehrt - aus dem er schon vor langer Zeit davongelaufen ist . Kou Fumizukis sehr sinnlicher Zeichenstil unterstreicht wunderbar die charmante Thematik: die Liebe mit all ihren herrlichen Verwicklungen.

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  • Rezension zu "Ai Yori Aoshi" von Kou Fumizuki

    Ai Yori Aoshi

    charlotte

    18. March 2010 um 12:52

    Mangas... auf den ersten Blick nichts anderes als Comics, die man von hinten nach vorne liest/ansieht. Doch wenn man sich mal an diese zunächst merkwürdige Art des Lesens rantraut, dann wird man schnell merken, dass Mangas mit den Comics meist nur die Sprechblasen gemeinsam haben. So ist auf alle Fälle mein Eindruck, nachdem ich jetzt schon zum zweiten Mal an dieses Genre rangetraut habe. Die Mangas, die ich bisher gelesen habe, sind viel intensiver, bringen einem durch ihre Bilder die Gefühle der Personen rüber, wo manchmal Worte dies nicht vermögen. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich bis jetzt nur Lovestory-Mangas gelesen habe. In diesem Manga geht es um zwei junge Menschen, die schon als Kinder miteinander verlobt worden sind. Während sie nach alten japanischen Traditionen aufgewachsen ist, zum Beispiel trägt sie Kimono und sagt, sie hätte sich ihr ganzes bisherriges Leben auf die Ehe mit ihm vorbereitet, hat er mit seiner Familie gebrochen und lebt alleine. Da treffen zwei Welten aufeinander, was man auch immer an der Kleidung der Beiden sehr schön sieht. Und doch... ihr Schicksal scheint mitander verbunden zu sein. Ich fand an der Geschichte die Tatsache ganz spannend, ob es wohl im realen Japan so aussehen könnte, dass zum Beispiel ein junges Mädchen in Kimono so behütet aufwächst, dass sie sich ständig verläuft und außerhalb ihres behüteten Heims sich nicht zurechtfindet. Und was ist mit der Verlobungstradition? Gibt es das wirklich noch in einem inzwischen so an den Westen angepassten Land wie Japan? Das Schöne an diesem Manga ist also auch der Einblick in eine für mich bisher völlig fremde Kultur.

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