Koushun Takami Battle Royale

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Inhaltsangabe zu „Battle Royale“ von Koushun Takami

Battle Royale macht weiter, wo Die Tribute von Panem aufhören. Asien in der nahen Zukunft. Japan und China haben die Großrepublik Ostasien gegründet, einen totalitären Staat, in dem Furcht und Unterdrückung herrschen. Dazu gehört das Experiment 'Battle Royale', ein grausames Spiel, bei dem jedes Jahr Schulklassen ausgewählt und auf eine einsame Insel verschleppt werden, wo sich die Schüler gegenseitig bekämpfen, bis nur noch ein Überlebender übrig bleibt. Der kontroverse Zukunftsthriller von Koushun Takami ist in Japan ein Millionenseller und liefert die Vorlage für viele Kinofilme, Comics und Mangas.

Trotz einiger kleiner Schwächen ein fesselndes, spannendes aber auch brutales Buch!

— _Jassi
_Jassi

Eine fesselnde, actionreiche Story, die vor allem durch ihre brutale Schilderungen schockiert. Vom Ende hatte ich aber mehr erwartet.

— zazzles
zazzles

Schonungslos und mit überraschenden Wendungen gespickt - insgesamt gelungen, wenn auch mit der ein oder anderen Ungereimtheit.

— Tatsu
Tatsu

Sehr brutale Storie mit überraschenenden Ende.

— buchhase
buchhase

Zu viele Handlungsstränge, zu viel Durcheinander, aber ein Charakter, vor dem ich mich verneige, weil er SO GENIAL IST!

— ReginaMeissner
ReginaMeissner

Es kommen sehr viele Figuren vor, aber man sollte sich gar nicht erst zu sehr an sie gewöhnen. Die meisten überdauern keine zwei Seiten.

— Jari
Jari

Die Frau wird mir zu oft auf Aussehen & Ehefrauenstatus degradiert (zu veraltete Ansichten). Aber sonst überaus spannend & blutig.

— schokigirl
schokigirl

Ich mochte das Buch, nur die vielen enthaltenen Rechtschreibfehler nicht. Psychologisch auch interessant.

— Soohyunie
Soohyunie

Psychologisch gesehen sicher interessant, aber mir persönlich viel zu brutal beschrieben, als dass ich es guten Gewissens empfehlen würde

— loveisfriendship
loveisfriendship

Eine tolle Idee, die für mich mit zu viel unnötiger Gewalt und zu flachen Charakteren umgesetzt wurde

— NiekeLaeli
NiekeLaeli

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  • Leserunde zu "Battle Royale" von Koushun Takami

    Battle Royale
    Tatsu

    Tatsu

    Hallo zusammen, wir möchten in gemütlicher Runde zusammen Battle Royale von Koushin Takagi lesen. Starten wollen wir am 24.04.2017. Hier gibt es keine Bücher zu gewinnen, jeder liest mit seinem eigenen Exemplar und alle Mitleser sind herzlich Willkommen :)Viel Spaß mit dem Buch :)Unser kleines Grüppchen ist aus der Serien-Leserunden - Gruppe enstanden. Schaut doch mal vorbei, wenn ihr Lust auf Leserunden habt :)

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    • 46
  • Leserunde zu "Grischa - Eisige Wellen" von Leigh Bardugo

    Grischa - Eisige Wellen
    Tatsu

    Tatsu

    Hallo zusammen,

    in der Gruppe Serien-Leserunden haben wir beschlossen, zusammen den zweiten Teil der Grischa Trilogie zu lesen. Starten wollen wir am 06.03.2017.

    Hier gibt es keine Bücher zu gewinnen, jeder liest mit seinem eigenen Exemplar.

    Viel Spaß mit dem Buch :)

     

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  • Möge das Spiel beginnen!

    Battle Royale
    Jari

    Jari

    07. March 2017 um 21:39

    Nachdem ich "Die Tribute von Panem" nach dem zweiten Band frustriert abgebrochen hatte, stolperte ich irgendwann über eine Rezension zu Takamis "Battle Royale". Dies sei sozusagen die Vorlage für Panem gewesen, hiess es. Nur brutaler. Das klang schon eher nach einem Buch für mich. Mehr Blut, weniger Liebesdreieck. Nun kam ich endlich dazu, das Buch zu lesen. Was mir am meisten gefiel, neben der ungeschönten Brutalität, war der soziopolitische und gesellschaftliche Hintergrund. Nach Lektüre von Iris Changs "The Rape of Nanking" ist mir bewusst, dass diese Szenario mit der Grossrepublik Ostasien gar nicht so weit hergeholt ist. Es gab Pläne Japans, China einzunehmen und die dargestellte ins Kommunistische tendierende Regime passt sehr gut zu den Verhältnissen Japans während des Zweiten Weltkrieges. Was Takami sich hier vorstellt, hätte also gut und gerne auch Realität werden können. Dass Takami als Journalist für einen Nachrichtendienst gearbeitet hat, lässt das ganze Szenario nur noch realer scheinen. Nicht nur das unterscheidet die genannten Bücher voneinander (wobei mir der Aufkleber auf meiner Ausgabe von "Battle Ryale" etwas auf die Nerven geht, da dieser Titel älter ist als die Tribute und deshalb nicht dort weitermachen kann, wo Panem aufgehört hat, aber das ist Haarspalterei). Auch ist in Takamis Werk die Brutalität sehr viel höher geschaltet. Hier spritzt das Blut nur so, Eingeweide verteilen sich, Köpfe werden zu Matsch geschlagen... Es kommen sehr viele Figuren vor, aber man sollte sich gar nicht erst zu sehr an sie gewöhnen. Die meisten überdauern keine zwei Seiten. Dennoch schafft es der Autor, uns die Charaktere auch auf diese kurze Distanz nahe zu bringen. Jeder Schüler hat eigene Motive, eine eigene Geschichte und einen persönlichen Hintergrund. Dabei sind diese Kinder keine Sprösslinge aus gut behüteten Heimen (zumindest die wenigsten), sondern viele haben mit ihren zarten 15 Jahren bereits viel Dreckiges erlebt. Prostitution, Vergewaltigungen, Missbrauch... - viele von den unfreiwilligen Teilnehmern hatten gar keine Kindheit, sondern mussten sehr schnell erwachsen werden. Nur um dann in diesem Spiel zu enden... Während des Lesens fragte ich mich oft, weshalb diese Spiele ausgetragen werden. Zukünftige Steuerzahler umbringen lassen? Wieso? Es gab eine Erklärung, aber die fand ich sehr fadenscheinig. Doch Takami hat sich auch hier seine Gedanken gemacht und mit der abschliessenden Erklärung, die auf den letzten Seiten offengelegt wird, eine glaubhafte Begründung abgeliefert, die hervorragend zum beschriebenen politischen System passt. Brutal, grausam und glaubhaft.  Wie ihr seht hat mir persönlich "Battle Royale" sehr gut gefallen, ich war mittendrin im Geschehen und sowieso mag ich es, wenn es blutig zu und her geht. Wer das nicht mag, sollte somit auch "Battle Royale" nicht lesen. Leider ist die Übersetzung wohl in allzu grosser Eile entstanden, denn, hier stimme ich mit den vielen anderen Rezensenten überein, grammatikalisch ist dieses Buch furchtbar. Ich weiss nicht, ob überhaupt irgendjemand die erste Fassung der Übersetzung gegengelesen hat - wahrscheinlich eher nicht. Zwar liest sich der Text sehr flüssig und ist vom Autoren auch gekonnt aufgebaut, aber die deutsche Grammatik lässt einen hier kopfschüttelnd zurück. Namen werden vertauscht, Wörter nicht zu Ende geschrieben, falsche Satzzeichen gesetzt etc. etc. Das ist für den Heyne Verlag äusserst peinlich und ich hoffe, dass in einer späteren Auflage (meine ist von 2006) diese Fehler behoben worden sind. Doch davon sollte sich keiner abschrecken lassen, denn wenn man sein Gehirn bei der Sache hat, dann kommt man mit. Und wie man mitkommt!

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  • Spannend - von Start bis zum Ziel

    Todesmarsch
    sternenbrise

    sternenbrise

    Klappentext Staatschef „Major“ organisiert zur allgemeinen Belustigung einen „Todesmarsch“, einen Marathon auf Leben und Tod, an dem 100 Jugendliche teilnehmen. Nur einer kann siegen, uni die Überlebenschancen stehen 1:100. Die Verlierer erwartet der Tod… Inhalt Alljährlich findet der Todesmarsch in den USA statt. Die Geher haben sich freiwillig angemeldet. Sie müssen laufen. Und das am Stück. Wenn sie stehen bleiben oder auch nur zu langsam werden, bekommen sie eine Verwarnung. Insgesamt können sie drei Verwarnungen erhalten. Eine vierte gibt es nicht. Denn dann werden sie von einem der vielen Soldaten erbarmungslos erschossen. Insgesamt laufen sie mehrere Tage lang. Dem Publikum gefällt dies natürlich sehr gut und es feiert die Geher. Garraty nimmt dieses Jahr an dem Marsch teil. Dort lernt er schnell Freunde kennen. Aber ist der Sieg wirklich ein Sieg, wenn dafür deine Freunde sterben müssen? Meine Meinung Stephen King hat meiner Meinung nach mit Todesmarsch ein sehr gutes Buch geschrieben. Man bangt mit den Gehern mit und hofft immer, dass sie jemand aufhalten wird. Ich fragte mich die ganze Zeit, warum an diesem Marsch freiwillig teilgenommen wird. Die Geher wissen das größtenteils auch nicht genau. Das hat mich auch ein wenig gestört. Die Beweggründe bleiben meist offen. Ist es der Preis, der sie teilnehmen lässt? Aber sie wissen ja auch, dass 99 andere ihr Leben lassen müssen. Fühlt sich das Gewinnen dann immer noch an wie ein Sieg? Ich mag King’s Schreibstil sehr. Dieser ist sehr flüssig und ich finde ihn in diesem Buch nicht langatmig, wie ich das schon bei anderen seiner Werke erlebt habe. Eindrucksvoll schildert er, wie sich die Geher fühlen, was für Gedanken man hat, wenn man weiß, dass man schnell sterben wird, wenn man nur ein wenig zu langsam wird. Besonders gefallen mir die Zitate, die bei jedem neuen Kapitel gebracht werden. Es sind Zitate, die größtenteils mit Gameshows zu tun haben. Auch die Gespräche der Teilnehmer habe ich verschlungen. Es kamen so viele verschiedene Themen auf. Vor Allem aber das Leben und der Tod. Aber es wird auch gelacht. Die Geher freunden sich an und fragen sich, ob man sich gegenseitig helfen soll. Denn der Sinn des Marsches ist ja eigentlich, dass alle bis auf einer sterben sollen. Es ist herzzerreißend, besonders in der Freundschaft von Garraty und einem anderen Jungen. Das Wissen, dass alle Charaktere, die erwähnt werden, außer einem, sterben werden, lässt einem beim Lesen ängstlich werden. Auf jeder Seite kann jemand sterben. Man kann keine Person zu sehr ins Herz schließen. Man fühlt sehr mit den Charakteren mit. Man spürt wie sie mit jedem Schritt leiden und auf den Tod zugehen. Von Seite zu Seite merkt man, wie die Geher erschöpfter und verrückter werden. Sie verlieren den Verstand, aber es gibt keinen Ausweg, außer weiterzulaufen. Nur die Hoffnung auf das Leben lässt sie weitergehen. Fazit King schafft es aufzuzeigen, zu was der Mensch alles fähig ist. Und das vor Allem in Todesangst. Ich konnte mich durch seinen Schreibstil sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen und mit ihnen mitleiden. Ich hatte das Buch sehr schnell zu Ende gelesen, da ich das Ende nicht mehr abwarten konnte. Wer wird überleben? Wer wird der Sieger? Oder wird etwas anderes passieren? Ich musste auch ein wenig an die Tribute von Panem denken. Dort heißt es auch: Alle gegen Alle. Nur einer kann gewinnen. Und die Menschen die zugesehen haben, haben sich auch über jeden neuen Toten gefreut und mitgefeiert. Wird die Welt irgendwann so sein? Muss jemand sterben, damit Spiele interessant werden? King lässt einen nach dem Lesen des Buches nachdenklich zurück. Ich vergebe 5 von 5 Sternenbrisen https://sternenbrise.wordpress.com/2015/05/18/rezension-todesmarsch-john-bachman/

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    • 2
  • Ich liebe es

    Battle Royale
    Kakyuu

    Kakyuu

    28. April 2016 um 15:52

    Battle Royale ist nicht umsonst mein Lieblingsfilm. Das Buch gehört ebenfalls zu meinen Top 10, denn es ist wahnsinnig intensiv geschrieben, kränkelt nur ab und zu an leider kleineren Übersetzungsfehlern. Japanisch ist halt nicht die einfachste Sprache um zu übersetzen, bin aber von den Murakami Büchern eigentlich Besseres gewohnt. Dennoch: man erfährt viel über die Charaktere (was im Film leider zu kurz kommt - je nach Cut den man sieht) und leidet mit ihnen. Schade, dass die Leute nach all den Teenydystopien nicht mal endlich Battle Royale lesen. Es ist so viel besser als seine Nachahmer.

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  • Ohne Sinn und Verstand

    Battle Royale
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    Das erste was mir aufgefallen ist, ist wie dick doch dieses Buch und klein und eng die Schrift ist. Das hat im ersten Moment schon ganz schön abgeschreckt. Ich muss auch sagen, dass der geringe Zeilenabstand nicht angenehm fürs Auge ist. Ein Lesefluss kam auch nicht wirklich auf. Was nichts mit der Geschichte an sich zu tun hat, aber negativ aufgefallen ist, das mir relativ viele Sätze aufgefallen sind, wo die Grammatik nicht gestimmt hat oder Wörter fehlten oder es Tippfehler gab. Und ab und an so schlimm, dass ich es den Sinn des Satzes merklich entstellt hat oder ich den Sinn nicht mal mehr raus lesen konnte. Das finde ich schon ziemlich tragisch für ein Buch, das ein Lektorat durchlaufen hat und dann auch noch von Random House. Was auch sehr schnell deutlich wurde ist, wie unterschiedlich die Mentalitäten doch sind. Es handelt sich hier schließlich um asiatische Protagonisten und wie die sich untereinander verhalten, selbst die Gedanken, sind schon ziemlich anders als in Europa. Ich muss auch sagen, das erste Kapitel hat mich fertig gemacht. Ihr wisst, ich habe so gar kein Namensgedächtnis und hier haben wir schon allein 42 Leute, die in die „Arena“ geschickt werden und alle einen Namen und Eigenschaften und bla haben…ich muss gestehen, ich habe gar nicht erst versucht mir da irgendeinen Namen zu merken. Wie ich auch dachte: Wozu auch, sterben ja eh alle. Das Buch beginnt auch recht brutal, das hat mich schon ein wenig an die alten japanischen Filme erinnert, wo man sich nur in den Finger schneidet und dann eine Blutfontäne mit zwei Liter Blut fließt. Oder wo auf jemanden geschossen wird und der getroffene drei Meter durch die Luft fliegt. Solche Szenen gibt es in diesem Buch zu Hauf. Das wirkte an manchen Stellen doch ziemlich aufgesetzt, zum Teil sogar lächerlich. Auch das Grundsetting ist eigentlich nicht vorhanden. Die ganze Gewalt hat eigentlich keinen Grund – wozu dieses „Programm“ eigentlich gut ist, dass die einen Haufen 15jährige sich gegenseitig abschlachten lassen, wird nicht erklärt bzw. als dann ganz zum Schluss ein Ansatz geliefert wurde, war der einfach nur lächerlich dünn. Das hat mich schon ziemlich genervt, weil das alles so sinnlos erscheinen lässt. Wenn man das alles Mal ignoriert, dann bleibt eine ziemlich heftige, spannende Geschichte. Ich habe auch ziemlich mit gefiebert, wer wie als nächstes stirbt. Das wurde auch noch angeheizt durch die Anzeige die man nach jedem Kapitel hat, wo steht wie viele Schüler noch leben. Das wurde allerdings wieder etwas abgebremst, durch merkwürdige Dialoge oder dadurch dass sich das Buch in unsinnigen Details verloren hat. Was mich aber am meisten stört ist dieses Surreale. Das findet sich in fast allen Elementen wieder. Die gesamte Handlung ist absolut unrealistisch. Das Grundsetting, die Kämpfe, die Sterbeszenen, die Verletzungen – alles ist übertrieben und schon fast Manga oder Anime artig. Manche Dinge waren da so weit ab von allem, dass ich diese Brutalität gar nicht mehr ernst nehmen konnte – es bekam dadurch etwas lächerliches, was ich mega schade finde.   Fazit Es ist von allem etwas zu viel – aber vor allem ist es total sinnlos. Die ganze Handlung in diesem Buch ist unnütz überspitzt brutal dargestellt – wozu das ganze jetzt gut sein soll, wird nicht gesagt. Mir gibt sinnlose Gewalt nichts.

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    • 2
  • Nichts für schwache Nerven!

    Battle Royale
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    07. January 2016 um 07:55

    Im neugegründeten Staat Großostasien herrscht absolute Unterdrückung, wer sich dem System nicht beugt, wird ohne Gnade eliminiert. Dazu gehört, dass jedes Jahr eine Schulklasse ausgelost wird, welche für einen Tag auf eine einsame Insel verfrachtet wird. Doch statt Erholung erwartet die Schüler dort ein Kampf auf Leben und Tod, denn nur einer kann das Spiel gewinnen. Diesmal hat es Shuyas Klasse erwischt. Shuya will sich seinem Schicksal jedoch nicht ergeben und spielt (so wie auch manche andere) das Spiel einfach nicht mit. Er tut sich mit Noriko und Shogo zusammen, mit welchen er ein Versteck sucht und ums Überleben kämpft. Zusammen helfen sie sich in brenzlichen Situationen und arbeiten auf Shogos Fluchtplan zu. Doch können sie Shogo wirklich vertrauen? Oder missbraucht er ihre Hilfe nur, um bis zum Ende zu überleben? Battle Royale ist kaum mit Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele zu vergleichen. In Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele kennen sich die Wettkämpfer untereinander nicht, in Battle Royal sind sie Klassenkameraden. Allein das hat mich schon geschockt., die Mitstreiter müssen ihre eigenen Freunde umbringen und sehen zwangsläufig durch die Extremsituation sogar in dem besten Freund einen Menschen, der sie töten könnte. Dadurch kann sich jeder ausmalen, wie schnell das alles eskalieren wird. Zudem ist Battle Royale um einiges brutaler. Ich sehe mich eher als hartgesottenen Leser, der schon viel gelesen hat und sich nicht mehr so leicht schocken lässt, doch bei den verschiedenen Tötungsarten (über 40 an der Zahl) musste ich das Buch sogar ein paar Mal auf Seite legen und Pause machen. Manchmal wird das Leben einzelner angerissen, doch sobald man anfängt ein bisschen Mitleid zu empfinden, werden sie meist urplötzlich getötet so, dass man irgendwann versucht, sich diese Einzelschicksale nicht zu Herzen zu nehmen. Das Buch ist so rasant geschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst mittendrin zu sein und mit Shuya ums Überleben zu kämpfen. Sehr gefallen hat mir auch, dass die Anzahl der verbliebenen Schüler nach jedem Kapitel angezeigt wurde und man auf der Karte (vorne im Buch) nachschauen konnte, wo sich die Figuren gerade befinden und welcher Sektor bald zu einem verbotenen Sektor gehört. Die Idee, dass man irgendwann kaum noch freie Fläche hat, auf der man sich aufhalten kann, macht das ganze noch spannender, denn dadurch sind die Spieler gezwungen sich immer weiter zu nähern. Bis zum Ende habe ich mit den dreien mitgefiebert und sogar um Charaktere geweint, die zum Vergleich der Hauptfiguren eher eine Nebenrolle hatten (wie zum Beispiel Shuyas bester Freund) und umso trauriger war ich, als das Ende in Sicht war und Shogos wahre Absichten ans Licht kamen. Das einzige was ich zu bemängeln habe, sind die vielen Fehler in der Übersetzung. Wörter doppelt, oder einfach unpassende Wörter so, wie massenhaft auffällige Rechtsschreibfehler. Doch da kann der Autor nichts für. Ich habe selten so ein gutes Buch gelesen! Nichts für schwache Nerven, aber davon abgesehen absolute Kaufempfehlung!!

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • Erschreckend, aber dabei sehr gut.

    Battle Royale
    Tammy1982

    Tammy1982

    06. November 2015 um 10:35

    In "Battle Royale" entwirft der Autor Koushun Takami ein düsteres Zukunftsszenario von Asien. Hier herrscht ein brutales Regime, dass dem Volk einige Freiheiten lässt, aber zur Abschreckung jedes Jahr die "Battle Royale" abhalten lässt. Dabei wird eine 9. Klasse per Zufallsprinzip ausgesucht, auf eine Insel geschleppt und die Schüler müssen sich so lange gegenseitig umbringen, bis nur noch ein Schüler übrig bleibt. Dieses Jahr trifft es Hiroshi und seine Klasse. Völlig unvorbereitet wachen sie in einem "Klassenzimmer" auf und werden von ihrem neuen "Lehrer" über ihre bevorstehenden "Aufgaben" informiert. Bereits zu Beginn zeigt der neue "Lehrer" kein Mitleid und ich musste bereits zu Beginn sehr heftig schlucken. In diesem Buch wird nicht lange gefackelt. Die Brutalität und Grausamkeiten sind teilweise echt heftig und die Anzahl der Schüler dezimiert sich innerhalb kürzester Zeit. Besonders grausam ist dabei, dass von vielen Schülern vorher ihr Leben ein bisschen beleuchtet wird und man sie so als Leser oft recht gut kennenlernt, was dann ihren Tod und gerade auch oft die Brutalität des Todes noch schlimmer macht. Sehr gut zeigt Takami wie unterschiedlich Menschen in solchen extremen Situationen reagieren und wie alleine durch Angst und Misstrauen die schlimmsten Sachen passieren können. Einfühlsam und oft viel zu gut nachvollziehbar wird die Panik der Schüler geschildert und ich litt oft richtig mit ihnen mit. Dieses Buch gilt als Vorgänger der "Tribute von Panem" und ich muss sagen, auch wenn es viele Parallelen gibt, sehe ich die beiden Bücher doch als zwei eigenständige Werke, die zwar einige Überschneidungen aufweisen, sich aber ganz anders lesen und in eine ganz andere Richtung entwickeln. Das Ende hier ist überraschend, aber trotz allem auch ein bisschen offen, was ich persönlich aber als passenden Abschluss empfand. Zu keiner Zeit driftet der Autor ins Kitschige ab, was ich bei diesem Buch auch als sehr störend und komisch empfunden hätte. Den einzigen Kritikpunkt, den ich habe, ist die übertriebene Darstellung eines Schülers, der eindeutig jedem Hollywood-Bösewicht Konkurrenz machen kann. Waren alle anderen eindeutig als Schüler und Laien im Umgang mit Waffen zu sehen, wurde dieser eine zum Ober-Bösewicht beschworen, was für mich gar nicht in die Geschichte gepasst hat. Alles in allem aber ein Buch, dass ich einmal begonnen kaum noch aus der Hand legen konnte. Es liest sich sehr gut, jedoch ist es nichts für schwache Nerven, da die detaillierten Beschreibungen der Tode keine Gnade kennen. Erschreckend, aber dabei sehr gut.

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  • Autorenkolumne von Aileen P. Roberts: "Fantasy ist tot – es lebe die Fantasy!" + Buchverlosung

    Das Reich der Dunkelelfen
    TinaLiest

    TinaLiest

    Fantasy ist tot – es lebe die Fantasy! Aileen P. Roberts war Fantasy-Autorin mit Leib und Seele. Sie hat fremde Welten erfunden, haucht fantastischen Geschöpfen Leben ein und zieht ihre Leser damit seit Jahren in ihren Bann. Für LovelyBooks hat sie 2015 eine Autorenkolumne geschrieben und  mit euch zum Thema "Fantasy ist tot - es lebe die Fantasy!" diskutiert. Hier könnt ihr Aileens Kolumne nachlesen: Man mag es kaum glauben, aber mittlerweile ist es 14 Jahre her, dass Aragorn, Legolas und Gimli – letzterer zwergentypisch wenig elegant :-) - über den Bildschirm galoppiert sind. Fantasy boomte, neue Autoren die in diesem Genre schreiben wurden gesucht, ja, es wurden sogar neue Fantasyverlage gegründet oder bestehende Großverlage bauten diese Sparte aus. Es folgte der grandiose Erfolg von Harry Potter, ausnahmsweise mal keine amerikanische Schriftstellerin, sondern eine Engländerin. Danach kamen Vampire - mal glitzernd, mal klassisch böse, Werwölfe und andere Wesen der Unterwelt. Neue, unbekannte Autoren schossen wie Pilze aus dem Boden, auch vielen deutschen Autoren gelang es, sich einen Namen zu machen. Und plötzlich platzte die Fantasyblase. Leser und Markt schienen übersättigt. Wo früher ganze Wände voll mit Fantasygeschichten standen, mussten sie jetzt wieder Liebesromanen, Krimis und Alltagsgeschichten weichen. Die Fantasyregale schrumpften. Nun hieß es bei Agenturen und Verlagen „keine Fantasy“ oder „schwer vermittelbar“. Aber ist das tatsächlich so? Möchten die Leser, oder zumindest ein Großteil von ihnen, keine phantastischen Geschichten mehr lesen? Oder ist es nicht eher so, dass sie vielleicht von einem Einheitsbrei übersättigt sind? Viele Verlage rennen den Trends aus den USA hinterher, wollen Bücher „so wie Twilight“ so wie xyz. Vielleicht sind diese Zeiten tatsächlich vorbei. Aber es kann ja sein, dass in der Schublade eines deutschen Autors ein ganz wunderbarer High- oder Urban Fantasyroman schlummert, der – mit entsprechender Werbung und Unterstützung – doch wieder Millionen Leser mitreißen würde. Brauchen wir wirklich immer einen Vorreiter aus den USA? Wenn ich den Erfolg von „Game of Thrones“ betrachte, glaube ich nicht, dass Fantasy tatsächlich „tot“ ist. Mag sein, dass nicht mehr „jeder“ sich berufen fühlt, Fantasy lesen zu müssen, nur weil gerade Herr der Ringe oder Harry Potter in ist und man unbedingt mitreden will. Aber wenn ich mir Emails von Lesern, Foren, Leserunden, Conventions, Mittelalterveranstaltungen etc. anschaue, bin ich mir durchaus sicher, dass es auch weiterhin Fantasyleser geben wird. Einige mögen sich sogar noch immer für Vampire, Zauberschüler oder Werwölfe begeistern, wenn die Geschichte neu und innovativ ist. Andere suchen vielleicht eine ganz andere Welt abseits des Mainstream oder sie wollen eine phantastische Verknüpfung unserer Welt mit einer, die jenseits unserer Vorstellungskraft liegt. Was sagt ihr, liebe Leserinnen und Leser dazu? Was lest ihr noch immer gerne, wovon habt ihr die Nase voll? Und braucht es tatsächlich immer Bestseller aus anderen Ländern oder Buchverfilmungen, um Massen zu begeistern? Und diejenigen, die mit Fantasy so gar nichts anfangen können – was stört euch daran, oder mit welchen Themen könnte man euch vielleicht doch locken? Ich freue mich auf eure Antworten! :-) Eure Aileen P. Roberts Was ist die Autorenkolumne? Wir möchten, dass ihr auch außerhalb von Leserunden und Fragefreitagen die Gelegenheit habt, euch mit Autoren zusammen in das eine oder andere brennende Thema zu vertiefen. Denn an kontroversen Meinungen zu ganz vielen verschiedenen Fragen mangelt es ja bekanntlich nie! In dieser Kolumne beschäftigt sich Aileen P. Roberts in der mit der Frage, ob Fantasy überhaupt noch zeitgemäß ist und ob es überhaupt sein kann, dass ein Genre sozusagen aus der Mode kommt. Wie ist eure Meinung dazu? Lest ihr noch immer gerne Fantasy? Braucht  es in euren Augen tatsächlich immer Bestseller aus anderen Ländern oder Buchverfilmungen, um Massen zu begeistern? Und diejenigen, die mit Fantasy so gar nichts anfangen können – was stört euch daran, oder mit welchen Themen könnte man euch vielleicht doch locken? Ich freue mich sehr, wenn ihr hier eure Meinung zum Thema sagt, plaudert und euch austauscht!

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    • 366
    Bella5

    Bella5

    08. April 2015 um 13:15
    cyrana schreibt Und auch die Idee, die den Büchern der Hungergames zugunde liegt, stammt ja nicht ursprünglich von Collins, ist also auch nicht etwas ganz Neues.

    im Prinzip ist es Battle Royale in grün.

  • Rezension zu "Battle Royale"

    Battle Royale
    Ywikiwi

    Ywikiwi

    01. February 2015 um 15:28

    Asien in der nahen Zukunft. Japan und China haben die Großrepublik Ostasien gegründet, einen totalitären Staat, in dem Furcht und Unterdrückung herrschen. Dazu gehört das Experiment »Battle Royale«, ein grausames Spiel, bei dem jedes Jahr Schulklassen ausgewählt und auf eine einsame Insel verschleppt werden, wo sich die Schüler gegenseitig bekämpfen, bis nur noch ein Überlebender übrig bleibt. Meine Meinung: Nichts für schwache Nerven! „Battle Royale“ hat es in sich! Es ist sehr viel brutaler als ich dachte, es ist überraschend und es kennt einfach keine Gnade. Und auch wenn ich das normalerweise nicht mache, kam ich in Battle Royale kaum darum herum hin und wieder zu denken „Hey! Das kenne ich doch irgendwo her!“ Damit will ich keinesfalls sagen, dass Suzanne Collins kopiert hat, trotzdem merkt man welche Aspekte sie sich für ihre Story gemerkt hat. Umso mehr stört mich der dämliche Aufkleber auf dem Buch „Battle Royale macht da weiter, wo die Tribute von Panem aufhören!“ Ähm.. ja genau. Marketing halt… Aber gut. Das hat ja jetzt nichts mit dem Buch an sich zu tun. Und das hat mich wirklich richtig begeistert! Brutale Szenen wechseln sich mit Schockmomenten ab und ratzi fatzi werden die ursprünglichen 42 Schüler immer weniger. Viel Zeit zum aufatmen bleibt dabei nie. Wer wie ich Zweifel hat, mit den ganzen japanischen Namen nicht zurecht zu kommen, denn kann ich relativ beruhigen. Ich hatte kaum Probleme. Klar, am Anfang sind es ziemlich viele Namen auf einmal, aber von den meisten verabschiedet man sich auch wieder schnell. -hüstel- Eine Klassenliste ist vorne abgebildet und am Anfang wird auch jeder Schüler kurz vorgestellt. Der Rest kommt dann ganz von alleine. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Man konnte ihn schön flüssig lesen und trotz einiger wissenschaftlicher und auch gesellschaftkritischer Momente, kam der Lesefluss nie ins stocken. Die ganzen negativen Rezensionen, der Übersetzung wegen, kann ich deswegen nicht ganz nachvollziehen. Entweder ist die neueste Ausgabe nicht mehr so fehlerhaft oder ich war einfach zu sehr drin in der Geschichte, dass es mir nicht weiter aufgefallen ist (na gut der ein oder andere Rechtschreibfehler ging auch an mir nicht vorbei, aber das hat mich nicht gestört). Die Charaktere sind alle grandios ausgearbeitet, obwohl wir es hier mit 42 Schülern zu tun haben, ist jeder auf seine Art individuell. Und das ist absolut originell! Es gibt auch 3-4 Charaktere die ich als Hauptcharakter bezeichnen würde und die einem absolut ans Herz wachsen. Umso mehr Angst hat man aber auch um sie! Und diese Angst ist auch irgendwie begründet. Bereits auf den ersten 40 Seiten rollt der erste Kopf. Und das nicht gerade diskret beschrieben. Wer also etwas zart besaitet ist, sollte sich wirklich überlegen, ob er das Buch lesen will. Man könnte es auch als „Hardcore-Panem“ bezeichnen. ;) Ein kleines bisschen kürzer hätte es aber dann doch sein können. Hier und da wurden ein paar Aspekte zu ausführlich geschildert, so dass ich hin und wieder dachte „jetzt kann aber mal wieder was passieren!“. Das Ende hat mich dann aber nochmal so richtig geflashed, so dass mir nur zu sagen bleibt „geniales Ding“! Fazit: Brutal, brutaler, Battle Royale! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für diesen genial durchdachten Zukunftsthriller. Und auch wenn ich absolut keine Probleme mit den ganzen japanischen Namen hatte, sende ich hiermit für die Namen Yukie, Yuka und Yuko ein gedankliches Augenrollen an den Autor… ► 4 Sterne.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) Buchhandlung_am_Schaefersee (36/30) Buchrättin (31 / 30)  Buecherschmaus (0/40) Buecherwurm1973 (16/40) Cadiya (20/20) Caillean79 (30 / 30) Calypso49 (17/20) Caroas (16/30) Ceciliasophie (7/20) Chiara-Suki (7/20) ChrischiD (29 / 20) Coconelle (6/20) Code-between-lines (36/30) creativeartless (11/20) crimarestri (3/20) Cuchilla_Pitimini  Cuileuni (1/20) CupcakeCat (18/30) Curin (4/30) czytelniczka73 (34 / 30) daneegold (27/40) DaniB83 (14/40) Daniliesing (21/40) Danni89 (24/20) danzlmoidl (2/20) darigla (5/20) DarkChocolateCookie (12/20) Darkshine (3/20) DaschaKakascha  Deengla (25/40) Deli (21/40) dieFlo (4/40) digra (30 / 30) disadeli (20 / 20) divergent (36 / 30)  Donata (24/20) Donauland (5/20) DonnaVivi (23 / 20) Dorina0409 (12/20) Dreamworx (40 / 40) Dunkelblau (15/40) eifels  eldora151 (10/40) Elektronikerin (14/20) Elke (21/20) el_lorene (32/40) EmilyThorne (0/40) EmmaBlake (4/30) Eternity (30/30) Evan (20 / 20) fairybooks (20/20) Finesty22 (4/20) Fornika (40/30) Fraenzi (0/20) 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  • Rezension zu "Battle Royale" von Koushun Takami

    Battle Royale
    Faunee

    Faunee

    Also, dass der Verlag es nötig hat, mit "BR macht da weiter, wo die Tribute von Panem aufhören" zu werben, ist schon leicht armselig. Immerhin hieß es ja eine ganze Weile, die Hunger Games könnten niemals an Battle Royale heranreichen. Battle Royale war ja schließlich ca 10 Jahre vorher auf dem Markt. Aber dass jetzt die Tribute als Werbung doch noch an den Haaren herbeigezogen werden, ist einfach nur armselig. Ich werd jetzt mal dieses Buch hier lesen, doch voreingenommen bin ich jetzt dank dieser beinah schon unerhörten Maßnahme allemal. Des weiteren wimmelt es in dem Buch vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Oftmals fehlt auch ein Wort oder es ist eins zu viel. Der Verlag wird in Kürze eine Beschwerdemail von mir erhalten.

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    • 2
  • Nichts für zarte Gemüter..

    Battle Royale
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    01. May 2014 um 20:33

    Angesichts der Let's Swap - Aktion von Anka habe ich dieses Buch von Babs bekommen und da es schon sehr lange auf meiner Wunschliste stand, habe ich es nun direkt gelesen, damit ihr um meine Meinung mal wieder nicht herum kommt. Jedes Jahr wird eine Schulklasse ausgewählt, welche sich dem sogenannten Battle Royale stellen muss. Ein Hetzjagd auf einer abgelegenen Insel, welche nur ein Schüler überleben darf. Dieses Jahr hat es die Klasse von Shuya getroffen, von welcher eine Person dabei etwas aus der Reihe fällt, aber ich halte es nicht für gut, das bereits zu verraten. Battle Royale ist ein brutales Katz - und Maus - Spiel, bei welchem fast jeden gegen jeden spielt. Bereits auf den ersten Seiten zeigt der Autor deutlich die Unterschiede zu den Tributen von Panem. Battle Royale fängt quasi dort an, wo diese aufhören. Jeder einzelne der Charaktere hat zudem seine eigene Geschichte und doch scheint bald niemand mehr zu wissen, wem er wirklich noch vertrauen kann. Beste Freunde werden zu Feinden, Schüler, welche sich vorher nie leiden konnten, denken gemeinsam an Flucht. Aus mehreren Perpesktiven erzählt, gleitet die Handlung immer wieder zu dem Hauptdarsteller Shuya zurück, welcher selbst auf seine Art versucht, diese Spiele zu überstehen. Gemeinsam mit einer Klassenkameradin und einem anderen Mitschüler entwickelt er einen Plan, welcher nicht nur manchmal zum Scheitern verurteilt zu sein scheint. Gewalt steht an oberster Tagesordnung und der Autor schreckt nicht davor zurück, jede einzelne Szene detailgetreu auszuschreiben. Dennoch kommen in Battle Royale viele Fragen auf, die sich die einzelnen Schüler jeder für sich selbst beantworten müssen. Wo hört Freundschaft für mich auf? Wie weit würde ich gehen, um den bestmöglichen Vorteil für mich rauszuschlagen? Wem kann ich noch vertrauen und wer würde mir in dieser Situation noch vertrauen. Die Übersetzung vom Japanischen ins Deutsche weist leider einige Mängel auf und bei einigen Sätzen musste ich teilweise mehrere Male drüber lesen, um zu wissen, was überhaupt gemeint war. Der Autor hat dennoch eine Schreibweise, welche einen trotz der Schreib - und Übersetzungfehler an das Buch fesselt. Allerdings sollte jemand, der zart besaitet ist und eine allzu gute Vorstellungskraft hat, eher weniger zu dem Buch greifen. Ich für meinen Teil kann es nur empfehlen.

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  • Brutal, aber sehr empfehlenswert

    Battle Royale
    andreasmk

    andreasmk

    Im totalitären Zukunftsstaat Großostasien befindet sich eine Schulklasse auf vermeindlicher Klassenfahrt. Doch bald darauf zeigt sich, dass mehr dahinter steckt: Das "Programm", ein brutales Spiel, bei dem sich Schüler bis zum Tod bekämpfen müssen. Und Brutalität ist hier das Stichwort, denn Battle Royale ist keine Buch für zart besaitete. Von der sinnlosen Gewalt ist man als Leser kaum weniger überrascht als die Charaktere im Buch. Und genau das ist die große Leistung von Koushun Takamis Roman. Die Geschichte einfacher Schüler in einer gewöhnlichen Klassengemeinschaft, die plötzlich einem Kampf ums Überleben gegenüber stehen, beschreibt der Autor auf glaubhafte und realistische Weise. Im Hintergrund tritt Takami als Kritiker auf. Denn obwohl jeder Bürger der Republik Großostasien genau zu wissen scheint, was es mit dem Programm auf sich hat, stellt es keiner in Frage oder begehrt gegen das Regime auf. Programm und Regime scheinen sich in vielen Punkten zu gleichen: Man wird gezwungen gegeneinander zu arbeiten und kann scheinbar niemandem vertrauen. Alles in allem ein spannender empfehlenswerter Roman. Über die kleinen Fehlern in der aktuellen Ausgabe (Heyne 09/2012), wie ein vertauschter Name hier oder eine falsche Verbform dort, kann ich dabei hinwegsehen. Ich hege die Hoffnung, dass es dem Verlag irgendwann gelingen wird, eine fehlerfreie Auflage herauszugeben.

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