Krimi-Cops Teufelshaken

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Inhaltsangabe zu „Teufelshaken“ von Krimi-Cops

Kriminalhauptkommissar Struhlmann, genannt Struller, ahnt Schlimmes … Im Keller der Traditionsbrauerei Uerige in der Düsseldorfer Altstadt wird der dienstälteste Köbes tot aufgefunden, ausgerechnet von einem Altbierfass erschlagen. Ein Unfall? Der Rücken einer männlichen Leiche im Mönchsgewand, die in einer unterirdischen Steinhöhle bei Lohausen gefunden wird, ist mit merkwürdig angeordneten kleinen Stichwunden übersät. Struller erkennt darin ein ihm unbekanntes Symbol. Kein Unfall! Als dann noch eine dritte Leiche mit glasigem Blick auf den dahin fließenden Rhein gefunden wird, braucht Struller Unterstützung. Er rekrutiert seinen alten Praktikanten Jensen, der in einem kleinen Polizeirevier auf dem Lande nahe der holländischen Grenze eingesetzt ist und dort - so Struller - sowieso nichts Gescheites lernt. Ihre Ermittlungen führen das ungleiche Team quer durch das alte und neue Düsseldorf ins Milieu der Glücksspieler, der Karnevalisten und schließlich sogar zur Bambi-Verleihung. Sie legen sich mit einer Motorradgang an und finden Stück für Stück heraus, worum es sich bei dem geheimnisvollen Symbol handelt, das alle Morde miteinander verbindet. Was sie entdecken, macht die Sache nicht besser. Im Gegenteil… Struller hatte es ja gleich geahnt! 'Nun sind die Krimi-Cops auf dem besten Weg zu Kultautoren zu werden.' (Westfalenpost) 'Ein sauber konstruierter Plot mit schnellen, gewitzten Dialogen.' (Die Berliner Literaturkritik)

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  • Rezension zu "Teufelshaken" von Krimi-Cops

    Teufelshaken
    detlef_knut

    detlef_knut

    28. December 2011 um 16:48

    In ihrem neuen Kriminalroman „Teufelshaken“ geben die Krimi-Cops erneut einige Einblicke in die Arbeit des Düsseldorfer Polizeipräsidiums. Zugegeben, oft genug mit einem zwinkernden Auge. Dabei ist ein ernster Fall zu klären. Während der erste Tote, der dienstälteste Köbes (Kellner) einer bekannten Altstadt-Brauerei-Kneipe, noch gar nicht als zu ermittelnder Fall sondern als Unfall wahrgenommen wird, wirft der zweite Tote in einem unterirdischen Gewölbe viel weitreichendere Fragen auf. Wie bereits in „Stückwerk“ wird Kriminalhauptkommissar Struhlmann, genannt Struller, an den Einsatzort kommandiert. In den zahlreichen Stichwunden an der Leiche erkennt er ein ihm zunächst zwar noch unbekanntes Symbol, was ihm aber sofort signalisiert, dass es sich hierbei nicht um einen Unfall handelt. Sein freier Tag ist versemmelt. Und dann auch noch das komische Verhalten seines einarmigen Lieblingswirtes Krake. Das gefällt ihm gar nicht. Schließlich eine weitere Leiche, diesmal im Rhein. Das ist nicht mehr alleine zu schaffen, zumal alle anderen Kolleginnen und Kollegen in einer Glücksspiel-Soko eingebunden sind. Struller fackelt nicht lange, sondern kommandiert seinen ehemaligen Praktikanten Jensen, der nach abgeschlossener Ausbildung in die niederrheinische Provinz an die holländische Grenze versetzt worden war, kurzerhand zurück ins Düsseldorfer Präsidium. Höchst amüsant ist die damit beginnende Parallelhandlung mit Oma Jensen, die sich nicht scheut, ihrem Enkel ins entfernte Düsseldorf zu folgem, um ihm bei seiner wichtigen Arbeit und der Jagd nach den Mördern unter die Arme zu greifen. Dabei schafft sie es ohne Mühe, dem Polizeipräsidenten in einem Vier-Augen-Gespräch einige wichtige Ratschläge zu geben. Die beiden Polizisten Struller und Jensen zermartern sich die Köpfe um das immer noch unbekannte Symbol, den Teufelshaken. Schließlich ermitteln sie, dass es sich um das Vereinszeichen eines Karnevalsvereins handelt, auch der Gedanke an Okkultismus geht ihnen nicht aus dem Kopf. Hin und wieder werden ihnen Hinweise von Faserspuren-Harald durchgegeben, der mit Akribie die Tat- oder Fundorte auseinander nimmt. Es bleibt nicht bei den drei Leichen, es gesellen sich weitere hinzu. Und immer wieder spielt der Teufelshaken eine wichtige Rolle. Im Umfeld jeder Leiche taucht dieses Symbol auf. Ein untrügliches Zeichen auf einen Zusammenhang aller Morde. Die Ermittlungen führen in die unterschiedlichsten Milieus Düsseldorfs und schließlich auch bis zur Veranstaltung der Bambi-Verleihung. Struller und Jensen legen sich mit Glücksspielern, einer Motorradgang und mit Karnevalisten an, doch schließlich sind ihre Ermittlungen von Erfolg gekrönt. Und der von Krake vermisste Stammkunde, weshalb Struller das Verhalten von diesem aufgefallen war, wird endlich auch wieder aufgefunden. Bei den Krimi-Cops handelt es sich um ein sechsköpfiges Autorenteam: Martin Niedergesähs, Stephan Engel, Klaus Stickelbröck, Ingo Hoffmann, Carsten Rösler und Carsten Vollmer. Allesamt sind echte Kommissare und arbeiten auf dem Düsseldorfer Polizeipräsidium. „Teufelshaken“ ist ihr zweiter gemeinsamer Roman um Struller und seinen Partner Jensen. Mit viel Charme sind die Figuren ihrer Romane aufgebaut. So sind auch die beiden Polizisten schnell als liebenswerte Chaoten entlarvt; ob sie nun mit Pepitamützchen durch die Gegend marschieren oder in einer Mönchskutte über die Flure des Präsidiums hetzen. Man liest den sechs Autoren ihre Freude am Schreiben an. Jedem von ihnen scheint der Schalk im Nacken zu sitzen und so mancher Kollege von ihnen wird sich in der einen oder anderen Romanfigur zu entdecken haben. Trotz allen Spaßes handelt es sich um eine immer auf Wendungen und Spannung bedachte Kriminalhandlung. Der Leser wird einem sehr amüsanten Verwirrspiel ausgesetzt und oft genug auf die falsche Fährte geführt. Doch schließlich, Struller hat es eh von Anfang an geahnt, laufen alle Wege auf eine einzige Lösung hinaus, wie sie anders gar nicht hätte sein können. Ein absolut lesenswerter Roman für jede Jahreszeit, besonders im Sommer, der karnevalslosen Zeit. _________________ © Detlef Knut, Düsseldorf 2009

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  • Rezension zu "Teufelshaken" von Krimi-Cops

    Teufelshaken
    Arthanis

    Arthanis

    16. September 2009 um 08:21

    Der zweite Band der Krimi Cops mit Struller und Jensen war sogar noch besser. Wenn sich die Jungs weiter in dem Maße steigern, freue ich mich schon auf einen dritten Band.