Kris Benedikt Mein Kater vom Mars - Her mit dem Stoff!

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 7 Rezensionen
(5)
(3)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mein Kater vom Mars - Her mit dem Stoff!“ von Kris Benedikt

Surfen auf dem Mars? Völlig unmöglich? Statt auf Teneriffa zu surfen, muss Mike in München bleiben und auch noch mit einer Familie aus England zurechtkommen, die mit Mikes Eltern für die Urlaubszeit das Haus getauscht hat. Doch mit der Familie stimmt etwas nicht. Sie haben fünf große, aber sehr leichte Kisten dabei. Mrs Youngblood ist leichenblass, und ihre Haut schimmert grünlich. Mr Youngblood ist angeblich Astrophysiker, sieht aber eher aus wie ein Bauarbeiter. Und Tochter Nova hat irritierend große Augen und seltsame Haare. Als die Eltern plötzlich verschwinden, hat Mike nicht nur die verzweifelte Nova, sondern auch einen frechen grünen Kater am Hals. Auf der gemeinsamen Suche nach den Youngbloods geraten die drei in ein Abenteuer, in dem sie ziemlich nasse Füße kriegen, und das nicht etwa auf der Erde, sondern auf dem Mars! Ein verrückter Weltraum-Trip in der Tradition von Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis".

Wunderschönes Buch, man muss es einfach lieben.

— nuffel
nuffel

Interessantes Lesevergnügen der etwas irrationalen Art. Nur zu empfehlen!

— Loki_Laufeyson
Loki_Laufeyson

Herrlicher Humor in einer abwechslungsreichen Handlung!

— mabuerele
mabuerele

Ich habe mich bei einem Jugendbuch noch nie so amüsiert: großartig abgedrehter Stoff!

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

Spannende Geschichte mit wenig Tiefgang, aber dafür jede Menge Humor! :)

— StMoonlight
StMoonlight

Allen, die gerne mal eine lustige Geschichte ohne viel Tiefgang lesen, kann man „Mein Kater vom Mars“ zwecks Lachmuskeltraining empfehlen.

— Frank1
Frank1

Stöbern in Science-Fiction

Rat der Neun - Gezeichnet

hatte bessere Erwartungen, war mir irgendwie zu lang

Adelina17

Zeitkurier

Da wünscht man sich, der Autor würde in der Zeit zurück reisen und das Buch neu schreiben...

StMoonlight

Scythe – Die Hüter des Todes

Was wäre wenn die Zukunft Unsterblichkeit verspricht?

RoteFee

Weltenbrand

Diese Geschichte bietet Action, Spannung, Liebe und Zusammenhalt. Die Autorin konnte mich mit ihrem Werk voll überzeugen.

Sanny

Das Schlehentor

Ein unglaublich spannendes und fesselndes Abenteuer

Vivi300

Flug 39

Insbesondere für Leser mit Interesse an Wissenschaft und Technik; Plot und Figurenzeichnung ausbaufähig

Julia_Kathrin_Matos

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Mein Kater vom Mars - Her mit dem Stoff!: Science Fiction" von Kris Benedikt

    Mein Kater vom Mars - Her mit dem Stoff!
    thomas_endl

    thomas_endl

    Nur noch kurz das All retten - "Mein Kater vom Mars" schlägt Töne an wie einst Douglas Adams in seinen "Per Anhalter durch die Galaxis"-Büchern: ziemlich aberwitzig. Zwei Leserunden mit Kris Benedikts "London Crimes" haben wir hier schon mit viel Spaß, Erkenntnis und etlichen Rezensionen machen dürfen. Nun sind wir umso gespannter, weil die beiden "Mein Kater vom Mars"-Bände aus einem ganz anderen Genre stammen: Science Fiction mit jugendlichen Helden, grünen Katzen und (im zweiten Band) nervtötenden Aliens. 10 der nigelnagelneuen Taschenbücher von Band 1 werfen wir freudig in die Leserunde. Wer will eines auffangen? ;-) Wir sind schon gespannt! Thomas Endl & Christine Spindler (= Kris Benedikt)

    Mehr
    • 166
    thomas_endl

    thomas_endl

    30. March 2016 um 11:04
  • Wunderschönes Buch, man muss es einfach lieben.

    Mein Kater vom Mars - Her mit dem Stoff!
    nuffel

    nuffel

    Titel: Mein Kater vom Mars – Her mit dem Stoff Autor: Kris Benedikt Verlag: Edition Tigeltangel Erscheinungsjahr: 05.10.2015 Seitenzahl: 148 Seiten ISBN: 3944936124 Format: Taschenbuch Preis: 8,99 Euro Klappentext: Surfen auf dem Mars? Völlig unmöglich? Statt auf Teneriffa zu surfen, muss Mike in München bleiben und auch noch mit einer Familie aus England zurechtkommen, die mit Mikes Eltern für die Urlaubszeit das Haus getauscht hat. Doch mit der Familie stimmt etwas nicht. Sie haben fünf große, aber sehr leichte Kisten dabei. Mrs Youngblood ist leichenblass, und ihre Haut schimmert grünlich. Mr Youngblood ist angeblich Astrophysiker, sieht aber eher aus wie ein Bauarbeiter. Und Tochter Nova hat irritierend große Augen und seltsame Haare. Als die Eltern plötzlich verschwinden, hat Mike nicht nur die verzweifelte Nova, sondern auch einen frechen grünen Kater am Hals. Auf der gemeinsamen Suche nach den Youngbloods geraten die drei in ein Abenteuer, in dem sie ziemlich nasse Füße kriegen, und das nicht etwa auf der Erde, sondern auf dem Mars! Ein verrückter Weltraum-Trip in der Tradition von Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis". Zusammenfassung: Der 14jährige Mike wollte mit der Familie seinen Freundes Brass zum Surfen nach Teneriffa. Brass aber wurde der Eisbach zum Verhängnis. Eine Minute Unaufmerksamkeit und Brass landet im Krankenhaus. Mikes Eltern sind verreist, ihr Haus wurde an eine englische Familie vermietet. Trotzdem kann Mike in sein Zimmer ziehen. Doch die Bewohner machen auf Mike einen eigenartigen Eindruck. Und dann verschwindet eines Tages das Ehepaar. Zurück bleibt die Tochter. Außerdem erscheint ein sprechender grüner Kater vom Mars. Meinung: Das Cover  mit der Surfwelle und dem surfenden Jungen auf dunklem Grund wirkt interessant und hat mich sofort angesprochen. Ich musste auch bei dem Titel an meine Samtpfoten denken und da musste ich es lesen. Dieses Bild der Welle findet sich in Art eines Scherenschnitts vor jedem Kapitel wieder. Der Einstieg  in das Buch fällt leicht und man wird in die Geschichte gezogen so das man das Buch gar nicht weglegen will. Die Figuren in dem Buch sind alle sehr sympatisch und liebevoll ausgearbeitet. Mike und seine Freunde sind normale Jugendliche aus der Jetztzeit. Sie lieben das Surfen und das nach Möglichkeit so oft wie ihnen möglich. Zu seiner Schwester hat Mike ein gutes Verhältnis und tauscht sich mit ihr über E-Mail aus, Haupthema in der Zeit wo sie getrennt sind ist die neue Familie in ihrem Haus. Mike ist am Anfang was gegenüber der Geschichte von Nova skeptisch, aber der Kater beweist das sie wahr ist. Die Namen der Charakter wurden alle sorgfälltig ausgesucht und z.B. Bei dem Kater haben sie auch eine Bedeutung. In der Geschichte haben mir am besten die Dialoge zwischen dem Kater und den Jugendlichen gefallen. Man lernt im Verlauf des Buches das Leben auf dem Mars kennen und kann sich so ein Bild machen wie die Charakter dort leben. In der ganzen Geschichte tauchen immer wieder neue Aspekte auf die es spannend machen und Abwechslung rein bringen. Ich hat während des Lesens das Gefühl in diese Welt einzutauchen und ein Teil davon zu sein. Was ich einfach von einem guten Buch erwarte es muss mich mitreissen und mich fesseln und genau das macht dieses Buch. Der Schreibstil ist flüssig und die Sprache ist an die Zielgruppe angepasst. Am besten finde ich den feinen Humor den der Autor mit eingebaut hat. Das Ende war viel zu schnell da und ich hätte gerne mehr gelesen von dem Kater und Mike. Fazit: Ein wunderschönes Buch, das von allem etwas zu bieten hat und was ich nur empfehlen kann.

    Mehr
    • 2
    thomas_endl

    thomas_endl

    29. November 2015 um 22:27
    nuffel schreibt Am besten finde ich den feinen Humor den der Autor mit eingebaut hat. Das Ende war viel zu schnell da und ich hätte gerne mehr gelesen von dem Kater und Mike.

    Freut mich, dass du den Humor als fein empfindest. Das ist mir ein großes Lob! Danke für deine ausgefeilte Rezension, die uns auch wieder weiterhilft beim Schreiben von neuen Abenteuern. (Mehr ...

  • Galaktischer Spaß für Jung und Alt

    Mein Kater vom Mars - Her mit dem Stoff!
    Loki_Laufeyson

    Loki_Laufeyson

    19. November 2015 um 15:41

    Grüße vom Mars, Ein wirklich eigentümliches Sci-Fi Jugendbuch. Ich habe das Buch unter den Leserunden entdeckt und da mich der Klappentext sofort angesprochen habe ich mich beworben und oh wei... gewonnen. Ich liebe Science Fiction und da musste ich dieses Buch einfach lesen. Es kommt von einem eher unbekannten Verlag "Edition Tingeltangel" - nie von gehört, und ich wurde schon nicht selten von solchen Verlagen enttäuscht, aber lassen wir die Vorurteile - dieses Mal waren sie völlig unbegründet. Aber bitte beachten: Auch dieses Mal gibt es keine Garantie für eine 100% spoilerfreie Rezension. "Mein Kater vom Mars" ist ein dünnes Büchlein mit kurzen Kapiteln, geschrieben aus der Ich-Perspektive. Eine Bekannte von mir hielt es zuerst für eine Schullektüre. Solche dünnen Bücher sind bei mir eher eine bedrohte Spezies - doch wie so oft zählt die Qualität und nicht die Quantität. die Kapitel sind kurz und angenehm zu lesen gewesen. Es ist wenig anspruchsvoll, dafür mit viel Witz und Irrationalität gesegnet. Allerdings kann man jetzt kein Buch erwarten, bei dem man alle 5 Sekunden loslachen muss. Es sind einfach die Situationen, die teils recht schräg sind. Sagen wir es mal so: Dieses Buch ist schrullig. Aber im guten Sinne. Das Cover zeigt ein Foto des Mars und im Vordergrund den Schatten eines Surfers - ich schätze mal Mike, denn der hat eine Schwäche fürs Surfen und kann dass nicht einmal auf dem Mars lassen. Das kräftige Orange des Mars kann einem fast in den Augen wegtun, der schwarze Hintergrund ist da nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Auch kann man "Mein Kater vom Mars" nicht leicht entziffern, da es dieselbe Farbe wie der Mars hat. Dafür springt einem der fröhliche Untertitel direkt ins Auge: "Her mit dem Stoff" - damit sind keineswegs Drogen gemeint... oh, okay, eine Art Drogen, die wir vielleicht nicht als diese bezeichnen würden, doch ich will nicht zu viel verraten. Aber keine Sorge, dass Buch verherrlicht nicht den Drogenkonsum und bei den "Drogen" handelt sich wirklich nicht um Drogen. Ich will nicht sagen, dass das Cover schlecht ist, eher herrlich erfrischend, wie die gesamte Story. Worum es geht? Nachdem Bass genau einen Tag vor den geplanten Ferien einen dummen Unfall hat und ins Krankenhaus muss, kann der 14 Jährige Mike seinen alljährlichen Urlaub mit Bass' Familie auf Teneriffa vergessen. Dazu kommt noch, dass seine eigene Familie sich eine schöne Zeit in England macht und denkt, er wäre auf Teneriffa. Wohin soll Mike denn jetzt? Da er schlecht die ganze Zeit bei Bass bleiben kann, muss er nach Hause. Doch dort verbringen schon die Youngbloods ihre Ferien, dass ist ebendie Familie aus England, mit der Mike's Eltern dass Haus getauscht haben. Zwar behaupten sie, er könne gerne bleiben - es ist ja noch sein Zimmer frei - doch Mike ist skeptisch. Irgendwas stimmt nicht mit dieser Familie. Sie lagern mysteriöse, scheinbar leere Kisten im Haus, haben eigentümliche Essgewohnheiten, riesige Augen und... äh... ihre Haut schimmert grünlich. Während Mike noch verzweifelt versucht, hinter deren Geheimnis zu kommen, verschwinden plötzlich Mr. und Mrs. Youngblood - zurück bleibt ihre aufgelöste Tochter Nova. Und ein grüner Kater, der sprechen kann, oder eher schreiben, aber das kommt ja auf dass gleiche hinaus. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche und geraten in einen Strudel aus Ereignissen und Abenteuern, in dem sie nicht nur durch die Zeit, sondern auch durch den Raum reisen. "Mein Kater vom Mars" hat mir persönlich sehr Gefallen, nur fand ich es ein wenig zu flach. Das Ende ist überstürzt und auf mehrere interessante Dinge hätte man mehr eingehen sollen. Ich wüsste gerne mehr über dass Leben auf dem Mars und allgemein. Die Protagonisten waren mir sympathisch, die Situationen und die Handlung recht interessant und komisch, wenn auch teils relativ irrational. Sie ist ohne Klischees und definitiv nicht dass typische Jugendbuch. Kein Einheitsbrei - es sollte mehr solcher Bücher geben. Die Geschichte ist allgemein nicht einfach nur ein Jugendbuch, ich denke Jung und Alt können sich hierbei gleichermaßen amüsieren. Der Schreibstil ist leicht verständlich und geschmeidig, man kann sich nicht beklagen. Klar gibt es hier nicht die großen Metaphern und klugen Sätze - das würde nur stören. Der Plot ist nachvollziehbar, aber auch einfach gestrickt, was nicht bedeuten soll, dass er vorhersehbar ist - dazu ist es zu irrational und fantastisch. Widerspricht sich dass nicht? Ich kenne Bücher mit tausenden Lügen, Intrigen und doppelten Spielen, die dennoch wirklich vorhersehbar sind. Ich konnte mich gut in die Situationen einfühlen. Das Buch bleibt vielleicht nicht recht lange im Gedächtnis, ist aber erfrischend und anders, voll kreativer, neuer Ideen. Ein Sternchen Abzug dennoch, da diesen Ideen teilweise zu wenig Raum gelassen wurde. Fazit: Kurzweilige Unterhaltung für Jedermann mit einem Faible für Tee (Hä?!).

    Mehr
  • Schräger SciFi Spaß für jüngere Leser

    Mein Kater vom Mars - Her mit dem Stoff!
    Shunya

    Shunya

    17. November 2015 um 22:17

    Surfen auf dem Mars? Völlig unmöglich? Statt auf Teneriffa zu surfen, muss Mike in München bleiben und auch noch mit einer Familie aus England zurechtkommen, die mit Mikes Eltern für die Urlaubszeit das Haus getauscht hat. Doch mit der Familie stimmt etwas nicht. Sie haben fünf große, aber sehr leichte Kisten dabei. Mrs Youngblood ist leichenblass, und ihre Haut schimmert grünlich. Mr Youngblood ist angeblich Astrophysiker, sieht aber eher aus wie ein Bauarbeiter. Und Tochter Nova hat irritierend große Augen und seltsame Haare. Als die Eltern plötzlich verschwinden, hat Mike nicht nur die verzweifelte Nova, sondern auch einen frechen grünen Kater am Hals. Auf der gemeinsamen Suche nach den Youngbloods geraten die drei in ein Abenteuer, in dem sie ziemlich nasse Füße kriegen, und das nicht etwa auf der Erde, sondern auf dem Mars! Ein verrückter Weltraum-Trip in der Tradition von Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis". (Quelle: Amazon) Cover und Story haben mich direkt neugierig gemacht. Da ich hin und wieder auch gerne Jugendbücher lese und auch mal für schräge Stories zu haben bin war ich gespannt was mich hier erwartet. An der Seite des recht ruhigen Protagonisten Michael 'Mike' Weber mit einem Faible fürs Surfen erlebt man ein spannendes Abenteuer. Statt dem geplanten Urlaub in Teneriffa zieht Mike zu der Tauschfamilie, die in seinem Zuhause wohnt und lernt die kuriosen Personen kennen, die sich merkwürdig verhalten und erst dank dem Auftauchen einer grünen Katze kommt das Abenteuer so richtig in Fahrt. Mike finde ich als Protagonist sehr sympathisch. Er wirkt anfangs genauso skeptisch wie der Leser bei allem was über die Familie Youngblood herauskommt, was auf mich sehr realistisch gewirkt hat. Auch die Familie Youngblood nimmt einen Großteil in der Handlung ein. Zwischen Nova und Mike entwickelt sich eine Freundschaft, ob noch mehr daraus wird bleibt offen und auch Novas Eltern hüten ein Geheimnis. Vor allem die grünen Katzen haben es mir angetan, die eine ganz spezielle Rolle auf dem Mars einnehmen und für so einige Überraschungen gut sind. Das Abenteuer spielt anfangs auf der Erde, später die meiste Zeit auf dem Mars. Das Leben auf dem Mars hat das Autorenduo unterhaltsam dargestellt mit allerlei Kuriositäten, so dass es hier einiges zu bestaunen gibt. Die Handlung ist einfach gestrickt und lässt auch am Ende keine offenen Fragen zurück. Das Ende an sich ist zwar nicht ganz so spektakulär, bietet aber noch ein paar spannende Szenen. Die Kapitel sind kurz, so dass man gerne weiterliest und auch für jüngere Leser eignet sich die Kürze sehr gut. Wobei ich denke, dass auch junggebliebene Leser durchaus zugreifen können. Ich denke mit etwas mehr Humor und Wortwitz hätte mir die Story sogar noch besser gefallen. Auf mich hat sie doch relativ ernst gewirkt beim Lesen, trotz der schrägen Lebensweise auf dem Mars. Die Handlung ist altersgerecht für jüngere Leser aufgebaut und gut durchdacht. Wer Per Anhalter durch die Galaxis mag, könnte auch mit dieser Geschichte seinen Spaß haben. Zwar kommt sie nicht ganz an Douglas Adams Werk heran, kann aber dennoch unterhalten und bietet auf jeden Fall für jüngere Leser einen unterhaltsamen Zeitvertreib.

    Mehr
  • Humorvolle Geschichte mit ungewöhnlichen Einfällen

    Mein Kater vom Mars - Her mit dem Stoff!
    mabuerele

    mabuerele

    „...Menschen sind überall gleich. Sie müssen Katzen unbedingt streicheln...“ Der 14jährige Mike wollte mit der Familie seinen Freundes Brass zum Surfen nach Teneriffa. Brass aber wurde der Eisbach zum Verhängnis. Eine Minute Unaufmerksamkeit und Brass landet im Krankenhaus. Mikes Eltern sind verreist, ihr Haus wurde an eine englische Familie vermietet. Trotzdem kann Mike in sein Zimmer ziehen. Doch die Bewohner machen auf Mike einen eigenartigen Eindruck. Und dann verschwindet eines Tages das Ehepaar. Zurück bleibt die Tochter. Außerdem erscheint ein sprechender grüner Kater vom Mars. Die Autoren haben einen amüsanten Roman geschrieben. Das Buch lässt sich flott lesen. Dafür sorgen die kurzen Kapitel. Das Buch ist zwar für die jugendliche Zielgruppe gedacht, aber auch ich habe mich köstlich amüsiert. Über die Zuordnung des Romans kann man geteilter Meinung sein. Eine Spur Fantasy, eine Prise Science Fiction, eine Messerspitze Zeitreise und eine Handvoll Realität trifft es meiner Meinung nach am besten. Dazu kommt ein ausgewogenes Verhältnis von spannender Handlung und humorvollen Szenen. Die Sprache des Buches ist der Zielgruppe angemessen. Mike und seine Freunde sind Jugendliche aus dem Hier und Jetzt. Sie haben Spaß am Surfen und testen ihre Möglichkeiten aus. Mit seiner Schwester tauscht sich Mike per Mail über die neuen Hausbesitzer aus. Deshalb reagiert Mike auch anfangs skeptisch, als ihm Nova, die Tochter des englischen Ehepaars ihre Geschichte erzählt. Early, der Kater, ist allerdings ein lebender Beweis dafür. Die Namen der Protagonisten wurden mit besonderer Sorgfalt ausgewählt. Das gilt sowohl für Nova als auch speziell für die Katzennamen. Sie wurden nach Teesorten benannt. Warum, möge der zukünftige Leser selbst herausfinden. Ein besonderer Leckerbissen des Buches sind die Dialoge der Katzen mit den Jugendlichen. Das liegt zum einen an der Art der Kommunikation, zum anderen an den feinen und sinnreichen Humor der Vierbeiner. Obiges Zitat stammt von Early. Das Leben auf den Mars wird ausreichend beschrieben. Viele neue und ungewöhnliche Ideen sorgen immer wieder für Überraschungen. Leider haben die Menschen bei ihre einstigen Reise zum Roten Planten ihre unangenehmen Eigenschaften wie Machtsucht und Habgier nicht auf dem Heimatplaneten zurückgelassen. Das sorgt jetzt für Probleme. Das Cover mit der Surfwelle und dem surfenden Jungen auf dunklem Grund wirkt interessant. Dieses Bild der Welle findet sich in Art eines Scherenschnitts vor jedem Kapitel wieder. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Auf wenigen Seiten durfte ich in eine ungewöhnliche Welt eintauchen. Ich hätte gern mehr davon gelesen.

    Mehr
    • 7
  • Ich habe mich bei einem Jugendbuch noch nie so amüsiert: großartig abgedrehter Stoff!

    Mein Kater vom Mars - Her mit dem Stoff!
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    14. November 2015 um 10:50

    Statt auf Teneriffa zu surfen, muss Mike in München bleiben und auch noch mit einer Familie aus England zurechtkommen, die mit Mikes Eltern für die Urlaubszeit das Haus getauscht hat. Doch mit der Familie stimmt etwas nicht. Sie haben fünf große, aber sehr leichte Kisten dabei. Mrs Youngblood ist leichenblass, und ihre Haut schimmert grünlich. Mr Youngblood ist angeblich Astrophysiker, sieht aber eher aus wie ein Bauarbeiter. Und Tochter Nova hat irritierend große Augen und seltsame Haare. Als die Eltern plötzlich verschwinden, hat Mike nicht nur die verzweifelte Nova, sondern auch einen frechen grünen Kater am Hals. Auf der gemeinsamen Suche nach den Youngbloods geraten die drei in ein Abenteuer, in dem sie ziemlich nasse Füße kriegen, und das nicht etwa auf der Erde, sondern auf dem Mars! So besagt es der Klappentext und ich bin ein großer Fan von abgedrehten Büchern, also war gar keine Frage: dieser (Lese)Stoff muss her! Und ich darf sagen: ich habe mich noch nie so herrlich amüsiert bei einem Jugendbuch wie hier! Zum genauen Inhalt möchte ich gar nicht so viel verraten. Auf dem Mars kann man auf jeden Fall Teeologie studieren und auch Katzen quietschen erschrocken, wenn plötzlich ein Artfremder in der Toilette steht.... vor allem wenn der mit einer Aufzugskabine aus dem Abwasserrohr auftaucht. Es kommen hier einfach alle Altersklassen ab 10 Jahren auf ihre Kosten - für die jüngeren Leser ist "Mein Kater vom Mars" eine ungemein spannende Geschichte mit angenehm kurzen Kapiteln, in der man nichts wirklich vorhersehen kann; für die älteren Leser ist es voll von Anspielungen auf diverse Science Fiktion Serien wie Stargate und auch Douglas Adams lässt versteckt in Blumentöpfen grüßen. Ich habe mehr als einmal herzhaft gelacht und mich gefragt, welchen Stoff man trinken muss, um auf so herrlich absurde Ideen zu kommen - den hätte ich dann auch gern! Übrigens bin ich am Überlegen, ob ich eine meiner Katzen nicht grün färben und in Darjeeling umbenennen sollte.....die Ähnlichkeit wäre frappierend:-)) Unbedingte Leseempfehlung für alle von 10 - 100, langweilig wird es bei diesem Buch niemand!

    Mehr
  • Grüne Katzen und jede Menge Tee

    Mein Kater vom Mars - Her mit dem Stoff!
    StMoonlight

    StMoonlight

    12. November 2015 um 10:52

    *ACHTUNG SPOILER*   Wer bei dem Titel jetzt denkt, es würde sich bei dem „Stoff“ um Drogen handeln, der wird überrascht sein. Auch wenn es sich tatsächlich um getrocknete Blätter handelt und zwar um Teeblätter! Tee ist dass, was die ersten Menschen auf den Mars brachten, doch im dortigen Klima scheint er nicht zu wachsen und das wird schnell zu einem Problem. Bei den Menschen handelt es sich um Briten, die ja nun einmal bekannt für ihren Teekonsum sind. Ohne Tee werden sie angeblich schnell unausstehlich. Wer sich jetzt vorstellt, dass eine ganze Kolonie von ihnen ohne Tee auskommen muss, ahnst schnell wie es auf dem Mars zugehen muss …   Aber auch die „Marsianer“, wenn man sie denn so nennen kann, sind nicht auf den Kopf gefallen und so schicken sie Mrs. Youngblood auf die Erde, um Nachschub zu holen. Leider hat sie nicht mit den hiesigen Witterungsverhältnissen gerechnet und sitzt fest.   Als die Youngbloods sich in das Haus vom Mikes Eltern einquatieren, um dort Ferien zu machen erlebt der Junge mehr als nur eine Überraschung – und schon befindet er sich in einem Abenteuer, dass den ausgefallenen Surfurlaub auf Teneriffa um ein vielfaches entschädigt …   Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen. (Ich hatte das Buch in nur einer Stunde verschlungen. ;)) Die Geschichte an sich ist natürlich etwas abgedreht. Immerhin schreibt Mike mit seiner Schwester und diese scheint es fast normal zu finden, dass da Aliens in ihrem Haus wohnen. Von den Eltern der beiden ist fast gar nicht die Rede, dabei könnte ich mir vorstellen, dass die „Spionage“ der Tochter im Youngbloodhaus den beiden sicher aufgefallen und zumindest ein ermahnendes Wort wie z.B.: „Hör auf in fremden Sachen zu schnüffeln.“ gefallen wäre. Die Idee an sich ist aber wirklich gut. Warum nicht mal ein Krieg um Tee? In jedem Fall mal etwas anders und auch gut umgesetzt. Allerdings wirkt Mike in seinen Handlungen oft mehr wie ein Erwachsener, als ein Teenager.   ~°~ Fazit ~°~   Auch wenn die Geschichte nicht viel Tiefgang hat, so ist sie dennoch spannend und lustig zugleich. Wer ein gutes Training für die Lachmuskeln sucht, ist mit „Mein Kater vom Mars“ gut bedient.

    Mehr
  • Grüne Katzen vom Mars

    Mein Kater vom Mars - Her mit dem Stoff!
    Frank1

    Frank1

    11. November 2015 um 17:15

    Was macht ein 14-jähriger, wenn er es plötzlich mit 1½ echten Marsfrauen zu tun bekommt und er wenig später sogar persönlich auf (oder besser unter) dem Mars steht? Zuerst mal natürlich dumm gucken. Zu seinem Glück kann er ja nicht wissen, dass sich die Leser über seine Abenteuer halb tot lachen. Ich muss zugeben, dass ich „Per Anhalter durch die Galaxis“ nie gelesen habe und deshalb nicht beurteilen kann, inwieweit der Vergleich des Klappentextes zutrifft. Spaß hatte ich bei der Lektüre trotzdem. … und ich weiß endlich, dass es auf dem Mars keine kleinen, grünen Männchen, dafür aber grüne Katzen gibt. Ob man „Mein Kater vom Mars“ als Fantasy oder eher als SciFi betrachten sollte, lasse ich bewusst offen. Das muss wohl jeder für sich entscheiden. Trotz des jungen Helden dürft sich der Humor des Büchleins übrigens wohl eher für etwas ältere Leser als Mike eignen. Fazit: Allen, die gerne auch mal eine lustige Geschichte ohne viel Tiefgang lesen, kann man „Mein Kater vom Mars“ zwecks Lachmuskeltraining empfehlen.

    Mehr