Krishna Udayasankar

 3 Sterne bei 9 Bewertungen

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IMMORTAL - DER UNSTERBLICHE: Roman

IMMORTAL - DER UNSTERBLICHE: Roman

 (5)
Erschienen am 11.07.2017
IMMORTAL - DER UNSTERBLICHE

IMMORTAL - DER UNSTERBLICHE

 (4)
Erschienen am 31.10.2017

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Rezension zu "IMMORTAL - DER UNSTERBLICHE" von Krishna Udayasankar

Immortal
Isis99vor 7 Monaten

Asva lebt seit Jahrhunderten als Unsterblicher unter uns, da er mit einem Fluch belegt wurde. Er ist sich seiner Existenz überdrüssig geworden und beschließt seine jetzige Persönlichkeit sterben zu lassen. Doch Manohar bewahrt ihn vor diesem Schicksal, indem er ihm eine Klientin namens Maya vorstellt die den Stein der Weisen suchen möchte. Asva nimmt diese Chance an, da er hofft mit diesem mythischen Stein seinem unendlichen Leiden ein Ende setzen zu können. Doch werden sie es schaffen dieses indische Artefakt zu finden, da sie auf ihrer Reise den Elementen und sogar den Göttern trotzen müssen?
Als mein Fall war das Buch nicht, da es mir zu unchronologisch geschrieben ist. Die Idee der Story hätte man weiter ausbauen können. Die Liebesgeschichte zwischen Maya und dem Professor ist eigentlich vorhersehbar. Aber ein Buch für Liebhaber der indischen Götterwelt ist es dennoch^^

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Rezension zu "IMMORTAL - DER UNSTERBLICHE" von Krishna Udayasankar

Zwiespältiger Urban-Fantasy-Highlander-Indiana-Jones-Verschnitt aus Indien, nicht ganz Bollywoodfrei
Serkalowvor einem Jahr

Ich bin ja ständig auf der Suche nach Neuem, Ungewöhnlichem. Gerade in der Fantasy habe ich einfach keinen Bock mehr auf Urban, das in den USA spielt, oder Mittelalterfantasy die eindeutig anglo-amerikanisch mythologisiert ist.
Und ich mag den »Luzifer Verlag« für seine Bereitschaft, nicht nur neuen deutschen Autoren eine Chance zu geben, sondern auch unbekanntere internationalen Werke zu veröffentlichen. Darüber hinaus finde ich seine Preispolitik und seine »Leserbindung« sehr lobenswert. (Einfach mal in einem Buch des Verlages ins Nachwort und/oder Impressum schauen, dann wisst Ihr, was gemeint ist.)

Ich wollte also dieses Buch wirklich richtig gut finden! Und?

Der Prolog, den ich auch gleichzeitig als Leseprobe nutzte, ist vielversprechend. Wir lernen unseren Protagonisten kennen, wie er in Südamerika einen Drogenboss und seine Schergen fertig macht, um ein wertvolles antikes Artefakt zu schützen.

Ab dem ersten Kapitel wechselt die Erzählperspektive zum »Ich«. Vom Tonfall wurde es mir dann bereits zu »amerikanisch«. Der kettenrauchende, Whiskytrinkende Supermann. Immer cool, immer super klug und eben auch noch unsterblich. Dieses Bild mit meinen Vorurteilen von Indien und Indern in Einklang zu bringen, wurde schon schwierig. Ich finde aber auch, dass so etwas in der »Ich-Form« immer schwierig ist. Wie sagt man so schön? »Eigenlob stinkt!«

Darüber hinaus entspricht der Protagonist dann noch genau den bekannten Bollywood-Klischees.

Dieser, behauptet zwar mehrmals, kein »peitschenschwingender Grabräuber« zu sein, aber gerade in den Action-Sequenzen, oder wenn es darum geht, Fallen in alten Tempeln zu entdecken und zu entschärfen, haben wir hier einfach nur einen indischen Indiana-Jones, dem der indische Background (der mich ja so gereizt hatte) kaum abzunehmen ist.

Die Grundidee klang eigentlich vielversprechend.
Ich habe schon bei »Highlander« die Psychologie und Philosophie dahinter vermisst, wie es eigentlich jemandem geht, der unsterblich ist. Das kommt hier sehr gut zum Tragen. Die Reflexionen des Protagonisten über seine 4000jährige Vergangenheit als Krieger, Söldner und Mörder, seine Fragen nach dem »Warum« und »Wohin« gehören zu den Stärken des Buches. Ebenso wie die gut ausgearbeiteten Action-Szenen und die (leider zu wenigen) Twists, was Personen und deren wahre Motive anbelangt.

Dennoch sind es genau dieAusführungen in Philosophie, die den Lesefluss erheblich bremsen, da sie einfach zu lang sind. Die Überlegungen der Hauptfigur dienen in erster Linie dazu, die anderen Protagonisten, in »Sherlock Holmes« Manie, dazu zu bringen, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die der Professor natürlich alle schon weiß, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Sicher. Wir erfahren hier viel über indische Mythologie und das extrem vielfältige Religionsgefüge (300 Götter!), aber es bremst eben die Handlung auch extrem aus. Und diese ist nicht gerade innovativ. Artfakt suchen, Fallen entschärfen, Artefakt finden, auf einmal Feinde, Artefakt weg, wieder suchen ...

Insgesamt ein zwiespältiger »Highlander – Indiana Jones« Verschnitt, mit einem zwar erfrischend anderen Setting, aber einer wenig innovativen Hauptfigur, die mir leider im »Urban Fantasy« Setting zu »Hard Boiled«, zu »amerikanisch« und chauvinistisch auftritt. Und das, obwohl Krishna Udaysankar eine Autorin ist. Aber vielleicht sind das auch nur meine blöden europäischen Vorurteile und die Frauen in Indien finden genau solche Typen wirklich gut.

Gesamteindruck: Gutes Mittelmaß. Kann man lesen, ohne sich zu ärgern. Ist aber kein Highlight.

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Yeirahs avatar

Rezension zu "IMMORTAL - DER UNSTERBLICHE: Roman" von Krishna Udayasankar

Wenig überzeugende Schatzjagd nach Indien
Yeirahvor einem Jahr

*Eckdaten*

Titel: IMMORTAL – Der Unsterbliche
Autor: Krishna Udayasankar
Verlag: Luzifer-Verlag (31. Oktober 2017)
Preis: 2,99 € (eBook), 13,95 € (Taschenbuch) à 400 Seiten

*Inhalt*

Ein Professor, der nicht sterben kann, auf der Suche nach dem Stein der Weisen…

Als Krieger namens Asvattama geboren, verbüßt der heutige Professor Bharadvaj die Strafe des ewigen Lebens. Mit der Annahme verschiedener Identitäten verdingt er sich nun als Historiker, welcher es aufgegeben hat, das Geheimnis hinter seiner Unsterblichkeit lüften zu wollen.
Doch plötzlich steht die junge Maya Jervois vor seiner Tür, die ihn mit nichts anderem beauftragt, als nach dem Stein der Weisen zu suchen – dem Stein, der das Rätsel seines Daseins lösen könnte.
Eine Schatzjagd voller Gefahren beginnt, denn der Professor und Maya sind nicht die Einzigen, die das Geheimnis des „Varja“ lüften wollen…

*Cover*

Das in recht dunklen Tönen gehaltene Cover verspricht eine Geschichte voller Abenteuer und Geheimnisse. Durch die indisch angemuteten Ornamente und Gebäude im Hintergrund fühlt man sich sofort nach Indien versetzt. Ein schönes Cover voller Mystik!

*Einschätzung*

Ein zynischer Professor der nicht altert, skrupellose Gegner und eine Schatzjagd, die einen mit glänzenden Augen an Gold denken lässt…
Nicht zuletzt wegen besagter Schatzjagd und dem indischen Setting habe ich mich an „IMMORTAL“ gewagt, denn beides hat mich schon immer fasziniert.

Mit einem recht brutalen Prolog landet der Leser direkt im Geschehen und lernt den Professor kennen, welcher sich aus einer brenzligen Situation befreit. Schon von Beginn an fallen die komplizierten Orts- und Götternamen ins Auge, die sich durch den gesamten Roman ziehen. Eine gute Gelegenheit, um mehr über Indiens Götterwelt zu recherchieren – doch mit der Zeit wird der Lesefluss dadurch gewaltig gehemmt.
Die Charaktere, neben dem Professor vor allem Maya Jervois und Manohar, konnten mich in ihrer Authentizität nicht überzeugen. Bharadvaj, der gerne über sein viertausend Jahre andauerndes Leben philosophiert und komplizierte Zusammenhänge in Sekunden herstellt, bekommt durch diese Charakterzüge nicht nur den Hauch eines amerikanisierten Bad Boys, sondern wirkt durch seine Überlegenheit auch sehr arrogant. Nur zu gerne lässt er seine Mitreisenden darüber rätseln, wo die nächsten Teile des „Varja“ zu finden sind. Und trotz seiner langen Lebensspanne sowie der daraus resultierenden Menschenkenntnis zweifelt er keine Sekunde an der Ehrlichkeit Maya Jervois‘.
Eben genannte konnte bei mir keine Sympathie erringen. Aufgrund ihres Berufs hatte ich mir eine toughe Frau erhofft, die sich selbst zu helfen weiß. Allerdings vermittelt Jervois eher den Eindruck einer angegriffenen Diva, die mit Manohar um die Gunst des Professors konkurriert und sich bissige Wortgefechte liefert…
Als Mitarbeiter/Freund von Bharadvaj konnte Manohar noch die meisten Sympathiepunkte erringen. Er versteht seinen Job und wirkt kompetent, bis er sich auf das Gunstgerangel mit Jervois einlässt.

Die Gesamthandlung weist durchweg einen roten Faden auf und ist dank des flüssigen Schreibstils mit einigen Spannungsmomenten gespickt. So war die Jagd nach dem Stein der Weisen durchaus interessant und auch das Setting der alten, indischen Tempel konnte positiv überraschen. Doch die schnellen Schlussfolgerungen des Professors, gefolgt von häufigen Rückblenden in seine Vergangenheit, lassen den Leser oft verwirrt zurück.

In der Tat sind die Grundansätze von „IMMORTAL – Der Unsterbliche“ nicht schlecht. Mit einer interessanten Idee und einem schönen Setting hat Krishna Udayasankar die richtigen Grundbausteine gelegt. Leider konnten mich weder Charaktere noch Umsetzung der Handlungsstränge wirklich überzeugen.
Ein teilweise unterhaltsamer Ausflug in die indische Götter- und Schatzwelt, daher von mir 2/5 Sternen.

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Gespräche aus der Community

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LUZIFER_Verlags avatar
Liebe Lovelybooks-Community, 

wir eröffnen eine spannende Leserunde zu Immortal - Der Unsterbliche von Krishna Udayasankar 

Bewerbung für die Leserunde geht bis zum 10.09.2017, Beginn der Leserunde ist der 11.09.2017. 


Der Verlag stellt 10 E-Books kostenlos zur Verfügung und allen Rezensenten wird anschließend ein kostenloses Ebook aus dem Verlagsprogramm (frei wählbar) geschenkt. 


Zum Inhalt: 

lle Lebenden eint der Tod. Alle, bis auf einen.

Professor Bharadvaj ist weit mehr als nur ein Historiker mit einer Schwäche für Whisky und Schusswaffen. Denn hinter der Fassade des zynischen Akademikers steckt ein Mann, der seit Jahrtausenden auf Erden wandelt. Er ist Asvatthama – der Verfluchte. Der Mann, der nicht sterben kann.

Eines Tages bittet ihn die so rätselhafte wie schöne Maya Jervois, ihr bei der Suche nach einem ganz besonderen Artefakt behilflich zu sein. Jenes sagenumwobene Objekt, die Vajra, soll über unglaubliche alchemistische Kräfte verfügen. Der Professor glaubt jedoch nicht an dessen Existenz – hat er doch selbst viele Leben unter verschiedenen Identitäten damit zugebracht, dieses Artefakt zu finden und damit das Geheimnis hinter seiner Unsterblichkeit lüften zu können.

Aber die Möglichkeit, dass die Vajra doch existieren könnte, ist einfach zu verlockend, um ihr nicht nachzugehen, und so finden sich die beiden schnell in einem Abenteuer wieder, dessen uralte Puzzleteile sie von den labyrinthischen Gängen unter dem Somnath-Tempel bis in die Wüsten Pakistans führen.

Wer aber steckt hinter den unerschrockenen Söldnern, die ihnen ständig dicht auf den Fersen sind? Und ist der Professor, der in einem früheren Leben ein legendärer Krieger war, dazu verdammt, auf ewig ein Leben aus Tod und Blutvergießen führen zu müssen?

Zur Leserunde

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