IMMORTAL - DER UNSTERBLICHE: Roman

von Krishna Udayasankar 
3,8 Sterne bei5 Bewertungen
IMMORTAL - DER UNSTERBLICHE: Roman
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Positiv (4):
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voller Spannung

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Teilweise unterhaltsamer Ausflug in die indische Götter- und Schatzwelt

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Inhaltsangabe zu "IMMORTAL - DER UNSTERBLICHE: Roman"

Alle Lebenden eint der Tod. Alle, bis auf einen. Professor Bharadvaj ist weit mehr als nur ein Historiker mit einer Schwäche für Whisky und Schusswaffen. Denn hinter der Fassade des zynischen Akademikers steckt ein Mann, der seit Jahrtausenden auf Erden wandelt. Er ist Asvatthama – der Verfluchte. Der Mann, der nicht sterben kann. Eines Tages bittet ihn die so rätselhafte wie schöne Maya Jervois, ihr bei der Suche nach einem ganz besonderen Artefakt behilflich zu sein. Jenes sagenumwobene Objekt, die Vajra, soll über unglaubliche alchemistische Kräfte verfügen. Der Professor glaubt jedoch nicht an dessen Existenz – hat er doch selbst viele Leben unter verschiedenen Identitäten damit zugebracht, dieses Artefakt zu finden und damit das Geheimnis hinter seiner Unsterblichkeit lüften zu können. Aber die Möglichkeit, dass die Vajra doch existieren könnte, ist einfach zu verlockend, um ihr nicht nachzugehen, und so finden sich die beiden schnell in einem Abenteuer wieder, dessen uralte Puzzleteile sie von den labyrinthischen Gängen unter dem Somnath-Tempel bis in die Wüsten Pakistans führen. Wer aber steckt hinter den unerschrockenen Söldnern, die ihnen ständig dicht auf den Fersen sind? Und ist der Professor, der in einem früheren Leben ein legendärer Krieger war, dazu verdammt, auf ewig ein Leben aus Tod und Blutvergießen führen zu müssen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958352667
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:352 Seiten
Verlag:Luzifer-Verlag
Erscheinungsdatum:11.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Yeirahs avatar
    Yeirahvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Teilweise unterhaltsamer Ausflug in die indische Götter- und Schatzwelt
    Wenig überzeugende Schatzjagd nach Indien

    *Eckdaten*

    Titel: IMMORTAL – Der Unsterbliche
    Autor: Krishna Udayasankar
    Verlag: Luzifer-Verlag (31. Oktober 2017)
    Preis: 2,99 € (eBook), 13,95 € (Taschenbuch) à 400 Seiten

    *Inhalt*

    Ein Professor, der nicht sterben kann, auf der Suche nach dem Stein der Weisen…

    Als Krieger namens Asvattama geboren, verbüßt der heutige Professor Bharadvaj die Strafe des ewigen Lebens. Mit der Annahme verschiedener Identitäten verdingt er sich nun als Historiker, welcher es aufgegeben hat, das Geheimnis hinter seiner Unsterblichkeit lüften zu wollen.
    Doch plötzlich steht die junge Maya Jervois vor seiner Tür, die ihn mit nichts anderem beauftragt, als nach dem Stein der Weisen zu suchen – dem Stein, der das Rätsel seines Daseins lösen könnte.
    Eine Schatzjagd voller Gefahren beginnt, denn der Professor und Maya sind nicht die Einzigen, die das Geheimnis des „Varja“ lüften wollen…

    *Cover*

    Das in recht dunklen Tönen gehaltene Cover verspricht eine Geschichte voller Abenteuer und Geheimnisse. Durch die indisch angemuteten Ornamente und Gebäude im Hintergrund fühlt man sich sofort nach Indien versetzt. Ein schönes Cover voller Mystik!

    *Einschätzung*

    Ein zynischer Professor der nicht altert, skrupellose Gegner und eine Schatzjagd, die einen mit glänzenden Augen an Gold denken lässt…
    Nicht zuletzt wegen besagter Schatzjagd und dem indischen Setting habe ich mich an „IMMORTAL“ gewagt, denn beides hat mich schon immer fasziniert.

    Mit einem recht brutalen Prolog landet der Leser direkt im Geschehen und lernt den Professor kennen, welcher sich aus einer brenzligen Situation befreit. Schon von Beginn an fallen die komplizierten Orts- und Götternamen ins Auge, die sich durch den gesamten Roman ziehen. Eine gute Gelegenheit, um mehr über Indiens Götterwelt zu recherchieren – doch mit der Zeit wird der Lesefluss dadurch gewaltig gehemmt.
    Die Charaktere, neben dem Professor vor allem Maya Jervois und Manohar, konnten mich in ihrer Authentizität nicht überzeugen. Bharadvaj, der gerne über sein viertausend Jahre andauerndes Leben philosophiert und komplizierte Zusammenhänge in Sekunden herstellt, bekommt durch diese Charakterzüge nicht nur den Hauch eines amerikanisierten Bad Boys, sondern wirkt durch seine Überlegenheit auch sehr arrogant. Nur zu gerne lässt er seine Mitreisenden darüber rätseln, wo die nächsten Teile des „Varja“ zu finden sind. Und trotz seiner langen Lebensspanne sowie der daraus resultierenden Menschenkenntnis zweifelt er keine Sekunde an der Ehrlichkeit Maya Jervois‘.
    Eben genannte konnte bei mir keine Sympathie erringen. Aufgrund ihres Berufs hatte ich mir eine toughe Frau erhofft, die sich selbst zu helfen weiß. Allerdings vermittelt Jervois eher den Eindruck einer angegriffenen Diva, die mit Manohar um die Gunst des Professors konkurriert und sich bissige Wortgefechte liefert…
    Als Mitarbeiter/Freund von Bharadvaj konnte Manohar noch die meisten Sympathiepunkte erringen. Er versteht seinen Job und wirkt kompetent, bis er sich auf das Gunstgerangel mit Jervois einlässt.

    Die Gesamthandlung weist durchweg einen roten Faden auf und ist dank des flüssigen Schreibstils mit einigen Spannungsmomenten gespickt. So war die Jagd nach dem Stein der Weisen durchaus interessant und auch das Setting der alten, indischen Tempel konnte positiv überraschen. Doch die schnellen Schlussfolgerungen des Professors, gefolgt von häufigen Rückblenden in seine Vergangenheit, lassen den Leser oft verwirrt zurück.

    In der Tat sind die Grundansätze von „IMMORTAL – Der Unsterbliche“ nicht schlecht. Mit einer interessanten Idee und einem schönen Setting hat Krishna Udayasankar die richtigen Grundbausteine gelegt. Leider konnten mich weder Charaktere noch Umsetzung der Handlungsstränge wirklich überzeugen.
    Ein teilweise unterhaltsamer Ausflug in die indische Götter- und Schatzwelt, daher von mir 2/5 Sternen.

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    winniehexs avatar
    winniehexvor einem Jahr
    Kurzmeinung: voller Spannung
    Wettlauf in Indien

    Das war für mich der erste Roman in der Art. Aber mich hat das Cover so angesprochen, dass ich mich für die Leserunde beworben habe und auch den Zuschlag erhalten habe.

    Professor Bharadvaj ist eigentlich ein alter Krieger Namens Asvattama, leider hat er verbüßt er seine Strafe ewig zu Leben. Aber er sieht sich nicht nur als Gefangener seiner Zeit, sondern auch Als Historiker und natürlich auch Schatzsucher. Durch einen Auftrag von der jungen Maya Jervois, kann er seine erneute Flucht in eine andere Identität nicht antreten, denn Sie sucht nach einem Stein, und dieser Stein könnte auch ihm helfen endlich den Schlüssel zu seiner Unsterblichkeit zu entschlüsseln. Mit der Annahme des Auftrages kommen auch Verfolger auf die Oberfläche und eine Jagd quer durch Indien beginnt für die beiden. Dabei geht es um Leben und Tod.

    Was wirklich toll ist, das nachdem Prolog man direkt im Geschehen ist. Man wird mitgenommen in verschiedene religiöse Städte und erfährt von Gottheiten, die vorher nicht kannte. Aber alles in einem kann man sagen, war das Buch wirklich gutgeschrieben.

    Fazit: Ich kann dieses Buch vom Luzifer Verlag nur empfehlen, es ist zwar nicht einfach vom Schreibstil, aber es verspricht eine Menge Spannung, Action, etwas Liebelei und viele neue Namen ;o)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Detailreiche und interessante Geschichte - Unsterblichkeit in einem anderen Licht betrachtet
    Unsterblichkeit erstrebenswert?

    Alle Lebenden eint der Tod. Alle, bis auf einen. Professor Bharadvaj ist weit mehr als nur ein Historiker mit einer Schwäche für Whisky und Schusswaffen. Denn hinter der Fassade des zynischen Akademikers steckt ein Mann, der seit Jahrtausenden auf Erden wandelt. Er ist Asvatthama – der Verfluchte. Der Mann, der nicht sterben kann. Eines Tages bittet ihn die so rätselhafte wie schöne Maya Jervois, ihr bei der Suche nach einem ganz besonderen Artefakt behilflich zu sein. Jenes sagenumwobene Objekt, die Vajra, soll über unglaubliche alchemistische Kräfte verfügen. Der Professor glaubt jedoch nicht an dessen Existenz – hat er doch selbst viele Leben unter verschiedenen Identitäten damit zugebracht, dieses Artefakt zu finden und damit das Geheimnis hinter seiner Unsterblichkeit lüften zu können. Aber die Möglichkeit, dass die Vajra doch existieren könnte, ist einfach zu verlockend, um ihr nicht nachzugehen, und so finden sich die beiden schnell in einem Abenteuer wieder, dessen uralte Puzzleteile sie von den labyrinthischen Gängen unter dem Somnath-Tempel bis in die Wüsten Pakistans führen. Wer aber steckt hinter den unerschrockenen Söldnern, die ihnen ständig dicht auf den Fersen sind? Und ist der Professor, der in einem früheren Leben ein legendärer Krieger war, dazu verdammt, auf ewig ein Leben aus Tod und Blutvergießen führen zu müssen?

    Indiana Jones in Romanform?
    weit gefehlt, zum einen sind die Settings außerhalb der gängigen Ortschaften angesiedelt, der Leser taucht ab in Dörfer ohne Strom, bewegt sich abseits der Touristenplätze und die Story glänzt mit Diskussionen über die Thematik diverser Glaubensfragen.
    Bollywood zwischen den Buchdeckeln?
    nein, meiner Meinung nach eher nicht, die Autorin hat mit flüssigem Schreibstil, sehr viel Liebe zum Detail, und auch mit Kampfszenen ausgestattet hier eine Bühne für eine lesenswerte Geschichte geschaffen.
    Kleines Manko welches aber in Abhilfe steht sind die vielen, vielen fremden Gottheiten.  Hier arbeitet der Verlag an einem Glossar welches mit Sicherheit sehr hilfreich ist im Dschungel sich zurechtzufinden.
    Und stellenweise sind einige Namen beim dritten Durchlesen erst in einer Form welche keinen Knoten in der Zunge hinterläßt,

    Geht man ohne die Erwartung von Herzschmerz und Vorstellung von bunten Kostümen mit flatternden Haaren und glänzenden Augen an das Buch heran ist man schnell in dieser Welt gefangen und läßt sich mitnehmen auf ein Abenteuer abseits ausgetretener Pfade.

    Leseempfehlung




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    Frank1s avatar
    Frank1vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Urban-Fantasy-Fans, die den Mut haben, sich in eine unbekannte Kultur zu stürzen, kann dieses außergewöhnliche Buch empfohlen werden.
    Der indische Stein der Weisen

    Klappentext:

    Alle Lebenden eint der Tod. Alle, bis auf einen.

    Professor Bharadvaj ist weit mehr als nur ein Historiker mit einer Schwäche für Whisky und Schusswaffen. Denn hinter der Fassade des zynischen Akademikers steckt ein Mann, der seit Jahrtausenden auf Erden wandelt. Er ist Asvatthama – der Verfluchte. Der Mann, der nicht sterben kann.

    Eines Tages bittet ihn die so rätselhafte wie schöne Maya Jervois, ihr bei der Suche nach einem ganz besonderen Artefakt behilflich zu sein. Jenes sagenumwobene Objekt, die Vajra, soll über unglaubliche alchemistische Kräfte verfügen. Der Professor glaubt jedoch nicht an dessen Existenz – hat er doch selbst viele Leben unter verschiedenen Identitäten damit zugebracht, dieses Artefakt zu finden und damit das Geheimnis hinter seiner Unsterblichkeit lüften zu können.

    Aber die Möglichkeit, dass die Vajra doch existieren könnte, ist einfach zu verlockend, um ihr nicht nachzugehen, und so finden sich die beiden schnell in einem Abenteuer wieder, dessen uralte Puzzleteile sie von den labyrinthischen Gängen unter dem Somnath-Tempel bis in die Wüsten Pakistans führen.

    Wer aber steckt hinter den unerschrockenen Söldnern, die ihnen ständig dicht auf den Fersen sind? Und ist der Professor, der in einem früheren Leben ein legendärer Krieger war, dazu verdammt, auf ewig ein Leben aus Tod und Blutvergießen führen zu müssen?


    Rezension:

    Professor Bharadvaj ist ein professioneller Schatzsucher, der sich selbst als Historiker sieht. Doch er hat ein Geheimnis; er ist ein 4000 Jahre alter Unsterblicher. Im Laufe dieser Zeit hat er unter unzähligen Identitäten gelebt. Und obwohl er Vergleiche mit einem gewissen Indiana Jones ablehnt, ähnelt seine Arbeitsweise der des Filmhelden doch auffallend. Gerade als er sich entschließt, dass es wieder mal an der Zeit ist, seine Identität zu wechseln – das übliche Schicksal aller Unsterblichen, die nicht auffallen wollen –, meldet sich eine junge Frau bei ihm und will ihn damit beauftragen, den legendären Vajra zu finden, dessen Spur sie angeblich entdeckt hat. Natürlich kann Professor Bharadvaj dieser Versuchung nicht widerstehen, könnte ihm dieses Artefakt doch auch das Rätsel seiner eigenen Unsterblichkeit offenbaren. Doch kaum zieht er die Annahme des Auftrags ernsthaft in Erwägung, treten auch schon skrupellose Verfolger auf den Plan. Eine Jagd kreuz und quer durch Indien, die schließlich bis nach Pakistan führt, beginnt.

    Gewohnheitsmäßigen Fantasy-Lesern fallen sicher die Namen unzähliger US-amerikanischer und britischer Autoren ein. Deutsche Autoren sind (zumindest hierzulande) in dem Genre natürlich auch reichlich vertreten. Aber dann wird es schon sehr eng. Selbst aus dem europäischen Ausland (außer UK) fallen einem da nur sehr wenige Namen ein. Südamerika, Afrika, Asien? Zumindest bei mir klafft da Fantasy-mäßig ein großes Loch. Mit Krishna Udayasankar aus Singapur taucht jetzt zumindest im asiatischen Teil dieses Loches erstmals eine Autorin auf meinem Fantasy-Radar auf.

    Da wundert es natürlich auch nicht, dass die Handlung dieses Urban-Fantasy-Werks in einem ungewohnten Kulturkreis, genau gesagt dem indischen, angesiedelt ist. Das führt allerdings auch dazu, dass man als europäischer Leser in eine weitgehend fremde Kultur entführt wird. An sich ist das gerade im Fantasy-Genre natürlich nichts Ungewöhnliches. Allerdings handelt es sich dabei in der Regel natürlich um erfundene Kulturen, während es hier die reale indische Viel-Götter-Kultur ist. Das ist einerseits interessant, macht andererseits das Lesen des Buches aber nicht einfacher. Unzählige Götter, Kultorte und historische Begebenheiten ziehen an einem vorbei, die der durchschnittliche Mitteleuropäer kaum zuordnen kann. Immer wieder ist man versucht, das Lesen zu unterbrechen, um Wikipedia & Co. zum gerade aufgetauchten Begriff zu befragen. Früher oder später wird man das, um im Lesefluss zu bleiben, jedoch unterlassen – und damit riskieren, dass einem etwas Handlungsrelevantes entgeht. Zumindest dass es sich beim handlungstragenden Vajra um das indische Gegenstück des uns geläufigen Steins der Weisen handelt, wird direkt im Text erwähnt.

    Die flotte und Action-reiche Handlung wird dem Leser in einem flüssigen Stil serviert, der die Geschichte – abgesehen von den erwähnten kulturellen Elementen – nur so an ihm vorbeirauschen lässt. Lässt man ein paar kleinere Logikprobleme außer Acht, kann dieses Urban-Fantasy-Abenteuer mit Tendenz zum Thriller den Leser in seinen Bann ziehen. Und ein paar Einblicke in die indische Alltagskultur bekommt er dabei natürlich auch.


    Fazit:

    Urban-Fantasy-Fans, die den Mut haben, sich in eine unbekannte Kultur zu stürzen, kann dieses außergewöhnliche Buch empfohlen werden.


    – Blick ins Buch –

    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

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    Galladans avatar
    Galladanvor einem Jahr
    Manche Mythen gibt es weltweit

    Immortal – der Unsterbliche von Krishna Udayasankar, erschienen im Luzifer Verlag am 11.07.2017.


    Professor Bharadvaj ist der derzeitige Name des unsterblichen Kriegers Asvatthama dem die Strafe aufgebürdet wurde nicht sterben zu können. Im Augenblick lebt er im modernen Indien und beschafft Artefakte für Auftraggeber. Seine Geschäftsgebaren sind dabei meist Zwielichtig und er hat sich ein großes Netzwerk aufgebaut auf das er jederzeit zurückgreifen kann. Als er gerade untertauchen möchte um sich neu zu erschaffen, tritt die hübsche Maya Jervois in sein Leben. Sie will nach dem suchen, was er schon lange als nicht existent abgetan hat: den Stein der Weisen. Als sie ihm beweist, dass es ihn gibt, beginnt ein Wettlauf gegen eine unbekannte Gruppe, die ihnen entweder Knüppel zwischen die Beine wirft oder ihnen eine Nasenspitze voraus ist.

    Nach einem spannenden Prolog plumpst der Leser in eine Ich-Erzählung die es in sich hat. Wir erleben die Reise zu verschiedenen religiösen Städten in Indien, aber auch in Rückblickend das Leben oder auch die Existenz des Asvatthama. Sehr spannend und außergewöhnlich gemacht.

    Leider habe ich mich teilweise in den Aufzählungen von Göttern und Ritualen bzw. der Geschichte von Indien verloren. Ich muss aber sagen, dass ich dank Google Maps und Wikipedia sehr viel über Indien bei der Reise durch dieses Buch gelernt habe.

    Der Plot ist sehr spannend und abwechslungsreich geschrieben. Einige der Fantasy Komponenten sind ungewöhnlich für einen Unsterblichen und der Prof ist mir nicht zynisch genug gewesen. Dabei ist er eine sehr gefestigte Persönlichkeit bei der es Spaß gemacht hat die Geschichte aus seiner Perspektive zu erleben.

    Dieses Buch ist ganz sicher etwas für jemanden, der Indianer Jones Geschichten mag und sich entweder gerne auf die indische Vielgötterei einlassen möchte, oder sich dort schon ausreichend auskennt. Leseempfehlung.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LUZIFER_Verlags avatar
    Liebe Lovelybooks-Community, 

    wir eröffnen eine spannende Leserunde zu Immortal - Der Unsterbliche von Krishna Udayasankar 

    Bewerbung für die Leserunde geht bis zum 10.09.2017, Beginn der Leserunde ist der 11.09.2017. 


    Der Verlag stellt 10 E-Books kostenlos zur Verfügung und allen Rezensenten wird anschließend ein kostenloses Ebook aus dem Verlagsprogramm (frei wählbar) geschenkt. 


    Zum Inhalt: 

    lle Lebenden eint der Tod. Alle, bis auf einen.

    Professor Bharadvaj ist weit mehr als nur ein Historiker mit einer Schwäche für Whisky und Schusswaffen. Denn hinter der Fassade des zynischen Akademikers steckt ein Mann, der seit Jahrtausenden auf Erden wandelt. Er ist Asvatthama – der Verfluchte. Der Mann, der nicht sterben kann.

    Eines Tages bittet ihn die so rätselhafte wie schöne Maya Jervois, ihr bei der Suche nach einem ganz besonderen Artefakt behilflich zu sein. Jenes sagenumwobene Objekt, die Vajra, soll über unglaubliche alchemistische Kräfte verfügen. Der Professor glaubt jedoch nicht an dessen Existenz – hat er doch selbst viele Leben unter verschiedenen Identitäten damit zugebracht, dieses Artefakt zu finden und damit das Geheimnis hinter seiner Unsterblichkeit lüften zu können.

    Aber die Möglichkeit, dass die Vajra doch existieren könnte, ist einfach zu verlockend, um ihr nicht nachzugehen, und so finden sich die beiden schnell in einem Abenteuer wieder, dessen uralte Puzzleteile sie von den labyrinthischen Gängen unter dem Somnath-Tempel bis in die Wüsten Pakistans führen.

    Wer aber steckt hinter den unerschrockenen Söldnern, die ihnen ständig dicht auf den Fersen sind? Und ist der Professor, der in einem früheren Leben ein legendärer Krieger war, dazu verdammt, auf ewig ein Leben aus Tod und Blutvergießen führen zu müssen?

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