Es fällt mir schwer, meine Kritik zu dem dünnen Büchlein "Eigene Wege" zu formulieren - das setting und die Protagonisten haben mir eigentlich sehr gut gefallen. Doch irgendwie habe ich auf die komplette Länge des Buches keinen richtigen Zugang finden können.
Ohne spoilern zu wollen gibt es eine dramatische Entwicklung für die Protagonistin nach ungefähr dreiviertel des Buches, bei der mir eigentlich die Tränen hätten kommen müssen. Aber auch wenn ich Siegtrud bedauert habe, war die Szene dann halt schnell zu Ende und ich habe quasi einfach weitergelesen.
Der Titel und auch die Covergestaltung haben mir richtig gut gefallen, hier wurde der Inhalt und die Bedeutung des Koffers und auch des Schals sehr gut eingefangen.
Ich denke, ich würde der Autorin gerne auf einer anderen Geschichte folgen, aber diese hier hat mich nicht fesseln können.











