Kristen Bailey

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen
Autorin von Tütensuppenglück.

Lebenslauf von Kristen Bailey

Von der Super-Mama zur Souper Mum: Kristen Bailey wird 1980 in London geboren. Als sie sieben Jahre alt ist, wird ihr erstes Gedicht „When I grow Up“ im St Catherine’s School Magazine veröffentlicht. Mit vierzehn Jahren macht sie einen Berufsberatungstest, und das Ergebnis sagt ihr, sie soll Schriftstellerin werden. Sie sammelt erste berufliche Erfahrung u.a. bei The Times und schließt 2001 die Bristol University ab. Von 2004 bis 2006 zieht sie beruflich nach Japan, wo sie als Lehrerin arbeitet. 2006 kehrt sie ins Vereinigte Königreich, wo sie ihr erstes Kind bekommt. Sie verbringt viel Zeit zu Hause und schreibt an ihrem ersten Manuskript, „I See You Baby“, das sie bei einem Wettbewerb verschiedener Zeitschriften und Verlage einreicht. Das Buch gewinnt den zweiten Platz und Bailey bemüht sich um einen Agenten, jedoch wird das Buch 14 Mal abgelehnt. 2008 heiratet sie und zieht mit ihrem Mann nach Singapur. Während dieser Zeit schreibt sie einige Kurzgeschichten, die gut in Wettbewerben abschneiden. 2011 wird sie bei einer Kochshow zu dem Buch „Souper Mum“ inspiriert, doch die Veröffentlichung des Buches verläuft im Sande. 2012 zieht sie zurück nach England. Als ihr Kind krank wird, wird sie daran erinnert, wie kurz das Leben ist, und holt 2015 „Souper Mum“ wieder aus den Schubladen hervor. Das Buch gewinnt den zweiten Platz bei der Accent Press Writing Competition und Kristen Bailey bekommt einen Vertrag über drei Bücher bei Accent Press. 2016 wird „Souper Mum“ veröffentlicht, 2018 erscheint die deutsche Ausgabe unter dem Titel „Tütensuppenglück“. In dem Buch geht es um Jools, die Mutter von vier Kindern ist. Als sie beim Familieneinkauf auch Fertiggerichte kauft, führt sie der bekannte Fernsehkoch Tommy McCoy vor und Jools platzt der Kragen. Ihr Auftritt wird ein Internethit und findet viel Zuspruch, jedoch fordert sie McCoy zum Kochduell heraus. Wie ihre Romanfigur hat auch Kristen Bailey vier Kinder. Mit ihrer Familie und ihrem Hund lebt sie in Fleet, Hampshire.

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Kristen BaileyTütensuppenglück
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Tütensuppenglück
Tütensuppenglück
 (3)
Erschienen am 24.04.2018

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MimisLandbuechereis avatar

Rezension zu "Tütensuppenglück" von Kristen Bailey

Muntermacher und Spaßgarant
MimisLandbuechereivor einem Monat

Zum Inhalt / Klappentext

Das Rezept zum Glück
Übermüdet und gestresst erledigt Jools am Montagmorgen den Großeinkauf für ihre sechsköpfige Familie. Im Einkaufswagen landen auch Fischstäbchen und Muffins. Als sie von dem bekannten Fernsehkoch Tommy McCoy wegen des fehlenden Bio-Gemüses vorgeführt und als Rabenmutter beschimpft wird, platzt ihr der Kragen. Sie lässt ihren ganzen Frust über den Alltagsstress mit vier Kindern raus: Nein, sie backt ihr Brot nicht selbst, und von Quinoa hat sie auch noch nicht gehört. Aber sie liebt ihre Kinder über alles - auch wenn sie ihr manchmal maßlos auf die Nerven gehen.
Jools ahnt nicht, dass ihre Schimpftirade als Video im Internet landet und sie dort viel Zuspruch von anderen Müttern erfährt. McCoy hingegen gönnt ihr die mediale Aufmerksamkeit nicht - und fordert sie zu einem Kochwettbewerb heraus …
Ein Roman mit dem Rezept zum Glück: gemeinsames Essen und eine große Prise Humor!

Meine Gedanken zum Buch

Das Cover

 Das Cover zeigt einen Suppenteller in dem sich der Titel aus Buchstabennudeln zusammensetzt. Der Hintergrund ist rosa mit weißen Punkten und ergibt gemeinsam mit dem Teller ein nettes Gesamtbild. Dieses Buch habe ich ausnahmsweise mal nicht wegen dem Cover ausgewählt, sondern aufgrund des Klappentextes und auf Empfehlung.

Inhalt

Die ersten zwei Sätze:

"Vielleicht hilft ja Sex?" Ich bin sprachlos."

Jools ist eine überforderte 4fach-Mutti, die ihren Alltag nicht wirklich im Griff hat. Kochsendungen gehören zum Entspannungsprogamm, selbst den Kochlöffel zu schwingen ist nicht so Ihre Sache. Als sie ihren spuckenden Sohn aus der Schule abholen soll, fällt ihr auf, dass sie nichts fürs Mittagessen im Haus hat, sprintet ungeschminkt, ohne BH und mit Kleinkind in den Supermarkt und kauft Fischstäbchen im Angebot. Der Plan "Fischstäbchenauflauf"! Ein Gericht, das schnell und einfach zuzubereiten ist und die Kinder mögen es. Auf die Begegnung mit Tommy McCoy ist Jools natürlich überhaupt nicht vorbereitet und so trifft sie fast der Schlag, als genau dieser Starkoch sie und ihre Fischstäbchen anspricht. Er will ihr gute Ratschläge geben und stellt sie als schlechte Mutter hin. Da Jools eh schon mit den Nerven am Ende ist, flippt sie aus und erzählt dem arroganten Fernsehkoch was sie von seiner Sendung und seiner Kocherei hält, um dann zu ihrem Sohn zu eilen und die Sache abzuhaken. Aber in der heutigen Zeit steht natürlich jemand mit dem Handy um die Ecke und filmt die ganze Geschichte. Jools landet mit ihrem peinlichen Auftritt im Internet und wird wie verrückt geklickt. Die Presse wird aufmerksam und auch der angegriffene Koch will die Sache nicht auf sich beruhen lassen. Jools wird unweigerlich zum Medienstar und weiß selbst gar nicht warum. Ihre private Situation wird durch den Rummel auch nicht verbessert und so steht sie schnell vor einem riesen Haufen Problemen. Das ganze gipfelt in einem Kochduell mit Tommy McCoy, bei dem nicht alles mit rechten Dingen zugeht....

Schreibstil

Mit unglaublich wundervoll britischem Humor erzählt Kristen Bailey die Geschichte von Jools und ihrer Familie. Dabei nimmt sie die Medienlandschaft gekonnt aufs Korn und führt vor Augen, wozu die Möglichkeit, alles und jeden ins Netz zu stellen, hinführen kann. Die Geschichte startet gleich mit viel Witz und ich musste schon auf den ersten Seiten herzhaft lachen. Natürlich sind die Situationen sehr überspitzt dargestellt, aber im Grunde kann sich sicher die ein oder andere  Mutter darin teilweise wiedererkennen. Das Buch macht Spaß und führt einen mit viel spitzem Humor durch die Geschichte. Jools ist eine sympathische Protagonistin, die mir schnell ans Herz gewachsen ist. Eine wundervolle Nebenrolle war für mich ihre Schwiegermutter - eine italienische Vollblutmama, die Jools auf ihre ganz eigene Weise unterstützt und ihr Bruder Ben, der mit seiner sensiblen Art die Story wunderschön ergänzt.

Lieblingslesezeichen:

"Das Problem ist nur, ich habe ihre Millionen nicht. Dafür habe ich vier Kinder und eine Hypothek. Und deswegen brauche ich keinen aufgedrehten Fatzke, der jeden Bezug zur Realität verloren hat und mich wegen eines verfickten Fischstäbchens runter macht."

Seite 39

Fazit

Ein wundervoll lustiger Roman. Für mich ein Muntermacher und Spaßgarant, der mir schöne Lesestunden beschert hat. Wer gern mal lacht und nicht alles so ernst nimmt ist mit dieser Geschichte auf der richtigen Spur...

5 Sterne

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Judikos avatar

Rezension zu "Tütensuppenglück" von Kristen Bailey

Herrlich witzig, gefühlvoll und gnadenlos ehrlich
Judikovor 3 Monaten

Das Rezept zum Glück

1.Man nehme eine lustige Autorin,

2. eine super, gestresste 4-fach Muddi,

3. britischen Humor,

4. einen eingebildeten Starkoch und 

5. jede Menge Fischstäbchen, aus dem Angebot.

Alle Zutaten jetzt kräftig schütteln und heraus kommt mein absoluter Lesetipp!

Jools, Mutter von vier Kindern ist natürlich oft gestresst, so auch an diesem Morgen, als mal wieder keine Milch im Haus ist. Die Kinder, die zur Schule müssen, am besten mit Frühstück im Bauch und ihr Mann, der ihr schnell noch aufträgt, sofort einkaufen zu müssen.

So geht sie mit Millie, der kleinsten Tochter, ungekämmt, ungewaschen und leider auch ohne BH, in den nächsten Supermarkt, als…

…Spott an…

…TOMMY MCCOY, samt Kamerateam vor ihr steht.

Schon seit Jahren hasst sie diese Koch-Show des Starkoches, der immer wieder Frauen in Supermärkten anquatscht, die seines Erachtens, falsche Lebensmittel in den Einkaufswagen packen, um sie dann zu einem Kochduell herauszufordern, weil er ihnen zu einem gesünderen ICH verhelfen möchte.

Nun hat es leider Jools getroffen, ausgerechnet, als sie für den Abend nur schnell Fischstäbchenauflauf geplant hatte.

Die zwei geraten mächtig aneinander und einen Tag später ist Jools bei YouTube, samt Nippelalarm, zu bewundern.

Da hat der Starkoch aber das Rezept ohne Jools geschrieben. Nachdem Jools und ihre Familie ziemlich zerrissen wurden,  in der Presse, kommt es im Showdown dann auch tatsächlich zu einem Kochduell.

Wer macht denn nun das Rennen? Fastfood oder Healthy?

Ich werde mir diese Autorin definitiv merken, denn ihr Schreibstil ist nicht nur urkomisch, eben typisch übertriebener,  britischer Humor, sondern auch herrlich unverblümt, modern und sogar auch klug.

Obwohl ich erst dachte, dass sich hinter diesem Cover eine 08/15 Story verbirgt,  hat mir die am Ende, überraschenderweise, riesig Spaß gemacht, zumal ich sie auch zeitgemäß fand.

Übrigens kann die Autorin nicht nur irre witzig sein, musste tatsächlich oft laut auflachen, sondern auch sehr gefühlvoll. 

Vielleicht sollte man ohnehin nicht immer alles so bierernst nehmen und wenn man das kann, dann unbedingt diese Geschichte lesen.

Klare Leseempfehlung und Guten Appetit, beim Genießen, der selbst eingebrockten Suppe!



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Lesegenusss avatar

Rezension zu "Tütensuppenglück" von Kristen Bailey

Unterhaltung pur - ein Roman zum genießen und entspannen
Lesegenussvor 5 Monaten

Jools ist hochschwanger mit ihrem vierten Kind und schon weit über der Zeit. Sie schaut gern Kochsendungen, obwohl sie keine gute Köchin ist. Gerade läuft wieder die Sendung mit Tommy McCoy, ihrer Meinung nach ein Angebertyp. Dieser überrascht Leute im Supermarkt, hält ihnen große Vorträge über gesundes Essen, denn seiner Meinung nach ist immer alles Sh..., was gerade eingekauft wurde. Da passiert es - das Baby will raus.
Etliche Wochen später, der allmorgendliche Wahnsinn im Haus der Campbells. Die älteren Geschwister müssen zur Schule und Jools dringend zum Einkauf. Es war nichts Essbares mehr vorhanden. Wieder einmal knapp in der Zeit, hat sie es nicht geschafft, sie einigermaßen "stadtfein" zu machen. Also fährt sie undressed los. Im Supermarkt passiert es dann. Tommy McCoy hat sie als neue Kandidatin auserwählt.
Zitat S. 31
"Hallo, Liebelein! Nun schauen Sie doch nicht so überrascht. Ich bin Tommy - schön, Sie kennenzulernen. Wie heißen Sie denn?"
Ich trage keinen BH. Ich werde von einem Scheinwerfer geblendet, und irgendjemand hält mir eine Kamera mitten ins Gesicht. Tommy McCoy. Er legt einen Arm um mich, …

Boah, das sollte der Typ mal bei mir wagen, mich "Liebelein" zu nennen! Da krieg ich jetzt schon einen Hals. Was dann kommt, war absolut bühnenreif. Der ganze Eklat wird von jemanden im Supermarkt per Handyvideo aufgenommen und findet sich bald auf YouTube wieder. Und da geht das ab wie eine Rakete.
Eine Frau, Hausfrau, Mutter von vier Kindern, Millie, dem Baby mit roten Haaren, auf dem Arm, bietet dem beliebten Fernsehkoch Paroli.
Das ist der Ausgangspunkt dieser Familiengeschichte.
"Tütensuppenglück" ist eine Story, die mich schon auf den ersten Seiten an gefesselt hat. Der Schreibstil ist gut, und mit viel Humor. Ich habe viel geschmunzelt!
Doh in diesem Buch geht es nicht nur um das Kochen, weit mehr. Das angeschlagene Ego eines Promikochs, die Entwicklung einer gestressten Frau, durch das YouTube Video sich zum Liebling (fast) aller Mütter entwickelt. Ein Aufhänger für die Presse, die Schlacht beginnt. Paparazzis, Fernsehen, Zeitung, es wird in Jools Vergangenheit gewühlt, ihr ehemaliger Lover kommt zu Wort und stiftet Unfrieden. Ihre Mutter, die sie und ihre beiden Brüder und den Vater verlassen hatte, als die Kinder noch klein waren, taucht wieder auf. Der Vater ist für Jools eine wichtige Person. Das Eheleben leidet eh schon durch all den Stress, Rettung naht. Jools Schwiegermutter, Gia Campbell, Italienerin, mit der sie sich eigentlich nicht so gut versteht, taucht auf und bleibt. Sie wird Jools Rettungsanker. Es war schön zu lesen, wie Gia ihre Lebensweisheit an Jools auf eine ganz besondere Art weitergibt. Nicht zu vergessen Luella Bendicks, sie wird Jools Pressesprecherin.
"Tütensuppenglück" kommt zwar nicht ganz ohne gewisse Klischees aus, aber dennoch ist es persönlich und sehr nah am Geschehen. Es gibt etliche Momente in der Vergangenheit, die man ungeschehen machen möchte, doch sie zeigen auch Schwächen auf. Diese zu offenbaren, war sehr ehrlich.
Die Autorin lässt den Leser direkt an den inneren und äußerlichen Erlebnissen teilhaben. Man kann nicht alle Probleme lösen, doch wenn die Grundsubstanz stimmt, lernt man damit umzugehen.

"Tütensuppenglück" sorgt für unterhaltsame Lesestunden und so wünsche ich mir, dass noch viele Leser genau dieses Glück erleben dürfen.

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