Kristen Callihan Firelight

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Inhaltsangabe zu „Firelight“ von Kristen Callihan

London, 1881 Once the flames are ignited . . . Miranda Ellis is a woman tormented. Plagued since birth by a strange and powerful gift, she has spent her entire life struggling to control her exceptional abilities. Yet one innocent but irreversible mistake has left her family's fortune decimated and forced her to wed London's most nefarious nobleman. They will burn for eternity . . . Lord Benjamin Archer is no ordinary man. Doomed to hide his disfigured face behind masks, Archer knows it's selfish to take Miranda as his bride. Yet he can't help being drawn to the flame-haired beauty whose touch sparks a passion he hasn't felt in a lifetime. When Archer is accused of a series of gruesome murders, he gives in to the beastly nature he has fought so hard to hide from the world. But the curse that haunts him cannot be denied. Now, to save his soul, Miranda will enter a world of dark magic and darker intrigue. For only she can see the man hiding behind the mask. (Quelle:'E-Buch Text/01.02.2012')
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  • Rezension zu "Firelight" von Kristen Callihan

    Firelight

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. September 2012 um 18:55

    Eigentlich habe ich dieses Buch nur gelesen, weil ich mich sehr für das viktorianische Zeitalter interessiere und die vielen positiven Rezensionen mich ein wenig neugierig gemacht haben. Was ich mir davon erwartet habe? Wahrscheinlich eine nette kleine Liebesgeschichte mit einem netten kleinen Fantasyanteil. Ob ich das bekommen habe, was ich erwartete? Nein. Obwohl es nicht perfekt ist, hat dieses Buch meine Erwartungen in vielerlei Hinsicht übertroffen. Beim Lesen des Klapptextes musste ich unwillkürlich an "Die Schöne und das Biest" denken. Gewisse Parallelen lassen sich wohl nicht verleugnen, aber trotzdem hat die Autorin es geschafft, ihre eigene Geschichte daraus zu machen. Die größte Frage in diesem Buch lautet nämlich: Ist Archer wirklich das "Biest", die Monstrosität, die er behauptet zu sein? Darüber wird man sehr sehr lange im Unklaren gelassen, da er ständig seine Maske trägt und es zwar viele Andeutungen, aber niemals zu genauere Hinweise auf seine "Verunstaltung" gibt. Dies hat die Spannung und meine Neugierde bis ins Unendliche gesteigert und ich konnte garnicht aufhören zu lesen, weil ich die Lösung des Rätsels unbedingt wissen wollte. Und diese hat mich letztlich nicht nur zufriedengestellt, sondern auch positiv überrascht. Zwar hätte ich mir noch ein paar mehr Erklärungen dazu und zu einigen anderen paranormalen Erscheinungen in dieser Geschichte gewünscht, aber insgesamt hat mir der Fantasyanteil hier sehr gut gefallen. Besonders die Art, auf die es der Autorin gelungen ist, Altbekanntes mit mir völlig neuen Ideen zu vermischen, verleiht diesem Roman einen ganz eigenen Charme. Auch über die Liebesgeschichte kann ich mich nicht beklagen. Mirandas und Archers Gefühle füreinander (besonders Archers) und ihr Vertrauen zueinander wachsen den Umständen entsprechend vielleicht ein bisschen zu schnell, aber ausnahmsweise einmal hat mich das hier überhaupt nicht gestört. Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach, was vermutlich daran liegt, dass sie sich vom Charakter her recht ähnlich sind. Beide sind stark, stur und wissen, wie es ist, sich von den "normalen" Menschen zu unterscheiden. Trotz allem was zwischen ihnen steht, wird ihre Anziehung zueinander immer größer, was hier wirklich auf richtig mitreißende Weise geschildert wird. Besonders gefallen hat mir außerdem, wie gut die Liebesgeschichte und das Mysterium um Archers "Fluch" und sowie die geheimnisvollen Morde miteinander verwoben sind. Man hat nie das Gefühl, dass eines davon Haupthandlung und das andere Nebenhandlung ist, sondern es bleibt stets ein großes Ganzes. Dies wird am Ende, wenn alle Handlungsfäden zusammenlaufen, noch einmal besonders deutlich. Das Finale ging für meinen Geschmack vielleicht ein wenig zu schnell über die Bühne, aber da spricht wohl der Wunsch aus mir, dass das Buch noch ein paar Seiten mehr hätte. Fazit: Kaum zu glauben, dass "Firelight" der Debütroman von Kristen Callihan sein soll. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen, bis zur letzten Seite mit den Charakteren mitgefiebert und wollte mich dann am Ende garnicht mehr aus dem düsteren London des 19. Jahrhunderts verabschieden. Zwar hat es kleinere Schwächen, aber diese werden von den positiven Aspekten größtenteils wieder wettgemacht. Den zweiten Teil dieser Reihe werde ich auf jeden Fall auch lesen!

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