Kristen Heitzmann Die Villa im Weinberg

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Inhaltsangabe zu „Die Villa im Weinberg“ von Kristen Heitzmann

Lance Michelli ist auf der Suche nach etwas – er weiß nur nicht genau wonach. Seine schwer kranke Großmutter konnte ihm lediglich verständlich machen, dass er sich auf die Suche nach den dunklen Geheimnissen ihrer Vergangenheit begeben soll. Diese Suche führt ihn erst nach Italien und dann ins Sonoma Valley, Kalifornien. Die wunderschöne Villa, in der seine Großmutter als Kind lebte, gehört inzwischen einer Frau namens Rese Barrett. Diese renoviert das Anwesen, um darin ein Bed & Breakfast zu eröffnen. Kurz entschlossen lässt Lance sich als Koch und Mädchen für Alles einstellen. Vielleicht kann es ihm so gelingen, den Geheimnissen seiner Nonna auf die Spur zu kommen. Zuerst geraten Lance und Rese immer wieder aneinander. Doch dann kommen sie sich trotz ihrer Unterschiede näher. Und bald muss Lance sich fragen, ob es wirklich so eine gute Idee war, Rese über seine Motive im Unklaren zu lassen. Wie wird sie reagieren, wenn die Wahrheit ans Tageslicht kommt? Hat er womöglich jede Chance auf eine Zukunft mit ihr verspielt?

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  • Leserunde zu "Hochzeit mit Hindernissen: Roman." von Mona Hodgson

    Hochzeit mit Hindernissen

    Arwen10

    Eine weitere Neuerscheinung im Verlag Gerth Medien ist das Buch: Hochzeit mit Hindernissen von Mona Hodgson Für diese Leserunde hat mir Gerth Medien einige Leseexemplare zur Verfügung gestellt, wofür ich mich hier herzlich bedanken möchte. 4 Leser haben nun die Möglichkeit, diesen Roman zu lesen. Unter allen, die hier mitlesen, sich austauschen  und ihre Rezension verbreiten bei amazon, bücher de, Gerth Medien (geht auch ohne Anmeldung) uä Plattformen , gibt es einen Roman  von Gerth Medien zu gewinnen. Zum Inhalt: Colorado, 1897: Als letzte der Sinclair-Schwestern zieht Nesthäkchen Vivian nach Cripple Creek. Ihre Familie geht davon aus, dass auch sie sich gut einleben und einen Mann fürs Leben finden wird. Doch Vivian hat in ihrer alten Heimat Maine einige unkluge Entscheidungen getroffen, deren Konsequenzen sie bis in ihr neues Zuhause verfolgen. Auch Carter Alwyn, den netten Deputy von Cripple Creek, versucht sie, nicht zu nah an sich heranzulassen. Aber vielleicht reicht die himlische Gnade ja weiter, als Vivian dachte. Hat Gott sie vielleicht doch nicht aufgegeben und gibt ihr eine zweite Chance? Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=817054 Zur Autorin Mona Hodgson Mona Hodgson ist Autorin zahlreicher Kinderbücher, Gedichte, Artikel und Kurzgeschichten. Sie hält Vorträge auf Frauenfreizeiten, in Schulen und auf Konferenzen und hat die christliche Autorenkonferenz "Glorieta" ins Leben gerufen. Sie ist seit fast vierzig Jahren verheiratet und hat mit ihrem Mann zwei erwachsene Töchter und vier Enkelkinder. Falls ihr mitlesen möchtet, bewerbt euch bis zum 23.6.2015, 24 Uhr hier im Thread und beantwortet folgende Frage: Hast du einen christlichen Lieblingsroman ? Warum gefällt dir das Buch besonders gut ? Ich möchte darauf hinweisen, dass ich die Bücher selber verschicke. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 1,60 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgelost ! Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benachrichtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

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    • 75
  • Leserunde zu "Blinde Erinnerung" von Mirjam Schweizer

    Blinde Erinnerung

    Sonnenblume1988

    Und noch ein neuer Roman auf dem Francke-Verlag: "Blinde Erinnerung" von Miriam Schweizer: Die 36-jährige Carol kann so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Sie arbeitet als Sozialpädagogin beim Jugendamt der Stadt Zürich, ist überzeugter Single und die Unabhängigkeit in Person. Doch dann gerät ihr Leben unvermittelt aus dem Gleichgewicht: Die Einladung zu einem Ehemaligentreffen macht ihr bewusst, dass sie keinerlei Erinnerung an ihr sechstes Schuljahr hat. Und die Informationen, die sie beim Klassentreffen bekommt, sind nicht gerade beruhigend. Scheinbar hat Carol auch ihren damals besten Freund Peter vollkommen aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Als Carol ein Zettel mit der Botschaft „Ich weiß, weshalb du dich nicht mehr erinnern kannst“ zugespielt wird, beginnt sie, Nachforschungen anzustellen. Was ist mit ihr und Peter geschehen? Wurde ihnen etwas angetan? Oder hat sie selbst Schuld auf sich geladen? Die Suche nach den Puzzlestücken ihrer Vergangenheit erweist sich als schwierig, denn Peter scheint wie vom Erdboden verschluckt und dann ist da auch noch der anonyme Zettelschreiber, der Carol nicht aus den Augen lässt ... Kann ihre frühere Schulfreundin Andrea Licht in das Dunkel bringen?                                                 Hier findet ihr eine Leseprobe: http://www.francke-buch.de/uploads/1376989435-275308.pdf?PHPSESSID=deaa6db541acc6b3aeafadce5833a3c8 Bitte bewerbt euch bis zum 2. Oktober  um 14 Uhr hier im Thread und beantwortet die Frage, ob ihr bereits Romane aus dem Francke-Verlag kennt. Da es bei Leserunde immer wieder zu Problemen kommt, beachtet bitte vor der Bewerbung folgende Punkte: 1.      Ihr sollt nach dem Eintreffen das Buch gemeinsam mit den anderen Gewinnern lesen, die Abschnitte in der Leserunde kommentieren und nach dem Lesen zeitnah eine Rezension verfassen. 2.      Die Links zu der Rezension werden im Thread gepostet. Die Rezension wird auf mindestens einer weiteren Plattform (vorzugsweise die Homepage des Verlages, Amazon…) veröffentlich, der Link dazu wird ebenfalls im Thread gepostet. 3.      Die Rezension sollte weder abgeschrieben noch auf zwei Sätze beschränkt sein, sondern sich an folgenden Leitlinien orientieren: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf 4.      Bitte sagt bei Problemen oder Verzögerungen ohne Aufforderung SiCollier, Arwen10 oder mir Bescheid. Dies ist eine christliche Leserunde, d.h. ihr müsst damit rechnen. dass in dem Buch der Glaube an Gott eine Rolle spielt.  Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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    • 91
  • Rezension zu "Die Villa im Weinberg" von Kristen Heitzmann

    Die Villa im Weinberg

    Nik75

    27. September 2012 um 05:34

    Ich stelle euch hiermit das Buch „Die Villa im Weinberg“ von Kristen Heitzmann vor. In dem Buch geht es um Lance und Rese. Rese ist die Besitzerin einer Villa im Sonoma Valley aus der sie eine Frühstückspension machen will. Lance kommt aus New York und wird von seiner Großmutter ins Sonoma Valley geschickt um dort den Geheimnissen ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Da stellt sich heraus, dass die Villa in der seine Großmutter aufgewachsen ist Rese gehört. Lance lässt sich als Koch und Mädchen für alles einstellen und verliebt sich bald in Rese. Doch auch Rese hat ihre Vergangenheit zu bewältigen und so gestaltet sich ihre Beziehung mehr als schwierig. Meine Meinung: Mir hat dieser Roman richtig gut gefallen, weil ich Familiengeschichten mit Geheimnissen sehr mag und es mir gefällt die Geheimnisse nach und nach raus zu finden. Die Autorin hat das Buch sehr flüssig geschrieben, mit einfachen Worten, dass es sehr angenehm zu lesen war. Frau Heitzmann hat die Landschaft, die Villa und alle Protagonisten sehr gut beschreiben, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Ich konnte mich in die Personen des Buches hineinversetzen und mich in ihrer Welt verlieren. So hatte ich schöne und spannende Lesestunden. Die Hauptprotagonisten Lance und Rese habe ich sehr gerne gemocht. Rese ist eine unsichere, verkrampfte aber liebenswerte Frau. Sie hat eine schwere Kindheit hinter sich und musste viele Schicksalsschläge ertragen. So wurde sie zu einer eher schwierigen Person, aber Lance sieht es als Herausforderung sie aus ihrem Schneckenhaus heraus zu holen. Lance dagegen ist ein Draufgängertyp, hält es nie lange an einem Ort aus und hat als Gitarrist in einer Band gespielt. Er ist ein begnadeter Koch, der alles von seiner Großmutter gelernt hat. Er hat die Gabe Rese aus der Reserve zu locken und hilft ihr ihre Vergangenheit zu bewältigen. Lance und Rese sind mir gleich ans Herz gewachsen und ich habe gerne über ihr Leben gelesen. Die beiden mussten im Buch zum Teil schwierige Zeiten durchmachen. Man hat ihre Ängste Zweifel, Zorn und Wut gespürt. Man musste beim Lesen einfach mitfiebern und ich bin sehr neugierig auf die Familiengeheimnisse geworden. Ich freue mich dass ich jetzt auch den zweiten Teil der Serie lesen darf, weil ich noch nicht genug bekommen habe von Reses und Lances Leben. Der Roman bekommt von mir 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Villa im Weinberg" von Kristen Heitzmann

    Die Villa im Weinberg

    dorli

    18. September 2012 um 18:00

    Lance Michellis Großmutter Antonia hatte einen Schlaganfall. Nur undeutlich kann sie Lance ein ihr wichtiges Anliegen mitteilen. Einzig mit dem Gedanken im Gepäck, seiner Nonna ihren Wunsch zu erfüllen und ohne zu wissen, was er wirklich sucht, reist Lance zunächst nach Italien und dann weiter nach Kalifornien. Hier landet er in der Villa, in der Antonia aufgewachsen ist. Er trifft auf Rese, eine junge Frau, die das Anwesen gekauft hat, um es zu renovieren und eine Pension daraus zu machen. Lance bekommt eine Anstellung als Koch und beginnt unauffällig mit seiner Suche nach Hinweisen, die ihm helfen, Nonnas Aufgabe zu erledigen… Rese ist sich nicht sicher, ob ihre Entscheidung, Lance einzustellen, richtig gewesen ist. Sie fühlt sich nicht wohl mit dem ihr eigentlich völlig unbekannten Mann im Haus und dennoch bemerkt sie schnell, dass sie ihn braucht… Man merkt diesem Buch auf jeder Seite Kristen Heitzmanns Liebe zum Geschichtenerzählen an. Besonders ihre enorme Ausdrucksfähigkeit und ihr feiner Sinn für Humor haben mich begeistert. Die Autorin baut durch die Geheimnisse, die sich in und um die Villa ranken, eine großartige Spannung auf. Man wird hineingezogen in einen Strudel aus vergangenen und aktuellen Geschehnissen und während man Rese und Lance durch ihren nicht ganz einfachen Alltag begleitet, werden die zurückliegenden Ereignisse Stück für Stück ans Tageslicht befördert. Heitzmann hat ihre Charaktere ganz wundervoll ausgearbeitet und es gelingt mühelos, vor dem inneren Auge ein Bild von allen Protagonisten entstehen zu lassen. Rese ist geprägt von den Schrecken in ihrer Vergangenheit, sie vergräbt sich in ihrer Arbeit, um den Tod ihres Vaters zu verkraften, doch als ihre familiäre Tragödie ungeahnte Dimensionen annimmt, ist es Lance, der sie ganz behutsam an seinen christlichen Glauben heranführt und ihr damit Trost und Hilfe gibt. Es war für mich sehr interessant zu beobachten, wie Rese diese für sie neue Lebenshilfe akzeptiert und für sich anwendet. Der Zwiespalt, in dem sich Lance befindet, wird sehr gut vermittelt. Dass seine geheimen Nachforschungen dazu führen könnten, dass Rese die Pension verliert macht ihm großen Kummer, andererseits sind die Nachforschungen wichtig, um Nonnas Wunsch zu erfüllen. Er hadert sehr mit sich selbst und auch hier ist ihm bei seinen Entscheidungen sein Glaube an Gott eine große Hilfe. Besonders gut gefallen hat mir, dass die eingeschobenen Bibelzitate immer genau auf das Geschehen abgestimmt sind. Auch die Nebenfiguren sind fein gezeichnet und nehmen einen wichtigen Platz im Handlungsverlauf ein. Nicht nur die feengleiche Star, die mit ihren zahlreichen Shakespearezitaten die Dialoge bereichert, sondern auch die berechnende Sybil oder die gutherzige Evvy sind für den Ablauf der Geschichte unverzichtbar. Kristen Heitzmann ist mit „Die Villa im Weinberg“ ein wundervoller Roman gelungen. Fesselnd, voller Emotionen und auch immer wieder zum Nachdenken anregend.

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  • Rezension zu "Die Villa im Weinberg" von Kristen Heitzmann

    Die Villa im Weinberg

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. September 2012 um 20:06

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine alte Villa mitten in den Weinbergen von Sonoma Valley in Kalifornien. Antonia Shepard hatte dort ihre glückliche Kindheit verbracht, bevor sie die Frau von Marco Michelli geworden war. Heute - schwer krank - kaum in der Lage sich verständlich zu machen, bittet sie ihren Enkel Lance Michelli, zur Villa zu reisen und dort zu versuchen, die dunklen Geheimnisse, die in den Kellern der Vergangenheit ruhen, aufzudecken. Lance, der seine Großmutter über alles liebt, macht sich auf den Weg, der ihn über Italien, am Kloster seiner Tante Anna Conchessa vorbei nach Kalifornien zur Weinberg-Villa führt. Hier ist inzwischen Rese Barrett eingezogen, die die Villa erworben hat, um daraus ein romantisches Bed & Breakfast Haus zu machen, das in den wunderschönen Weinbergen ein absoluter Touristenmagnet zu werden verspricht. Mit großer Liebe zum Detail renoviert Rese das Haus mit absoluter Begabung für alles Geschnitzte und dekorative Holzarbeiten. Das Anwesen gewinnt an persönlichem Charme und Rese versucht dabei Vergangenes zu verarbeiten. Lance taucht auf und bewirbt sich um eine Stelle als Koch, weil er glaubt, dann Antonias Geheimnissen am leichtesten unentdeckt auf die Spur kommen zu können. Eines allerdings hat Lance nicht bedacht. Im Laufe seines Aufenthaltes bei Rese kommt er ihr immer näher und verliebt sich in sie, obwohl ihre vorsichtige, abweisende Haltung oft nicht einladend und gefühlserwidernd wirkt. Je intensiver seine Zuneigung wird, je belastender die Tatsache, dass er sein Geheimnis mit sich herumträgt, ihr verheimlicht, warum er überhaupt zur Villa gekommen ist. Wird er mit dem Verlust der Liebe dafür bezahlen müssen oder verhindert ein gütiges Schicksal eine Trennung von Rese? Hier hat Kristen Heitzmann eine generationenumspannende Familiensaga geschaffen. In schöner, klangvoller, flüssiger Sprache führt sie den Leser auf recht verschlungenen Pfaden in die herrliche Weinlandschaft Kaliforniens, in eine traditionreiche Villa mitten in den Weinbergen. Anschaulich und phantasievoll sind ihre Schilderungen, die Natur, die Menschen und Situationen sind ausdrucksvoll dargestellt und umgeben den Leser nach kurzer Zeit wie kraftvolle, intensive Gemälde. Auch stellt sie die Menschen in eine gewisse Beziehung zu Gott. Sie erzählt von den einen, die ihren Halt, ihre Zuversicht und die Antwort auf ihre Fragen schon bei ihm gefunden haben und spricht auch von den anderen, die sich noch verweigern, weil sie unsicher sind, zu wenig Vertrauen auf eine Allmacht haben und oft enttäuscht wurden, weil sie sich den falschen Versprechungen öffneten. Die Autorin schafft es wunderbar in ihrem Werk auf das Wahre, Wichtige und Glücklichmachende hinzuweisen. Diese Botschaft tut gut in der heutigen Zeit, und wir spüren wieder einmal, wie sehr wir sie brauchen. Ein Buch der Liebe, Wärme und Erfüllung, das man gerne empfiehlt.

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  • Rezension zu "Die Villa im Weinberg" von Kristen Heitzmann

    Die Villa im Weinberg

    SueMei

    10. September 2012 um 19:23

    Familienoberhaupt der Michellis - Nonna Antonia - erleidet einen Schlaganfall. Von der Angst zu Sterben und inneren Unruhe getrieben, schickt sie ihren Enkel Lance auf eine Reise in ihre eigene Vergangenheit. Sein Weg führt ihn zuerst in ein Kloster nach Ligurien, wo er dann weitere Anhaltspunkte über eine alte Villa - Nonnas Elternhaus - in Sonoma Valley, Kalifornien erhält. Die wunderschöne Villa wurde kürzlich von Rese Barrett erworben, die versucht, ihre eigene tragische Geschichte hinter sich zulassen und das Haus in eine Frühstückspension umzubauen. Um in Ruhe den Geheimnissen seiner Familie auf den Grund zu gehen, drängt sich Lance als Koch und Mädchen für alles auf. Rese ist einerseits froh über die Hilfe, andererseits kann sie weder mit Männern, noch mit der Nähe zu Menschen an sich etwas anfangen. Lance und Rese lernen einander näher kennen und erzählen aus ihrer beider schmerzlichen Vergangenheit. Rese ist verwirrt von Lance's starken Glauben, so denkt sie selbst, längst von Gott verlassen zu sein. Schnell erkennt sie, dass sie wieder "Glauben und Vertrauen" muss, um wieder glücklich und befreit sein zu können. Für Lance wird es immer schwieriger, seine eigentlichen Beweggründe in Sonoma zu sein, zu verheimlichen und Rese nicht zu verletzen. Muss er sich entscheiden? Oder gibt es doch noch einen Weg sie einzuweihen, ohne dass sie sich verraten fühlt? Meine Meinung: Kristen Heitzmann ist es gelungen einen wunderschönen, warmherzigen Roman über Familiengeheimnisse, Schickssalsschläge und bedingungsloser Liebe zu schreiben, der mich zu tiefst bewegt hat. Man spürt die Trauer, die Schmerzen und die Freude der Charaktere auf jeder Seite. Heutzutage ist es immer schwieriger Menschen zum Nachdenken über das Leben, die Familie und den Glauben zu bewegen. Dieses Buch hat es definitiv geschafft und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung "Das Erbe der Michellis". Herzlichen Dank für die schöne Leseerfahrung!

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  • Rezension zu "Die Villa im Weinberg" von Kristen Heitzmann

    Die Villa im Weinberg

    Penelope1

    10. September 2012 um 11:53

    Als „Nonna“, die Großmutter von Lance Michelli, einen Schlaganfall erleidet, nimmt sie ihrem Enkel ein Versprechen ab: sie schickt ihn in ein Kloster nach Italien, auch wenn er nicht weiß, was ihn dort erwartet und was genau seine Nonna von ihm erwartet. Da er für seine Großmutter alles tun würde, begibt er sich auf den Weg in der Hoffnung, bald Näheres zufahren. Immerhin findet er einige Anhaltspunkte, die ihn schließlich auf ein ehemaliges Weingut nach Kalifornien führen, auf dem Nonna ihre Kindheit verbracht hat. Doch da die junge Rese Barrett inzwischen Eigentümerin dieses Anwesens samt Villa ist, die sie gerade zu einer kleinen Pension ausbaut, ist es für ihn nicht einfach, unauffällig nach alten Familiengeheimnissen zu suchen. Seine Anstellung als Koch und Dienstmädchen in ihrer Pension sind ihm dabei eine große Hilfe, doch seine Chefin ist nicht begeistert davon, einen Mann im Haus zu haben. Sie stellt klare Regeln auf. Wie zu erwarten, kommt es zu Differenzen, die ihn immer wieder von seinem ursprünglichen Vorhaben ablenken. Und je länger er Rese den wahren Grund seines Aufenthaltes in Sonoma vorenthält, umso mehr ist er zwischen der außergewöhnlichen und unnahbaren Frau und seinem Versprechen Nonna gegenüber hin- und hergerissen. Denn ihm wird bald klar, dass die Aufdeckung seines Familien-Geheimnisses eng mit der Zukunft von Rese und ihrer Pension verbunden ist… Meine Meinung: Eine amerikanische Familiengeschichte mit italienischen Wurzeln, die sehr geheimnisvoll anfängt und diese Spannung bis zum Ende aufrecht erhält. Zusammen mit Lance begibt sich der Leser auf eine Spurensuche nach dem Geheimnis von Nonna Michelli, die ihrem Enkel damit beauaftragt, etwas für sie zu erledigen. Doch was dies ist, bleibt bis zum Schluss unklar. Lance leidet ebenso wie die junge Schreinerin Rese unter einem großen Verlust – doch während Lance Kraft im Glauben an Gott sucht, kämpft Rese ihren Kampf alleine: gegen Lance, alle Männer, gegen sich selbst. Dabei ist es amüsant, ihre ständigen Diskussionen und kleinen Streitereien zwischen Chefin und Koch mitzuerleben und man kann sich gut in die äußerlich starke und unnahbare Frau hineinversetzen, die andererseits jedoch sehr verletzlich und weiblich sein kann. Gebannt verfolgt der Leser, wie Lance nach und nach aus einzelnen Bruch- und Fundstücken ein Gesamtbild zu erstellen versucht und fragt sich ebenso wie er, welche Aufgabe Nonna ihm aufgegeben hat. Genauso interessant ist es, die Entwicklung von Rese’s Persönlichkeit zu beobachten – ihre Beziehung zu Lance, die geprägt ist von ihrer eigenen Vergangenheit, Misstrauen, Vertrauen und Vorurteilen. Doch auch Lance lernt dazu: im Vertrauen auf Gott und im Umgang mit der scheinbar gefühllosen Rese macht er bisher unbekannte Erfahrungen und muss wichtige Entscheidungen treffen. Mich hat die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, denn dieses Buch hat alles, was gute Unterhaltung ausmacht: einen flüssigen und bildhaften Schreibstil, eine Familiengeschichte um ein spannendes Geheimnis, Romantik. Er ist ernst, aber nicht düster, und sorgt mit humorvollen Disputen zwischen Lance und Rese sowie Theater-Zitaten von Freundin Star für Auflockerung. Außerdem bieten einige Diskussionen und Bibelzitate, die sich mit Glaube und Gott auseinandersetzen, nicht nur Rese, sondern auch dem Leser unaufdringlich Anregungen zum Nachdenken über dieses Thema. Fazit: Eine absolute Leseempfehlung für alle, die Familiengeschichten und Geheimnisse mögen! Ich freue mich bereits auf „Das Erbe der Michellis“, mit der die Familiengeschichte der Michellis aus „Die Villa im Weinberg“ ihre Fortsetzung findet !

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