Kristen Simmons Artikel 5

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Inhaltsangabe zu „Artikel 5“ von Kristen Simmons

Religiöser Fanatismus hält Einzug in die Vereinigten Staaten: Wer gegen die strengen Statuten der Moralmiliz verstößt, dem stehen öffentliche Demütigung, Haft und sogar der Tod bevor. Die 17-jährige Ember lebt mit ihrer Mutter allein und versteckt. Doch trotz aller Schutzmaßnahmen wird ihre Mutter verhaftet. Sie hat gegen Artikel 5 der Moralstatuten verstoßen, weil sie nicht mit Embers Vater verheiratet war.
Ember wird in einer Besserungsanstalt für Mädchen gebracht und lernt dort Hass, Gewalt und fanatische Moralisten kennen. Sie weiß, sie muss ihre Mutter retten, koste es was es wolle ... und dazu braucht sie Hilfe des Mannes, der ihre Mutter verhaftet hat: Embers große Liebe, Chase.

Leider im Moment abgebrochen!

— Melie99

Das Buch durch Zufall entdeckt und ich bin sowas von begeistert davon! Innerhalb von 2 Tagen ausgelesen und überall hin mitgenommen.

— leliicupcake

Insgesamt hatte ich mir mehr Dystopie und weniger Gefühl erwartet.

— NiWa

Spannend und erschreckend real - genau wie eine Dystopie sein sollte. Gelungenes Debüt, nur die Protagonistin war etwas zu wankelmütig.

— hexepanki

Tolles Cover, tolles Buch, guter Schreibstil. Allerdings war es mir zwischendurch etwas zu langatmig. Dennoch gespannt auf den zweiten Band.

— Janareads

Spannende, temporeiche Dystopie mit sympathischen Charakteren!

— BluevanMeer

Die erste Hälfte des Buches konnte mich absolut nicht packen danach besserte es sich. Die Protagonistin blieb unsympathisch....

— Zyprim

Das beste Buch, dass ich seit langem gelesen habe! Gefühlvoll, kraftvoll und unheimlich spannend! Selten so mitgefiebert!

— DrunkenCherry

Gute Idee, aber die Protagonistin war mir viel zu naiv!

— Tomatenkind

Super spannend, mit tollen Charakteren, kurzum ein grandioses Buch das keiner missen sollte!

— Svenjaigel

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  • interessante Dystopie

    Artikel 5

    theresa_st

    05. March 2017 um 21:53

    Das Cover finde ich passt sehr gut zu einer Dystopie. Interessant finde ich es, dass auf der Rückseite "nur" die Moralstatuten abgedruckt wurden, die mich aber schon ewas neugierig gemacht haben. Der Schreibstil war sehr angenehm und man kam gut in die Geschichte rein. Das Buch ist in Kapitel eingeteilt, die von mir aus etwas lang sind. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Ember geschrieben. Ember ist ein interessantes Mädchen und hat es in dieser schweren Zeit natürlich nicht leicht, vor allem weil ihre Mutter auch immer wieder versucht im Kleinen (z.B. mit verbotenen Büchern) zu rebellieren. Sie hat daher große Angst, dass ihrer Mutter etwas passieren wird. Schließlich bekommen die Beiden aber Schwierigkeiten wegen dem Artikel 5 der Moralstatuten: "Als vollwertiger Staatsbürger wird nur anerkannt, wer als Kind eines verheirateten Paares auf die Welt kommt." Leider waren Embers Eltern damals aber nicht verheiratet. Diesen Artikel gab es zu Embers Geburt ja auch noch garnicht. Aber leider gilt dieser Artikel teilweise auch rückwirkend und so wird Ember von ihrer Mutter getrennt. Bei dieser Trennung ist auch noch ausgerechnet ihr ehemaliger Freund Chase zugegen, der nicht mehr der Alte zu sein scheint. Dieser hat sie nämlich verlassen und ist inzwischen Soldat. Man merkt bald, dass in Ember eine Kämpfernatur schlummert und sie alles für ihre Lieben tun würde. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden zu früher - als Chase und Ember noch zuhause glücklich miteinander waren. Chase musste in seiner Ausbildung einiges mitmachen, was ihn natürlich auch verändert hat. Man merkt aber bald, dass da noch etwas von dem alten lieben Chase in ihm steckt. Dann gibt es da natürlich auch noch Sean und Rebecca, die in diesem Band eine kleine, aber tragische Rolle einnehmen. Rebecca ist Schülerin in einem Resozialisierungszentrum (was ein ganz unlustiger Ort ist) und Sean ist Soldat. Trotz allem fühlen sich die Beiden zueinander hingezogen. Weiters spielt da auch noch Tucker eine Rolle. Chase und er kennen sich aus der Ausbildung. Nur das Tucker sich stets an die Regeln hielt. Er wirkt ziemlich grausam und einschüchternd. Die Geschichte selbst war durchwegs ziemlich spannend. Gleich zu Beginn wird man in dieser düstere Welt voller Regeln gezogen. Zu Anfang weiß man noch garnichts, was überhaupt mit den Menschen passiert, die gegen Artikel versoßen. Ember glaubt, dass sie alle eine Verhandlung bekommen. Bald wird man aber mit der harten Realität konfrontiert. Die Liebe zwischen Ember und Chase ist vor allem durch die Rückblenden zu spüren. Aber auch an Chase Verhalten merkt man, wie sehr er sie lieben muss. Die ganze Zeit geht es spannend weiter und die Ereignisse überschlagen sich. Das Finale war auch sehr spannend. Schließlich endet das Buch dann aber einigermaßen gut, aber mit einem Cliffhanger. Fazit: Kristen Simmons hat mit diesem Buch eine spannende Dystopie geschaffen, die es wert ist entdeckt zu werden - von mir 5 von 5 Sternen ;)

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  • Wenig Dystopie, viel Gefühl

    Artikel 5

    NiWa

    19. February 2017 um 09:42

    In den USA der Zukunft wird Moral groß geschrieben. Ein totalitäres System wird durch die Moralmiliz gnadenlos durchgesetzt. Die amerikanische Kirche ist Gesetz, die unter anderem auf die althergebrachten Geschlechterrollen pocht und ihren moralischen Kodex so weit treibt, dass uneheliche Kinder keine Staatsbürger sind. Genau dieser Artikel trifft auf Ember zu, weil ihre Mutter nie mit ihrem Vater verheiratet war. Nun droht ihrer Mutter Bestrafung und Ember selbst wird in eine Besserungsanstalt gesteckt. Wird sie sich diesem System unterordnen? Kristen Simmons hat für ihre Dystopie einen interessanten Ansatz gewählt. Das Amerika der Zukunft tritt noch moralischer auf als es ohnehin schon ist. Jugendliche dürfen sich nicht berühren, wer bei Verstoßen erwischt wird verschwindet von der Bildfläche und die Gesetze greifen sogar bis in die Vergangenheit zurück. Denn Artikel 5 besagt, dass nur Kinder verheirateter Paare vollwertige Staatsbürger sind, und deshalb muss Ember auf einmal in eine Besserungsanstalt. Die Realität in dieser Dystopie sieht allerdings anders aus. Und hier habe ich mir etwas schwer getan, weil die Autorin so inkonsequent in der Umsetzung war. Ember landet in der Besserungsanstalt, wo sie eigentlich zu einer moralisch einwandfreien Bürgerin werden soll. Aber ihr Umfeld hält sich nicht an die eigenen Regeln. Dies ist quer durch die ganze Handlung der Fall. Daher frage ich mich, warum all diese Menschen, die gegen die Gesetze verstoßen, der Moralmiliz locker entkommen, während genau das Ember und ihrer Mutter zum Verhängnis wird. Geht es nur darum nach Außen den Schein zu wahren? Oder haben Ember und ihre Mutter einfach Pech gehabt? Außerdem nimmt die Beziehungsebene sehr großen Raum in der Handlung ein. Im Klappentext wird Embers große Liebe Chase bereits erwähnt und mit ihm gemeinsam ist sie in der Bredouille gelandet. Meistens geht es darum, Chases Verhalten Ember gegenüber zu deuten, die ihn als undurchschaubar empfindet. Allerdings war mir sofort klar, was sich hinter seinem Gebaren verbirgt. Hier muss man Ember zu Gute halten, dass sie eben ein 17jähriges Mädchen ist, das noch kaum Lebenserfahrung hat, und es ihr vielleicht deshalb so schwer fällt, ihr Gegenüber einzuschätzen. Mir persönlich war diese Beziehungsebene einfach zu viel und ist zu sehr im Vordergrund geblieben. Meiner Meinung nach hat der dystopische Charakter nur den Rahmen für eine Liebesgeschichte im Teenie-Stil geboten und die Haupthandlung hat sich zwischen den Figuren Ember und Chase abgespielt. Das letzte Drittel war aber dennoch spannend, weil diese Welt ein bisschen genauer betrachtet wurde und Ember einen Teil ihrer Naivität aufgegeben hat. Es haben sich interessante Einblicke ergeben und man konnte endlich etwas hinter die Kulissen dieser Dystopie schauen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Es liest sich locker und ist aus Embers Perspektive geschrieben, sodass man immer an ihrer Gedankenwelt - die sich viel zu sehr mit Chase beschäftigt - teilhaben kann. Insgesamt hatte ich mir mehr Dystopie und weniger Gefühl erwartet und finde es schade, dass die Autorin ihr System nicht gnadenlos umgesetzt hat. Dennoch hat sie einige spannende Momente und faszinierende Ideen zu bieten, die mir gefallen haben. Ich denke, dieses Buch richtet sich in erster Linie an junge Leser, die eine Liebesgeschichte in spannendem Umfeld mögen, und sich mit überzogenen Moralvorstellungen auseinandersetzen möchten. Die Reihe: 1) Artikel 5 2) Das Gesetz der Rache

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    • 7
  • Artikel 5

    Artikel 5

    KymLuca

    07. September 2016 um 12:53

    Ember und Chase kennen sich seit ihrer Kindheit, doch Chase wurde als Soldat eingezogen und eines Tages steht er bei Ember vor dem Haus und verhaftet sie und ihre Mutter, weil Ember ein uneheliches Kind ist. Ember kommt in ein Resozialisierungsanstalt und erlebt dort Schreckliches. Doch eines Tages taucht Chase dort auf und soll sie zu dem Prozess ihrer Mutter als Zeugin abholen. Doch dann stellt sich heraus, dass Chase die Papiere gefälscht hat, um Ember zu befreien und nun sind sie zusammen auf der Flucht...Ein sehr schönes Buch über ein Amerika der Zukunft, Moralgesetze, Widerstandsbewegungen, Verfolgung und Liebe.

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  • Artikel 5

    Artikel 5

    Caruschia

    04. July 2016 um 21:57

    Dystopien faszinieren mich - von daher stand es schon von Anfang an fest, dass ich "Artikel 5" von Kristen Simmons irgendwann lesen werde. Der Klappentext hat mich wahnsinnig neugierig gemacht und ich wollte wissen, wie die Welt beschrieben wird, deren Schicksal uns auch treffen könnte (wenn man im Nachhinein gründlich darüber nachdenkt - denn unrealistisch ist dieses Buch nicht).Der Aufbau des Systems ist zwar nicht bis ins kleinste Detail erklärt und sicherlich gibt es auch Lücken, mithilfe derer man die realistische Funktionalität anzweifeln könnte, aber im Großen und Ganzen erscheint diese Welt logisch. Simmons gelingt es dadurch auch, eine dunkle, bedrohliche Atmosphäre zu schaffen, die sich über den Großteil der Geschichte legt. Leider erfährt man nur etwas über die Zustände in Amerika. Was sich in der restlichen Welt getan hat, bleibt offen. Mit einem rasanten Beginn konnte mich das Buch sofort fesseln und der Spannungsbogen wurde auch im Laufe der Handlung nie wirklich locker gelassen. Ruhigere Szenen gab es zwar - jedoch hielten diese den schnellen Verlauf von "Artikel 5" nicht auf. Auch durch gezielt gesetzte Wendungen konnte mich Kristen Simmons ein ums andere Mal überraschen. Die Protagonistin Ember war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist liebenswürdig, aber besitzt auch eine rebellische, tapfere und mutige Seite. Und genau diese Gegensätze in ihrer Person haben mir sehr gut gefallen. Sie ist keine Superheldin - sondern einfach nur ein ganz normaler Mensch, der um jeden Preis das beschützen will, was er liebt - und sie stößt vor allem auch an ihre Grenzen. Ein Merkmal, das sie verwundbar macht - menschlich.Chase, die zweite Hauptperson und Embers große Liebe erscheint dagegen eher sehr düster und geheimnisvoll - aber gerade dadurch interessant. Seine Kälte, aber auch seine dadurch hervorgebrachte Wärme zeigen deutlich, dass er Gefühle zulässt und genau diese Eigenschaft macht aus ihm einen kleinen Helden, der genau wie Ember alles dafür tun würde, dass seine Liebsten in Sicherheit sind. Neben allem Lob habe ich leider auch gemerkt, dass die Beziehung von Ember und Chase dasselbe Muster hat wie andere aus dem Jugendbuchgenre. Noch dazu hatte ich manchmal das Gefühl, dass Simmons sich zu stark auf die Entwicklung der Gefühle zwischen den beiden konzentriert hat als auf das Eigentliche: die dystopische Veränderung des Landes und die Folgen für seine Bürger. Oftmals hatte ich sogar das Empfinden, plötzlich in einem anderen Genre gelandet zu sein. Der Schreibstil der Autorin hat mir trotz alldem sehr gut gefallen. Ihre Beschreibungen waren leicht und angenehm zu lesen, aber nicht zu oberflächlich. Sie hat es geschafft mit ihren Worten eine düstere und drückende Atmosphäre in meinem Kopf zu kreieren, sodass die Handlung von "Artikel 5" in meinen Vorstellungen Gestalt annehmen konnte. Die Autorin traut sich auch, unangenehme, brutale Worte in den Mund zu nehmen und hat dadurch eine glaubwürdige, reale Handlung niederschreiben können. FAZITMit sympathischen und authentischen Charakteren hat Simmons Figuren zum Liebhaben erfunden. Den Aufbau ihrer dystopischen Welt hat sie gut gemeistert, doch aus der Vorlage, die sie mit ihrer Idee geliefert hat, hätte man sicherlich ein noch genaueres Bild einer auf das Ende zusteuernden amerikanischen Gesellschaft in der Zukunft zeichnen können. Alles in allem war das Buch unterhaltsam und spannend - wenn man über Kleinigkeiten hinwegsieht.

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  • Zäher Mittelteil, der mir meinen Lesespaß etwas versaut...

    Artikel 5

    Rosenmaedchen

    17. March 2016 um 18:34

    Dieses obsidianfarbene Buch hat mich schon lange Zeit neugierig gemacht – eine richtig toll klingende Dystopie, oder nicht? Mein erster Gedanke war: Es klingt wie im Nationalsozialismus.Wie es der Zufall so will ließ mir Sonja von „back down to earth“ das Schmuckstück auch zu kommen und ich konnte mich selbst davon überzeugen lassen. Der Einstieg in die Storyline war wirklich gut. Es gab sofort Einblicke in das Machtgefüge, den groben Weltentwurf und die Ausgangssituation, die mich wirklich auf Anhieb begeistern konnten. Dennoch waren es mir insgesamt gesehen zu wenige Erklärungen, d.h. die Grundfrage „Warum?“ das alles so ist, wie es ist, wurde einfach nie geklärt. Da fehlt es mir ab und an einfach an Hintergründen. Aber am Anfang war ich dennoch mehr als begeistert und der tolle, lockere und fesselnde Schreibstil der Autorin ließ mich kaum noch vom Buch ablassen. Die Emotionen, welche die Charaktere rüber bringen, waren für mich fassbar, realistisch und sofort präsent. Auch konnte mich der Handlungsverlauf im ersten Teil gut überraschen – trotzdem ließ meine Begeisterung nach... mir fehlten Informationen und Beweggründe vieler Charaktere, allen voran den Portagonisten Ember und Chase. Teilweise konnte ich einen roten Faden erkennen, dennoch verlief die Geschichte schwammig und es folgte ein eher langweiliger Mittelteil. Dies beinhaltete grob gesagt die Flucht von Chase und Ember – und mehr auch nicht. Wo noch die Charakterentwicklung von Chase realistisch und ungewiss ablief, so wurde Ember einfach nur anstrengend. Sie hat zickige und egozentrische Charakterzüge, die mir ab und an mein Lesevergnügen echt schmälerten, v.a. auf Dauer gesehen. Insgesamt bin ich ganz zufrieden mit dem Ende, womit ich echt gut leben kann. Kurz und knapp: Mehr gibt es nicht mehr zu sagen; das war es schon. Auch wenn das Buch knappe 4 Punkte bekommt, so werde ich dennoch nicht weiterlesen – positive und negative Fakten geben sich die Hand.

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  • Spannung Pur!

    Artikel 5

    danceprincess

    Inhalt: Religiöser Fanatismus hält Einzug in die Vereinigten Staaten: Wer gegen die strengen Statuten der Moralmiliz verstößt, dem stehen öffentliche Demütigung, Haft und sogar der Tod bevor. Die 17-jährige Ember lebt mit ihrer Mutter allein und versteckt. Doch trotz aller Schutzmaßnahmen wird ihre Mutter verhaftet. Sie hat gegen Artikel 5 der Moralstatuten verstoßen, weil sie nicht mit Embers Vater verheiratet war. Ember wird in einer Besserungsanstalt für Mädchen gebracht und lernt dort Hass, Gewalt und fanatische Moralisten kennen. Sie weiß, sie muss ihre Mutter retten, koste es was es wolle ... und dazu braucht sie Hilfe des Mannes, der ihre Mutter verhaftet hat: Embers große Liebe, Chase. Meinung: Es ist zwar schon etwas länger her, dass ich "Artikel 5" gelesen habe, jedoch kommt es mir so vor als wäre es erst gestern gewesen und ich muss für dieses tolle Buch unbedingt eine Rezension schreiben. Dieses Buch hat wirklich alles in sich: Spannung, Liebe, Freundschaft, Rebellion, Tod, Trauer.... Genau aus diesem Grund ging mir das Buch total ans Herz. Mich hat es definitiv nicht kalt gelassen. Die Handlung ist eigentlich wie bei fast allen Dystopien. Strenger Staat, Mädchen rebelliert, Flucht, Rettung durch die Liebe.... Allerdings kann man es trotzdem nicht als klischeehaft abtun, da diese Geschichte so viel mehr ist. Manche Szenen haben mich wirklich erschrocken und ich musste ab und an eine kleine Pause einlegen. Und trotzdem ist das Buch wunderschön zugleich. Der Schreibstil der Autorin ist auch wirklich klasse. Er ist hart, aber gleichzeitig auch weich und mitfühlend. Wenn man denn einen Schreibstil so beschreiben kann. Sie hat keine Angst Informationen oder Szenen so darzustellen wie sie wirklich sind. Schön reden ist nicht. Und genau das mag ich an dem Schreibstil und dem ganzen Buch besonders. Auch die Charaktere mochte ich sehr gerne. Sie wurden zwar meiner Meinung nach ein wenig zu mutig beschrieben (man muss es ja nicht übertreiben ;)), aber trotzdem fand ich sie klasse. Man sieht wie sich die einzelnen Personen im laufe der Zeit verändern und erkennt ihr wahres ich. Zum Ende kann ich das Buch wirklich allen Dystopieliebhabern empfehlen, die hart im nehmen sind oder sich gerne mal an einem spannenden Buch versuchen wollen. Von mir gibt es 5 Sterne. :)

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    • 4
  • Artikel 5 - Kristen Simmons

    Artikel 5

    Nazurka

    21. October 2015 um 19:20

    Aufregender, nachdenklicher und spannender Einstieg in eine neue Dystopie. Artikel 5 Klappentext: "Federal Bureu of reformation Die Moralstatuen der Vereinigten Staaten von Amerika ARTIKEL 1Die Vereinigten Staaten erkennen die Amerikanische Kirche als offizielle Religion an. ARTIKEL 2Literatur und andere unmoralische Medien sind verboten. Ihr Besitz, Erwerb und Verkauf ist strengstens untersagt. ARTIKEL 3Eine vollständige Familie besteht aus einem Mann, einer Frau und mindestens einem Kind. ARTIKEL 4 Die traditionellen Geschlechterrollen müssen eingehalten werden. ARTIKEL 5Als vollwertiger Staatsbürger wird nur anerkannt, wer als Kind eines verheirateten Paares auf die Welt kommt. WIRST DU DICH FÜGEN?" Informationen zur Autorin: Kristen Simmons lebt in Tampa, Florida. Sie studierte Psychologie und Sozialarbeit an der University of Nevada und arbeitet heute als Psychotherapeutin mit Traumapatienten und Missbrauchsopfern. Weil sie süchtig nach Schokolade ist, betätigt sie sich zum Ausgleich als Jazzercise-Lehrerin. 'Artikel 5' ist Kristen Simmons erster Roman. Autorenhomepage: www.kristensimmonsbooks.com (Aus: Artikel 5, Informationen zur Autorin) Rezension Emilys Leben ist geprägt von der strengen Moralmiliz, die nun innerhalb der Vereinigten Staaten herrscht. Wer sich an die Regeln hält, darf leben; wer sich nicht daran hält, bestraft. Alles scheint in Ordnung - bis eines Tages Emilys Leben den Bach runtergeht. Chase, Emilys große Liebe, taucht plötzlich wieder auf und verhaftet ihre Mutter, da diese gegen Artikel 5 verstoßen hat. Emily ist ein uneheliches Kind und wird daher in eine Besserungsanstalt gesteckt. Fassungslos ob ihrer Situation ist das Einzige, dass sie möchte, ihre Mutter aus den Fängen der Regierung zu befreien. Doch dafür braucht sie Hilfe - und zwar von niemand geringerem als dem Mann, der sie trennte. Doch kann Emily Chase wirklich trauen? » Es gab etliche Wege jemandem wehzutun, ohne die Fäuste zu benutzen. «(Zitat aus: Artikel 5, S. 202) Mit Artikel 5 entführt Autorin Kristen Simmons die Leser in eine Welt, in der nur die Gesetze entscheiden, was mit der Menschheit geschieht. Das Setting der Story spielt dabei in einem zukünftigen Amerika, welches strengen Moralprinzipien folgt und den Blick für die Menschen, die in diesem Land leben, verliert. Macht und Kontrolle sind Aspekte, die großflächig den Roman prägen. Und so steht im Mittelpunkt der Geschichte das Schicksal Emilys, welches die Misere des Landes und dessen Entwicklung in detaillieren Zügen aufzeichnet - und den Leser in eine Gänsehaut erregende und nachdenkliche Stimmung versetzen.  Hauptperson der Storyline ist dabei Emily, dessen Mutter verhaftet und verschleppt wird, nachdem die Regierung herausfindet, dass diese eine uneheliche Tochter hat. Ein Verstoß gegen Artikel 5, der streng bestraft wird. Man wird sofort hinein gerissen in einen Strudel voller Emotionen und Ereignisse und folgt dabei Emilys Gedanken und Gefühlen durch den Plot hindurch. Während diese noch versucht zu begreifen, was geschehen ist und sich im Laufe des Romans zu einer fast hoffnungslosen Rettungsaktion entschließt, welche die Befreiung ihrer Mutter einschließt, fiebert der Leser mit, leidet mit der Figur und kann sich auf einer tiefgründigen Ebene mit Emily Identifizierenen. So wird sie im Laufe der Handlung stärker und schöpft Hoffnung durch neue Verbündete. Ihre innere Willenskraft kann man nur als stark bezeichnen - und prägt ihren gesamten Charakter sowie ihre Handlungen und Gedanken. Neben Emily spielt auch Chase, ihr ehemaliger Schwarm und Nachbar, eine wichtige Rolle in den Ereignissen - und diese Rolle ist durchaus als ambivalent wahrzunehmen. So kommt er als geheimnisvolle und distanzierte Figur rüber und entspricht dabei nicht ansatzweise der Person, wie Emily sie noch aus Kindertagen kannte. Man weiß nicht, ob man Chase trauen kann, was seine Motive und Beweggründe sind - und das macht die Geschichte noch einen Grad interessanter. Neben diesen beiden Figuren werden auch weitere Nebencharaktere eingeführt, die allerdings noch keine herausragende Rolle im Geschehen spielen, jedoch durchaus Potenzial aufweisen. Der Plot selbst ist schon von Beginn an spannend und rasant. Weiß der Leser gar nicht, wie ihm geschieht, wird man von Anfang an eiskalt in die Ereignisse der Storyline hineingeworfen, kämpft und hofft mit den Figuren und folgt vor allem Emily auf ihrem Weg. Die Idee hinter dem Plot bringt einige frische und neue Bewegungen im Bereich dystopischer Literatur, auch wenn natürlich auch viele, bereits dagewesene, Details vorherrschen. Doch die Mischung macht's - und die ist hier genau richtig! Rasante Spannung, Geheimnisse und unvorhersehbare Wendungen tragen zu einem spektakulärem Lesevergnügen bei, dessen sich die Leser kaum entziehen können. Mit fortschreitender Seitenzahl verfolgt man die Entwicklung der Figuren sowie deren Beziehungsstrukturen und ist gespannt, in welche Richtung sich der Plot wohl entwickeln wird. Das Ende selbst ist sehr zufriedenstellend und lockt den Leser sofort, nach Band zwei zu greifen, um herauszufinden, wie Emilys Geschichte weitergeht. Ein aufregender und spannender Auftakt, den man so schnell nicht vergisst und der viel Hoffnung für seine Nachfolger weckt. Fazit Artikel 5 von Kristen Simmons ist ein spannender und ereignisreicher Roman, der den Leser zu gleichen Teilen atemlos zurücklässt und zum Nachdenken anregt. Ein glaubwürdiges Setting und sympathische Figuren sind nur wenige Aspekte, welche diesen Roman zu einem Pageturner werden lassen. Man fiebert mit den Figuren mit, folgt den Entwicklungen der Charaktere und des Plots und vermag es einfach nicht, dieses Buch zur Seite zu legen. Frische Ideen und überraschende Wendungen tragen ihr übriges dazu bei, große Hoffnungen auf die Fortsetzungen zu legen, denn hier bietet sich ein Roman voll Potenzial wieder, den jeder Dystopienfan gelesen haben muss! Gesamte Reihe in einem Überblick: 01. Artikel 5 02. Das Gesetz der Rache 03. Three (nicht auf Deutsch übersetzt) Pro & Contra + Spannungsgeladene Dystopie + Sympathische und glaubwürdige Figuren + Entwicklung der Beziehungsstrukturen + Überraschende Wendungen + Spannend und schnell erzählt + Mischung aus Action und ernsten Themen, die zum Nachdenken anregen + Identifikation mit der Protagonistin + Pageturner + Viel Potenzial, einige frische und neue Ideen Bewertung: Handlung: 5/5Charaktere: 5/5Lesespaß: 5/5Preis/Leistung: 5/5 Insgesamt: Kristen SimmonsTrilogieVerlag: ivi, BroschiertGenre: Dystopie; RomanOriginaltitel: Article 5E.Termin: 16. April 2013 (Ausgabe von ivi)ISBN/ASIN: 3492702864ISBN-13: 978-3492702867Preis: 16,99 €, 432 Seiten

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  • eigentlich eine Liebesgeschichte - schade

    Artikel 5

    dominona

    19. July 2015 um 16:33

    Durch Kriege sind die Regeln in der amerikanischen Gesellschaft bis ins Unmenschliche verschärft worden und wer dagegen verstößt, wird in den meisten Fällen getötet. An sich ist die Idee in Ordnung, aber hier ist sie der Deckmantel für eine erzwungene und doch oberflächliche Liebesgeschichte, die das dystopische Element fast neutralisiert und dadurch das Buch langweilig werden lässt. Es hat gut angefangen, aber später ist es einfach nur noch verwaschen. Schade.

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  • Was tust du, wenn du nicht in das System passt? Kämpfen oder Fügen?

    Artikel 5

    Kruemelmonster28

    18. April 2015 um 16:37

    Amerika gründet sich auf den Moralstatuten, die 5 Artikel beinhalten. Ember hat gegen Artikel 5 verstossen, ihre Mutter war mit ihrem Vater nicht verheiratet. Eines Tages steht ein Kommando des Militärs vor der Tür und führt sie und ihre Mutter ab... Besonders fanzinierend an dem Buch fand ich die Beziehung zwischen Ember und dem Soldaten Chases. Wie viel riskierst du um jemand anderes zu helfen? Highlight des Buches ist auf jeden Fall das Ende!!

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  • Ich bin begeistert!

    Artikel 5

    ColourfulMind

    08. March 2015 um 14:24

    „All die Teile meiner selbst – die Teile, die ich kannte – wurden abgeschnitten wie meine Haare und ließen nur ein verzerrtes, unausgegorenes Etwas zurück. Aber das war natürlich Blödsinn. Ich war immer noch ich. Aber alles andere hatte sich verändert. -S.150 „Artikel 5“ habe ich eigentlich mit keinen großen Erwartungen begonnen zu lesen. Ich habe schon im Vorfeld ein paar Rezensionen gelesen, die nicht so begeistert klangen, habe den Roman dann zufällig preisreduziert ergattern können und den Versuch einfach mal gewagt.Und ich bin begeistert! Sofort im Anschluss hatte ich mir Teil 2 bestellt und bin immer noch ganz geflashed von Embers und Chase' Geschichte. Aber fangen wir einmal von vorne an. Dem Leser wird eine dystopische Welt vorgestellt, in der nach einem großen Krieg Kirche und Staat nicht länger getrennt werden. Der Glaube an Gott und die heile Familie steht an erster Stelle, Statuten, welche diese Werte schützen werden gnadenlos vom Milität durchgesetzt. Hunger und Leid beherrschen das Land. Diese Ausgangssituation wird sehr schonungslos von der Autorin beschrieben. Die Grausamkeit und Ausweglosigkeit dieser neuen Welt wird sehr gut rübergebracht und ich denke, dass hier eine interessante neue Welt geschaffen wurde, die sogar nicht allzu abwegig in naher Zukunft scheint. Schade fand ich nur, dass die Vorgeschichte, wie es genau zu der jetzigen Situation gekommen ist, immer nur angerissen wird. Dieser ominöse Krieg wird immer wieder erwähnt, doch was genau passiert ist, wie es dazu kam, wer beteiligt war und wie im Rest der Welt aussieht, bleibt ein Rätsel. Die Charaktere sind ein weiterer Pluspunkt der Geschichte. Allesamt hatten sie Tiefe und Hintergründe und waren sehr interessant. Allen voran unsere Protagonistin Ember. Sie ist zu Beginn sehr bedacht, die Statuten einzuhalten, um sich und ihre Mutter in Sicherheit zu wissen. Als sie dann plötzlich zur Gesuchten Flüchtigen wird, steht ihre Welt Kopf. Ihre Gedanken und Gefühle sind sehr komplex und authentisch und ich habe es genossen, das Geschehen durch ihre Augen zu verfolgen. Natürlich ist sie noch sehr naiv, doch gerade das fand ich sehr authentisch. Sie wird zwar in dieser neuen Welt groß, kennt jedoch trotzdem nur die Situation, sich statutenkonform zu verhalten um somit in Sicherheit zu leben. Mit ihrer Flucht und der ganzen Grausamkeit ist sie überfordert, das ist nur natürlich. In Band zwei wünsche ich mir dann eine Entwicklung, ich möchte sehen, wie die Erfahrungen da draußen sie und ihr Verhalten prägen. Davon werde ich dann wohl in der Rezension zu Teil 2 berichten, der gerade schon gelesen wird. Die Charaktere und ihre Beziehungen sind stets sehr konfliktbeladen, was sie sofort interessant gemacht hat. Besonders ihre Beziehung zu Chase wurde durch die Autorin toll dargestellt. Vor allem bei ihm, wusste ich als Leser nie, woran ich bin. Er ist sehr verschlossen, ebenfalls geprägt von seinen Erlebnissen beim Militär. Die Chemie zwischen ihm und Ember hat sofort gestimmt, doch es war auch schnell klar, dass zu diesem Zeitpunkt zu vieles zwischen den beiden steht, als dass sie sofort zusammenkommen können. Diese ganze Beziehung hat mich sofort gefesselt und ich denke, dass Kristen Simmons hier wirklich ein tolles Paar von Charakteren geschaffen hat, die sich eindeutig von anderen kitschbehafteten Pärchen auf dem Markt abheben. Die Flucht der beiden durch dieses gebrochene und zerstörte Land wird sehr spannend und nervenaufreibend beschrieben. Zu einem großen Teil, ist dies vielleicht auch ein Survival-Roman, weil man wirklich mit ansehen muss, wie die beiden alleine da draußen versuchen zu überleben.Ich habe mit diesen Charakteren auf ihrer Reise mitgefiebert und teilweise wirklich bis spät in die Nacht gelesen, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Nun zum Schreibstil.Der ist einfach toll. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Kristen Simmons schreibt unheimlich bildlich und atmosphärisch. Sie hat ein tolles Gespür für die Gefühle und Gedanken ihrer Charaktere und schafft es mit nur wenigen Worten sehr viel Anspannung in einer Szene zu schaffen. Sie beschreibt sowohl Emotionen, als auch Orte und actionreiche Szenen sehr bildlich. Ich kann mir vorstellen auch in Zukunft noch sehr viel mehr von ihren Werken zu lesen, wenn sie nur halb so gut geschrieben sind wie „Artikel 5“. „Artikel“ 5 hat es geschafft, sich nach ganz vorne zu drängeln in meiner Liste von guten Dytopien. Ich habe es bewusst vermieden, den Roman mit anderen bekannten Dystopien zu vergleichen, wie es oft in anderen Rezensionen geschehen ist. Denn ich denke, dass „Artikel 5“ anders ist, als beispielsweise Panem oder Divergent. Auf seine eigene Art und Weise hat mich die Geschichte begeistert und mitgerissen und ich freue mich schon auf Teil 2 der Reihe!

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  • Interessante Idee - schwache Umsetzung

    Artikel 5

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt: Wer nach Einbruch der Dämmerung sein Haus verlässt, Bücher liest oder uneheliche Kinder zeugt, wird im Amerika der Zukunft hart bestraft. Denn die sog. Moralmiliz entmündigt mit ihren totalitären Artikeln die Bürger der Vereinigten Staaten. Ember ist eines der unzähligen Opfer jener neuen Gesetze und muss für ihre Freiheit und ihre Liebe kämpfen. Allgemein: Wer kennt es nicht. Man freut sich unbeschreiblich auf ein Buch, dass man vor Aufregung fast das Bewusstsein verliert, die Vorfreude plötzlich eher zu einem seelischen Schmerz mutiert, den man mit dem Lesen des Buches lindern möchte - und dann fällt der Traum von einem tollen Buch in sich zusammen. Artikel 5 war so eine Enttäuschung. Ich hatte mehr erwartet, als das was ich gelesen hatte. Ich wollte Action, tolle kraftvolle Kämpfe mit Szenen, die einen mitreißen. Stattdessen bekam ich verliebte Jugendliche, die sich eigentlich anhimmelten, aber es vermieden miteinander vernünftig zu kommunizieren, weil man ja verlassen wurde und so weiter. Zum Kopfschütteln war das. Was mich am meisten am Buch ärgert ist... das ganze Buch an sich. Die Aufmachung ist super, das Cover gefällt mir, aber die inneren Werte sind totaler Mist. Wer ein Jugendbuch sucht in dem Liebe eine große Rolle spielt und das in einer dystopischen Welt, der kann sich das Buch ruhig antun. Für mich ist es eher wie eine schlechte Fanfiction bekannter Endzeitfilme. Die Hauptprotagonistin: Während des Lesens des Buches hat sich unsere liebe Ember von einer, für mich, sehr schlechten Seite gezeigt. Sie war zu nichts zu gebrauchen. Am Anfang ist sie noch weinerlich, das ändert sich jedoch enorm am Ende, wo sie rebellisch gegen alle, die ihr in die Quere kommen kämpft. Das ist aber nicht positiv zu sehen, da die Veränderung einfach zu drastisch war. Von einem Moment zum nächsten legte sie ihre Naivität ab, und das tut doch keiner. Zumindest war es nicht nachvollziehbar. Vor allem wenn es um ihren Freund Chase geht. Plötzlich steht er vor ihr und sie behandelt ihn wie ein Stück Dreck. Sie argumentiert mit ihm ohne zu überlegen und so dumm, dass es fast schon wehtut. All ihre Überlegungen lassen sie immer in Situationen landen, in der sie von alleine nicht rauskommt. Immer ist Chase derjenige, der sie beschützen muss und sich für sie in bestimmten Momenten opfert, nur damit sie ihm dann später vorwirft falsch gehandelt zu haben, weil er einen Mörder mit Gewalt von ihr ferngehalten hatte. Zugegeben, einige Fluchtszenen waren super dargestellt und Ember war auch gut in Szene gesetzt, dennoch… Um in einer dystopischen Welt zu überleben muss man hart im Nehmen sein, um den ganzen Schmerz und Schuld auf sich nehmen zu können, aber das dann bitte auch so, dass es authentisch wirkt. Die Romanze: O je. O je. Da kann man groß nichts zu schreiben. Die Romanze in diesem Buch ist klischeehaft bis ins letzte Detail. Als erstes scheint es so, als hätte der Junge das Mädchen verraten, dem ist nicht so. Das Mädchen glaubt ihm aber nicht, aber am Ende ist alles super und ihre Liebe ist gerettet. Verpackt ist das alles in einem kleinen Drama, das Romeo und Julia Konkurrenz machen könnte. Es gibt bessere Jugendreihen mit Liebesszenen. Artikel 5 ist einfach nur grausam klischeereich und vor allem nicht glaubhaft mit der Romanze. Die Welt: Man weiß, dass es bestimmte Grundgesetze gibt, die man nicht brechen darf, aber wie kam es dazu? Warum ist die Welt so wie sie dort ist und wieso weshalb warum. So viele Fragen sind unbeantwortet geblieben und das ist recht enttäuschend. Denn wenn man schon einen Dystopie-Roman schreibt, sollte man den Lesern wenigstens einen Hinweis geben, wer die Macht in dieser Welt hat, man weiß jedoch nur, dass es Regeln gibt an die man sich halten sollte. Wie soll ich also den Charakteren Mitgefühl entgegen bringen, wenn ich nicht mal weiß warum sie in dieser Situation sind? Fazit: 1 Stern, denn einige wenige Szenen waren gut geschrieben. Für die Personen, die nichts gegen eine klischeehafte Romanze in einer dystopischen Welt haben, wäre das wahrscheinlich eine tolle Lektüre. Mein Idealroman war es leider nicht. Die Fortsetzung ist somit für mich auch kein Thema mehr.

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  • Wenn es irgendwann zu viele Dystopien gibt - Artikel 5

    Artikel 5

    N9erz

    09. February 2015 um 19:41

    Die Vereinigten Staaten von Amerika haben einen Krieg überstanden. Viele Städte wurden evakuiert, doch die Moralmiliz hält das Land mit ihren neu aufgesetzten Artikeln über Wasser. Doch genau eine dieser neuen Vorschriften trifft die 17 jährige Ember unerwartet. Ihre Mutter wird abegeführt, weil sie (rückwirkend) dafür verurteilt wird ein uneheliches Kind auf die Welt gebracht zu haben. Auch Ember wird verlagert, denn sie ist absofort Staatseigentum bis zu ihrem 18ten Geburtstag. Doch in der Besserungsanstalt hat Ember nur ein Ziel - auszubrechen und ihre Mutter wiederzufinden. Auf die Hilfe ihres alten Freundes Chase kann sie dabei wohl nicht vertrauen, denn er gehört jetzt zu einem der Soldaten, die sie und ihre Mutter abgeführt haben. ----- Was nach einer wirklich spannenden Dystopie mit vielen neuen Facetten einer desolaten Welt klingen mag, ist es leider in großen Zügen überhaupt nicht. Denn Artikel 5 wirkt eher wie eine Liebesgeschichte, die einfach mal (scheinbar der Popularität halber) vor einen dystopischen Hintergrund gestellt wurde. Die Dystopie kommt eindeutig zu kurz, obwohl weder Klappentext noch die Kurzzusammenfassung im Buch wirklich darauf hindeuten würden. Doch nur der Anfang beschäftigt sich ganz präkär mit der Welt und ihren Problemen. Gerade soviel, dass man erfährt, dass ein Krieg stattgefunden hat. Viel mehr scheint hinter dieser Dystopie nicht mehr zu stecken.  Scheinbar wurde das Setting der Dystopie hier gewählt, um auf diese Welle der Dystopien aufzusteigen und diese auszunutzen. Doch das geht irgendwie daneben. Stattdessen wird man von einer ultra kitschigen und nervigen Liebesgeschichte beinahe erschlagen. Das wäre ja grundsätzlich gar nicht so das Problem, wenn diese Liebe nicht so vorhersehbar, so übertrieben und vorallem so nervtötend aufbereitet wäre. Denn ewig muss man sich ein Hin und Her zwischen Ember und Chase ansehen - ob sich die beiden jetzt doch wieder näher kommen können um sich danach (zumeist wegen eines einzelnen falschen Wortes) wieder voneinander zu entfernen. Natürich um sich etwas später doch wieder anzunähern und wieder zu entfernen,... Eine Phrase ist mir Buch aufgefallen (wahrscheinlich nur zufällig) und hat dieses Buch eigentlich sehr gut zusammengefasst: "Wieder einmal". Denn wiedereinmal träumt Ember von ihrem Chase und wieder einmal zerstört ein falscher Handgriff und wieder einmal widersetzt sich Ember ihren Aufgaben und wieder einmal muss Chase sie retten und wieder einmal... Sämtliche Phasetten wiederholen sich einfach viel zu sehr, man hofft irgendwann gar nicht mehr auf Änderung. "Artikel 5" kann leider nicht das halten, was es verspricht sondern lenkt den Leser auf ganz falsche Fährten. Keine Dystopie sondern mehr eine Liebesgeschichte die auf die Nerven geht. Der Nachfolger zieht mit ziemlicher Sicherheit bei mir nicht ein.

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  • Naiv aber gut!

    Artikel 5

    Need_books_like_air

    31. January 2015 um 21:30

    Klappentext:

     

  • Vielvresprechender Auftakt

    Artikel 5

    Nanasha

    31. January 2015 um 17:06

    An das Buch von Kristen Simmons bin ich mit keiner Erwartung herangegangen. Ich fand das Cover ansprechend und der Klappentext klang vielversprechend. Doch relativ früh hatte ich ein paar negative Rezensionen gelesen und so ist das Buch immer weiter nach hinten gewandert. Aus einer Laune heraus habe ich das eBook nun doch zur Hand genommen und bin positiv überrascht :) Wir finden uns in einem unterjochten Amerika, zerrüttet vom Krieg. Die Bevölkerung ist gebeutelt, sehnt sich nach Frieden und traf eine falsche Entscheidung. Der neue Präsident führt eine Schreckensherrschaft und regiert mit eiserner Faust. Die Moralstatuten werden eingeführt und dienen nur einem Ziel: religiöser Fanatismus. Die Moralmiliz patrouilliert durch die Straßen, nimmt wahllos Leute fest und verbreitet Schrecken wo es nur geht. Ember, die 17 jährige Protagonistin, hat sich damit bisher abgefunden, bis eines Tages ihre Mutter verhaftet wird und sie in eine Resozialisierungs- und Besserungsanstalt eingewiesen wird. Sie ist nicht länger ein freier Bürger, sondern Staatseigentum. Und in Gewahrsam genommen wurde sie von keinem geringeren als Chase, ihrer Jugendliebe, schlimmer kann es kaum werden, oder? Doch das Schicksal verknüpft die Zukunft der beiden fest miteinander. Zu Beginn habe ich mich sehr an das dritte Reich erinnert gefühlt. Die HJ und den BDM. Zum Glück ging die Geschichte in eine ganz andere Richtung, entwickelte sich zu einer vollkommen eigenen Geschichte. Die Geschichte an sich fand ich abwechslungsreich, schön ausgeschmückt und gut erzählt. Im Mittelteil kamen mir aber eindeutig zu viele Action Szenen vor. Zeitweise ist die Handlung nur: vertrackte Situation, Mist, entkommen und wieder in eine verzwickte Lage kommen. Zum Glück war das letzte Drittel wieder ausgewogener und es blieb bei rund 150 Seiten im Mittelteil. Mit Ember und Chase hatte ich anfangs auch so meine Probleme. Ember ist 17 Jahre alt, verhält sich aber, als wäre sie ungefähr vierzehn. Ihre Gefühle - allem außer ihrer Mutter gegenüber - schwanken von der einen zur nächsten Sekunde. Mal will sie sich Chase in die Arme werfen, ihm das Herz ausschütten und sieht ihre vergessen geglaubten Gefühlen wiederbelebt, doch im nächsten Moment verachtet sie ihn, flüchtet und verflucht Chase. Sie scheint mit nichts zufrieden, weder mit der Welt, noch mit sich selbst. Chase ist auch kaum besser, sein Handeln ist vorhersehbar und er durchschaubar. Dennoch reden die beiden stets aneinander vorbei. Er möchte nichts von sich preisgeben und Ember scheint zu ehoistisch um hinter die Fassade zu blicken. Nicht nur einmal wollte ich sie am liebsten schütteln, ihr ins Gesicht schreien, was eigentlich offensichtlich ist. Gegen Ende hat es sich aber gebessert und ich erwarte viel vom Folgeband :) Artikel 5 - eine Dystopie, die auch ohne viele Fantasy oder Sci-Fi Elemente funktioniert. Im Gegensatz zu vielen anderen Dystopien habe ich bei diesem Buch das Gefühl gehabt, dass es eines Tages tatsächlich so kommen könnte. Ich war gebannt, konnte kaum aufhören zu lesen, aber dennoch hatte das Buch ein paar Schwachstellen. Von mir gibt es dafür gerade noch vier von fünf Klecksen.

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  • Artikel 5

    Artikel 5

    dadacute

    23. December 2014 um 23:31

                  Artikel 5 - Kristen Simmons                                         Klappentext:                                                         von Amazon  Wer nach Einbruch der Dämmerung sein Haus verlässt, Bücher liest oder uneheliche Kinder zeugt, wird im Amerika der Zukunft hart bestraft. Denn die sog. Moralmiliz entmündigt mit ihren totalitären Artikeln die Bürger der Vereinigten Staaten. Ember ist eines der unzähligen Opfer jener neuen Gesetze und muss für ihre Freiheit kämpfen ... Religiöser Fanatismus hält Einzug in die Vereinigten Staaten: Wer gegen die strengen Statuten der Moralmiliz verstößt, dem stehen öffentliche Demütigung, Haft und sogar der Tod bevor. Die 17-jährige Ember lebt mit ihrer Mutter allein und versteckt. Doch trotz aller Schutzmaßnahmen wird ihre Mutter verhaftet. Sie hat gegen Artikel 5 der Moralstatuten verstoßen, weil sie nicht mit Embers Vater verheiratet war. Ember wird in einer Besserungsanstalt für Mädchen gebracht und lernt dort Hass, Gewalt und fanatische Moralisten kennen. Sie weiß, sie muss ihre Mutter retten, koste es was es wolle ... und dazu braucht sie Hilfe des Mannes, der ihre Mutter verhaftet hat: Embers große Liebe, Chase.  Empfehlungs alter aus meiner sicht ab 14                                          Meine Meinung  Diese Buch hat einfach mehre Aufmerksamkeit  verdient  meiner Meinung nach , ich würd dem Buch 5* geben wenn  ich es bewerten müsste . Es hat mir super gefallen und hole mir bald den zweiten Band  soll möglicher sogar eine Trilogie werden ?    Zu dem Buch:  Es ist eine Dystopie. Es hat mir super gut gefallen , Ember ist eine starke Hauptfigur und geht den weg denn sie gehen möchte ,Chase der Mann an ihrer Seite den sie schon von der Kindheit kannte  über stehen eine Menge von Abendteuer , spannung hat nie gefehlt man bangte mit den Hauptfiguren .Man muss dazu sagen das man sich schon Zeit nehmen sollte für das Buch da man sich ein paar Sachen merken und nicht einfach drauf los lesen kann , ist kein Buch für zwischen.kann dazu jetzt nicht viel schreiben außer das es mir super gefallen hat und es mehr Leute lesen sollen . 

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