Rezension zu "Where We Begin: Eine New Adult Romance, die unter die Haut geht" von Kristen Zimmer
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Anfang
Es ist alles etwas unscharf, aber daran erinnere ich mich: Wir waren beide angetrunken - sie mehr als ich, glaube ich, aber das spielt eigentlich keine Rolle. Von den Straßenlaternen schien Licht durch die Jalousien, sonst war es dunkel im Zimmer. Ich konnte sie kaum erkennen, aber ich konnte sie spüren - sie schob mich gegen die Wand, drückte sich an mich und wir küssten uns heftiger als sonst.
Charaktere
Es geht um Britton, die nie ein richtiges zu Hause gehabt hat und im letzten Schuljahr in die nächste Pflegefamilie kommt. Sie ist lesbisch und versteckt dies auch nicht.
Die Tochter der neuen Pflegefamilie, Avery, ist das genaue Gegenteil von Britton - hübsch, gestylt und beliebt. Doch anders als in den typischen Highschool-Serien ist sie ziemlich nett zu Britton.
Positiv
Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut voran. Die Beschreibungen sind nicht zu hochtrabend, was es, auch für jüngere Lesende, leicht macht, das Buch zu lesen.
Mir hat die Geschichte um Britton und Avery gut gefallen. Auch wie sie miteiander agieren war nett und liebevoll. Ich mochte auch ihre Freunde und die Eltern gerne. Bei meinen Kritikpunkten kannst du dann nachlesen, was mir nicht gefallen hat.
Die Auflösung um Averys Geheimnis hat mir wirklich gut gefallen. Damit hätte ich nicht gerechnet.
Negativ
Insgesamt waren mir manche Stellen und Situationen zu harmonisch. Da fehlten nach hinten raus einfach Ecken und Kanten und vielleicht der ein oder andere Stein, der noch in den Weg gelegt wurde.
Auch die Eltern sind mir einfach viel zu verständnisvoll und cool. Sicher gibt es solche Eltern, das will ich gar nicht in Abrede stellen, aber mir war es einfach zu viel und dadurch auch eher unrealistisch.






