Kristi Cook

 3.9 Sterne bei 59 Bewertungen
Autor von Du und ich? Ohne mich!, Magnolia und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Kristi Cook

Du und ich? Ohne mich!

Du und ich? Ohne mich!

 (50)
Erschienen am 08.02.2016
Magnolia

Magnolia

 (5)
Erschienen am 05.08.2014
Haven

Haven

 (4)
Erschienen am 22.02.2011
Mirage

Mirage

 (0)
Erschienen am 05.06.2012

Neue Rezensionen zu Kristi Cook

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Nike-Rozas avatar

Rezension zu "Du und ich? Ohne mich!" von Kristi Cook

Gibt sowohl besseres als auch schlechteres
Nike-Rozavor einem Jahr

Die Idee hinter diesem Buch ist toll. Zwei Mütter, die ihre Kinder unbedingt zusammenbringen wollen. Aus Trotz und einigen Zwischenfällen hassen die beiden sich aber bis aufs Blut. Bis sie zusammen einige Tage auf engstem Raum verbringen müssen.

 

Jemma ist eine Person, in der sich viele Mädchen identifizieren können. Zwischendurch mal mutig, hätte gerne einen Freund, aber will irgendwie ihre Eltern auch nicht enttäuschen. Sie besitzt viele Talente, weiss noch nicht so recht, was aus ihr werden will.

Ryder scheint sehr selbstsicher, ist ein liebevoller Mensch und würde vieles für Jemma tun. Er ist der Star der Schule und ist doch weitaus widerspenstiger seiner Mutter gegenüber als es am Anfang der Anschein hat.

___

Schön finde ich von der Autorin, dass sie zeigt, woher sie kommt. Als Leser spürt man, dass sie Mississippi kennt und liebt. Sie macht aus Jemma ein Mississippi-Girl mit genug Courage für das Hobby Schiessen. In anderen Büchern trennen sich die Hauptfiguren mindestens einmal, aber hier ist das nicht der Fall, was ebenfalls ein positiver Aspekt ist.

Als ich den Klapptext gelesen habe, freute ich mich unglaublich darauf, dieses Buch endlich zu lesen. Aber irgendwie wurde ich enttäuscht. Bis Jemma und Ryder richtig etwas miteinander zu tun haben, ohne einander anzuschreien oder sich anfangen zu mögen, dauert es ewig. Es gibt durchaus niedliche Szenen, die dann alles wieder ein wenig verbessern. Dennoch enttäuscht mich das Ende unglaublich. Ohne hier zu spoilern, will ich sagen, dass es in meinen Augen keineswegs romantisch ist. Es ist eine Bauchentscheidung von Jemma, einen Schritt zu wagen - und dieser Schritt ist kitschig.

Auch, dass sie es ihren Eltern verschweigen und alles mit Schulprojekten decken, finde ich total kindisch. Obwohl die beiden nächstes Jahr aufs College gehen.

Ausserdem ist es unrealistisch, wenn Jemmas Eltern ihr das Traumcollege am Anfang verbieten und am Schluss dann doch dafür sind.

 

Ich kann das Buch empfehlen, wenn man eine Sommerlektüre für zwischendurch braucht.

 

 

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carrie-s avatar

Rezension zu "Du und ich? Ohne mich!" von Kristi Cook

Die Geschichte hätte sooo gut sein können :(
carrie-vor 2 Jahren

Erster Satz:
Ich schaue aus meinem Fenster und sehe unten auf dem Rasen Ryder Marsden stehen.
__________

Ich hatte mich echt wahnsinnig auf das Buch gefreut. Es klang vom Klappentext her absolut genial. Eine verdrehte Romeo und Julia Geschichte die eigentlich genau mein Geschmack sein hätte sollen.

Die Idee mit dem Hurrikan klang wirklich mega toll, eine Geschichte mit sehr viel Potential, das leider meiner Meinung nach absolut nicht ausgeschöpft wurde.
Die ganze Story ist extrem schnelllebig. Man hat nicht mal Zeit das eine zu verarbeiten als Leser weil dann schon das nächste folgt. Die Autorin schien einfach so viele Ideen zu haben und hat versucht die alle in die 285 Seiten reinzuquetschen, was meiner Meinung nach überladen gewirkt hat.
In kürzester Zeit passiert einfach so viel und ich hatte das Gefühl, die Autorin versuchte mit klassischen Dramen wie einer schweren Krankheit und einem Tod die Geschichte anzuheizen. Das wäre gar nicht notwendig gewesen wenn sie sich einfach auf das Grundthema, den Hurrikan, konzentriert hätte.
Pluspunkte gibt's für das einmalige Südstaatensetting, in dem man sich wirklich wohlgefühlt hat.
Der Klappentext versprich Spannungen und Reibereien zwischen Ryder und Jemma, die aber aus total kindischen und dämlichen Gründen zustande kamen. Abgesehen davon hat man von diesem angeblichen "Hass" aufeinander nicht wirklich viel gemerkt und es war in den ersten Seiten klar, dass diese Reibereien und dieser Hass nur oberflächlich waren. Das war echt schade weil ich mich auf heftige, für den Leser lustige, Wortgefechte gefreut hatte.
Der Teil mit dem Hurrikan war hingegen wirklich cool - perfektes Tempo, nicht zu langatmig, nicht zu schnelllebig - da hat sich die Autorin wirklich Zeit gelassen sodass der Leser wirklich das Gefühl hatte, draußen wäre ein Hurrikan.
Und am Ende des Hurrikans war dann plötzlich ein Sprung von 2 Wochen - Jemma war wieder ganz normal in der Schule als wäre nichts gewesen - das war zu schnell, zu krass. Man hätte den Übergang fließender machen sollen, das war für mich als Leser extrem unangenehm.

Mit der Protagonistin Jemma wurde ich die ganze Zeit über nicht wirklich warm. Ich konnte mich nicht wirklich in sie hineinversetzen und ihre Handlungen waren meiner Meinung nach teilweise überhaupt nicht nachvollziehbar.
Ryder war ganz in Ordnung, ich konnte ihn gut leiden aber eben nicht verstehen wieso er sich überhaupt mit der Protagonistin abgab.
Die Freundinnen von Jemma waren für mich der absolute Albtraum. Oberflächlich, arrogant, unsympatisch - ich bin der Meinung, auch Nebencharaktere müssen gut ausgearbeitet sein damit man sich in der Geschichte wohlfühlt.Ich konnte in keinster Weise nachvollziehen warum Jemma mit diesen Mädchen befreundet war, auch wenn sie hin und wieder ganz annehmbar waren, hat für mich das Negative bei den Freundinnen deutlich überwogen.

Alles in allem war das Buch ganz "nett" für Zwischendurch, ich würde es aber nicht aktiv jemandem empfehlen weil ich mich größtenteils echt unwohl gefühlt habe in der Geschichte. Schade dass hier so viel Potential verschenkt würde. Mit etwas mehr Geduld und besser ausgearbeiteten sympatischen Charakteren hätte das echt ein Hammer Buch werden können.

Kommentare: 6
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Littlemiss_lissies avatar

Rezension zu "Magnolia" von Kristi Cook

Magnolia
Littlemiss_lissievor 2 Jahren

Magnolia erzählt die Geschichte von Jemma Cafferty und Ryder Marsden, die quasi für einander bestimmt sind – zumindest wenn man ihren Eltern Glauben schenkt. Denn seit ein Mitglied der Cafferty Familie einem Angehörigen der Marsden Familie im Bürgerkrieg vor 150 Jahren das Leben gerettet hat, pflegen die beiden Familien eine so tiefe Freundschaft, dass sie Urlaube, Barbecues und das wöchentliche Sonntags-Dinner zusammen verbringen. Und nicht nur das: Seit 150 Jahren warten beide Seiten sehnlichst darauf durch eine Hochzeit beide Familien zusammen zu führen. Und mit der Geburt von Jemma und Ryder, die exakt 6 Wochen auseinander liegen, scheint dieses Vorhaben allem Anschein nach zu gelingen.

„You can imagine what it’s been like since our mothers first plopped us into a crib together, rubbing their hands in conspiratorial glee as they planned our wedding. Playdates followed where the adults smiled and cooed as they watched us dig in the sandbox, where Ryder tugging on my pigtails was a sure sign of his adoration, where me throwing sand in his face only proved my devotion.“

Doch hier kommt auch schon die Problematik ins Spiel – Jemma und Ryder können sich nämlich absolut nicht ausstehen. Die ständigen Kuppelversuche und Sticheleien ihrer Eltern gehen den beiden ziemlich auf die Nerven und tragen nur dazu bei, dass sie sich noch weniger leiden können. Doch als sich zu allem Übel ein gewaltiger Hurrikan anbahnt und die hübsche Südstaaten-Idylle zu bedrohen scheint, entdecken Jemma und Ryder, dass Liebe und Hass manchmal gar nicht so weit voneinander entfernt sind.

Die Charaktere:

Jemma, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist, war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist keine bloße Southern Belle, sondern weiß sich durch ihre kühne und beherzte Art von anderen Südstaatenschönheiten abzugrenzen. Sie ist eine starke, selbstbewusste Protagonistin, die weiß, was sie will und was nicht, die gute Noten schreibt und in ihrer Freizeit gerne mit ihrer Waffe „Delilah“ am Schießstand ihres Vaters übt.

Ryder hingegen ist der Star-Quarterback der Schule und der Vorzeige-Schwiegersohn in Person, gerade das geht Jemma zu Beginn des Buches besonders auf den Keks. Doch im Laufe der Geschichte lernt man ihn besser kennen, auch wenn keine Kapitel in seiner POV geschrieben sind, was ich sehr schade finde, merkt man schnell, dass sich Jemma und Ryder gar nicht so unähnlich sind und sich mit den selben Problemen auseinander setzen müssen.

Meine Meinung:

Ich lese wirklich gerne englische Bücher und lasse mich deshalb auch nicht davon abschrecken, wenn ein Buch, das mir vom Klappentext her gut gefällt, bisher noch nicht auf Deutsch erschienen ist. Zudem sind englische Bücher meist wesentlich günstiger als die deutsche Variante, vor allem was eBooks betrifft. So auch im Falle von Kristi Cooks „Magnolia“ (auf Deutsch: Du und ich? Ohne mich!). Der englische Schreibstil ist schön flüssig und ich hatte keinerlei Probleme der Geschichte zu folgen und diese zu verstehen. Da ich in meiner Freizeit aber generell sehr viele englische Filme und Serien anschaue und auch viel Englisch lese, kann ich hier nur für mich selbst sprechen.

Kristi Cook hat eine schöne Liebesgeschichte geschrieben, die mich sehr gut unterhalten und meine Erwartungen erfüllen konnte. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen und auch die Szenen des Hurrikans waren spannend und mit ernsteren Momenten durchzogen, wodurch das Buch mehr Tiefe bekommt. Die Autorin unterteilt das Buch in drei Akte (vor dem Sturm, während dem Sturm, nach dem Sturm), die an ein Theaterstück erinnern und mit ihren Zitaten als Anlehnung an William Shakespeares „Romeo & Julia“ dienen. Im Gegensatz zur tragischen Liebesgeschichte von Shakespeare bekriegen sich in Magnolia nicht die Eltern, sondern die Kinder. Und genau diese Hate/Love-Beziehung hat mich dazu ermuntert das Buch zu lesen, da ich solche Konstellationen immer sehr interessant finde.

In Jemma konnte ich mich eigentlich sehr gut hinein versetzen und ihr Verhalten daher auch weitgehend nachvollziehen. Ryder hingegen tat mir manchmal schon ein wenig Leid, da ich ihn schon recht früh durchschaut hatte, ganz im Gegenteil zu Jemma. Sie tut sich sehr schwer im Umgang mit Ryder und weiß nie so wirklich, was sich eigentlich hinter seiner Fassade verbirgt.

Die Dialoge der beiden Streithälse sind erfrischend und typisch für Teenager, die sich eigentlich so viel zu sagen haben, es aber aus Stolz und Angst nicht fertig bringen und sich daher gegenseitig verwirren, bis am Ende niemand mehr richtig weiß, wer hier jetzt eigentlich wen nicht mag oder eben doch mag.

Die Annäherung von Jemma und Ryder mithilfe einer Naturkatastrophe hat mir sehr gut gefallen, da beide erst in dieser Extremsituation ihre Mauern fallen lassen und ihre wahren Gefühle zum Vorschein kommen lassen.

Das Buch geht aber natürlich nicht nur um Jemma und Ryders Liebesgeschichte, sondern befasst sich auch mit dem Thema der Selbstfindung und Selbstentfaltung. So leidet Jemma zunehmend unter den hohen Erwartungen ihrer Eltern, die sie fast zu erdrücken scheinen. Jemma muss sich entscheiden, ob sie die Wünsche und Träume ihrer Eltern erfüllen will, was natürlich bedeutet, dass kein Raum für ihre eigenen Wünsche übrig bleibt oder ob sie ihren eigenen Weg gehen will.

Diesen Aspekt mochte ich sehr, da der große Druck, der auf Jemma lastet, nicht zu weit hergeholt ist. Auch in der Realität findet man sich oft in solchen Situationen wieder, die einem alles abverlangen, was man zu geben hat und man selbst dabei auf der Strecke bleibt. Auf Dauer kann der Versuch es jedem Recht zu machen nämlich nur scheitern. Das müssen auch Ryder und Jemma lernen.

Die Geschichte und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, allerdings war ich regelrecht enttäuscht, als die Szenen des Sturms ein Ende fanden. Denn waren Akt I und Akt II wahrliche Page-Turner für mich, so wies Akt III doch einige Schwächen auf. Eine spezielle Problematik löst die Autorin zum Beispiel mithilfe eines unnötigen Ereignisses im letzten Drittel des Buches, was mir allerdings als zu „gezwungen“ und zu emotionslos erschien und hätte durchaus auch anders gelöst werden können. Zudem erschien mir der Sturm nach Akt II zu schnell vergessen zu sein und auch die Konsequenzen des Hurrikan wurden innerhalb weniger Sätze abgefertigt, wodurch das eigentliche Ausmaß und das Chaos doch etwas abgemildert wurden.

Natürlich weist „Magnolia“ auch eine Reihe von Südstaaten-Klischees auf, was ich persönlich aber überhaupt nicht als schlimm empfand. Als großer „Sweet Home Alabama“ und „Hart of Dixie“- Fan fand ich diese regelrecht amüsant und konnte mich vom Setting und des Südstaatenflairs – ob Klischee oder nicht – gänzlich einnehmen lassen und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Im Großen und Ganzen hat Kristi Cook ein wirklich schönes Jugendbuch geschaffen, dass mich von der ersten Seite an verzaubert hat. Leider schwächelte das Buch zum Ende hin aus den genannten Gründen. Trotzdem habe ich die Geschichte rund um Jemma und Ryder sehr genossen und empfehle sie jedem, der gerne zarte Liebesgeschichten mit einem gewissen Flair liest.  Magnolia zählt auf jeden Fall zu meinen August-Highlights.

Natürlich ist die Geschichte nicht für jeden geeignet, aber mich konnte das Buch überzeugen und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen!

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