Kristian Dimitrijeski Der Tanzbär

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Inhaltsangabe zu „Der Tanzbär“ von Kristian Dimitrijeski

Der Autor ist 30 Jahre und lebt in Berlin. Er entschuldigt sich bei der Bundesagentur für Arbeit. Dieser Teil der Geschichte ist fiktiv und Ähnlichkeiten von Sachbearbeitern mit Figuren im Buch sind reinzufällig. Eine Entschuldigung an die Deutsche Post AG erfolgt an dieser Stelle jedoch nicht. Zwar ist dieser Teil auch fiktiv, kann aber jedem so oder so ähnlich widerfahren. Der Autor bittet um Mithilfe bei der Umstrukturierung des Osterfestes und warnt davor, Rezepte aus diesem Buch nachzukochen (Achtung Lebensgefahr!). Weiterhin wird darauf hingewiesen, nicht in jedes Flugzeug einzusteigen und keine Heidelbeeren aus Frankreich zu kaufen. Und nun bittet der Verfasser, endlich das Buch umzudrehen und mit dem Lesen zu beginnen.

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  • Rezension zu "Der Tanzbär" von Kristian Dimitrijeski

    Der Tanzbär

    Hasewue

    23. March 2010 um 18:43

    In seinem Buch „Der Tanzbär“ erzählt Kristian Dimitrijeski auf humorvolle Art Geschichten aus dem Leben eines 30 – jährigen Single Mannes. Die Geschichten sind in der Ich – Perspektive erzählt. Das Buch besteht aus zwei Teilen à 12 Erzählungen. Jede Erzählung steht für einen Tag aus dem Leben des Ich – Erzählers. Die Titel der Geschichten sind oft Filmtitel. In seinen sehr kurzen Geschichten erzählt Dimitrijeski über teilweise sehr banale Ereignisse, wie eine Paketabholung bei der Post und dessen Öffnen, oder wie der Hauptprotagonist zuerst in einem Aufzug fährt und später im Kino landet um sich den neuesten Film mit Penelopé Cruz anzusehen. Der Ich – Erzähler beginnt zuerst damit, dass er mit seiner verstorbenen Katze Elvis spricht und dann beim Zahnarzt sich Kuchenrezepte durchliest. Im weiteren Verlauf der Handlung erfährt man, dass er doch eher ein Pechvogel ist, da er zum Beispiel seine Tasche im Zug verliert, als er einsteigen will, oder auch, dass er, als er im späteren Verlauf in den Urlaub nach Italien fliegt, gleich wegen Beamtenbeleidigung festgenommen wird – alles natürlich nur ein großes Missverständnis! Man erfährt auch schon sehr früh in der Geschichte, dass der gute Mann arbeitslos ist. So erzählt er dann im weiteren Verlauf immer wieder von gescheiterten Vorstellungsgesprächen oder von entmutigenden Absagen auf seine zahlreichen Bewerbungen. Zu seinem Unglück kommt dann noch hinzu, dass er auch keine Frau hat. Der Leser bekommt also immer wieder Einblicke in die Gefühlswelt des Erzählers und in seine Erinnerungen an seine Kindheit, als er unglücklich verliebt war. Wichtige Themen in seinem Leben sind die Literatur und – besonders wichtig – Schach. Er selbst liebt Schach über alles und spielt mit einem Fernschachpartner Schach, oder gegen sich selbst in seinem Kopf. Dem Leser schildert er dabei wichtige Regeln und Züge beim Schach. So erhält man einen kleinen Eindruck in die Welt des Schaches. Am Schluss des Buches wird er von seinem Schachpartner Schachmatt gesetzt und geht daraufhin in den Zoo. Danach spürt er wieder seine Schmerzen in der Brust, wegen denen er einen Kardiologen aufsuchte. Dieser meinte nur, dass es harmlos sei und dass vermutlich Stress die Ursache sei. Die Geschichte endet damit, dass ihm schwarz vor Augen wird und er zusammenbricht mit den Gedanken „Mein Kardiologe hatte Unrecht“. Sein weiteres Schicksal bleibt im Unklaren. Ich fand das Buch „Der Tanzbär“ von Kristian Dimitrijeski sehr gut und vor allem sehr toll zu lesen, da es auf humorvolle und witzige Weise charmant erzählt wurde. Dass das Ende so abrupt war und das Schicksal des Erzählers im Unklaren bleibt finde ich sehr schade. Dennoch ist es ein lesenswertes Büchlein und mit seinen 83 Seiten auch schnell zu lesen. 4 von 5 Sternen

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