Kristian Schlüter Die Prüfung

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Inhaltsangabe zu „Die Prüfung“ von Kristian Schlüter

Der erst 26-jährige Hamburger Kriminalkommissar Christoph Schönlieb wird an einem eisigen Winterabend zu einem Tatort gerufen: Ein Jurastudent liegt tot vor dem Audimax der Universität Hamburg. Zunächst scheint es, als sei dem Toten das Dealen mit leistungssteigernden 'Neuro-Enhancern' zum Verhängnis geworden. Als kurz darauf aber ein zweiter Mord verübt wird, erkennt Schönlieb, dass die Verstrickungen, in die beide Tote geraten waren, viel tiefer reichen.

„Die Prüfung“ ist ein spannender Roman, der sich mit aktuellen Themen beschäftigt und die Neugier der Leserschaft zu wecken versteht.

— schlumeline
schlumeline

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  • Ein Debüt zwischen Studenten und Aufputschmitteln

    Die Prüfung
    Lesemaus_im_Schafspelz

    Lesemaus_im_Schafspelz

    Der erst 26jährige Christoph Schönlieb wird ausgerechnet zum Schauplatz Audimax gerufen, um zu ermitteln. Schnell wird klar, dass sich mit jedem vermeintlichen Ermittlungsfortschritt, den der Jungkommissar mit seinem betagteren Partner vorweisen kann, weitere Fragen aufwirft und die beiden den Fall nicht so nebenbei lösen können. Wer steckt wirklich hinter dem Studentenmord?... Kristian Schlüter zieht den Leser gleich zu Beginn in den Bann. Da beschreibt er den etwas schrulligen Frischling Christoph Schönlieb so charmant speziell, dass sich der Leser fragen muss, wie er es schaffen möchte, sich gegen seinen älteren Partner zu behaupten… Der Protagonist ist dermaßen gelungen, dass es richtig Spaß macht, ihn durch den Fall zu begleiten. Auch die anderen Charaktere vermag Schlüter zum Leben zu erwecken, womit man „Mittendrin statt nur dabei“ ist. Der Plot ist absolut gelungen und wirft hier und da durchaus unerwartete Wendungen in den Raum, die das Maß an Spannung aufrecht erhalten, ohne gekünstelt aufgebauscht zu werden. Rundum durchdacht macht das Lesen einfach nur Freude! Ein Debüt, das hoffentlich den Auftakt einer neuen, tollen Reihe bietet – ich freue mich auf mehr davon und vergebe 4,5 von 5 Sternen!

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    • 2
    Arun

    Arun

    11. May 2014 um 22:58
  • jugendlicher Charme

    Die Prüfung
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    18. February 2014 um 19:49

    Kriminalkommissar Christoph Schönlieb, frisch von der Akademie im aktiven Dienst in Hamburg muss sich mit dem älteren Kollegen Wallner herumplagen, der ein Drückeberger ist. Nun wird der vietnamesischstämmige Jurastudent Huynh Nguyen tot auf dem Campus aufgefunden. Der junge Schönlieb ermittelt und findet heraus, dass Nguyen mit Neuro-Enhancern, Ritalin-Tabletten, dealte. Um an Informationen heranzukommen, schleicht sich Schönlieb in die Clique von Nguyen ein, gibt sich als Student ein. Die Polizeiarbeit die hier geschildert wird, liegt absolut jenseits der Realität, dafür gibt es einen Stern Abzug. Insgesamt ist der Krimi locker und humorvoll geschrieben. Ich gehe davon aus, die Vorurteile sind gewollt gewählt: Der manchmal hilflos wirkende Schönlieb, der gern in Fettnäpfchen tritt, der schwer nein sagen kann und schnöselig jugendlich daherkommt. Auf der anderen Seite der älterer Kollege Wallner, ein verbitterter Zyniker mit Alkoholproblem, ein Verpisser, also ein Kotzbrocken, wie man ihn nur erfinden kann. Dazu kommt Nachbar Mitch, der den braven Schönlieb versucht das „wahre“ Leben zu erklären, Neben einer spannenden Handlung und einem Schuss Humor befasst sich der Roman mit dem Thema Prüfungsstress, überladendem Studium und Auswirkungen von Leistungsdruck. Auch wird die Problematik angesprochen, wie sich unter Studenten Gruppen bilden, abhängig von Statussymbolen, ein weiterer Druck, um dazugehören zu dürfen. Zu beiden Themen hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Insgesamt kann ich dies Buch empfehlen. Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen und war nicht eine Minute gelangweilt. Jugendlich locker mit viel Charme, wir werden noch mehr von Kristian Schlüter hören.

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  • Kristian Schlüter - Die Prüfung

    Die Prüfung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. February 2014 um 17:09

    Kurzbeschreibung:  Ein eiskalter Fall zwischen hehrer Wissenschaft und menschlicher Niedertracht... Der erst 26-jährige Hamburger Kriminalkommissar Christoph Schönlieb wird an einem eisigen Winterabend zu einem Tatort gerufen: Ein Jurastudent liegt tot vor dem Audimax der Universität Hamburg. Zunächst scheint es, als sei dem Toten das Dealen mit leistungssteigernden »Neuro-Enhancern« zum Verhängnis geworden. Als kurz darauf aber ein zweiter Mord verübt wird, erkennt Schönlieb, dass die Verstrickungen, in die beide Tote geraten waren, viel tiefer reichen... *Quelle* Zum Autor:  Kristian Schlüter (geb. 1983) arbeitet als Grafiker und hat mehrere Jahre lang Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg studiert. Er ist Preisträger des Literaturpreises Hamburg / Literatur (2010). Kristian Schlüter lebt in Hamburg. Meinung:  Der junge Kriminalkommissar Christoph Schönlieb arbeitet bei der Kripo Hamburg. Dort bekommen er und sein Kollege Wallner, mit dem ihn ein angespanntes Arbeitsverhältnis aufgrund seiner Jugend und vermeintlichen Unerfahrenheit verbindet, es mit einem Mord zu tun: Der vietnamesischstämmige Jurastudent Huynh Nguyen wird tot auf dem Universitätsgelände aufgefunden. Wie sich herausstellt, hatte er mit sogenannten Neuro-Enhancern, Ritalin-Tabletten, die die Leistungsfähigkeit erhöhen sollen, gedealt. Auf der Suche nach Nguyens Mörder schleust sich Schönlieb als vermeintlicher Student in die Vorlesungen ein und macht dort die Bekanntschaft von Huynhs Clique, die allesamt verdächtig erscheinen. Als dann noch ein Dozent zu Tode kommt, setzt Schönlieb alles daran, die Verbindung zwischen den beiden Toten herauszufinden und findet sich in einem Strudel von Erpressung wieder... Die Prüfung ist der Debüt-Krimi des jungen Autors Kristian Schlüter. Mit Christoph Schönlieb hat er einen sehr jungen Kommissar erdacht, der mir leider nicht richtig sympathisch wurde. Er hat manchmal recht merkwürdige Ansichten für sein Alter, agiert manches Mal naiv, andererseits wieder sehr eigenbrötlerisch und altmodisch. Gerade was den Umgang und seine Gedankengänge mit und über die Ritalin-Tabletten betrifft, konnte ich sein Tun überhaupt nicht nachvollziehen. Der junge Mann hat meiner Meinung nach noch einiges zu lernen, was seinen Beruf angeht. Auch sein Privatleben ist eher chaotisch, vor allem was seine Frauenbekanntschaften angeht. Sein Kollege Wallner, mit dem er zusammen ermittelt, ist das krasse Gegenteil. Ein schon älterer, erfahrener Kollege, der allerdings ein Alkoholproblem zu haben scheint und verbiestert, verbittert und nörglerisch daherkommt. Allerdings wurde er mir am Ende hin sympathischer, da er mit seinem tragischen Privatleben zu kämpfen hat, was man erst ziemlich am Schluss erfährt. Der Fall selbst war mir leider auch etwas zu unspannend. Zwar handelt es sich hierbei um einen Kriminalroman, in dem natürlich das Hauptaugenmerk auf die Ermittlungen gerichtet wird, doch ein klein wenig mehr Spannung und Action hätte ich mir dann doch gewünscht. Die Auflösung allerdings konnte mich dann doch wieder ansprechen und ich bin nicht abgeneigt, auch den nächsten Fall von Christoph Schönlieb zu lesen. Allerdings hoffe ich, dass dieser sich charakterlich noch weiterentwickelt, denn er kam mir in mancher Situation dann doch eher wie ein jugendlicher Charakter vor und nicht wie ein 26-jähriger Mann. Fazit:  Solider Krimi, wenn auch die Handlung etwas fesselnder hätte sein können und der Protagonist Christoph Schönlieb erwachsener hätte agieren können.

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  • Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter

    Die Prüfung
    Kschlueter

    Kschlueter

    Hallo liebe Lovelybooker, am 10. Dezember erscheint im Piper Verlag mein erstes Buch. Es heißt Die Prüfung und ist ein Kriminalroman. Ihr habt hier die Möglichkeit die Ersten zu sein, die das Buch lesen, noch bevor es in den Buchläden steht. Bisher haben den Krimi ausschließlich Leute gelesen, die mehr oder weniger mit der Entstehung des Buches zu tun hatten, um so mehr bin ich nun gespannt darauf, wie euch das Buch gefallen wird. Worum geht es: Der erst 26-jährige Hamburger Kriminalkommissar Christoph Schönlieb wird an einem eisigen Winterabend zu einem Tatort gerufen: Ein Jurastudent liegt tot vor dem Audimax der Universität Hamburg. Zunächst scheint es, als sei dem Opfer das Dealen mit leistungssteigernden »Neuro-Enhancern« zum Verhängnis geworden. Als bald darauf aber ein zweiter Mord verübt wird, erkennt Schönlieb, dass die Verstrickungen, in die beide Tote geraten waren, viel tiefer reichen … Eine Leseprobe der ersten beiden Kapitel könnt ihr beim Piper-Verlag lesen, einfach hier klicken. Und hier gibt es einen kurzen Trailer zu sehen: Weitere Infos zu mir findet zu mir, findet ihr auf meiner Facebookseite: www.facebook.com/schlueter.autor Und wie könnt ihr mitmachen? Bewerben könnt ihr Euch bis zum 2. Dezember, in dem ihr einfach die Frage beantwortet: Warum hast du Lust diesen Krimi zu lesen? Unter den schönsten Antworten werde ich die 15 Exemplare, die der Piper-Verlag zur Verfügung stellt, verlosen. Ich freue mich auf Eure Antworten und eine spannende Leserunde. Kristian Schlüter

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    • 399
  • Hamburg-Krimi um Studenten, Ritalin und einen jungen Kommissar

    Die Prüfung
    Thaliomee

    Thaliomee

    17. January 2014 um 10:05

    An der Uni Hamburg wird ein Student tot aufgefunden. Der junge Kommissar und St.Pauli-Fan Christoph Schönlieb ermittelt und schnell steht die Identität des Toten fest. In seinem Blut finden die Rechtsmediziner außerdem Spuren von Neuro-Enhancern, der tote Jurastudent hat also Ritalin genommen. Als das Medikament bei ihm gefunden wird, ist klar dass er auch damit gehandelt hat. Schönlieb, der wegen seines Alters problemlos als Student durchgeht, beginnt verdeckt zu ermitteln. Dabei erfährt er einiges über den Leistungsdruck, wegen dem immer mehr Studenten zu dem Medikament Ritalin greifen, den zwielichtigen Professor und natürlich die Kommilitonen des toten Studenten. An seiner Seite ermittelt sein älterer und sehr verschlossener Kollege Wallner, mit dem Schönlieb immer mal wieder aneinander gerät. Außerdem gibt es da noch Mitch, den kiffenden und ewig feiernden Nachbar von Schönlieb, der ihn so gern verkuppeln würde. Doch Christoph Schönlieb scheint zum Dauersingle verdammt zu sein – oder etwa doch nicht? Kristian Schlüter hat einen echten Hamburg-Krimi geschrieben, mal humorvoll und mal skurril mit Charakteren die durchaus Ecken und Kanten haben. Die Hauptfiguren werden gut eingeführt und die Handlung ist durchweg logisch aufgebaut, so dass dieses Buch sehr flüssig und leicht zu lesen ist. Die Hauptfigur (Kommissar Christoph Schönlieb) ist dabei nicht der typische Kriminalkommissar. Er ist sehr jung, irgendwie spießig aber auch ein eingefleischter St.-Pauli-Fan, sieht gut aus und hat doch keinen Erfolg bei Frauen. Sein Partner Wallner ist nicht – in guter alter Tatort-Manier – ein Freund und Helfer in der Not sondern eher ein grantiger Kauz, der seine eigenen Probleme nicht mit dem Kollegen teilen möchte. Zwischen den beiden herrscht keine freundschaftliche Harmonie, was die Geschichte angenehm realistisch macht. Ganz warm geworden bin ich mit Christoph Schönlieb leider nicht, aber insgesamt haben mir alle Figuren auf ihre Art gefallen. Gut gelungen ist die Beschreibung der Stadt, Hamburg wird hier nicht (nur) als Touristenattraktion dargestellt, sondern als lebendige Wohn- und Studentenstadt. Eine schöne Mischung aus Lokalkolorit und klassischem Krimi, bei dem man auch mitraten kann, wer denn nun der Mörder ist. Alles in allem ein spannender, leicht zu lesender Krimi der zwar Überraschungen bereithält aber nie übertrieben dramatisch wirkt. Dieses Buch macht Lust auf mehr und ich hoffe es wird weitere Fälle mit den beiden Kommissaren geben.

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  • Ein Debüt, das durch dezentere Töne, stimmige Charaktere und eine spannende Handlung besticht!

    Die Prüfung
    Leselady

    Leselady

    15. January 2014 um 23:18

    AUSGERECHNET... beim Heimspiel seines Lieblingsvereins, wird der St. Pauli-Fan Christoph Schönlieb an einen ungewöhnlichen Tatort gerufen. Der allseits beliebte vietnamesische Jurastudent Huynh Nguyen liegt tot vor dem Audimax der Uni Hamburg. Seine Freunde sind fassungslos, doch sind sie in ihren jeweiligen Aussagen auch ehrlich? Und..kann es wirklich wahr sein, dass der angenehm auftretende Jurastudent mit leistungssteigernden Neuro-Enhancern gedealt hat und wenn ja, warum? Während sich die Ermittlungen um einen Täter und sein augenscheinliches Mordmotiv verdichten, hat Schönlieb so seine Zweifel... und der Sumpf an Enthüllungen wird nach und nach tiefer, schlammiger und vor allem pikanter... Informationen zu Buch und Verlag: • Taschenbuch: 304 Seiten • Verlag: Piper Taschenbuch (10. Dezember 2013) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3492302343 • ISBN-13: 978-3492302340 Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3492302343/lovebook-21 Über den Autor Kristian Schlüter Quelle: © vierfotografen http://www.piper.de/autoren/kristian-schlueter-3670 war zu erfahren..: Kristian Schlüter (geb. 1983) arbeitet als Grafiker und hat mehrere Jahre lang Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg studiert. Er ist Preisträger des Literaturpreises Hamburg / Literatur (2010). Kristian Schlüter lebt in Hamburg. Quelle: http://www.piper.de/autoren/kristian-schlueter-3670 Blog zum Buch: http://www.piper.de/buecher/buch-blog/die-pruefung-isbn-978-3-492-30234-0/lesen/BuchBlog Eindrücke / Eigene Meinung: Kristian Schlüter hat mit seinem Debüt etwas gewagt, das ihm wirklich angenehm gut gelungen ist! Gewagt vor allem deswegen, weil er mit seinem recht jungen Protagonisten Christoph Schönlieb, ganz bewusst NICHT in die gängige und äußerst beliebte schrullig-kantige-Ermittler-Kiste greift, sondern mit dem 26jährigen St.Pauli-Fan einen angenehm „normalen“, verhältnismäßig unscheinbaren und dennoch pragmatischen Kriminalkommissar kreierte, der in der Polizei-Hirarchie erst nach und nach Fuß fassen muss. Auch wenn diese subjektive Einschätzung zunächst unspektakulär und einfallslos klingen mag, so kann und möchte ich jedoch krimibegeisterten Lesern, diesen jungen Ermittler, mitsamt seinen erfrischend anderen Ermittlungsmethoden sehr ans Herz legen. Denn in der Tat, entpuppt sich im Laufe der Ereignisse Schlüters Debüt als spannender, gut durchdachter und sauber umgesetzter Kriminalfall. Die Protagonisten sind mit großer Sorgfalt eingeführt und agieren im Gesamtbild absolut stimmig. Schönlieb und seine Kollegen sind als Figuren so konzipiert, dass es (hoffentlich) nicht bei diesem einen Debütauftritt bleibt, sondern noch weitere Fälle folgen werden. Der Focus ist sehr stark auf den Kreis der Ermittler, allen voran Schönlieb selbst, gerichtet. So stark, dass ich zwischendurch sogar mal Sorge hatte, dass die Aufklärung des Falles womöglich darunter leiden wird und die Geschichte allzu sehr in Schönliebs innere Monologe und persönliche Empfindungen abschweifen könnte. Doch am Ende war ich froh, dass sich Herr Schlüter dazu entschlossen hat, seinen Kriminalroman genau so zu verfassen, denn genau SO mochte ich ihn! Herr Schlüter braucht keine Blutbäder, um spannend zu unterhalten, „die Prüfung“ besticht durch dezentere Töne und gut ausgeleuchtete Figuren mit Potential. Der Autor bedient sich gegensätzlicher Charaktere, die sich in weiteren Ermittlungen (und Büchern) durchaus noch entfalten können und sollen. Er greift einen heiklen, sozial-/gesellschaftskritischen Missstand auf und scheut nicht die Einbindung sozialer Netzwerke in Schönliebs Ermittlungsmethoden. Verkrustete Strukturen treffen auf die mediale Moderne des 21.Jahrhunderts. Den erschreckend hohen Leistungsdruck, dem die jungen Studenten ausgesetzt sind, spürt man ungemein deutlich. Mit welchen Mitteln einige junge Menschen dem entgegenwirken und in welchen Zwängen sie sich bewegen, wird sehr anschaulich und nachvollziehbar vermittelt! Dennoch ist es vor allem der junge Kriminalkommissar Christoph Schönlieb, über den ich gern mehr erfahren würde, denn das eine oder andere Rätsel gibt er durch sein Verhalten durchaus auf. Und so hoffe ich, ihn nicht nur zwischen „Lügen, Pillen und Studenten“ wiederzutreffen, sondern ihm auch bei weiteren ungewöhnlichen Tatorten und verzwickten Ermittlungen über die Schulter schauen zu dürfen...

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  • Zwischen Lügen, Pillen und Studenten

    Die Prüfung
    claude20

    claude20

    14. January 2014 um 21:39

    Der Hamburger Kriminalkommissar Christoph Schönlieb wird an einem eisigen Winterabend im Dezember an einen Tatort gerufen. Vor dem Audimax der Hamburger Universität ist ein Jurastudent tot aufgefunden worden. Auf den ersten Blick scheint dem Toten das Dealen mit Ritalin zum Verhängnis geworden zu sein. Christoph Schönlieb, der altersmäßig selbst noch als Student angesehen werden könnte, beginnt an der Universität mit verdeckten Ermittlungen. Schon bald entdeckt er, dass die Verstrickungen des Toten noch weiter reichen und schon kurz darauf geschieht ein weiterer Mord. Dieser Krimi von Kristian Schlüter hat mich von der ersten Seite an gut unterhalten und gefesselt. In einem Rutsch habe ich dieses Buch verschlungen und bin der Ermittlungsarbeit des recht jungen, aber auch ehrgeizigen Kriminalbeamten gefolgt. Schnell meinte ich den Täter identifiziert zu haben, wurde aber mehrmals auf der Suche nach dem Mörder in die Irre geführt und schließlich mit der Lösung noch einmal überrascht. Meiner Ansicht nach bietet die Figur des Christoph Schönliebs das Potential für weitere ungelöste Kriminalfälle. Diese interessante und spannende Geschichte bekommt von mir 9 von 10 Punkte. Für Krimifans ein wunderbarer Lesegenuss. © claude

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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  • Die Prüfung

    Die Prüfung
    schlumeline

    schlumeline

    12. January 2014 um 19:29

    Christoph Schönlieb wurde direkt nach seiner Ausbildung an der Polizeihochschule einer der Mordbereitschaften des LKA Hamburg zugeteilt. Das ist eigentlich ungewöhnlich, aber wohl darauf zurückzuführen, dass Schönlieb Jahrgangsbester war. Nun ist er bereits seit zwei Jahren dabei, aber mit seinem neuen Kollegen Wallner in dieser Zeit immer noch nicht warm geworden. Das ist auch nicht verwunderlich, denn sowohl Schönlieb als auch Wallner sind zwei recht eigenwillige Persönlichkeiten. Eine Zusammenarbeit und damit auch gemeinsame Ermittlungsergebnisse sind so nicht gerade leicht erreichbar. Als vor dem Audimax der Universität Hamburg an einem kalten Winterabend ein Toter aufgefunden wird, sind es die Ermittler Wallner und Schönlieb, die den Tod des jungen Mannes, der als der Jurastudent Huynh Nguyen identifiziert wird, klären sollen. Erste Hinweise führen zum Verkauf von „Neuro-Enhancern“, also zum Verkauf psychoaktiver Substanzen mit dem Ziel der geistigen Leistungssteigerung. Diese unterliegen zwar der Verschreibungspflicht, aber hier wurden Mittel und Wege gefunden diese zu umgehen. Schönliebs Ermittlungen an der Uni führen ihn zu den Freunden und Studienkollegen des Toten aber auch zu dessen Familie und zu seiner Freundin. Hier treffen Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Huynhs Familie lebt sehr einfach um nicht zu sagen ärmlich und seine Freundin stammt aus reichem Hause. Ob hier irgendwo der Grund liegt für Huynhs Tod? Oder im Verkauf besagter Medikamente? Schönlieb vermutet das, aber es kommt zu einem weiteren Mord und dann kommen auch andere mögliche Motive ins Spiel. Kristian Schlüter schickt in seinem Debütroman ein wirklich interessantes Ermittlerduo ins Rennen. Beide Kommissare verstehen es auf sehr unterschiedliche Art dem Leser zu gefallen oder zu missfallen. Etwas mehr erfährt man allerdings aus dem Leben von Schönlieb. Dem Autor gelingt in diesem Buch eine wundervolle Mischung aus Krimi, lokaler Kulisse, interessanten Protagonisten, Einblicken in die studentische Welt und auch humorvollen Momenten. „Die Prüfung“ ist ein spannender Roman, der sich mit aktuellen Themen beschäftigt und die Neugier der Leserschaft zu wecken versteht. Dem Ermittlerduo wünsche ich weitere Fälle. Nur so können Schönlieb und Wallner voneinander lernen und aneinander wachsen, auch wenn sie selbst das gar nicht so empfinden.

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  • Unterhaltsame Lesestunden...

    Die Prüfung
    Lisabeth

    Lisabeth

    05. January 2014 um 17:32

    "Die Prüfung" von Kristian Schlüter ist ein angenehm lesbarer Kriminalroman. Der Leser begleitet die Ermittlungen, des doch recht jungen, Kriminalkommissar Schönlieb an der Hamburger Universität, nachdem ein Jurastudent ermordet wurde. Zweierlei Aspekte zeichnen diesen Roman in meinen Augen aus. Zum einen gelingt es dem Autor hervorragend, die Umgebung zu beschreiben, das Studentenleben anschaulich zu schildern. Zum anderen weicht er mit der Wahl seines Ermittlers von gängigen Klischees doch beachtlich ab, entwirft einen interessanten Protagonisten. Eine gelungene Abwechslung. Der Fall und dessen Auflösung sind spannend und unterhaltsam, zeichnen sich durch überraschende Wendungen aus, wenn auch die ein oder andere Vermutung sich am Ende der Lektüre als richtig erwies, sind in sich absolut schlüssig und nachvollziehbar. Gleichwohl hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle eine reflektierteren Umgang mit den Inhalten gewünscht, insbesondere dann, wenn es um die Verwendung von Ritalin als Mittel zur Leistungssteigerung geht. Dennoch eine Leseempfehlung und es bleibt zu hoffen, dass Herr Schönlieb weiterhin ermitteln wird....

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  • Mord an der Uni

    Die Prüfung
    Gela_HK

    Gela_HK

    30. December 2013 um 12:15

    Kriminalkommissar Christoph Schönlieb wird während eines Heimspiels seines Lieblingsfußballvereins zu einem Tatort gerufen. Ein Jura-Student liegt ermordet vor dem Audimax der Universität Hamburg. Als bei dem Toten jede Menge "Neuro-Enhancern" gefunden werden, scheint klar zu sein, dass der Mord damit zusammenhängen muss. Als Schönliebs grantiger Kollege Wallner den Fall schon als abgeschlossen sieht, beginnt Schönlieb auf unkonventionelle Art und Weise zu ermitteln. Kristian Schlüter hat mit seinem Erstlingswerk einen kurzweiligen unterhaltsamen Krimi geschrieben, der Einblicke in das Studentenleben mit all seinen unterschiedlichen Facetten gewährt. Ungewöhnlich ist hier der junge Kriminalkommissar Schönlieb, der mit seinen 26 Jahren noch recht unerfahren ist und sich gegen seinen missmutigen Partner Wallner versucht durchzusetzen. Dieser geht ziemlich ruppig und rüde in seinen Aussagen mit dem Neuen um. Zugute kommt ihm sein Alter bei den Ermittlungen im Studentenumfeld, da er sozusagen auf Augenhöhe ermitteln kann. Besonders gut wird der Leistungsdruck auf die Studenten dargestellt. Um den Prüfungsstress durchzuhalten, greifen immer mehr Studenten zu Neuro-Enhancern, wie Ritalin. Dies wird sogar teilweise von den Professoren geduldet. In einer leistungsorientierten Gesellschaft verliert am Ende der Durchschnitt. So ist es auch zu erklären, dass der Professor so leichtes Spiel mit den Studentinnen hatte. Man kann gespannt sein, ob es weitere Ermittlungen von Kommissar Schönlieb geben wird und wie dieser sich entwickeln wird. Für diesen gut gemachten gesellschaftskritischen Krimi mit unvorhersehbarem Ende gebe ich 4,5 Sterne.

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  • Gestresste Studenten

    Die Prüfung
    goldfisch

    goldfisch

    29. December 2013 um 17:19

    Gestresste Studenten findet Kommissar Schönlieb an der Hamburger Uni vor. Ein Student wurde ermordet und scheinbar hatte er etwas mit dem illegalen Verkauf von Ritalin an der Uni zu tun. Die Clique des Ermordeten hüllt sich in Schweigen. Die Freundin des Toten kommt aus "guten Hamburger Hause", während das Opfer aus einer armen Familie stammte. Kann man mit dem Verkauf von "Neuro-Enhancern" viel Geld verdienen?Schönlieb ist sich sicher, dass das Dealen dem jungen Mann zum Verhängnis geworden ist, bis ein zweiter Mord verübt wird. Spannender Campus Krimi.Lesenswert!

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  • Pillen, Lügen und Tote an der Uni in Hamburg

    Die Prüfung
    Mausezahn

    Mausezahn

    27. December 2013 um 12:21

    Ein Student der Rechtswissenschaften wird vor dem Audimax tot in einem Wasserbecken gefunden. Der junge Kommissar Christoph Schönlieb und sein erfahrener, alter Kollege Wallner werden zum Tatort gerufen. Schönlieb wird beim Spiel seiner Lieblingsmannschaft St. Pauli gestört und ist etwas mürrisch und Wallner sprüht an dem Winterabend auch nicht gerade vor Tatendrang. Die Ermittlungen beginnen und Wallner lässt seinen jungen Kollegen ständig spüren, dass es ihm nicht passt mit ihm zusammen zu arbeiten. Schönlieb hat den Job bei der Mordbereitschaft direkt nach der Polizeihochschule angetreten ohne sich vorher die Hörner in irgendeinem Kommissariat abzustoßen und genau das nahm ihm Wallner, der wohl kurz vor der Pension steht, übel, das er sich nicht erst beweisen musste. Die Ermittlungen laufen wegen der mangelnden Weitergabe von Informationen nicht gerade einfach. Im Zimmer des Toten finden sie jede Menge leistungssteigernde Medikamente. War er der Dealer? Hat ihn dass das Leben gekostet? Was spielt sich an der Uni so ab? Spannende Ermittlungen mit dem Lokalkolorit von Hamburg beginnen. Den Schreibstil von Kristian Schlüter fand ich sehr flüssig und auch schlüssig geschrieben. Die Hauptpersonen wurden gut eingeführt und man hat ein gewisses Grundbild bekommen. Das von Schönlieb's Vergangenheit nur gewisse Andeutungen kommen machen das Bild eines zurückhaltenden jungen Polizisten deutlich. Das man von Wallner bis zum Schluß so gut wie nichts erfährt verstärk den knurrigen Eindruck, den man von dem alternden Kommissar hat. Ich finde, das die beiden Kommissare ausbaufähig sind und das genug Potential offen gelassen wurde, die beiden näher kennen zulernen. So wirklich sympathisch kommt eigentlich keiner von beiden rüber. Schönlieb wirkt schon irgendwie ein bisschen exzentrisch, auf der anderen Seite ist er bekennender St. Pauli Fan und hat eine Dauerkarte für Heimspiele. Gut gefallen hat mir auch, dass das Ende nicht vorhersehbar war und auch die recht witzigen Einlagen mit Schönlieb's Nachbarn Mitch. Mir hat der Krimi gut gefallen und ich habe ihn auch gerne mit Genuss gelesen. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Fälle mit Christoph Schönlieb und hoffentlich auch mit Wallner.

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  • Auf akademischen Spuren.

    Die Prüfung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. December 2013 um 23:38

    Der Platz vor dem Audimax der Universität Hamburg ist eigentlich kein ungewöhnlicher Aufenthaltsort für einen Studenten der Rechtswissenschaften, aber dieser hier liegt tot, elegant gekleidet, mit dunklem Cardigan, weißem Hemd und schwarzem Wollmantel, im winterlich-eisigen Wasser des künstlich angelegten Beckens und seine teure Designer- Uhr funktioniert noch und zeigt 19 h 51. Eher ungewöhnlich ist jedoch der Ermittler, der zu diesem Fall gerufen wird. Christoph Schönlieb, erst 26 Jahre alt und wahrhaftig kein Allerwelts-Typ, ist auf Grund günstiger Umstände und Protektion recht schnell nach Beendigung seiner Ausbildung der Mordbereitschaft zugeteilt worden, obwohl er für die Arbeit in diesem Team eigentlich einige Lebensjahre mehr und eine größere Berufserfahrung benötigt hätte. Diese Ansicht vertritt auch sein älterer Kollege Harald Wallner, was nicht gerade zum entspannten Arbeitsklima beiträgt. Ungeachtet dessen teilt Kommissar Holding, sein Vorgesetzter, ihm diesen Fall zu und so ruft ihn die Pflicht zum Halbzeit-Anpfiff aus dem Stadion seiner Lieblingsmannschaft FC St. Pauli zum Tatort auf dem Uni-Gelände. Die ersten interessanten Hinweise bringen ihn auf die Spur von "Neuro-Enhancern", Medikamenten, die von den Studenten zur Leistungssteigerung und Konzentrationsoptimierung eingenommen werden und natürlich auf Grund der Rezeptpflichtigkeit meist auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden. Gehörte der Tote zu den Dealern? Waren ihm die Geschäfte mit den Arzneimitteln zum Verhängnis geworden? Musste man den Mörder in seiner Freundes-Clique oder unter seinen Kunden suchen? Als verdeckter Ermittler taucht Schönlieb in die Studentenwelt ein. Geraume Zeit später erst, als ein weiterer Mord endlich Licht in das dunkle Geflecht bringt, erkennt Schönlieb die Abgründe und den wahren Ursprung der Verbrechen. Ein ungewöhnlicher, flüssig geschriebener, intelligenter Kriminalroman, der mit Gegenwartsbezug und viel Liebe zum Detail gestaltet ist. Schlüter bringt Personen als Protagonisten, die sich dem Leser schnell als unverwechselbar einprägen und teils von ausgefallener Charakteristik sind. Der Autor vermittelt die Geschichte in glaubhafter, allmählich Spannung aufbauender Form, in der minimale Hinweise gegeben werden, die nachher in logischer Auflösung erneut auftauchen und dadurch Authentizität bieten. Facettenreiche und interessante Ermittlungen führen den Leser über unterhaltsame dreihundert Seiten zu einem überraschenden, effektvollen Ende. Hier sind keine "Neuro-Enhancer" erforderlich - für Konzentration und Spannung ist gesorgt. Kristian Schlüters Debüt ist meiner Ansicht nach ein gelungener 5-Sterne-Start.

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  • Spannendes Debüt

    Die Prüfung
    connychaos

    connychaos

    26. December 2013 um 14:53

    Christoph Schönlieb ist frisch von der Polizeischule und ermittelt mit seinem Kollegen Wallner im Mordfall eines Jurastudenten, der tot auf dem Hamburger Unigelände aufgefunden wird. Schönlieb findet heraus, dass der Tote mit Neuro-Enhancern gedealt hat. Er vermutet den Mörder unter seinen Kommilitonen und schleust sich undercover als Student am Lehrstuhl ein... Ein Krimi mit einem blutjungen Kommissar als Hauptperson ist für mich sehr reizvoll und anders, sonst sind die Ermittler ja immer alte Hasen, die vom Polizeileben gezeichnet sind und ihre Spleene haben. Hamburg als Handlungsorte finde ich auch sehr reizvoll, ich liebe diese Stadt und konnte viele Plätze in der Beschreibung wiedererkennen. Schönlieb wird sehr detailreich und authentisch beschrieben, dass er mit Mitte 20 noch recht jung und unerfahren ist, merkte man gut. Er hatte neue, unkonventionelle Ermittlungsansätze, war aber leider so manches Mal naiv und vergaß manchen Spuren nachzugehen. Auch die Randfiguren wie z.b. sein Kollege Wallner, der Nachbar Mitch und die Gerichtsmediziner Petersen und Lieke wurden gut beschrieben und gaben der Story mehr Tiefe. Die Geschichte war flüssig und leicht zu lesen, war spannend und bot so einige unvorhergesehene Wendungen. Ich fühlte mich gut unterhalten.

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