Kristin B. Sword Taranee: Zeiten des Zweifels

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Inhaltsangabe zu „Taranee: Zeiten des Zweifels“ von Kristin B. Sword

Eine Frau. Fünf Männer, vier Anträge, drei Liebschaften, zwei Ehemänner, eine große Liebe und ein gefährlicher Schatten in Zeiten des Zweifels. Taranee – Zeiten des Zweifels ist der Auftakt zu einer Familiensaga um Liebe, Vertrauen, Intrigen, Rache, Freundschaft, Verlust, Pflichtgefühl, Lüge, Glaube, Hoffnung und Zweifel. Im ersten, in sich abgeschlossenen Band der Reihe webt die Autorin um teilweise real existierende Örtlichkeiten herum die fiktive Lebensgeschichte der im Waisenhaus aufgewachsenen Taranee Gardner. Das Erbe ihrer Mutter, zu der sie nie Kontakt hatte, verschlägt die Achtzehnjährige im Sommer 1986 aus der Anonymität Hamburgs in die fränkische Provinz. Dort träumt sie von einer eigenen Familie an der Seite des richtigen Mannes. An Männern mangelt es nicht, doch welcher ist der richtige, wem kann sie trauen – und kann sie ihren eigenen Gefühlen trauen? Bald schon weckt sie auf ihrer Suche einen rachsüchtigen Schatten, der am Ende alles zu zerstören droht. Umfang (Positionen): ~ 10.000 Leserstimmen: "Humor, Spannung, Romantik, Erotik - dieser Roman bietet alles, was das Herz begehrt!" (Tanja Lüscher) "Die Autorin versteht es, die komplette Palette der Gefühle nicht nur in der Geschichte aufzuführen, sondern auch im Leser wachzurufen. Klare Leseempfehlung!" (Elisabeth Darcy) (Quelle:'E-Buch Text/17.03.2014')

Kurze, starke gefühlsvolle Momente aber dennoch mit wenig Tiefgang und sehr anstrengend durch zu viele Charakter und wichtige Ereignisse.

— QueenofHome

Eine junge Frau, die lernen muss, dass das Leben hart und grausam sein kann und die ihre Naivität überwinden muss.

— catangeleyez
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  • Taranee: Zeiten des Zweifels

    Taranee: Zeiten des Zweifels

    nadines-lesewelt

    27. August 2014 um 07:40

    In diesem Buch geht es um die Geschichte von Taranee, die in einem Waisenhaus aufgewachsen ist und nun das Haus ihrer Mutter erbt. Der Leser begleitet Taranee durch den Großteil ihres Lebens von 1986 bis 2010. Also da Buch anfängt ist Taranee gerade 18. In diesen 24 Jahren erlebt man einiges mit Tara, verschiedene Männer, ihre Kinder und natürlich Glück und Schicksalsschläge. Man kann das Buch schlecht kurz zusammenfassen, weil es sich eben über zu viele Jahre erstreckt und ich denke man würde dann auch zu viel verraten. Ich muss sagen Anfangs tat ich mich schwer mit dem Buch, die ersten zwei bis drei Kapitel waren für mich echt schleppend und ich wusste nicht ob ich wirklich weiterlesen will.  Aber so ab dem vierten Kapitel wird es besser und ich kam viel besser in die ganze Geschichte rein.  Taranee wuchs im Waisenhaus auf, erst viel später erfährt sie dass sie eine Mutter hat und sie hasst ihre Mutter dafür dass sie im Waisenhaus aufgewachsen ist. Ich muss ehrlich zugeben, mit Taranee wurde ich nicht so richtig warm. Sie hat oft Gedanken und Entscheidungen die ich einfach nur lächerlich fand. Ich hätte sie dann gern geschüttelt, oftmals bekommt sie meiner Meinung nach nicht den Mund auf und trifft einfach die falschen Entscheidungen im Leben. Erst ab einer bestimmten Stelle, gefiel sie mir langsam besser und gegen Ende hin mochte ich sie dann auch wirklich. Aber wenn ich ehrlich bin hat mich der Hauptcharakter Taranee nicht gehalten das Buch weiter zu lesen, sondern das waren andere Charakter. Mein absoluter Lieblingscharakter ist Jonas, ihn mochte ich von Anfang an und hatte auch eine Vermutung bei ihm die sich dann bestätigt hat. Ich will nicht zu viel über die Charaktere rund um Taranee schreiben, weil ich einfach nicht zu viel verraten will. Jonas ist auf jeden Fall einer meiner Lieblinge im Buch, dicht gefolgt von Noah und Evelyn. Vor allem Jonas war der Grund warum ich wissen wollte wie die Geschichte weiter geht, später dann aber auch Noah und Evelyn. Mich störte allerdings das in diesem Buch mit so vielen Namen und Charakteren um sich geschmießen wird, gut das liegt bestimmt daran dass das Buch über 20 Jahre von Taranees Leben darstellt, aber es war nicht immer einfach sich zu merken wer wer ist. Wenn dann wieder ein Name auftauchte musste man sich erst einmal überlegen, wer war jetzt das schon wieder? Es gibt auch ein paar Geschehnisse im Buch, die ich etwas an den Haaren herbei gezogen finde. Trotzdem hat mich das Buch unterhalten und es hat mir Spaß gemacht es zu lesen. Gerade wenn es dann auch um Jonas ging, wurde ich richtig emotional und konnte manchmal die Tränen nicht zurück halten. Das Buch wird meist aus der Sicht von Taranee erzählt, später erleben wir auch Sichten ihrer Kinder, was ich total schön fand und mir gut gefallen haben. Außerdem bekommen wir einmal die Sicht eines Charakters zu lesen, der eine große Rolle in der Geschichte spielt. Von wem möchte ich aber nicht verraten. Dazu müsst ihr das Buch selber lesen. Fazit: Ja ich hab mich Anfangs wirklich schwer mit der Geschichte getan, Tara war auch nicht gerade der tollste Hauptcharakter. In meinen Augen trifft sie viel zu oft die falschen Entscheidungen, trotzdem hat mir die Geschichte gefallen. Was zum größten Teil an Jonas lag, er ist ein toller Charakter und ich habe so mit ihm gehofft. Außerdem Noah und Evelyn, die beiden sich wirklich toll. Deswegen gebe ich diesem Buch 4 Sterne.

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  • Kristin B. Sword: Taranee

    Taranee: Zeiten des Zweifels

    Florenca

    Inhalt: Taranee – Zeiten des Zweifels ist der Auftakt zu einer Familiensaga um Liebe, Vertrauen, Intrigen, Rache, Freundschaft, Verlust, Pflichtgefühl, Lüge, Glaube, Hoffnung und Zweifel. Im ersten, in sich abgeschlossenen Band der Reihe webt die Autorin um teilweise real existierende Örtlichkeiten herum die fiktive Lebensgeschichte der im Waisenhaus aufgewachsenen Taranee (Tara) Gardner. Das Erbe ihrer Mutter, zu der sie nie Kontakt hatte, verschlägt die Achtzehnjährige im Sommer 1986 aus der Anonymität Hamburgs in die fränkische Provinz. Dort träumt sie von einer eigenen Familie an der Seite des richtigen Mannes. Bald schon weckt sie auf ihrer Suche einen rachsüchtigen Schatten, der am Ende alles zu zerstören droht. An Männern mangelt es nicht, doch welcher ist der richtige, wem kann sie trauen – und kann sie ihren eigenen Gefühlen trauen? Text & Cover nach Kristin B. Sword Cover: Ich bin ehrlich, das Cover wäre fast Schuld daran gewesen, dass ich das Buch nie gelesen hätte. Mir macht es irgendwie Angst. Es erinnert mich jetzt weniger an den Roman, den ich gelesen habe, sondern eher an einem Thriller, bei welchem ein Kind umgebracht wird und sein Geist umherschwebt. Schreibstil: Der Schreibstil ... mhm. Am Anfang fand ich das Buch total unlogisch und langweilig. Ich habe nicht mehr geblickt, wo ich bin und was die Protagonistin Tara im Moment macht. Nur mit einem Absatz und ohne Abschnitte wird der Leser manchmal in eine andere Situation hineingeschleudert. Das hat mich teilweise wahnsinng aufgeregt, weil ich nicht verstanden habe, warum das vor mir keinem aufgefallen ist, da es den Lesefluss absolut stört. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass ich an Stellen, die eigentlich spannend sein sollten, keine Spannung empfunden habe. Es gab eine Situation, in etwa der Mitte des Buches, bei der ich fast geweint hätte, aber sonst habe ich eigentlich keine große Spannung außerhalb der Hoch und Tiefs von Tara und ihrem Traummann gespürt. Mir haben einfach manche Emotionen gefehlt. Ich weiß, dass es schwer ist über Emotionen zu schreiben, aber sie ganz wehzulassen, ist auch nicht gut. Meine Meinung: Das Buch war ein ganz schön "dicker Schinken" :), aber gut. Die Protagonistin war mir anfangs sehr unsympathisch, weil sie mit jeden Typen etwas angefangen hat. Da sie am Anfang etwa in meinem Alter war, konnte ich mich damit nicht recht identifizieren. Mit der Zeit und ihrem ersten Kind wurde das besser und ihr Leben etwas geordneter. Mich haben an dem Buch eigentlich nur der Anfang und die ganzen Punkte unter der Rubrik "Schreibstil" gestört. Mir haben die ganzen Wirrwarrs um Jonas und Tara total gut gefallen und mich dazu animiert das Buch weiterzulesen. Die Autorin stellt auf über 550 etwa 24 Jahre aus dem Leben der Protagonistin da. Mir kam das alles manchmal etwas zu viel vor. Ich hätte lieber drei, anstatt nur einen Band gehabt. Ansonsten war ich aber ganz zufrieden mit dem Buch. Vielleicht kommt es im Moment nicht so rüber, aber für einen Debütroman ist das eine völlig akzeptable Leistung. Die Autorin hat noch Luft nach oben, was gut ist, denn es gibt viele zweite Bände, die schlechter sind als der Erste. Wenn die Autorin im nächsten Buch so weiter macht wie am Ende diesen Bandes, dann hat das Ganze gutes Potenzial. Ich bin gespannt, wie es mit Taras Kindern weitergeht. Besonders ihre Tochter hat es mir angetan. Ich werde in Zukunft ein Auge auf die weiteren Entwicklungen der Autorin habe und bin gespannt, ob sie ihr Potenzial noch vollends ausschöpfen kann. Das Buch kann ich euch empfehlen, da es nach dem etwas holprigen Anfang sehr nett zu lesen ist. lg eure Florenca

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    • 3

    Florenca

    24. August 2014 um 13:13
  • Leserunde zu "Taranee: Zeiten des Zweifels" von Kristin B. Sword

    Taranee: Zeiten des Zweifels

    KristinBSword

    Liebe LovelyBooker, ich lade euch herzlich zur Leserunde zu meinem Roman ein. Taranee - Zeiten des Zweifels ist der Auftakt zu einer Familiensaga um Liebe, Vertrauen, Intrigen, Rache, Freundschaft, Verlust, Pflichtgefühl, Lüge, Glaube, Hoffnung und Zweifel. Der erste, in sich abgeschlossene Band der Reihe erzählt die Lebensgeschichte der im Waisenhaus aufgewachsenen Taranee Gardner. Das Erbe ihrer Mutter, zu der sie nie Kontakt hatte, verschlägt die Achtzehnjährige im Sommer 1986 aus der Anonymität Hamburgs in die fränkische Provinz. Dort träumt sie von einer eigenen Familie an der Seite des richtigen Mannes. An Männern mangelt es nicht, doch welcher ist der richtige, wem kann sie trauen – und kann sie ihren eigenen Gefühlen trauen? Bald schon weckt sie auf ihrer Suche einen rachsüchtigen Schatten, der am Ende alles zu zerstören droht. Trailer und Leseprobe Unter allen Bewerbern verlose ich 4 E-Books im mobi-Format sowie 1 Taschenbuch. Voraussetzung ist die aktive Teilnahme an der Leserunde und das Verfassen einer Rezension. Für diejenigen, die kein Rezensionsexemplar gewinnen, aber dennoch an der Leserunde teilnehmen wollen, wird das E-Book ab dem 06.05.2014 für eine Woche zum Sonderpreis von 0,99 € erhältlich sein. Anlass für die Sonderaktion ist ein besonderes Ereignis in Taranees Leben. Um euch für die Leserunde zu bewerben, teilt mir einfach bis zum 09.05.2014 um 24 Uhr eure Vermutungen mit, um welches Ereignis es sich handeln könnte. Ich freue mich auf eine rege Teilnahme! Eure Kristin

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    • 173
  • Langatmig und nicht nachvollziehbar

    Taranee: Zeiten des Zweifels

    Estrelas

    06. July 2014 um 21:26

    Taranee Gardner zieht in den Ort, an dem ihre Mutter lebte, die sie nie kennengelernt hat. Sie kann sich zwischen mehreren Männern nur schwer entscheiden, und so erwartet den Leser in erster Linie ein Hin und Her der Gefühle. Unter dem Deckmantel einer Familiensaga werden zahlreiche Charaktere eingeführt; jeder Dorfbewohner, jedes Kind erhält so quasi eine eigene Geschichte. Das wird schnell unübersichtlich und langatmig. So reihen sich Episoden aneinander, die die Geschichte nicht so recht voranbringen. Dazu fällt es schwer, sich an den Ort oder in die Personen zu versetzen, weil die eigentlich relevanten Informationen (obwohl auf Nachfrage in der Leserunde von der Autorin abrufbar) in den Beschreibungen fehlen. So ist es mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehbar, warum z.B jemand eine Person heiratet, die er nicht liebt, weil er nicht sicher ist, ob die Liebe von der angebeteten anderen Person erwidert wird. Die Einbettung in eine Entführungsgeschichte wirkt überflüssig, und die Beweggründe der Entführer bleiben schleierhaft. Ich kann dieses Buch daher nicht weiterempfehlen.

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  • Falsche Vorstellung einer Familiensaga

    Taranee: Zeiten des Zweifels

    QueenofHome

    02. June 2014 um 00:46

    Kurzbeschreibung: Taranee – Zeiten des Zweifels ist der Auftakt zu einer Familiensaga um Liebe, Vertrauen, Intrigen, Rache, Freundschaft, Verlust, Pflichtgefühl, Lüge, Glaube, Hoffnung und Zweifel. Im ersten, in sich abgeschlossenen Band der Reihe webt die Autorin um teilweise real existierende Örtlichkeiten herum die fiktive Lebensgeschichte der im Waisenhaus aufgewachsenen Taranee Gardner. Das Erbe ihrer Mutter, zu der sie nie Kontakt hatte, verschlägt die Achtzehnjährige im Sommer 1986 aus der Anonymität Hamburgs in die fränkische Provinz. Dort träumt sie von einer eigenen Familie an der Seite des richtigen Mannes. An Männern mangelt es nicht, doch welcher ist der richtige, wem kann sie trauen – und kann sie ihren eigenen Gefühlen trauen? Bald schon weckt sie auf ihrer Suche einen rachsüchtigen Schatten, der am Ende alles zu zerstören droht.   Meine Meinung: Die Hauptfigur in dieser Geschichte ist die 18 jährige Taranee Gardner, im Heim aufgewachsen und immer auf der Suche nach der Antwort warum sie keinen Kontakt zu ihrer Mutter hatte, tritt sie nun das Erbe ihrer mittlerweile verstorbenen Mutter an und zieht von Hamburg nach Vellberg in die fränkische Provinz. Durch das Heimleben geprägt, auf sich selbst gestellt und auf der Suche nach Antworten und der haltgebenden, eigenen Familie durchlebt Tara, im Laufe  von 24 Jahren, viele Höhen und Tiefen die ihr Leben und ihr Handeln mal mehr und mal weniger beeinflussen. Eine wichtige Rolle dabei spielt Jonas Wagner der ebenfalls, zusammen mit Taranee, im Heim aufgewachsen ist seit seine Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen. Als anfänglicher bester Freund gibt er Taranee Halt und Geborgenheit, unterstützt sie und lässt sie Teil seines Lebens sein. Durch seine ruhige und teilweise verschlossene Art, mit der er sich auch gerne mal zurückzieht, ist er der ruhende Pol und ein guter Ausgleich zu Taras Temperament. Auf ihrem Weg begegnet Tara vielen neuen Bekanntschaften, Freunden und Familienmitgliedern. Darunter auch verschiedene Männer die ihr den Hof machen und aus unterschiedlichsten Gründen Interesse an ihr zeigen. Mit einigen von ihnen lässt Tara sich, auf der Suche nach Geborgenheit und der eigenen harmonischen Familie, ein. Nachdem das Buch direkt mit einer spannenden Entführungsszene begann hatte ich große Erwartungen an die folgenden Seiten. Doch bereits im ersten Kapitel habe ich mich mit dem Lesen sehr schwer getan. Die Vermischung von Umgangssprache mit einigen veralteten Worten lies mich immer wieder ins Stocken geraten. Auch die spärlichen, bis gar nicht vorhandenen, Hintergrundinformationen und Charakterbeschreibungen machten es mir sehr schwer mich in das Buch, die Geschichte und besonders in die Charaktere und deren Handlungen zu versetzen. Viele Situationen waren für mich nicht nachvollziehbar und ein offenes Rätsel. Im späteren Verlauf wird der Schreibstil aber flüssig und gut lesbar. Auch klärt sich Kapitel für Kapitel vieles auf und lässt einen tieferen Einblick gewähren. Taranees sprunghaftem, naivem, aufbrausenden und verletzlichen Charakter ist es zu verdanken das ich, als Leser, oft an meine Grenzen gestoßen bin nicht lauthals los zu fluchen. Sie neigt dazu sich schwer bis gar nicht entscheiden zu können und macht sehr viele Fehlentscheidungen durch die ihre Geschichte unreal wirkt und schwer nach zu vollziehen ist. Auch hegt man die Hoffnung das Taranee im Laufe der Zeit durch ihr Verhalten dazu lernt was allen Anschein nach nicht der Fall ist.  Zudem wird durch die ständige Berg und Tal Fahrt kaum Tiefe für eine Situation oder Person aufgebaut denn sobald es eine gerade Linie gibt die droht in eine bestimmte Richtung zu laufen, ändert sich dieses abrupt. So auch die Erzählweise die aus Taranees Sicht erläutert wird und gegen Ende hin für 2 Kapitel von jemand anders erzählt wird. Gerade für den Auftakt einer Familiensaga hat die Autorin versucht zu viele Themen gleichzeitig zu behandeln wodurch die einzelnen Geschichten an Tiefgang und Fülle verlieren. Einem Drama folgt direkt das nächste, von Fehlgeburt, Selbstmord, Mord, Entführung bis hin zu Geschwisterliebe, Vergewaltigung und verloren geglaubten und wiedergefundenen Personen ist alles vorhanden und lassen dem Leser kaum eine Verschnaufpause. Dennoch hat mich das Ende dieses Buches sehr überrascht. Dieses war nicht nur spannend und gradlinig sondern klärte vieles, was noch unklar war, auf und zeigte vergangene Szenen in einem neuen Licht und von einer anderen Seite.  Auch gelang  es der Autorin, Streckenweise und für kurze Momente, große Gefühle zu vermitteln und einen hohen Spannungsbogen aufzubauen der mich als Leser berührte. Aus diesem Grunde gebe ich dem Buch noch 2/5 Krönchen. Fazit: Ich bin mit falschen Erwartungen an das Thema Familiensaga gegangen. Zu viele Namen, zu viele Charakter, zu viele Themen und Handlungswichtige Situationen. Zu wenig Tiefgang und Fülle.  Dadurch wirkt das Ganze leicht unübersichtlich. Wer allerdings auf viel oberflächiges, kurz angeschnittenes Drama mit Herzschmerz steht, für den ist das Buch eine Empfehlung. Einen Pluspunkt bekommt das Buch dennoch für sein Cover, welches wenn man es zu Ende gelesen hat, wunderbar authentisch ist und einiges aus dem Buch genau wieder spiegelt.

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  • Das Leben ist kein Zuckerschlecken

    Taranee: Zeiten des Zweifels

    catangeleyez

    26. May 2014 um 22:30

    In ihrem Roman Taranee: Zeiten des Zweifels erzählt die Autorin Kristin B. Sword die Geschichte von Taranee über einen Zeitraum von knapp 20 Jahren. Die Hauptperson ist Taranee, eine junge Frau, die nach Volljährigkeit und Tod der Mutter aus dem Waisenhaus, in dem sie lebte, in das Haus ihrer verstorbenen Mutter zieht. Ihr bester Freund aus dem Waisenhaus ist Jonas, der immer wieder eine wichtige Rolle in ihrem Leben gespielt hat und spielen wird. Er ist Beschützer, Freund, Helfer, aber manchmal auch Spießer, Dickkopf, uneinsichtig und stur. Taranee kann ihrer Mutter nicht verzeihen, dass sie sie trotz anderer Aussagen, nicht aus dem Waisenhaus zu sich geholt hat und dieser Groll zieht sich zu Beginn des Buches wie ein roter Faden durch die Geschichte. Auf sich selbst gestellt, ohne wirkliche Ahnung vom Leben, lässt Tara sich ausnutzen, verletzt Menschen, die sie liebt, liebt Männer, die so nicht für sie empfinden, verursacht mit ihrer Naivität oftmals Probleme und Sorgen, wo keine sind oder sein müssten. Nach dem unrühmlichen Ende ihrer ersten Beziehung mit Dirk wendet sie sich relativ schnell einem neuen Mann zu, sehr zum Entsetzen von Jonas. Und damit werden neuen Probleme und Ereignisse heraufbeschworen. Tara wird schwanger, trennt sich jedoch vom Vater des Kindes und Jonas tritt an die Stelle. Doch auch hier versteht Tara es nicht, ihn an sich zu binden und zu erkennen, dass er derjenige ist, der immer für sie da ist und sie wahrhaft liebt. Erst mehrere Schicksalsschläge und ein schwerer Unfall und die Sorge um Jonas bringen sie zu der Erkenntnis, dass er der Richtige ist. Doch auch das entgleitet ihr und Jonas verlässt sie und die Stadt. Sie verheimlicht ihn ihre erneute Schwangerschaft und er lässt sich nach Indien versetzen Taras Naivität und ihre Angst sich zu binden in Verbindung mit Erlebnissen in ihrer Vergangenheit verursachen immer wieder neue Dramen, Verwicklungen und Geschehnisse, die ihre Entscheidungen umwerfen oder unglaubwürdig erscheinen lassen. Ob es zu einem Happy End kommt, werde ich hier nicht verraten. Die Protagonisten des Romans sind sehr gut beschrieben und im Laufe des Buches kann man jedem Einzelnen besondere Eigenschaften zuordnen. Der Lebensweg von Tara eröffnet sich sowohl in der Gegenwart als auch in den Rückblenden, die sich im Buch finden. Der Schreibstil von Kristin B. Sword ist sehr schön, gut zu lesen und stimmig. Gelegentlich kommt es im Buch zu einigen Längen, die meiner Auffassung nach nicht erforderlich wären, jedoch im Gesamtzusammenhang zu sehen sind. Es werden einige Ereignisse nur angedeutet, der Zusammenhang zum Verhalten der Hauptprotagonistin Taranee wird (noch) nicht eindeutig geklärt, so dass der Leser am Ende des Buches noch mit einigen Fragen alleine bleibt. Insgesamt hat mir das Buch gefallen, von einigen Längen und "zu viel Drama" einmal abgesehen, daher vergebe ich hier auch vier von fünf Sternen. Ich bin gespannt, wie die Geschichte um Taranee, Jonas und die Kinder weitergehen wird. Ich bedanke mich bei Kristin B. Sword, dass ich das Buch lesen durfte, es hat mir Freude gemacht.

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