Kristin Briana Otts

 3.9 Sterne bei 153 Bewertungen
Autorin von Shadow Dragon, Shadow Dragon und weiteren Büchern.
Autorenbild von Kristin Briana Otts (©Bryson Foster)

Lebenslauf von Kristin Briana Otts

Magische Fantasy-Romane im Zeichen des Drachen: Die US-amerikanische Autorin wuchs in den Bergen von Colorado auf und verbrachte bereits ihre Kindheit am liebsten in fantastischen literarischen Welten. Fantasy- und Science-Fiction-Romane faszinierten sie seit jeher. Nach ihrem Bachelorstudium des Kreativen Schreibens veröffentlichte sie 2017 ihren Debütroman „Shadow Dragon - Die falsche Prinzessin“. Die daraus entstandene Reihe dreht sich um die Kämpferin Kai, die damit beauftragt wurde, die Prinzessin Noriko zu beschützen. Die Schriftstellerin, die eine gewisse Vorliebe für Tätowierungen, laute Musik und Secondhandläden hegt, lebt mit ihrer Familie im Norden Amerikas.

Alle Bücher von Kristin Briana Otts

Cover des Buches Shadow Dragon (ISBN: 9783841505750)

Shadow Dragon

 (109)
Erschienen am 01.12.2018
Cover des Buches Shadow Dragon (ISBN: 9783789108730)

Shadow Dragon

 (30)
Erschienen am 23.04.2018
Cover des Buches Shadow Dragon (ISBN: 9783789109133)

Shadow Dragon

 (12)
Erschienen am 18.03.2019

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Rezension zu "Shadow Dragon" von Kristin Briana Otts

Hält, was es verspricht!
_books_lara_vor 3 Monaten

Die Gestaltung

Als ich das Buch im Frühjahr bei Amazon bestellt habe und es dann schließlich angekommen ist, war ich erst ein klein wenig geschockt – weil es keinen Umschlag hatte wie die vorherigen beiden Teile. Als ich jedoch ein bisschen im Internet gesurft habe, hab ich erfahren, dass das Buch generell keinen Schutzumschlag besitzt … meiner Meinung nach einer der größten Nachteile was die Gestaltung betrifft. Natürlich passt das Buch vom Cover her trotzdem zu den beiden Vorgänger-Bänden, aber der Schutzumschlag hätte das einfach noch besser hervorgehoben und wenn man die Bücher nebeneinander im Regal stehen hat, dann fällt auf den ersten Blick auf, dass der Buchrücken des dritten Bandes durch das Fehlen des Umschlags anders aussieht. So viel aber nur dazu.

Das Cover selbst gefällt mir ganz gut. Ganz am Anfang war ich ein bisschen enttäuscht von der Farbgebung, weil ich generell nicht so ein großer Fan von gelben Büchern bin, aber als ich in die Geschichte eingetaucht bin, passte die Farbe einfach perfekt zum Inhalt, weil Kai sehr viel in der Wüste des Desert-Kingdoms unterwegs ist. 

Die Innengestaltung ist schön wie immer. Die Kapitelanfänge sind sehr schön gestaltet, passend zur Schrift auf dem Cover selbst, und Mängel habe ich keine entdeckt, was ebenfalls ein großer Pluspunkt ist.


Der Erzählstil

Die Art, wie Kristin Briana Otts die Welt des Kaiserreichs Chiwitlok beschreibt, hat mich schon im ersten Band der Reihe fasziniert. Die Farben, Gerüche, Emotionen und das Aussehen werden ebenso detailreich wie fantastisch beschrieben, ohne dass es je langweilig wird. Bei vielen Büchern denkt man sich manchmal, dass es so langsam doch wohl mal reicht mit den ganzen Beschreibungen, ohne dass es längere Zeit zum Dialog kommt – aber nicht so bei der Shadow-Dragon-Reihe, und besonders nicht im letzten Teil. 

Insgesamt habe ich auch nur zwei oder drei Tippfehler bemerkt, und wenn es noch mehr gab, dann habe ich sie schlichtweg übersehen, weil ich so schnell durch die Seiten geflogen bin. Zählt man die zwei Kapitel nicht dazu, die ich am 14. April gelesen habe, dann habe ich das Buch tatsächlich in weniger als 12 Stunden verschlungen.

Kristin Briana Otts schreibt in diesem Teil genauso spannungsgeladen wie auch detailliert, und mit so vielen Emotionen, dass ich mich einfach nicht dazu überwinden konnte, das Buch vor der letzten Seite aus der Hand zu legen.


Die Handlung

Die Geschichte knüpft direkt an das Ende des zweiten Bandes an. Im finalen Band der Reihe gibt es keinen Prolog, was mich zuerst ein wenig verwirrt hat, weil in den anderen beiden Teilen welche da waren, aber im Nachhinein wäre ein Prolog eigentlich auch ziemlich unnötig gewesen … denn in diesem Teil ging es hauptsächlich darum, die Rätsel aufzulösen, die Kai im Laufe der Zeit aufbekommen hat, und nicht darum, ein neues Rätsel zu entdecken.

Obwohl ich den zweiten Teil erst letzten Monat beendet habe, hatte ich zu Beginn die Befürchtung, mich erst wieder in die ganze Geschichte einfühlen zu müssen um mit den ganzen vielseitigen Charakteren warmzuwerden. Umso mehr hat es mich überrascht, dass sich schon der Einstieg so vertraut las, als hätte ich den zweiten Teil erst gestern beendet. 

Auch nachdem das Geheimnis um den Shadow Dragon sowie um Kais Herkunft aufgelöst wurde, ging es fortwährend spannend weiter. Auch, als wenig actionreiche Handlungen vorkamen, weil Kai mit einer Delegation durch die Wüste von Samac unterwegs war, hat mich die Geschichte weiter gefesselt. Zwar war Kais Herkunft schon im allerersten Teil der Reihe zu erahnen und deshalb sehr vorhersehbar, aber die vielen weiteren Plot-Twists und unerwarteten Wendungen, die das Buch zu so einem fantastischen Page-Turner gemacht haben, ließen mich das beinahe wieder vergessen.


Die Charaktere

Kai ist eine großartige Protagonistin gewesen. Ich weiß, dass ich sie im zweiten Teil immer unsympathischer fand, aber im Finale kam es mir irgendwie so vor, als wären ihre Gefühle und Emotionen, ihre Handlungen und ihr Verhalten viel nachvollziehbarer und viel feinfühliger rübergebracht worden. Ich habe mich zwar nicht die ganze Zeit über wohlgefühlt, an Kais Seite Abenteuer zu erleben, weil immer öfter auch die Macht des Shadow Dragons durch sie sprach, aber gleichzeitig habe ich sie bewundert für ihre grenzenlose Loyalität. 

Jao ist mir ebenfalls sehr ans Herz gewachsen. Er hat stets an Kai geglaubt, und ich bewundere ihn für die Geduld, die er mit ihr hat, denn ohne ihn hätte sie es oft nicht geschafft, dem Shadow Dragon zu widerstehen. Ich fand es zwar schade, dass Kai ihm dafür nicht genügend Respekt und Dankbarkeit gegenübergebracht hat, aber letztendlich kann ich sie verstehen … mehr sage ich dazu nicht, um nicht zu spoilern.

Prinzessin Minh und Prinz Cadeo aus dem Königreich Samac (also dem Desert-Kingdom) sind meine neuen Lieblingscharaktere geworden. Ich habe beide in mein Herz geschlossen, obwohl sie anfangs noch so unfreundlich und distanziert wirkten, und habe das Gefühl, dass auch die beiden eine große Entwicklung durchgemacht haben. Auch wenn ich bei einer Gelegenheit, die die beiden Geschwister betraf, Tränen in den Augen hatte.


Fazit

„Shadow Dragon – Die wahre Kaiserin“ ist genau das fulminant-fantastische Finale, das auf dem Klappentext bereits angekündigt wurde. Ich hatte nur wenige Aspekte, die ich kritisieren konnte, weil ich so sehr in der Geschichte gefangen war. Für mich ist der dritte Teil der „Shadow Dragon“-Reihe mit Abstand der beste.

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Rezension zu "Shadow Dragon" von Kristin Briana Otts

Schwächer als der erste Teil
_books_lara_vor 3 Monaten

Die Gestaltung

Bei diesem Punkt kann ich eigentlich nur die Punkte wiederholen, die ich bereits beim ersten Teil vorgebracht habe. Ich mag, dass der Shadow Dragon auf dem Cover zu sehen ist und auch Kai, wobei ich es wahrscheinlich nicht so gut gefunden hätte, wenn man Kais Gesicht vollständig sehen könnte. Bei genauerem Hinsehen habe ich auch erkannt, dass an Kais Fingern Blut klebt … ein Detail, das wirklich gut zur Geschichte passt.

Auch die Überschriften, sowohl beim Cover als auch bei den einzelnen Kapiteln, finde ich sehr schön gestaltet, weshalb ich hier nichts auszusetzen habe.


Der Erzählstil

Der Schreibstil von Kristin Briana Otts war wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich hatte nie auch nur das Gefühl, dass sich das Buch durch den Schreibstil selbst in die Länge zog, obwohl ich die Länge der Kapitel nicht ganz optimal fand, da ich besonders abends gerne kürzere Kapitel lese, falls ich zu müde werde und schlafen will – und dann weigere ich mich immer konsequent, das Buch mitten in einem Kapitel zu beenden. Hier hätte ich mir also gewünscht, dass die einzelnen Kapitel ein wenig gekürzt worden wären, indem man bei einigen Absätzen einfach das Kapitel beendet und im nächsten weitererzählt.


Die Handlung

Von der Handlung her fand ich den zweiten Teil insgesamt ein wenig schwächer als den ersten. Der Nervenkitzel war auch da, und ich habe auch ständig mit Kai und ihren Begleitern mitgefiebert, aber doch war alles im Großen und Ganzen sehr verhersehbar, was auch am Klappentext liegt, der schon sehr viel von der Geschichte offenbart. Im Grunde genommen passiert nämlich kaum etwas Anderes als das, was dort bereits beschrieben wird, wodurch mir die Grundspannung genommen wurde. 

Ich hätte mir ebenfalls noch gewünscht, dass es gerade wegen des sehr ausführlichen Klappentextes noch einige unerwartete Wendungen geben würde, aber das war leider nicht der Fall. Auch das Geheimnis um Kais Herkunft, das ganz am Ende zwar nicht offiziell gelüftet wurde, aber zumindest hat Kai dort etwas herausgefunden, war mir bereits im ersten Teil klar gewesen. Ich will nicht zu viel verraten, falls ihr das Buch noch nicht kennt, aber hier hätte ich mir doch ein paar Plot-Twists gewünscht.


„Wir müssen ihnen zeigen, wer wir sind und wer wir nicht sind. Und um das zu schaffen, müssen wir etwas richtig Großes vollbringen.“

Seite 191


Nachdem man im ersten Teil außerdem viel über die Onna-Bugeisha sowie über die politischen Konstellationen im Kaiserreich Chiwitlok erfahren hat, sind mir im zweiten Teil besonders die Onna-Bugeisha zu kurz gekommen, da sie nur noch nebenbei zu existieren schienen. Auch über den Shadow Dragon hätte ich in diesem Teil gerne mehr erfahren. Er taucht so gut wie gar nicht mehr auf, außer dadurch, dass er irgendeine mysteriöse Verbindung mit Kai hat, die nebenbei bemerkt auch echt furchteinflößend ist, weil sie dadurch manchmal überhaupt nicht mehr menschlich wirkt. In dieser Hinsicht bin ich aber umso gespannter, was die eigentlichen Absichten des Shadow Dragon sind und was es mit der magischen Verbindung zwischen ihm und Kai auf sich hat. 

Bereits bei der Rezension zum ersten Band der Shadow-Dragon-Reihe habe ich erwähnt, wie unfassbar detailreich Kristin Briana Otts die Welt von Kai beschreibt und wie gut ich mir einige Sachen vorstellen konnte. In diesem Teil hat die Autorin dem noch einen draufgesetzt! Dadurch, dass Kai und Aiko so weit im Kaiserreich herumkommen, erfährt man sowohl einige Sachen über die Intrigen und Verhältnisse bei den anderen Königreichen (besonders was Samac und Shi angeht) als auch über das Leben des gemeinen Volkes, das in den meisten Königreichen ziemlich unglück wirkt. Auch die Welt wurde wieder sehr liebevoll gestaltet und beschrieben. 


„Weisheit lauscht mehr, als dass sie redet.“

Seite 194


Während ich im letzten Teil noch etwas verwirrt war wegen der vielen Namen, die die Königreiche haben – das River-Kingdom heißt Mizu, das Mountain-Kingdom Shi, das Desert-Kingdom Samac, das Forest-Kingdom Namu, und dann gibt es noch das Kaiserreich Chiwitlok, zu dem all diese Königreiche gehören – wurde dies durch die Reisen von Kai und ihren Begleitern deutlicher und verständlicher, sodass ich jetzt gar nicht mehr nachdenken muss, wie welches Königreich eigentlich heißt. Trotzdem wäre eine Karte nicht schlecht gewesen, da mit dieser noch einiges hätte veranschaulicht werden können, aber das nur so als Bemerkung am Rande. 

Dafür, dass Kai tagsüber außerdem kaum an Jao dachte, entwickelte sich die Beziehung zwischen den beiden auch zu schnell. Plötzlich ging es um Liebe, obwohl Kai nur zu ihm gelaufen kam, wenn sie Probleme hatte. Das war für mich sehr unverständlich.


Die Charaktere

Kai ist eine sehr starke Protagonistin und natürlich ist sie auch eine Onna-Bugeisha und damit eine Kriegerin, aber in diesem Teil kam mir das nicht mehr wie eine ihrer größten Stärken, sondern vielmehr wie eine ihrer größten Schwächen vor. Das liegt vor allem daran, dass sie durch ihre kriegerischen Anschauungen teilweise sehr naiv gehandelt hat und geradezu besessen von ihrer Pflicht gegenüber dem Königreich Mizu und ihrer Prinzessin Noriko war. Während des Lesens habe ich mich besonders zum Ende hin oft gefragt, warum Kai als einzige von allen nicht merkt, was ihre ganzen Entscheidungen eigentlich für den Rest des Kaiserreiches bedeuten. Trotzdem zeigt sie an einigen Stellen auch wieder eine sehr menschliche Seite, wo dann die mitfühlende und liebevolle Kai zum Vorschein kommt. Leider wird diese Seite ihres Charakters zunehmend von ihren Kriegerpflichten sowie dem Einfluss des Shadow Dragons auf ihren Geist verdrängt. Kais inneren Konflikte waren trotzdem sehr gut beschrieben, wodurch ich viele ihrer Entscheidungen auf den Einfluss des Shadow Dragons zuschieben konnte. Das ändert jedoch nichts daran, dass Kai mir unsympathischer wurde.

Jao mochte ich sehr gerne in diesem Teil. Er hatte nicht so viele Auftritte – wie auch im ersten Teil -, aber durch seine humorvolle Art war er doch eine willkommene Erfrischung nach Kais schwankendem Charakter. Einzig, was er an Kai so fand, konnte ich in diesem Band nicht mehr ganz so gut nachvollziehen, weil die beiden sich so gut wie gar nicht nähergekommen waren, und wenn, dann wurden diese Szenen übersprungen und im nächsten Absatz wurde nur kurz und knapp gesagt, was zwischen den beiden passiert ist. 


Fazit

Ich bin hin- und hergerissen vom zweiten Teil der Shadow-Dragon-Reihe. Einerseits fand ich die Geschichte wirklich fesselnd und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, aber auf der anderen Seite gab es wirklich überhaupt keine Plot-Twists, die nicht schon im Klappentext erwähnt worden sind, und auch Kai wurde mir zunehmend unsympathischer.

Trotz allem bin ich sehr gespannt, wie die Geschichte im dritten Teil weitergeht und ich hoffe, dass die Autorin dort die ganzen offenen Fragen, die ich jetzt habe, zu meiner Befriedigung beantwortet.

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Rezension zu "Shadow Dragon" von Kristin Briana Otts

Ein re-read, der mich aufs Neue überraschen konnte
_books_lara_vor 4 Monaten

Die Gestaltung

Das Cover überrascht mich immer wieder von Neuem. Zuerst wäre da mal die Farbe. Der Drache wirkt so schön und gleichzeitig gefährlich und geheimnisvoll, dass es mich immer wieder dazu drängt, das Buch aus dem Regal zu nehmen, einfach um es zu betrachten. Das Mädchen stellt wahrscheinlich Kai, die Protagonistin des Buches dar, und an dieser Stelle muss ich betonen, wie gut ich es finde, dass die Person nur von der Seite zu sehen ist und nicht mal so viel von ihrem Gesicht. Dadurch bleibt einem als Leser immer noch ein wenig Fantasie, wie man sich Kai vorstellt. Die Schrift passt perfekt zum Rest des Covers, und auch zur Geschichte – besonders der Schatten, der durch die Schriftart irgendwie schon so einen kleinen Hinweis auf das Leben am kaiserlichen Hof gibt, mit all der Pracht und der Schönheit. 

Das Buch sieht auch ohne Umschlag fantastisch aus. Die Farben sind etwas greller, ungefähr so wie das Auge des Drachen, und man sieht nur Drachenschuppen, was aber keinesfalls Kritik sein soll. Die Kapitelanfänge sind auch sehr schön gestaltet. Es gibt zwar kein Verzierungen in dem Sinne, aber die Überschrift ist ungefähr genauso gehalten wie die Schrift auf dem Cover – mit einem Schatten, der alles ein wenig verworren und doch ziemlich hübsch aussehen lässt.

Einfach zur Veranschaulichung und zur Orientierung hätte ich eine Karte von Chitwitlok (ich hoffe ich hab’s richtig geschrieben xD) ganz schön gefunden, aber das ist Meckern auf höchstem Niveau.


Der Erzählstil

Da ich das Buch ja bereits einmal gelesen habe, kannte ich den Schreibstil von Kristin Briana Otts bereits. Sie hat alles sehr anschaulich erklärt, obwohl ich mir dieses Mal alles irgendwie anders vorgestellt habe als noch zuvor – oder zumindest glaube ich das, denn an so super viel konnte ich mich auch nicht mehr erinnern. Irgendwie hatte ich aber dennoch andere Erwartungen. Früher kam mir alles viel … keine Ahnung … detailreicher vor. Ja, ich glaube, so kann man das ausdrücken. Ich hatte die Erinnerung, dass Kai jedes Detail erkennt, was ja auch stimmt, aber trotzdem wurde recht wenig beschrieben. 

Na ja, das ist nur irgendein irrationales Gefühl von mir und vielleicht hat mein Gedächtnis auch einfach nachgelassen in der Zeit, in der ich das Buch zuletzt gelesen habe. Wer weiß das schon so genau? 

Ansonsten hat mich wirklich wenig am Schreibstil gestört. Zwar hätte ich es schön gefunden, wenn die Autorin es irgendwie geschafft hätte, mir als Leserin wirklich einzufleischen, welches Königreich welchen Namen hatte, wie genau das Kaiserreich heißt und wo genau welches liegt … Deshalb war ich manchmal ziemlich verwirrt, was sich aber schnell gelegt hat.

 

Die Handlung

Hier habe ich allerdings herzlich wenig zu sagen, außer, dass ich von der Handlung her alles perfekt fand. Ich habe einen klaren roten Faden gesehen und es gab eindeutig unerwartete Wendungen, die die Spannung erhöht haben. Von Anfang an konnte ich kaum aufhören zu lesen, obwohl ich das Buch ja bereits kannte und es eigentlich nichts Neues mehr für mich war. Die Autorin hat es aber trotzdem irgendwie geschafft, mich erneut umzuhauen und zu überraschen.

Besonders gut hat mir gefallen, dass die Gefühle der Charaktere gut rüberkamen. Hätte ich nicht gewusst, wie es ausgeht, hätte ich einige der Täuschungsversuche von Seiten des Adels wahrscheinlich überhaupt nicht durchschaut, und zwischendurch musste ich mich wirklich fragen, ob ich mich das Ende betreffend nicht doch täuschte, weil ich das Gefühl hatte, dass sich alles doch noch in eine komplett andere Richtung wendete. 


Die Charaktere

Kai war mir sehr sympathisch, besonders zu Anfang, wo sie noch voll und ganz in ihrer Kriegerinnen-Rolle war. Sie ist stark, intelligent und mutig und trotzdem hat sie ihre Schwächen. Sie lernt im Laufe des Buches jedoch, sich selbst besser wahrzunehmen und weiß hinterher, was sie kann und was für sie persönlich eher im Bereich des Unmöglichen steht. Außerdem stellt sich früh heraus, dass sie die geborene Anführerin wäre, obwohl auch sie mit der Verlockung zu kämpfen hat, die große Macht mit sich zieht. In dieser Zeit verändert sie sich charakterlich eher zum Schlechteren, aber ich denke, dass die Autorin das ziemlich gut dargestellt hat, da Kai nur authentisch und vor allem menschlich gehandelt hat. 

Enlai mochte ich super gerne. Er ist besonders am Anfang einfach so süß gewesen und hat sich so sehr auf Kai bzw. die falsche Prinzessin Noriko eingelassen und ihr den Hof gemacht, dass ich wirklich nicht weiß, wie es zu diesem heftigen Plot-Twist kommen konnte … aber na ja, da kommt eben auch seine königliche Herkunft her und Prinz Enlai ist nun mal ein Prinz und kein gewöhnlicher Junge. Aber trotzdem – ich hab ihn in dem Buch wirklich liebgewonnen und bin gespannt, wie es jetzt mit ihm weitergeht, und ob er wohl im zweiten Teil zu den guten oder den „bösen“ Charakteren gehört.

Jao ist einfach der Hammer. Ehrlich, wenn ich Enlai schon mochte, dann mochte ich Jao nur umso mehr. Er ist einfach so leidenschaftlich und intelligent und ich habe sofort die Bindung gespürt, die sich zwischen ihm und Kai manifestiert hat. Auch wenn ich es merkwürdig fand, dass er erst nicht erkannt hat, dass Kai die angebliche Prinzessin Noriko ist, weil er bei so gut wie jeder Zeremonie dabei war, kann das natürlich auch einfach daran liegen, dass er mehr auf die Reihen der Onna-Bugeisha geschaut hat als auf die königlichen Hoheiten. Ich hätte mir allerdings gewünscht, mehr Szenen zwischen ihm und Kai zu haben, da die Beziehung zwischen ihnen schon recht schnell voranging, obwohl sie sich noch kaum kannten. Nach dem dramatischen Ende bin ich auf jeden Fall wirklich gespannt, wie es mit Jao und Kai weitergeht, und ob sie sich überhaupt wiedersehen … wobei ich da jetzt einfach mal von ausgehe ;). 


Fazit

„Shadow Dragon – Die falsche Prinzessin“ hat mich auf ein Neues wirklich überraschen können, allerdings hat mir das Buch beim Re-read nicht mehr ganz so gut gefallen wie zuvor. Wobei das jetzt auch schon sehr negativ klingt, und das soll es auf gar keinen Fall. Ich hatte nur wenig am Buch auszusetzen, aber es zählt jetzt nicht mehr zu meinen absoluten Lieblingen.

Das Buch ist besonders etwas für die Fantasy-Liebhaber unter euch, und auch Asien-Fans werden das Buch lieben, da ich davon ausgehe, dass sich die Autorin an den Traditionen von Südost-Asien orientiert hat. 


(Diese und weitere Rezensionen gibt es auch auf meienm Blog A Court of Books and More)

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Vier Königreiche, ein mächtiger Drache und eine mutige Kämpferin: Folge dem Ruf des Shadow Dragon! Als Onna-Bugeisha kennt Kai nur Disziplin und Gehorsam. Das Leben der Kämpferin erfüllt nur einen Zweck: Prinzessin Noriko zu beschützen. Das ändert sich, als Kai nach einem Attentat auf die Prinzessin in deren Rolle schlüpfen muss. Allein in der intriganten Welt der Mächtigen und Reichen, lernt sie nicht nur Prinz Enlai, sondern auch den Drachenhüter Jao kennen. Nur kann sie ihnen wirklich trauen? Und soll sie dem Ruf des sagenumwobenen Shadow Dragon folgen, zu dem sie eine geheimnisvolle Verbindung zu haben scheint?

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Kristin Briana Otts wuchs in den Bergen von Colorado auf und verbrachte ihre Zeit am liebsten mit Fantasy- und Science Fiction-Romanen. Sie hat einen Bachelor of Arts in Creative Writing und lebt mit ihrer Familie in Nordamerika. Kristin hat eine Vorliebe für
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