Kristin Cashore Graceling

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Inhaltsangabe zu „Graceling“ von Kristin Cashore

Sometimes nothing but a Grace can save you

ein gutes fantasybuch mit einem Hauch romantik und abenteuer

— Angi1908

Eine interessante Idee, das Potential wird aber verschenkt.

— Cari_f

Bland characters, stupid story, not my cup of tea

— ichundelaine

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  • Rezension zu "Graceling" von Kristin Cashore

    Graceling

    Cari_f

    22. September 2016 um 00:06

    In einer Welt, in der Menschen mit extremen und oft gefürchteten Gaben zur Welt kommen, kämpft Katsa mit der Ablehnung der Menschen gegen ihre eigene Gabe, die Gabe des Tötens. Sie schließt sich mit einem anderen jungen Kämpfer zusammen, um ihr Land vor einem korrupten König zu retten. Dieses Buch handelt von einem Mädchen, das in einer Welt lebt, in der Frauen nicht selbstbestimmt sind und durch eine Heirat auch den letzten Rest ihrer Freiheit an den Ehemann verlieren. Katsa will aus den Konventionen ausbrechen und findet Stück für Stück einen Weg in ihre Freiheit. An sich ist das eine schöne Idee. Vielleicht bin ich mit meinen 20 Jahren zu alt für dieses Buch – vielleicht habe ich schon zu viele Bücher, die in Fantasy-Welten spielen, gelesen, in denen die Hauptcharaktere sich dem Thema der Emanzipation gar nicht stellen müssen. Doch ich hatte so meine Probleme mit den Stellen, an denen Katsa nächtelang über ihre Selbstbestimmtheit nachdenkt. Das Buch ist 2008 (immerhin schon vor acht Jahren) erschienen, aber man könnte doch erwarten, dass eine solche Frage inzwischen gar nicht mehr thematisiert werden braucht. Es gibt inzwischen so viele (Fantasy-)Bücher, in denen die weibliche Hauptperson sich mit der Frage der Emanzipation gar nicht aufhält, sondern sie einfach lebt. Bücher von Autorinnen wie Sarah J. Maas, Veronica Roth und Suzanne Collins sind mit ihren Kick-Ass-Hauptcharakteren nur ein paar Beispiele dafür. Junge Mädchen sollen sich diese starken Mädchen und Frauen in den Büchern als Vorbild nehmen und sich gar nicht Gedanken darüber machen müssen, ob eine Heirat jetzt die Freiheit einer Frau einschränkt oder nicht. Und das ist schade, denn im Rest des Buches gab es viele Stellen, die sehr schön geschrieben waren. Auch die Welt, in der Menschen mit speziellen Gaben – extrem gefährlich oder komplett nutzlos – geboren werden und in der es so fantastische Orte wie Ror City - eine Stadt auf einem steilen Berg, die durch einen Seilzug erreichbar ist - gibt, hat so viel Potential, das meiner Meinung verschenkt wurde, da sie so sehr in den Hintergrund rückt. Dadurch, dass in den Folgebänden der Reihe offenbar andere Personen im Mittelpunkt stehen, ist die Handlung um Katsa und Po (ein etwas unglücklich gewählter Name) mit diesem Buch abgeschlossen. Das ist wohl auch der Grund, wieso die Autorin sich nicht allzu viel Raum leisten konnte, um die Handlung nach und nach aufzubauen. Für meinen Geschmack geschieht in diesem Buch einfach alles viel zu schnell. Die Liebesgeschichte zwischen Katsa und Po entwickelt sich zwar von Anfang an recht offensichtlich (und es gibt auch viele schöne Stellen zwischen den beiden), aber als er ihr seine Liebe dann gesteht, dachte ich mir „Was, jetzt schon? Warum?“. Durch die vielen durchaus positiven Reaktionen auf das Buch und die so große Anzahl an Lesern hier auf Lovely Books hatte ich mir viel mehr von diesem Buch erhofft. Und wegen der oben genannten Gründe kann ich auch nicht mehr als zwei Sterne für „Graceling“ vergeben.

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  • Furchtbar...

    Graceling

    ichundelaine

    08. August 2016 um 09:51

    Katsa (blöder Name!) hat nicht nur zwei verschiedenfarbige Augen sondern ist auch noch mit einer speziellen Fähigkeit gesegnet: dem Töten. Das tut sie allerdings nicht mit speziellen Mittelchen und still und leise, dass ist eher die Art ihres offensichtlich schwulen Cousins Prinz Raffin, sondern äußerst brachial mit Fäusten, Schwert und Bogen. Prinzipiell finde ich weibliche Charaktere, die nicht eine Konstitution wie ein Burgfräulein haben toll, hier ist es mir allerdings eine Ecke too much. Katsa ist ein ziemliches Mannweib, vor der alle Angst haben und die, sobald sie ein Kleid anziehen soll, Beklemmungen bekommt. Sie ist die Vollstreckerin ihres Königs und nutzt ihre Fähigkeit nicht nur zum Guten.Alles beginnt mit der Befreiung eines königlichen Großvaters. Auf dieser Mission trifft Katsa den Prinzen Bo, der ebenfalls eine besondere Fähigkeit hat. Zwischen ihr und dem Prinzen entwickelt sich eine sehr merkwürdige Story. Zum einen prügeln sich die beiden zu Trainingszwecken die kacke aus dem Leib, zum anderen entwickelt sich da etwas wie eine Liebesgeschichte. Bo ist sogar so verschossen, dass er es fast kommentarlos hinnimmt, als sich Katsa die Haare absäbelt. Ferner wirkt seine Bewunderung ihrer Stärke und Fähigkeiten fast schon kriecherisch. Die eigentliche Geschichte geht bei den schmalzigen Dialogen unter und plätschert ziemlich unspannend am Leser vorbei. DAS Buch bekommt von mir definitiv keine Leseempfehlung...

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  • Fesselnd

    Graceling

    Lucie_Mueller

    Es ist schon ein paar Jährchen her, seit ich das Buch gelesen habe (3) aber ich kann mich noch gut daran erinnern, deswegen möchte ich gerne meine Meinung darüber kundtun: Kerstin hat eine neuartige Welt erschaffen, die zwar nicht sehr komplex ist, mich aber trotzdem überzeugt.  Die Hauptperson, Katsa, ist ein Charakter mit Ecken und Kanten, die mit sich selbst hadert und tut sie vielleicht nicht immer, das, was der Leser gerne hätte, aber sie wirkt sehr authentisch auf mich. Mich hat diese Mischung aus düsterer Fantasy und Romantik restlos überzeugt. Wenn man es zulässt, dann wachsen einem die Charakter ans Herz und man leidet und ist glücklich mit ihnen. Es gibt noch einen Band, der an diesen Anknüpft, er heisst, Bitterblue. Dazwischen hat Kerstin Cashore noch ein "Companion" Roman geschrieben, der auf den ersten Blick nichts mit Band 1 zu tun hat. Er spielt in einem anderen Königreich aber in der gleichen Welt und mit neuen Protagonisten. 

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    • 2
  • nix für mich ...

    Graceling

    Sunshine_Books

    26. February 2014 um 08:48

    In a world where people born with an exceptional skill, known as a Grace, are feared and exploited, Katsa carries the burden of a skill even she despises: the Grace of killing. She lives under the command of her Uncle Randa, King of the Middluns, and is expected to carry out his dirty work, punnishing and torturing anyone who displeases him. Breaking arms and cutting off fingers are her stock-in-trade. Finding life under his rule increasingly unbearable Katsa forms an underground Council, whose purpose is to combat the destructive behaviour of the seven kings - after all, the Middluns is only one of the Seven Kingdoms, each of them ruled by their own king and his personal agenda for power. When the Council hears that the King of Liend's father has been kidnapped Katsa investigates . . . and stumbles across a mystery. Who would want to kidnap him, and why? And who was the extraordinary Graced fighter who challenged her fighting skills, for the first time, as she and the Council rushed the old man to saftey? Something dark and deadly is rising in the north and creeping across the continent, and behind it all lurks the shadowy figure of a one-eyed king . . . Mein Fazit: Nach all den guten Bewertungen dachte ich mir: Gut, so schlecht kann's nicht sein und bin wirklich unbefangen an die Sache herangegangen. Immerhin lag das Buch schon über ein Jahr auf meinem SuB. Wahrscheinlich wäre es dort auf geblieben, bis es sich in seine Einzelteile aufgelöst hätte, aber soweit kam es ja wegen der SuB-Abbau-Challenge nicht. Leider hatte ich ein großes Problem mit dem Schreibstil und kann es auch auf keine Übersetzung schieben, denn ich habe das Buch im Original gelesen. Irgendwie wurde ich mit dem Ganzen nicht warm, und die Story plätscherte zusätzlich so vor sich hin. Auch Katsa konnte mich nicht wirklich überzeugen und ihr Sinneswandel kam mir etwas zu plötzlich und sie war, wie die meisten Charaktere sehr eindimensional. Mir fehlten die Ecken und Kanten, die Protagonisten eigentlich interessant machen sollten.  Ich befürchte, das wird die kürzeste Rezension, auch wenn es fast schon keine ist, die ich je schrieb, da ich sehr viel überflogen habe. Die Hauptstory war eigentlich ganz interessant, aber es gibt einige Nebenhandlungen, die kaum etwas zum eigentlichen Geschehen beigetragen haben, weshalb ich gerade diese gegen Ende oft überblättert habe. Für mich leider der Reinfall in diesem Jahr. Platte Story und flache Charaktere. Ich weiß, vielen hat das Buch gefallen, ich wurde damit aber nicht warm und war einfach nur froh, am Ende angelangt zu sein.

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  • Rezension zu "GRACELING" von Kristin Cashore

    Graceling

    Zwischen-den-Zeilen

    10. January 2013 um 23:23

    Nachdem ich so viel Positives über dieses Buch gehört und gelesen hatte war für mich klar, dass ich es auch lesen möchte. Ich hatte also hohe Erwartungen an Kristin Cashores Debutroman. Als ich anfing zu lesen war ich zuerst ein wenig erstaunt, da ich dank des Klappentexts eine ganz andere Handlung erwartet hatte. Auch war der Schreibstil zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig und ich fragte mich, warum das Buch so hoch gelobt wurde, denn es kam mir keinesfall außergewöhnlich vor. Doch je länger ich las, desto mehr begeisterte mich die Story, bis ich schliesslich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen und das letzte Drittel des Buches in einem Rutsch durchlas. Die Story mag also langsam und etwas schleppend begonnen haben, doch der Rest des Buches war dafür umso mitreissender. Auch der Schreibstil gefiel mir mit der Zeit immer besser, liess Berge, Täler und Königspaläste in meinem Kopf entstehen und entführte mich in eine fantastische Welt. Die Geschichte spielt sich auf einem fiktiven Kontinent ab, der in sieben Königreiche unterteilt ist. In jedem dieser Reiche gibt es Menschen, die von Geburt an anders sind als die anderen, die so genannten Gracelings oder Begabten. Jede Gabe wirkt sich anders aus, sodass keine zwei Personen genau dieselbe Fähigkeit haben. Manche Gaben sind körperlicher Natur, z.B. Schwimmen oder Bogenschießen, andere, z.B. Gedanken lesen, sind mentaler Art. Jedes der Königreiche geht anders mit den Begabten um: manchmal werden sie vergöttert, anderswo sind sie gefürchtet und werden von der Gesellschaft gemieden. Katsa, die Heldin der Geschichte, ist eine ganz besondere Persönlichkeit. Sie wirkt manchmal ein wenig kratzbürstig und eigenbrötlerisch, ist aber daran selber nicht schuld. Denn sie hat eine angeborene Gabe, die sie zu einer perfekten Killerin macht. In dem Königreich, in dem sie lebt ist sie als Begabte/Graceling per Gesetz im Besitz des Königs Randa, ihres Onkels, der ihre Gabe schamlos nutzt um sich eigene Vorteile zu verschaffen. Katsa ist deshalb im ganzen Reich gefürchtet, einem der Reiche, dass die Begabten ohnehin als Menschen zweiter Klasse sieht. Im Laufe des Buches jedoch lernt sie ihre Gabe schätzen und sogar stolz darauf zu sein, etwas zu können, dass nur ihr vergönnt ist und niemand besser kann. Auch emotional entwickelt sie sich weiter. Anfangs ist sie ein Mensch mit vielen Vorurteilen, insbesondere den Menschen gegenüber, die sich als Begabte fürchten. Sie kann einer Welt nicht positiv gegenüberstehen die ihr nur negative Gefühle entgegenbringt. Einziger Lichtblick sind die Aufträge des Königs bei der ihr Prinz Raffin sowie die Kämpfer Oll und Giddon, mit denen sie sich gut versteht sowie die Zeit die sie mit der Hofdame Helda verbringen kann. Doch sie fühlt sich wie in einem Käfig, solange sie unter Randas Einfluss steht. Durch Zufall lernt sie Po (in der deutschen Ausgabe Bo) kennen, einem Prinzen des Reiches Lienid, der ebenfalls eine Gabe hat. Durch ihn lernt Katsa, was es mit ihrer Gabe tatsächlich auf sich hat und dass sie diese nicht verachten sollte, und auch Po hat ein Geheimnis, dass im Verlauf der Geschichte gelüftet wird und Katsa ordentlich durcheinander bringt. Überhaupt wächst Katsa durch Pos Gesellschaft weit über sich hinaus und entwickelt sich bis zum Ende des Buches von einer gefangenen jugendlichen Kampfmaschine in eine unabhängige, passionierte und selbstsichere junge Frau, die weiss was sie will und die mit ihrer Gabe im Reinen ist. Po hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Er weiss immer genau, was er wann zu sagen hat, er ist fleissig und ehrgeizig immer noch etwas neues dazuzulernen, ohne daraus persönliche Vorteile oder Macht ziehen zu wollen. Und obwohl er ein Prinz ist, hat man stets das Gefühl, dass er sich nichts aus seiner Position macht. Die Familie und das Wohlergehen seiner Lieben liegen ihm mehr am Herzen; aber er ist keineswegs verweichlicht, sondern ein sehr guter Kämpfer, der auch gerne mal eine unbequeme Wahrheit ausspricht. Von allen Personen in diesem Buch hat mir Po durch seine absolute Menschlichkeit am besten gefallen. Auch die Liebesgeschichte, die sich zwischen Katsa und Po entwickelt, war in meinen Augen sehr gut beschreiben - es wirkt weder zu kitschig noch zu übereilt. Die beiden wissen anfangs selbst noch nicht so genau, was sie fühlen, und wachsen Schritt für Schritt in ihre Rolle als Partner hinein. Kern der Handlung ist die Suche, auf die sich Katsa und Po begeben, um den Grund für die Entführung von Pos Großvater aufzuklären. Doch je weiter sie voran kommen, desto klarer wird ihnen, dass viel mehr als die Entführung eines alten Mannes im Spiel ist. Die Fäden im Hintergrund hält der einäugige König Leck, den seltsamerweise alle in den höchsten Tönen für sein Mitgefühl, seine Hilfsbereitschaft und seine Mildtätigkeit loben...obwohl seine Adoptiveltern, der alte König und seine Frau, nur kurze Zeit nach seiner Krönung auf wundersame Art verstorben sind. Kristin Cashore schafft es in ihrem Debutroman eine neue Welt zu erschaffen, die voller Geheimnisse steckt, die man ergründen möchte, wenn man mit den Charakteren mitfiebert, wie es ihnen wohl ergehen wird auf der Reise durch die sieben Königreiche. Fazit: Nach einem etwas holprigen Start entfaltet sich beim Lesen nach und nach eine wohl durchdachte, dreidimensionale Fantasywelt, die einen in ihren Bann zieht. Vielschichtige Charaktere, eine interessante und abwechslungsreiche Story sowie eine gute Portion Spannung machen dieses Buch aus. Ich vergebe solide 4 Sterne und freue mich schon darauf, die beiden Nachfolgebände zu lesen.

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  • Rezension zu "GRACELING" von Kristin Cashore

    Graceling

    Alagos

    03. September 2012 um 15:21

    Wer den Einband von Graceling sieht wundert sich. So viel Lob für ein Erstlingswerk. Also dachte ich mir, dass dieses Lob auch irgendwie berechtigt sein müsste. Doch mitnichten. Insbesondere die letzten 50 Seiten habe ich eigentlich nur noch überflogen um das Ende lesen zu können. Wirklich mitgerissen hat mich die Geschichte von Anfang bis Ende nicht. Doch kurz zum Plot: Die Hintergrundgeschichte ist eigentlich gar nicht uninteressant. In den Sieben Königreichen gibt es Menschen, die mit einer besonderen Gabe ausgestattet werden. Diese Gabe manifestiert sich normalerweise in frühster Kindheit. Erstes Anzeichen dieser Gabe sind verschiedenfarbige Augen. Diese Gabe wird "Grace" genannt(die deutsche Übersetzung kenne ich nicht) und führt dazu, dass ihre Mitmenschen den begabten Menschen mit Argwohn gegenübertreten. Hauptperson des Plots ist Katsa, die mit der Gabe ausgestattet wurde zu töten. Sie wird von ihrem Onkel, den König eines der sieben Königreiche als Henker und öffentlicher Folterer benutzt um seinen Feinden Angst einzujagen. Doch Katsa möchte sich nicht als Mordwerkzeug benutzen lassen und hat im Geheimen einen Zirkel gegründet, der die Aufgabe hat "Gutes" zu bewirken. Das Problem bei der ganzen Handlung ist, dass diverse Nebenplots aufgemacht werden ohne, dass sie auf die Hauptgeschichte eine größere Nebenwirkung hatten. So wird das Konzil, das Katsa gegründet hat immer mehr zur Nebensache um die letzten 100 Seiten komplett zu verschwinden, obwohl es den Anschein hatte, dass das Konzil noch eine wichtige Rolle spielen würde. Auch das "Geheimnis" war maximal gewöhnlich und wenn man nur ein bisschen Krimierfahrung hat dann weiß man eigentlich sofort wie der Plot sich in Etwa auflöst. Dazu kommt dann noch eine sehr schwammige Charakterzeichnung, die für mich sehr eindimensional war ohne, dass ein Charakter als besonders interessant herausstechen würde. Deshalb kann ich dem Erstlingswerk von Kristin Cashore leider nur 2 von 5 Sternen verleihen, eher mit der Tendenz nach unten.

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  • Rezension zu "GRACELING" von Kristin Cashore

    Graceling

    Bealesen

    04. August 2012 um 13:18

    Inhalt: Katsa, mit einem grünen und einem blauen Auge besitzt eine Gabe, die Gabe des Töten/Kämpfen, so gut wie jeder Kämpfer ist machtlos gegen sie. Deswegen hat ihr Onkel angefangen sie als Waffe zu benutzen, jemanden der alles tat, jedem Schmerzen bereitet, wenn er es nur will. Um den Menschen zu helfen bildet sie einen Rat, durch den sie Bo trifft. Jemand der nicht ganz so machtlos ist. Ich denke über das Buch: Es war schön eins meiner Lieblingsbücher endlich in der original Sprache zu lesen. Ich liebe den Schreibstil und die Geschichte, die Gefühle. Es ist Kirsten Cashores Debüt, ein sehr gelungenes wie ich finde, ich hätte auch schon längst eine Rezension geschrieben, wenn da nicht immer was anders dazwischen gekommen wäre. Aber jetzt. Ich mag alle Covers, ich mag die beiden englische und auch das von Carlsen und Weltbild. Alle Zeigen einen anderen Aspekt von Katsa, aber alle sind sie wichtig. Das mit nur dem Dolch, mit einer Kämpferin und der Nacken und Haare von Katsa. Hier nochmal zum Vergleich. Graceling ist wie gesagt ein Debüt einer Autorin und auch der Anfang einer Geschichte über ‚Die sieben Königreiche‘ und das nächsten Buch ist über ‚Die Dells‘. Die Flammende ist ein Prequel zum ersten Buch, der englische Titel ist Fire. Der dritte Teil ist auf beiden Geschichten aufgebaut, der Titel ist Die Königliche und Bitterblue, im deutschen erscheint das Buch im August. Jetzt aber zum Inhalt. Cashore hat sich ein eigenes Land, eigene Menschen er schrieben. Hier in diesem Buch geht es um die sieben Königreiche, mit jeweils einer Hauptstadt die nach dem aktuellen Herrscher benannt ist, z.B. Leck City. Das gesamte Land, ist gleich verteilt, doch jeder König hat eine andere Art des Herrschens. Der Rat agiert in allen Königreichen in denen sie müssen. Das ganze System, die Aufteilung gefällt mir. Der Schreibstil ist vollkommen flüssig, spannend und du kannst nicht aufhören zu lesen. Es wird nie richtig langweilig, irgendwas, sei es auch noch so klein passiert immer. Es gibt nur einen Teil, den ich persönlich nicht mag, aber er ist nötig. Ich liebe Katsa und Bo, der im englischen eigentlich Po heißt. Der Charakter wird nie wirklich beschrieben, trotzdem ist einem klar wie sie sind, wieso sie etwas tuen. Man sieht aber auch wie sich viele der Personen im laufe des Buches verändern, über sich selbst hinauswachsen und wieder zusammenbrechen. Sie sind mir einfach unglaublich sympathisch. Als letztes die Gaben, die Gaben die man durch die Augen sieht, ich finde die Idee der verschiedenen Farben schon echt klasse und insgesamt die Kräfte und Talente. Auch habe ich es noch nie in solch einer Ausführung gelesen, etwas Neues. Fazit: Ich liebe das Buch und leider kann ich das nicht so gut rüberbringen. Aber dies ist ein Buch für fast jeden, der sich nur auf ein bisschen Fantasy einlassen kann. Viel mehr kann ich nicht sagen. 5 von 5 P wie Punkten.

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  • Rezension zu "Graceling" von Kristin Cashore

    Graceling

    Lilly_McLeod

    23. May 2012 um 10:47

    Graceling (Die Beschenkte) Kristin Cashore 'It was a land of seven kingdoms. Seven kingdoms, and seven thoroughly unpredictable kings.' Wie es sich wohl anfühlt, mit der Gabe des Tötens beschenkt, die Aura einer Unbesiegbaren zu verbreiten? Lady Katsa empfindet es mehr als Fluch denn als Segen. Zwar vermag sie mit Hilfe ihrer Autorität Gutes zu bewirken, doch es muss stets in aller Heimlichkeit geschehen: Seit dem Tod ihrer Eltern nämlich beansprucht König Randa Katsas Fähigkeit für seine niederen Zwecke, obwohl sie die Rolle des furchterregenden Racheengels verabscheut. Erst ihre Bekanntschaft mit einem anderen Beschenkten gibt Katsa endlich die nötige Kraft, aus Randas „Käfig“ auszubrechen. Anfänglich ist Bo, jüngster Prinz der Lienid und auf der Suche nach seinem Großvater, der Heldin ein Rätsel: Augenscheinlich mit der Gabe des Kämpfens beschenkt, fordert er Katsa nie ernsthaft heraus. Im Gegenteil: Bo hält eher seine zweite Wange hin, statt sie bei einem – wenngleich spielerischen – Gegenangriff zu verletzen. Aus einer vorsichtigen Annäherung wird, dank Bo’s unerschütterlichem Glauben an Katsas weichen Kern, Freundschaft. Gemeinsam spüren sie den Entführer von Bo’s Großvater auf und durchkreuzen infolgedessen die Pläne eines bestialischen Mörders: eines Königs mit der Gabe, die Gedanken der Menschen so zu manipulieren, dass sie an seine Unschuld glauben. Wer, wenn nicht zwei nach Gerechtigkeit strebende Beschenkte, aus deren Freundschaft allmählich Liebe erwuchs, könnten seinem entsetzlichen Treiben ein Ende bereiten? Cover: Die Hardcovervariante finde ich hier leider nicht so schön, weswegen ich froh bin, dass ich das Taschenbuch habe. Das Cover mag ich umso mehr. Zwar reizt mich auch das deutsche Cover mit diesen Haaren, dass ist irgendwie ungewöhnlich und hat etwas. Dazu noch das tolle Ornament. Allerdings gefällt es mir in der englischen Variante, dass man Katsa ganz sieht. Ich find die Haltung toll, die wilden Haare, die sie immer laufend stören, die Winterlandschaft ist mehr als passend und ich finde auch, dass der Titel gut in Szene gerückt ist. Bei der deutschen Ausgabe finde ich das eher etwas störend, dass es da so mitten durch die Haare geht. Jedenfalls vergebe ich für 'mein Taschenbuchcover' Cover: 4 Sterne Leseeindruck: Ich bin damals über eine Rezi zu 'Die Beschenkte' gestolpert. Die Rezi las sich nicht umwerfend, aber ansprechend. Das Thema mit den 'beschenkten Gaben' also den verschiedenen 'Graces' die die Leute in den sieben Königreichen haben können, dass hat mich sofort für sich gewinnen können. Solche kleinen magischen Details, eine mysteriöse Story und ne gute Portion Liebe, dass kann mich sofort begeistern. Dazu kam, dass ich gerne Reihen lese und das Cover mich ebenso zu faszinieren wusste. (Das zu Teil 2: Die Flammende sogar noch mehr) Also habe ichs mir gleich mal gewünscht. Ich habe dann aber zu Weihnachten den zweiten Teil 'Fire' bekommen und jetzt endlich dank eines 5€ Gewinngutscheins mir den ersten Teil (gebraucht) zugelegt, um die Reihe lesen zu können. Der Schreibstil von Kristin Cashore (ich kann wieder nur den englischen Schreibstil bewerten) ist echt wunderbar. Er erinnert mich sehr und das sofort an den von Juliet Marillier und sie ist meine Lieblingsautorin. Soll heißen: ich war schwer und bin schwer verliebt in Mrs. Cashore *-* :)) Sehr flüssig fliegt man durch die Seiten und erlebt viel Gefühl, eine detailierte Gedankeneinsicht und eine Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Nach Außen wie eine starke, unbesiegbare Wildkatze, innen drin verloren, beinah ängstlich, weil ihre Gabe, zu töten, so oft schon für Zwecke missbraucht wurde, die sie nicht gut heißen kann. Obwohl die Autorin sehr detailiert beschreibt, wird es nie langweilig. Ich fand selbst die langen Reisebeschreibungen angenehm zu lesen und ich dachte oft (ging mir schon nach 150 Seiten so) mein Gott, wie viel kommt da denn noch, weil ich immer den Eindruck hatte, ich müsste inhaltsmäßich schon mindestens das Doppelte gelesen haben. Also keine leeren Worte, sondern richtig viel Inhalt, viel Gefühl eine superschöne, sich langsam entwickelnde, romantische Lovestory und natürlich Geheimnisse und jede Menge Spannung. Ein bisschen Drama gibt es auch und so hat das Buch eigentlich wirklich alles, was ich mir wünsche. Einziger kleiner Kritikpunkt ist das Ende. Das ist verhältnismäßig kurz, dafür dass der Rest einem so lang vorkommt. Hier wäre ich gerne noch etwas mehr in die Romantik eingetaucht, die sich dann aufbaut und hätte die positive Stimmung genossen. Die ist nach dem 'Drama' etwas zu kurz, zu gerafft für meinen Geschmack ausgefallen. Die Figuren sind mir indess so ans Herz gewachsen, dass ich hoffe, sie tauchen in den Folgebänden noch auf, auch wenn es so aussieht, als ginge es in Fire, um eine neue Protagonistin. Besonders gefreut hat mich jedoch, dass Bitterblue im dritten Teil (der heißt auch Bitterblue) ihren Auftritt als Frau bekommt. (Sie ist hier ein junges Mädchen, das von Katsa gerettet wird. Warum kann ich nicht verraten :D ) FAZIT: Eine magische, gefühlsgeladene, wunderschön geschriebene und rundherum harmonische Geschichte, die nicht nur Fantasyliebhaber begeistern wird. Absolut empfehlenswerter Reihenbeginn, den ich jedem nur ans Herz legen kann. Gebt euch der Lese-Grace hin und lasst euch verzaubern! Ich vergebe für Graceling: 4 und 1/2 Sterne Einen halben muss ich aufgrund des zu kurz ausgefallenen Endes, dass mich nicht ganz befriedigen konnte, abziehen.

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  • Rezension zu "Graceling" von Kristin Cashore

    Graceling

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. August 2011 um 21:27

    Seit langer Zeit habe ich mal wieder ein Buch auf Englisch gelesen. Und es war nicht nur aus diesem Grund eine wunderbare Abwechslung. Die Geschichte, wenn sie nicht geschrieben wäre, wie sie geschrieben ist, könnte schrecklich langweilig sein. Denn eigentlich passiert nicht sehr viel an dem die Beteiligten aktiv teilnehmen. Vielmehr erfahren sie nur von Dritten über gewisse Geschehnisse oder Dinge, die sie selbst erleben haben, werden erzählt, wenn sie bereits geschehen sind. Aber die Geschichte ist alles andere als langweilig erzählt. Kristin Cashore schreibt wirklich wunderbar und stellt mit eben dieser Schreibweise die Charaktere noch viel stärker in den Vordergrund. Ihr Anderssein, ihre Art damit umzugehen, sich selbst zu finden. Aber auch die Art wie andere sie behandeln, sehen und sie entweder achten oder benutzen. Die Botschaft rückt viel stärker in den Vordergrund. Ebenso die zwischenmenschlichen Beziehungen und die innere Entwicklung der Charaktere. Das hat mir besonders gut an diesem Buch gefallen. Es lässt es heraus stehen. Es besticht – genau wie die Charaktere im Buch – durch sein Anderssein.

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  • Rezension zu "GRACELING"

    Graceling

    Leela

    11. June 2011 um 16:59

    In einem Königreich, in dem manche Menschen mit besonderen Gaben ausgestattet sind, hat Katsa die Gabe, zu töten erhalten, was ihr Onkel, der König Middluns ausnutzt, indem er sie durch Land schickt, um seinen Willen zu vollstrecken. Katsa hat jedoch anderes im Sinn, als für immer dem Willen ihres Onkels zu folgen und als sie den Jungen Po kennenlernt und sich bald darauf mitten in der Verschwörung eines anderen Königs wiederfindet, beschließt sie, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen... Auf dieses Buch bin ich gestoßen, weil ich in vielen Rezensionen gelesen habe, wie gut, packend und überzeugend es geschrieben sei, habe diesmal aber nicht den Fehler gemacht, mir direkt mehrere Bücher der Reihe zu kaufen (zuletzt habe ich es bei der Twilight-Reihe gemacht und denke nun, dass Band 2 und 3 irgendwo ungelesen verrotten werden). Den vermeindlichen Sog, den diese Geschichte doch auf den Leser ausüben sollte, habe ich nicht ansatzweise verspürt. "Graceling" mag zwar mit einer recht netten Geschichte daherkommen, die allerdings duchschaubar, ohne rechte Spannungskurve und auch ohne Überraschungen ist. Ich hatte sogar den Eindruck, dass man den ganzen Handlungsstrang auf 200 Seiten hätte kürzen können, denn es passiert so gut wie nichts und auch die vermeintliche Verschwörung ist nicht mysteriös oder schwer zu durchschauen, sondern einfach nur...gewöhnlich. Überhaupt ist dieses Buch in jeder Hinsicht durchschnittlich, angefangen bei den zwar nicht völlig blassen, aber auch nicht originellen Charaktere, bis hin zu diesem Witz von einer Handlung. Vor allem handlungstechnisch habe ich viel mehr erwartet: Mehr Enthüllungen, mehr Intrigen, mehr Spannung. Gut, gelangweilt habe ich mich letztendlich nicht, denn die Geschichte ist immerhin ganz nett, aber ich habe dennoch die ganze Zeit auf so etwas wie einen "Knackpunkt" in der Handlung gewartet. Ich kann das Buch deshalb empfehlen, wenn man auf der Suche nach seichter, harmloser Fantasyliteratur ist - wer Epik, Originalität oder etwas anderes in der Richtung sucht, sollte besser zu den Werken anderer Autoren greifen.

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  • Rezension zu "Graceling" von Kristin Cashore

    Graceling

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. February 2011 um 20:34

    Inhaltsangabe des deutschen Verlags: "Er schien plötzlich nicht zu wissen, was er sagen sollte, schaute nach unten und spielte mit seinen Ringen. Er holte Luft und rieb sich den Kopf, und als er ihr wieder das Gesicht zuwandte, hatte sie das Gefühl, seine Augen seien nackt, sie könne direkt durch sie hindurch ins Licht seiner Seele sehen. Sie wusste, was er sagen würde." Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist - sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie hat die Gabe des Tötens. Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen. Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten - und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar. Zum Buch: In einer Welt mit sieben Königreichen werden hin und wieder Kinder geboren, deren Augen zwei verschiedene Farben haben. Diese Kinder unterscheiden sich von anderen nicht nur durch ihr Aussehen, sondern sie haben auch besondere Gaben, sie sind "beschenkt". Solche Kinder werden, sobald sich ihre Gaben zeigen, an den Hof des jeweiligen Königs gesendet und ihre Gaben, sollten sie für den Herrscher nützlich sein, in dessen Dienste gestellt. Einem dieser Kinder, Katsa, der Nichte König Randas, wird nachgesagt, dass sie die Gabe des Tötens habe. Die junge Assassine, die im Auftrag ihres Onkels mordet, ist noch gefürchteter in der Bevölkerung, als es die Beschenkten sowieso schon sind. Die Lady Katsa führt kein angenehmes Leben. Doch dann lernst sie Bo kennen. Der ist nicht nur Prinz eines verfeindeten Königreichs, sondern auch ein beschenkter Kämpfer. Und das Treffen mit ihm der Auslöser einer Reihe von Ereignissen, die Katsa mitten ins größte Abenteuer ihres Lebens schlittern lassen. Fazit: Ein absolut herrausragendes Debüt! Volle Punktzahl für Cashore sowohl was ihre Idee als auch die Umsetzung dieser angeht. Ich konnte mich von dem Buch gar nicht mehr losreißen, so sehr zieht einen Katsas Abenteuer in seinen Bann. Jeder, der High Fantasy voller Abenteuer und Spannung und mit einer guten Prise Romantik mag, sollte dieses Buch lesen.

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  • Rezension zu "GRACELING"

    Graceling

    Caveolina

    31. October 2010 um 10:09

    Ein sehr schönes Jugend- und Frauenbuch aus dem Fantasybereich. Leider habe ich den "Fehler" gemacht erst Fire zu lesen. Und auch wenn die Romane überhaupt nicht aufeinander aufbauen merkt man dass sich Cashores Schrebstil und Plotaufbau von Graceling zu Fire deutlich verbessert haben. Die Hauptfigur Katsa, sowie die verschiedenen Nebencharaktere sind liebendwert, das Böse ist böse und die Spannung nimmt zum Ende zu. Eine zarte Lovestoy ist auch enthalten. Was will Frau mehr für ein gemütliches Wochenende auf dem Sofa bei einem Wetter wie heute ;o)? Aber an die komplexe Fantasywelt von Pat Rothfuss, Tolkien oder Brett kommen beide Bücher nicht ran, von daher nur 4 Sterne.

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  • Rezension zu "GRACELING" von Kristin Cashore

    Graceling

    Kathchen

    25. February 2010 um 00:46

    In der Welt, in der “Graceling” spielt, gibt es sieben Königreiche, die von je einem König beherrscht werden. Doch neben den “normalen” Menschen sind da Leute, die mit einer besonderen Gabe geboren worden sind. Diese Gabe kann jegliche Form annehmen. Allerdings sind diese Menschen nicht gerne gesehen und werden oftmals von den Königen für ihre Zwecke ausgenutzt. Ihr auffallendstes Merkmal ist wohl, dass ihre Augen zwei unterschiedliche Farben haben. Die Protagonistin Katsa gehört zu eben diesen Menschen und ihre “Gabe” ist das Töten, was sie durchaus in Schwierigkeiten bringt. Sie wohnt bei ihrem Onkel Randa, König von den Middluns, der natürlich Katsa mit dieser starken Gabe missbraucht. Direkt am Anfang des Buches muss Katsa einen alten Mann, der offenbar entführt worden ist, aus dem Verlies eines anderen Königs befreien. Dort trifft sie auf einen jungen Mann, der offenbar auch ein Beschenkter ist. Zusammen mit ihm macht sich Katsa auf den Weg herauszufinden, wer diesen Mann entführt hatte und wie man ihn aufhalten kann… Währenddessen entwickelt sich zwischen den beiden Hauptpersonen auch eine kleine Liebesgeschichte… “Graceling” wollte ich schon lange lesen. Der Inhalt klingt neu und wirklich vielversprechend und ich muss sagen, es hat mir richtig viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Am Anfang war es für mich schwer, in das Buch hineinzukommen. Durch die Befreiungsaktion kam zwar von der ersten Seite an Spannung auf, doch das hatte sich dann bald gelegt, als erstmal etwas über die Welt, in der die Geschichte spielt, erzählt wurde. Das fand ich etwas zu trocken und leider auch langatmig. Aber nachdem ich das erstmal hinter mir hatte, wurde es wesentlich besser, spannender und es hat mich richtig gepackt. Die Personen sind sehr gut ausgearbeitet und auch wenn sie am Anfang etwas oberflächlich wirken, gewinnen sie im Laufe des Buches doch deutlich an Tiefe, ebenso wie auch das gesamte Buch, schon alleine durch das “ernste” Thema. Katsas Gabe ist eindeutig kein leichtes Unterfangen, zumal sie auch diese Gabe nicht richtig beherrscht, bzw. kontrollieren kann. Und auch dadurch ist sie eher eine Einzelgängerin. Das ändert sich jedoch schlagartig als sie Po kennen lernt, ebenfalls ein Beschenkter. Langsam bahnt sich zwischen den beiden eine kleine Liebesgeschichte an, langsam und überhaupt nicht kitschig. Auch nimmt diese nur einen kleinen Teil im Buch ein. Dennoch muss ich sagen, dass mir genau dieser Teil am besten gefallen hat und mich sowieso zu einem kleinen Po-Fan gemacht hat! Mir ist Katsa sehr ans Herz gewachsen. Ein für mich sehr toller und starker Charakter, auch wenn sie durchaus ihre schwachen, verletzlichen Seiten hat. Ich habe das Buch auf englisch gelesen und ich muss sagen, dass man es gut verstehen kann, wenn man ab und zu was in dieser Fremdsprache liest. Wenn man eher selten englische Bücher liest, glaube ich nicht, dass “Graceling” gut geeignet ist. Aber es gibt natürlich zum Glück auch die deutsche Übersetzung “Die Beschenkte“. Allerdings mag ich es persönlich nicht so gerne, wenn auch Namen in der Übersetzung geändert werden, wie es wohl hier der Fall war, denn aus Po wurde einfach Bo. Ich gebe gerne zu, dass Po sicherlich kein schöner Name ist und ich möchte so natürlich nicht heißen und ich sehe auch ein, warum man diesen Namen möglicherweise geändert hat, aber dennoch finde ich es nicht unbedingt nett… Das englische Cover meiner Ausgabe gefällt mir sehr gut und ich finde es auch sehr gelungen. Ich denke, dass die Frau auf dem Cover Katsa darstellen soll. Zwar ist sie doch etwas undeutlich abgebildet, aber dennoch kann man die Waffen und auch ihr eher “mannhaftes”, kriegerisches Aussehen sehr gut erkennen. “Graceling” ist ein wirklich toller Fantasyauftakt, der richtig viel Spaß beim Lesen macht. Ich habe lange mit mir gerungen, doch aufgrund des langatmigen Anfangs kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Dennoch wartet bereits der 2. Band der Reihe bei mir im Regal, natürlich auf Englisch, “Fire“. Das Buch hat kein offenes Ende und ist somit abgeschlossen und wenn ich das richtig verstanden habe, handelt auch der 2. Band von einer ganz anderen, beschenkten Person.

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  • Rezension zu "GRACELING"

    Graceling

    Erzangie

    18. January 2010 um 21:30

    Man war das gut! Ein Genuß zu lesen. Wenn man Fantasy mag, und Liebesgeschichten, die zwar sehr vorhersehbar sind, aber...ach seufz mitreißend halt. Keine große Literatur, aber ein wunderbarer Wochenendschmöker, mit allem, was ein gutes Fantasybuch braucht. Und bitte, Frau Cashore: Keine Fortsetzung! Das wäre in dieser Sparte mal sehr angenehm.

  • Rezension zu "GRACELING"

    Graceling

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. January 2010 um 13:03

    Wow!
    Dieses Buch ist definitiv eins der besten Fantasybücher, das ich seit langem gelesen habe!
    Die Story war toll und die Charaktere einfach liebenswert. Sie haben alle im Laufe der Handlung eine Entwicklung durchgemacht, was mir sehr gefallen hat!

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