Kristin Halbrook Die Geschichte von Zoe und Will

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Inhaltsangabe zu „Die Geschichte von Zoe und Will“ von Kristin Halbrook

Ein packendes Roadmovie und eine herzergreifende Liebesgeschichte Wenn du dich das erste Mal verliebst, gehört dir die ganze Welt. Alle Probleme verschwinden im Rückspiegel, und vor dir liegen die Freiheit und das Glück zu zweit. So geht es der fünfzehnjährigen Zoe, die zusammen mit Will von zu Hause abhaut. Eine aufregende Reise steht den beiden bevor. Eine Reise, auf der sie sich mit jeder Meile besser kennenlernen, auf der sie aber auch erfahren, dass die Nähe gefährlich und das Glück zerbrechlich sein können. Denn da sind noch Zoes Vater und die Polizei, die die beiden um jeden Preis einfangen wollen … Zoe und Will brennen durch: Die fünfzehnjährige Zoe hat genug von ihrem Vater, der schon lange nicht mehr er selbst ist – vor allem nicht, wenn er trinkt. Und Will, der noch nie eine richtige Familie hatte, würde alles tun, um Zoe zu beschützen. Sie zum Lachen zu bringen, bei ihr zu sein. Zoe ist die Einzige, die je an ihn geglaubt hat. Die davon überzeugt ist, dass er seinen Schulabschluss schaffen kann. Doch jetzt gehen sie beide nicht mehr zur Schule, und der Highway ist ihre neue Heimat. Für beide ist es die große Freiheit, die erste große Liebe. Für einen kurzen Augenblick scheint alles perfekt – dass der Augenblick nicht ewig dauern kann, ahnen sie … Mutig, ehrlich und charmant erzählt Kristin Halbrook die zu Tränen rührende Geschichte von Zoe und Will, die an die Macht der Liebe glauben.

In der Geschichte passiert nicht groß Spannendes außer das Ende. Mein liebling war eindeutig Wil sichtweisen <3 <3 <3 Herzen

— AsteriaDeVilliers
AsteriaDeVilliers

Ein besonderer Roadtrip, der viele Emotionen bereithält.

— AnnaBerlin
AnnaBerlin

Gute Idee, aber noch ausbaufähig

— Corazon1705
Corazon1705

Dieses Buch hat mich einfach begeistert!! Eine Geschichte über die erste große Liebe und unerfüllte Wünsche! Taschentücher nicht vergessen;)

— Kerime
Kerime

Emotional zutiefst bewegt, verlasse ich eine Story, die wirklich unter die Haut geht. Lesenswert!

— MelE
MelE

Netter Roadtrip, der aber wie die Landschaft leider recht trostlos ist.

— Nine_im_Wahn
Nine_im_Wahn

Am Anfang fand ich das Buch ein bisschen zu schnulzig aber gegen Ende hat sich das zum Glück ein bisschen gebessert!

— Mati
Mati

Schöne Idee, spannend, aber total unberührend. Ich konnte mich nicht in die Figuren reinversetzen, weil man nicht genug erfahren hat. Schade

— Zoe-Lu
Zoe-Lu

Meiner Meinung nach ein schönes, wenn auch typisches Roadmovie-Buch. Das Ende fand ich persönlich ein wenig enttäuschend...

— Tonai
Tonai

Fand es sehr enttäuschend. Hatte mir mehr erhofft. Es hat mich weder gefesselt, noch berührt. Sehr schade.

— Leseeule96
Leseeule96

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  • Gute Idee, etwas langatmig.

    Die Geschichte von Zoe und Will
    FelinhovanBaier

    FelinhovanBaier

    17. November 2015 um 20:14

    Die schüchterne Zoe (15) wächst bei ihrem Vater auf, der sie regelmäßig schlägt. Ihre Mutter ist schon lange tot. Zusammen mit ihrem temperament-vollen und abenteuerlustigen Freund Will (18), der in verschiedenen Pflegefamilien und Heimen aufgewachsen ist, haut sie, nachdem er ihren Vater verprügelt hat, in einem alten Chevrolet, in Richtung Las Vegas ab. Mit größtenteils gestohlenem Geld, von dem Will Zoe nichts erzählt, versorgen sie sich. Unterwegs tötet Will an einer Tankstelle aus Versehen einen Mann, doch Zoe hält weiter zu ihm. Von der Polizei verfolgt, fahren sie immer weiter, an Las Vegas vorbei, nach Kalifornien, bis sie in eine Polizeikontrolle geraten ... "Die Geschichte von Zoe und Will" ist eine wunderschöne Liebesgeschichte. Abwechselnd erzählen Zoe und Will, auf über 300 Seiten, ihre Geschichte, bei der man bis zum Schluss nicht weiß, wie sie ausgeht. Kristin Halbrook's, an Leser ab 14 Jahren gerichteter, Debütroman ist in einem spannenden, ruhigen und schönen Schreibstil geschrieben. Einmal losgelesen, ist es schwierig, das Buch wieder wegzulegen. Durch die Abwechslung zwischen Zoe und Will, ist es einfach, sich in beide Personen hineinzuversetzen. Allerdings ist es manchmal etwas langatmig und die Gedanken wiederholen sich.

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  • Gute Idee, etwas schwache Umsetzung

    Die Geschichte von Zoe und Will
    Corazon1705

    Corazon1705

    12. April 2015 um 18:16

    Inhalt Seit ihrer ersten Begegnung wissen die stille Zoe und der temperamentvolle Will, dass sie füreinander bestimmt sind: Will beschützt Zoe, und Zoe glaubt an Will - auch wenn das sonst niemand tut. Eines Nachts brechen die beiden in Wills altem Camaro auf, um fern von zu Hause ein neues, besseres Leben zu beginnen. Denn Zoe hat genug von ihrem Vater, der schon lange nicht mehr er selbst ist. Und Will, der noch nie eine richtige Familie hatte, würde für Zoe alles tun: sie zum Lachen bringen, auf sie aufpassen, bei ihr sein. Denn Zoe ist die Einzige, die ihn unterstützt, die davon überzeugt ist, dass er die Highschool schaffen kann. Aber jetzt gehen sie nicht mehr zur Schule, und der Highway ist ihre neue Heimat. Für beide ist es die große Freiheit, die erste große Liebe, und für einen kurzen Augenblick lang scheint alles perfekt - doch Zoe und Will ahnen, dass das Glück nicht ewig andauern kann... Meine Meinung Bei diesem Buch handelt es sich um eine tragische Lovestory. Zwei Jugendliche verlieben sich ineinander und fliehen vor ihrem alten Leben mit dem Ziel irgendwo weit weg zusammen ein neues Leben zu beginnen. Bei den zwei Jugendlichen handelt es sich zum einen um die 15-jährige Zoe. Zoe ist ein sehr ängstlicher und schüchternes Mädchen die darauf hofft mit Will, ihrer ersten großen Liebe, ein neues Leben anzufangen. Sie ist eine gute Schülerin und sehr schlau, doch in Sachen Liebe noch unerfahren. Durch ihre schüchterne Art fand ich sie direkt sympatisch. Dann gibt es da noch Will, Zoes große Liebe. Er ist ein 18-jähriger, abenteuerlustiger Junge und auch er will ein neues Leben anfangen. Seine Mutter hat ihn als Baby verlassen und seinen Vater kennt er nicht. Seine Kindheit verbrachte in verschiedenen Familien und landete schließlich im Heim. Er sagt von sich selbst, dass er nicht der Schlauste ist und traut sich selbst nicht zu die Schule zu beenden, will mit Zoe abhauen und später für sie sorgen während sie weiter zur Schule geht. Auch Will finde ich im Großen und Ganzen total in Ordnung. Die Idee dieser Geschichte hat mich direkt interessiert und in Kombination mit dem Cover musste ich dieses Buch einfach haben und lesen. Der Schreibstil der Autorin ist gut. Sie schreibt abwechselnd aus der Sicht von Zoe und Will. Trotzdem hat mir in dieser Geschichte etwas gefehlt. Ich kann nicht genau sagen warum, aber dieses Buch hat mich nicht so gefesselt wie andere Bücher. Damit möchte ich dieses Buch auf keinen Fall schlecht machen, denn die Idee ist toll, wie ich finde, aber mir persönlich hat zum Beispiel die Spannung gefehlt. Auch war es an manchen Stellen etwas langatmig. Das Ende des Buches hatte es dann aber nochmal in sich und ich darf gestehen, dass ich etwas emotional wurde ;) Alles in allem ist dies eine Geschichte mit einer guten Idee dahinter, welche, meiner Meinung nach, aber noch ausbaufähig ist. Trotzdem bereue ich es nicht das Buch gelesen zu haben!

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  • Die Geschichte von Zoe und Will

    Die Geschichte von Zoe und Will
    pelia

    pelia

    04. January 2015 um 22:57

    Erster Satz: "Er düst in seinem Camaro die Straße entlang, schlingert nach links und rechts über die kürzlich frisch aufgeschüttete Schotterstraße und kommt schlitternd vor meinem Haus zum Stehen." Charaktere: Zoe´s Charakter war sehr gut durchdacht, sie passte sehr gut in die Rolle die die Autorin ihr gegeben hat. Sehr liebenswürdig und zuvorkommend, aber kein Charakter der einem auf längere Zeit im Gedächtnis bleibt.  Mit Will dagegen bin ich nie wirklich warm geworden, er wirkt sehr wechselhaft und seine Charaktereigenschaften sind wirklich erschreckend.  Meine Meinung zum Cover: Mir gefällt das in schwarz-weiß gehaltene Cover sehr gut, es wirkt ruhig und sehr angenehm, zudem passt es zu der Story. Man kann sich das junge Liebespaar darauf sehr gut vorstellen, irgendwo im nirgendwo stehen sie eng aneinander geschmiegt und genießen die Landschaft. Meine Meinung zum Buch: Wenn ich an Roadtrips denke, dann denke ich etwas schwereloses,  an Freiheit, sich auf ein neues Abenteuer einlassen.  Aber dieses Buch ist schon eine etwas schwerere Kost, denn Zoe läuft nicht ohne Grund von zu Hause weg. Sie hat es bis jetzt nie leicht gehabt in ihrem Leben, vor allem in ihrem Elternhaus, aber als sie Will kennen und lieben lernt hat sie zum ersten Mal Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Will ist dann dieser eine, der sie aus ihrem zu Hause rausholt. Dieses Buch war komplett anders als ich es erwartet habe. Als ich mit dem lesen begonnen habe, dachte ich an etwas abenteuerlustiges, neue Wege gehen .. Aber es hat sich dann zu etwas entwickelt mit dem ich so nicht gerechnet habe.  Die Story war sehr zäh und langatmig, es kam nie wirklich Spannung auf, was wahrscheinlich daran lag, dass die Autorin die Spannung und einzelne Situationen immer vorweg genommen hat. Oft konnte ich auch die Handlungen der beiden nicht nachvollziehen, es gab zu viele Situationen die sich einfach "gebissen" haben. Die Liebe der beiden war für mich zu schnulzig, zu überzogen. Hier passt eigentlich nur "Gegensätze ziehen sich an". Mir hat da einfach das gewisse Etwas gefehlt. Das Ende hätte packend, spannend und emotional rüber gebracht werden können , leider wirkte es viel zu übertrieben.  Fazit: Komplett anders als erwartet, mit einer interessanten Story die leider viel zu zäh und langweilig erzählt wurde. Blog: http://buecherstuff.blogspot.de/

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  • Roadmovie Deluxe

    Die Geschichte von Zoe und Will
    MelE

    MelE

    10. September 2014 um 09:23

    "Die Geschichte von Zoe und Will" ist mir wirklich ziemlich nah gegangen. Emotional ist es ein Buch, welches für mich sehr schwer zu verkraften war. Nicht, weil es so schlecht geschrieben war, sondern alleine durch die Tatsache, das sich hier zwei Menschen auf die Flucht begeben, um endlich Ruhe und Liebe in ihrem Leben zu finden. Beide tragen ihr Päckchen und es tat mir unheimlich weh, den Schmerz und die Traurigkeit der jeweiligen Person mitzuverfolgen. Besonders herausragend ist, das in einem Kapitel Will und in dem anderen dann Zoe zu Wort kommt. Die jeweilige Sichtweise und Perspektive des anderen zu betrachten, macht die Story um einiges intensiver. Zwei junge Menschen auf dem Weg ins Glück? Zoe und Will fliehen vor der Vergangenheit. Einen um sich schlagenden Vater, der im Suff sein Opfer sucht. Vor der Vergangenheit in Pflegefamilien und Heimaufenthalten. Beide sind zutiefst verstört und sehnen sich doch nur nach Nähe und Geborgenheit. Ein kaputtes Leben hinter sich lassen und einen Neubeginn wagen? Mir sind oft die Tränen in die Augen geschossen, denn ich fand beide Schicksale so grausam, obwohl es leider schon alltäglich für uns ist, wenn wir lesen oder hören, das Kinder von ihren Eltern schwer misshandelt werden. Vielleicht ist es auch nur die Ehefrau des Nachbarn? In Zoes Fall wissen es alle und niemand hilft. Für mich völlig unerklärlich. Je mehr aus Zoes Vergangenheit offen dargestellt wird, umso mehr hätte ich sie am liebsten einfach nur in den Arm genommen. Zoe hat nie gelernt sich zu verteidigen und fühlt sich selbst als schwach und nicht liebenswert. Will baut durch Worte, kleinen Zärtlichkeiten einiges neu auf und zerbricht die Mauer, die Zoe um sich herum gebaut hat. Will selbst trägt einiges mit sich herum und kann auch oft seine Wut nicht kontrollieren. Am Anfang fand ich dies beängstigend und konnte auch Zoes Gedanken sehr gut verstehen, denn oft ist es ja tatsächlich so, das geschlagene und gedemütigte Frauen sich immer denselben Typ Mann suchen. Will ist aber anders, denn er will nur das Beste für Zoe, daher hat sie ja auch zuhause rausgeholt, um mit ihr ein neues Leben zu beginnen. Leider endet dieses Abenteuer dramatisch und ich hätte es mir ehrlich gesagt anders gewünscht, denn diese beiden hätten wirklich ein besseres Leben verdient. Ein Leben ohne Gewalt und Hass. Trotzdem möchte ich für "Die Geschichte von Zoe und Will" eine Leseempfehlung aussprechen, da mich die Story komplett überzeugen konnte.

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  • Rezension zu "Die Geschichte von Zoe und Will" von Kristin Halbrook

    Die Geschichte von Zoe und Will
    Nine_im_Wahn

    Nine_im_Wahn

    11. July 2014 um 22:58

    [ERSTER SATZ] "Er düst in seinem Camaro die Straße entlang, schlingert nach links und rechts über die kürzlich frisch aufgeschüttete Schotterstraße und kommt schlitternd vor meinem Haus zum Stehen." [INHALT] Zoe hatte es bisher nicht leicht in ihrem Leben. Ihre Mutter starb, als sie noch ein Kind war und ihr Vater hat sie seither oft grundlos misshandelt. Als sie schließlich Will kennenlernt und er mit ihr von Zuhause abhaut, scheint ihr Leben endlich wieder glücklich. Es könnte nicht perfekter sein, alle Probleme verschwinden hinter ihnen. Doch leider kann dieser Roadtrip nicht ewig dauern. [MEINE MEINUNG] Das Cover hatte mich direkt angesprochen. Ich mag schwarz-weiß gehaltene Bilder und auch das Motiv ist schön und melancholisch. Aus meiner Sicht passt es super zum Thema eines Roadtrips. Ich konnte mir direkt vorstellen, wie Zoe und Will auf einer einsamen Landstraße halten und aneinandergeschmiegt das Land mit all seiner Freiheit betrachten. Das Buch ging dann zwar auch in diese Richtung, doch manchmal war es mir schon zu melancholisch und auch schnulzig. Zwar fand ich den Erzählstil von Kristin Halbrook angenehm, doch so wirklich wollte keine Spannung aufkommen. Das Buch zog und zog sich und die Liebe zwischen Zoe und Will hat sich mir nie so recht erklären können. Generell bin ich kein Freund von Will geworden. Er ähnelte zwar Jess von Gilmore Girls, den ich wirklich sehr liebe, doch Will war irgendwie komisch, sehr wechselmütig. Zoe war dagegen von Anfang an mein Liebling und ich wollte viel über ihr Leben erfahren – allerdings eher von ihrer Vergangenheit. Um nämlich ganz ehrlich zu sein, ich fand den Roadtrip ziemlich langweilig. Es passierte nie etwas. Leider. An sich war es ja eine schöne Geschichte und zum Schluss kam auch endlich mal etwas Spannung auf, aber sowohl die Langwierigkeit der Story als auch das Ende haben dafür gesorgt, dass mir das Buch nicht so gemundet hat. [FAZIT] Netter Roadtrip, der aber wie die Landschaft leider recht trostlos ist.

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  • Dich Geschichte von Zoe und Will

    Die Geschichte von Zoe und Will
    Mati

    Mati

    22. June 2014 um 14:31

    Inhalt: Zoe und Will haben eigentlich nichts gemeinsam - außer das sie beide unsterblich ineinander verliebt sind. Da beide kein besonders tolles Elternhaus haben - Will lebt im Heim und Zoes Vater trinkt- beschließen sie zusammen abzuhauen und es beginnt ein Road-Trip quer durch Amerika... Cover: Ich finde das Cover insgesamt eigentlich sehr schön und passend zum Buch. Das Mädchen passt meiner Meinung nach sehr gut zur Beschreibung von Zoe, den Jungen habe ich mir allerdings ein bisschen anders vorgestellt (auch wenn man nicht viel von ihm sieht) Charaktere Zoe: Ich konnte mich nicht irgendwie 100% mit ihr anfreunden. Sie scheint zwar sehr reif für ihr Alter zu sein, aber manchmal erscheint sie mir ein bisschen zu nett und hilflos. Allerdings hat sie auch eine sehr bewegende Vergangenheit. Will: Auch er war nicht mein Traum-Charakter. Er hat zwar Charme und ich kann teilweise verstehen, warum Zoe sich in ihn verliebt hat, aber er ist auch sehr aggressiv und es gibt viel Stellen, bei denen ich mir denke, warum hast du das jetzt schon wieder gemacht??? Fazit: Am Anfang war es sehr schnulzig und meiner Meinung ein bisschen unrealistisch aber gegen Ende hat sich das zum Glück geändert.  -> Ein schönes Buch für zwischendurch, aber kein Must-Read:)     

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  • LIEBE FINDET IHREN WEG

    Die Geschichte von Zoe und Will
    moonlightdreams

    moonlightdreams

    Eigentlich haben die stille, schüchterne Zoe und der temperamentvolle, abenteuerlustige Will nichts gemeinsam - außer das eine: Sie sind unsterblich ineinander verliebt. Doch was, wenn alle anderen gegen diese Liebe sind? Es ist der Beginn einer unglaublichen Reise durch Amerika... In diesem Buch wird eine unglaublich schöne Liebesgeschichte beschrieben, die einen an vielen stellen zum Lachen -oder auch zum Weinen bringt. Ich habe das Buch sehr genossen, auch wenn es, gerade im Mittelteil, etwas langatmig wird. Dafür folgen sich die Ereignisse am Ende Schlag auf Schlag und das Buch nimmt nochmal eine rasante Wendung. Die Hauptprotagonistin Zoe macht eine unglaubliche Charakterentwicklung durch, die sie am Ende, trotz der traurigen Wendungen, zu einer starken, jungen Frau macht, die sich nicht mehr vom Schicksal in die Knie zwingen lässt. "Die Geschichte von Zoe und Will" ist ein Buch über das man noch lange nachdenken kann, das man so schnell nicht vergisst und ich kann es wirklich jedem ans Herz legen, der Liebesromane mag!

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    • 2
    Mevasyra

    Mevasyra

    22. April 2014 um 19:53
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 13 austauschen!

    • 70
  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    Die Geschichte von Zoe und Will
    bienesbuecher

    bienesbuecher

    10. February 2014 um 13:14

    Die Liebe von Will zu Zoe ist so stark, dass er mit ihr abhauen möchte. Er raus aus dem Heim, sie weg von ihrem gewalttätigen Vater. Zusammen wollen sie nach Las Vegas fahren und ein neues Leben beginnen. Ich freute mich total auf dieses Buch. Schon das Cover zeigte mir tiefe Gefühle und der kurze Klappentext versprach eine tolle Liebesgeschichte, die von Anfang an mit Problemen zu kämpfen hat. Gleich zu Beginn fesselte mich die Handlung und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Aber nach ein paar Seiten wurde die Geschichte immer schleppender. Meiner Meinung nach wiederholten sie viele Dinge. Jede Rast der beiden, jede andere Fahrpause schien ähnlich. Ja, es waren auch tolle Aktionen dabei, ob legal oder illegal, die den Spaß beim Lesen wieder brachten. Auch die eine oder andere Sache, die absolut nicht vorhersehbar war. Das Tolle war, immer wieder eine kleine abenteuerliche Überraschung, die die fast entstandene Langeweile ersetzte. Auch einen kleinen Einblick in die Vergangenheit der beiden zu bekommen,  war toll. So konnte man manche Gedanken und Handlungen besser verstehen. Überflüssig fand ich aber die gefühlten 1000 „Ich liebe Dichs“. Klar sollen auch die Emotionen der Personen transportiert werden, aber diese wurden hier immer wieder auf dem Tablett serviert. Das war mir zu viel. Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen. Hier hatte ich einfach das Gefühl, dass das Buch schnellstmöglich beendet werden sollte. Eigentlich schade. Fazit: Ein Roadtrip der von Problemen geladen angetreten wurde. Für Zwischendurch bestimmt ein schönes Buch, hat mich aber leider nicht ganz überzeugt.

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  • Typische On-The-Road-Geschichte

    Die Geschichte von Zoe und Will
    janina_schulz

    janina_schulz

    04. February 2014 um 15:15

    „Die Geschichte von Zoe und Will“ ist eine typische ON-THE-ROAD-Geschichte. Was macht eine solche Story aus? Klar ein Auto, ein verliebtes junges Pärchen, das durchbrennen will und die alles entscheidende Frage: „Tun wir das richtige?“. Zoe ist gerade mal 15 Jahre jung. Ihr Vater ist durch und durch der typische Alkoholiker, der in seinem Suff auch mal gerne die Fäuste fliegen lässt. Was Zoe nach dem Tod ihrer Mutter nur allzu oft am eigenen Leib spüren muss. In der Stadt in der das Mädchen aufwächst, verschließt jeder die Augen. Keiner will sich einmischen obwohl Zoe oft grün und blau geprügelt zur Schule geht. Will hat mit seinen 18 Jahren schon einiges wegstecken müssen. Von der eigenen Mutter ausgesetzt, wird er von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht und landet letztendlich im Heim. Seine Erfahrungen sind alles andere als schön, eine Kindheit hatte er so gut wie nicht. Als Will in Zoes Heimat landet, merken beide schnell was sie gemeinsam haben: ihre verkokste Kindheit und Jugend. Es schweißt sie zusammen, sie halten sich aneinander fest oder wie Zoe es so schön sagt: „Schon nach wenigen Wochen wurde Will zu meinem Glaubensbekenntnis.“ (S.28). Der einzige Weg in eine glückliche Zukunft ist die Stadt verlassen, irgendwo neu anfangen und alles hinter sich lassen. Damit ist das Chaos eigentlich schon vorprogrammiert. Ohne Schulabschluss, ohne Perspektive und ohne einen richtigen Plan hauen die beiden in einer Nacht und Nebel Aktion ab. Die Geschichte wird abwechselnd aus Zoes und Wills Perspektive erzählt. Diese Erzählperspektive ist hier wirklich gut gewählt, denn der Leser kann so die Entwicklung beider Figuren verfolgen. Anfangs erscheinen die Protagonisten sehr erwachsen für ihr Alter. Will malt sich bereits aus wie er Arbeit finden und für Zoe sorgen wird, während sie ihren Schulabschluss nachmacht. Zoe hingegen steckt in ihren Überlegungen wie sie Will unterstützen kann die Schule zu beenden und wie sie bis dahin sorgfältig mit dem Geld umgehen können, das ihnen für den Anfang zur Verfügung steht. Dass das alles kein Zuckerschlecken wird, ist den beiden durchaus bewusst. Was ihnen allerdings keineswegs bewusst ist, sind die Konsequenzen ihres Handelns. Während Zoe und Will zu Anfang noch felsenfest davon überzeugt sind, dass sie das schon irgendwie schaffen werden, passieren unvorhersehbare Ereignisse, die die beiden in ihrem Entschluss erschütten. Es gibt Momente in denen man merkt wie jung die zwei tatsächlich sind. Blöde Missverständnisse und mitunter kindisches Verhalten führen zu unbedachten Handlungen. Was den beiden arg fehlt, ist die richtige Kommunikation. In ihren Köpfen sind sie wesentlich weiter als es ihr Verhalten nach Außen vermuten lässt. Vieles bleibt unausgesprochen. Es fängt an zu kriseln, wird schwierig und die Frage ob sie das Richtige tun, drängt sich immer mehr zwischen sie. Fehlende Erfahrung und unüberlegtes Handeln werden ihnen zum Verhängnis. Was mich im Nachhinein echt geärgert hat, ist das Ende. Nicht weil es so gekommen ist (ich verrate jetzt nichts) sondern weil die Protas selber schuld sind. Es ist nicht so gekommen, weil sie es nicht besser gewusst haben. Nein einfach nur weil die beiden nicht anständig miteinander geredet haben. Natürlich sind sie jung aber ihre Hintergrundgeschichten zeigen auch dass sie früh alleine klarkommen mussten, an ihren Erfahrungen gewachsen sind und das macht es für mich sehr schwer so manches Verhalten nachzuvollziehen. Der Kontrast zwischen „Wir denken ja so erwachsen“ und „Wir handeln trotzdem unreif“ ist fast schon schwarz/weiß.   Fazit & Bewertung   Obwohl die Idee an sich nichts Neues ist, ist sie gut umgesetzt. Es gibt Höhen und Tiefen. Die Geschichte ist nicht zu vorhersehbar und bleibt somit spannend. Und auch das gewisse Etwas im Bezug auf Gefühle ist vorhanden. Man spürt einfach was in den Charakteren vor sich geht. ABER die Konstellation Alter / Verhalten / Gedankengänge der Protas bleibt für mich unklar. Es will irgendwie nicht zusammen passen.         Hätte man die Hauptfiguren etwas naiver gelassen und sie nicht gleich beide in schlimmste Familienverhältnisse gesteckt, wäre das Drama insgesamt wohl realistischer und die Handlungen verständlicher.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

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    • 2011
  • Gradwanderung zwischen Gefühl und Kitsch

    Die Geschichte von Zoe und Will
    Midnight

    Midnight

    16. December 2013 um 08:05

    Inhalt: Zoe und Will brennen gemeinsam durch und lassen ihre verkorksten Leben hinter sich. Zoe, die von ihrem Vater im Suff verprügelt wird und ihm ansonsten herzlich egal ist; Will, der seit seiner Kindheit von einer Familie zur nächsten, von einem Heim zum nächsten gereicht wird. Sobald Will 18 Jahre alt geworden ist, flieht er mit seinem Auto aus der kleinen Stadt in North Dakota. Die 15-jährige Zoe, seine große Liebe, nimmt er samt gefälschtem Ausweis mit. Ein Road Trip voller großer Gefühle, Ängste und unvorhergesehener Ereignisse beginnt. Schon bald stehen Zoe und Will vor der Frage, ob ihre Liebe wirklich genug ist. Meine Meinung: Es fiel mir sehr schwer, mir von Kristin Halbrooks Debüt “Die Geschichte von Zoe und Will” eine klare Meinung zu bilden. Ich habe zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt und mich schließlich zu 4 Sternen durchgerungen, weil ich das Buch so schnell durchgelesen habe. Die Geschichte ist ein typischer Road Trip. Während Zoe und Will mit dem alten Camaro durch die USA fahren erfährt man Stück für Stück mehr über die Vergangenheit der beiden im Einzelnen und auch über ihre gemeinsame Vergangenheit. All die schlimmen Ereignisse ihres Lebens, die Ängste und Träume, die die beiden entwickelt haben und die starken Gefühle, die sie füreinander hegen. Abwechselnd berichten Sie aus ihrer jeweiligen Perspektive und dabei werden Unterschiede und auch Gemeinsamkeiten gut sichtbar. Halbrook gelingt es gut, die Gefühle der beiden zu beleuchten. Es wirkt nicht aufgesetzt, wie sie immer wieder Ereignisse in die Handlung einbaut, die die Emotionen hochkochen und ausbrechen lassen. Leider steht jedoch im absoluten Mittelpunkt des Romans die unsterbliche Liebe der beiden Teenager. Sie lieben sich so sehr, dass es nicht nur den beiden, sondern auch dem Leser weh tut. Ich habe wirklich nichts gegen Romantik, ganz im Gegenteil, doch Halbrook übertreibt so sehr, dass ganze Passagen in den absoluten Kitsch abdriften. Wann sagt einem ein 18-jähriger, gewalttätiger Jugendlicher schon mal “Du schmeckst wie ein Regenbogen”? Die beiden versprechen sich so übertrieben oft, sich gegenseitig für immer glücklich zu machen und zum Lächeln zu bringen und sich von ihren Leiden zu heilen, dass es dem Leser zwangsläufig irgendwann zu viel werden muss. Der Schreibstil von Halbrook überzeugt trotz all des Kitschees mit seinem enormen Lesefluss und auch die Spannung hält sich das ganze Buch über und nimmt zum Ende hin richtig an Fahrt zu. Fazit: Eine schnelle Lektüre für Zwischendurch, die zwar emotionale Tiefe, aber leider viel zu viel Kitsch an den Tag legt. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, aber es hat mich gut unterhalten.

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  • Ein packender, mitreißender Roadtrip und eine herzergreifende Liebesgeschichte

    Die Geschichte von Zoe und Will
    Riinaa

    Riinaa

    18. October 2013 um 13:33

    Die fünfzehnjährige Zoe hat genug von ihrem Vater, der schon lange nicht mehr er selbst ist – vor allem nicht, wenn er trinkt. Und Will, der noch nie eine richtige Familie hatte, würde alles tun, um Zoe zu beschützen. Sie zum Lachen zu bringen, bei ihr zu sein. Zoe ist die Einzige, die je an ihn geglaubt hat. Die davon überzeugt ist, dass er seinen Schulabschluss schaffen kann. Doch jetzt gehen sie beide nicht mehr zur Schule, und der Highway ist ihre neue Heimat. Für beide ist es die große Freiheit, die erste große Liebe. Für einen kurzen Augenblick scheint alles perfekt – dass der Augenblick nicht ewig dauern kann, ahnen sie… Zum Schreibstil Kristin Halbrook erzeugt mit wenigen Worten eine äußerst einnehmende, melancholische Stimmung, die einen förmlich an den Seiten kleben lässt. Ihr Schreibstil ist wunderbar flüssig zu lesen, auch wenn die schlimmen Schicksale der beiden einen sehr mitnehmen und bedrückt zurücklassen. Das Feingefühl in ihrer Sprache konnte mich zumindest ein wenig trösten. Vielleicht bleibt dadurch manchmal die Spannung auf der Strecke, aber das war für mich nur nebensächlich. Genauso wunderbar sind der Autorin ihre Protagonisten Zoe und Will gelungen. Mit ihnen sind zwei ganz besondere Menschen auf dem Papier erschienen, die ich vom ersten Augenblick in mein Herz geschlossen habe. Meine Meinung Zoe hält es zu Hause einfach nicht mehr aus. Ihr Vater ist ständig betrunken und seine gewaltsamen Ausbrüche gehören schon fast zur Tagesordnung. Immer wieder lässt er seine Wut an ihr aus und sie lässt die Schläge schweigsam über sich ergehen. Erst als sie Will kennenlernt, scheint sich ihr Leben zu einem besseren zu wenden, denn anders als ihre Umgebung schaut er nicht einfach weg. Im Gegenteil! Will möchte Zoe helfen, dabei hat er in seinem Leben bisher genauso viel durchmachen müssen. Als Baby wurde er von seiner Mutter im Stich gelassen und bei einer Nachbarin abgegeben. Danach von Pflegefamilie zu Pflegefamilie und von Heim zu Heim gereicht. Liebe und Zuneigung? Fehlanzeige! Erst als er Zoe kennenlernt, ändert sich das. Und so beschließen die beiden einfach abzuhauen und ihr altes Leben hinter sich zu lassen…Es beginnt eine spannende und turbulente Reise quer durch Amerika…Werden sie es schaffen den Dämonen ihrer Vergangenheit zu entfliehen? Die Antwort auf diese Frage hat mich vom ersten Moment an gefesselt, obwohl die Idee hinter der Geschichte nicht unbedingt neu ist. Dafür wurde sie allerdings besonders einzigartig umgesetzt und gibt sehr viel Stoff zum Nachdenken. Hinzukommt das Frau Halbrook eine ganz besondere einnehmende und bedrückende Atmosphäre geschaffen hat. Bereits nach wenigen Seiten hatte ich Zoe und Will fest in mein Herzen geschlossen und ich konnte förmlich spüren wie mir die Tränen in die Augen geschossen sind. Es hat mich so traurig gemacht, was die beiden schon alles ertragen mussten. Ihre Angst und Verzweiflung war zum Greifen spürbar. Zoe und Will zwei wunderbare Charaktere, die äußerst liebevoll ausgearbeitet wurden und damit die Geschichte richtig lebendig machen. Doch im Grunde sind es ihre Schicksale, die berühren. Sie kommen wirklich authentisch herüber und führen dem Leser die schonungslose Realität vor Augen. Trotz der großen Unterschiede in ihren Denk- und Verhaltensweisen passen sie wahnsinnig gut zusammen. Sie sind so liebevoll zueinander, sodass die kleinen Momente, in denen ihre Liebe und ihre unendliche Zuneigung hervorgehoben wird, einen zu Tränen rühren, weil man einfach an die ganzen schlimmen Dinge denken muss. Sie haben nur noch sich! Vielleicht sind sie mir gerade unglaublich ans Herz gewachsen…Jedenfalls werden sie mir bestimmt noch lange im Gedächtnis bleiben. Zoe ist für ihre 15 Jahre schon sehr erwachsen und reif, da sie wegen der Alkoholsucht ihres Vaters einfach viel zu früh erwachsen werden musste. Hin und wieder jedoch kann man auch ihre verletzliche und unsichere, ja auch etwas naive Seite erkennen. Mit Will verhält es sich genauso. Im ersten Moment wirkt er vielleicht als könne ihm nichts, gar nichts anhaben, aber auch er ist ein unsicherer junger Mann, der ganz genau weiß, worauf es im Leben ankommt und nach Liebe und Zuneigung lechzt. In fast jedem Wort kann man die Liebe zwischen den beiden herauslesen. Eine Liebe, die so groß ist, dass sie alles dafür auf sich nehmen. Was hinter dieser Liebe steckt, dass begreift der Leser recht schnell. Zoe und Will brauchen sich gegenseitig um verarbeiten zu können, was in ihrer Vergangenheit schief gelaufen ist und um einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft zu richten. Will beschützt Zoe – weil sie sich selber nicht schützen kann. Zoe glaubt an Will – weil er von niemand anderem Zuspruch erwarten kann. Sie geben sich gegenseitig das, was sie brauchen. “Ich bin wie ein Fels, der außer Kontrolle auf einen Abgrund zurollt – stürzt. Meine einzige Chance liegt in ihren Händen, die allein mich aufhalten können, wenn sie sich schützend um mich legen.” (Seite 83) Aber neben dieser Liebesbeziehung spielen auch andere Themen eine große Rolle, z.B. häusliche Gewalt und wie sehr diese einen Menschen zerstören kann, wenn niemand eingreift und dem ganzen ein Ende bereitet. Außerdem zeigt die Autorin ihren Lesern wie zerbrechlich Glück ist, das jeder Moment, jede Entscheidung, jede unbedachte Handlung alles verändern kann. Durch eine einschneidende Wendung bekommt das Buch noch eine andere Facette und es wird spannender, actionreicher. Während der ganzen Zeit habe ich den beiden die Daumen gedrückt, dass sie ihr Ziel erreichen werden. Man wünscht den beiden einfach nur, dass sie glücklich werden und ihre Liebe genießen können. Zum Schluss hin wurde dieser Wunsch noch intensiver und ich habe Träne um Träne vergossen, da sich alles ganz anders entwickelt hat, als ich mir zu Beginn ausgemalt hatte. Mein Fazit Im Nachhinein hinterlässt die Geschichte einen "bittersüßen" Geschmack in meine Mund. Zwar ist die Idee nicht unbedingt neu, dafür wurde sie jedoch besonders rührend und einzigartig umgesetzt. Der Schreibstil von Frau Halbrook und ihre sorgsam gewählten, gefühlvollen Worte haben mich in dieses Buch verliebt lassen. Zoe und Will, zwei wunderbare, authentische Charaktere, konnten mich über die Zeilen hinweg begeistern und geben als die moderne Bonnie & Clyde eine würdige Rolle ab. Das Ende nimmt noch einmal gehörig an Fahrt zu, sodass man die letzten 100 Seiten unbedingt in einem Rutsch durchlesen muss, was sich als gar nicht so leicht darstellt, wenn einem die Tränen förmlich aus den Augen rinnen. Abschließend kann ich nur sagen, dass „Die Geschichte von Zoe und Will“ definitiv ein ganz besonderes Buch ist und sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.

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  • Ein emotionaler, spannender Roadtrip mit überraschenden Wendungen...

    Die Geschichte von Zoe und Will
    InaVainohullu

    InaVainohullu

    15. September 2013 um 09:25

    Zoe und Will wünschen sich ein glückliches Leben, denn Glück haben sie bisher kaum erfahren. Die beiden verliebten Teenager beschließen abzuhauen, durchzubrennen, am besten nach Vegas, denn da gibt es so viele Menschen, das man leicht untertauchen und "verschwinden" kann. Auf der Flucht vor Zoe's tyrannischem Vater und einem schrecklichen Leben, mit Blick in eine bessere Zukunft, machen sich die beiden auf eine Reise mit ungeahnten Überraschungen.... Meinung: Das Cover finde ich durch seine Schlichtheit sehr ansprechend. Es zeigt eine Schwarz-Weiß-Fotografie eines Pärchens, das vom Äußeren nahezu perfekt zu den Protagonisten passt, deren Pose die Stimmung des Buches wiederspiegelt. Kristin Halbrook schickt ihre Leser auf eine emotionale, spannende Reise mit vielen überraschenden und auch schockierenden Wendungen. Sie schafft in ihrem Debütroman eine durchgehend beklemmende Atmosphäre, die den Leser packt und antreibt immer schneller und schneller zu lesen. Man kann gar nicht erwarten zu erfahren wie sich die Dinge wohl entwickeln werden und wie die Geschichte für Zoe und Will ausgehen mag. Die Autorin erzählt jedoch nicht nur in rasantem Tempo, sondern nimmt sich auch Zeit für ruhige, einfühlsame und teilweise sehr melancholische Momente in denen wir eine Geschichte über die erste große reine Liebe erfahren und darüber was Menschen bereit sind, füreinander zu tun. Die Geschichte spielt im Hier und Jetzt. Durch kurze Rückblicke, die die düstere Stimmung immer wieder mal ein kleines bisschen auflockern, erfährt man einiges über die unschöne Vergangenheit der beiden Teenager. Die Kapitel werden immer abwechselnd, in der Ich-Form, von Zoe und Will geschildert. Somit bekommt der Leser einen guten Einblick in die doch sehr verschiedenen Gedankengänge der beiden Protagonisten. Will erzählt abgehackt und kaum in ganzen Sätzen. Ich weiß das das heute unter den Jugendlichen Gang und Gäbe ist, somit mag der Schreibstil vielleicht als modern durchgehen, mich hat das jedoch oft genervt. Bei Zoe war das etwas besser und ihre Abschnitte ließen sich wesentlich flüssiger lesen. Mit Zoe und Will schafft Kristin Halbrook zwei sehr tragische, aber auch starke Protagonisten, die sich perfekt ergänzen. Ihre Liebe zueinander hilft den beiden, mit verschiedenen Problemen und Ängsten behafteten Teenagern, an Stärke, Mut und Selbstvertrauen zu gewinnen. Dabei wirken sie stets authentisch, wenngleich, an manchen Stellen, auch schrecklich naiv oder ungestüm. Irgendwie passt das aber, denn sie haben einfach nie gelernt, wie sie mit verschiedenen Gefühlen, Ängsten, Situationen umzugehen haben. Die Geschichte hat mich, durch ihre Fülle an Ereignissen, an manchen Stellen verwirrt, an anderen wiederum ging es schon beinahe schleppend voran. Das große Ganze jedoch war für einen Debütroman sehr gut ausgearbeitet und hat mich oft an "Bonnie & Clyde" denken lassen. Da der Titel im Original "Nobody But Us BOOK 1" heißt, sieht es auf den ersten Blick so aus als würde es eine Fortsetzung geben. Die käme mir persönlich sehr Recht, da mich das Ende, so wie es ist, mit ein paar klitzekleinen Fragen zurückgelassen hat. Fazit: "Die Geschichte von Zoe und Will" ist ein emotionaler, spannender Roadtrip mit vielen überraschenden Wendungen. Eine Geschichte über Liebe und Mut, die mich manchmal verwirrt, die meiste Zeit jedoch ehrlich berührt hat.

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